Vergiss kein einziges Wort

Roman

Dörthe Binkert

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Beschreibung


Drei Epochen, drei Frauen, drei Schicksale

In den Geschichten von Martha, Maria und Magda im schlesischen Gleiwitz spiegelt sich die Geschichte einer Grenzregion wider: die Geschicke von Deutschen, Polen und Tschechen, Christen und Juden, die liebten und hassten, Familien gründeten und einander verließen, vertrieben wurden und sich wiederbegegneten. Gekonnt spannt Dörthe Binkert den großen Bogen von den 20er- bis zu den ausgehenden 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit viel Gespür und noch mehr Herzblut zeichnet sie das Porträt einer Zeit und einer Region, in der Freude und Leid nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt waren.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 13.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26280-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/4,8 cm
Gewicht 770 g
Verkaufsrang 17982

Buchhändler-Empfehlungen

Mitreißende Familiengeschichte

Monika Mebs, Thalia-Buchhandlung Witten

Anhand der Familiengeschichten dreier starker Frauen, Martha, Maria und Magda wird die Geschichte des Ortes Gleiwitz in Schlesien erzählt. Jahrzehnte lang erfuhr diese Grenzregion immer wieder politische Umwälzungen, die Machthaber wechselten, die Menschen mussten sich entscheiden zu welcher Nation sie gehören wollten. Doch immer zahlten sie dafür einen hohen Preis. Themen die ihre Aktualität nicht verlieren. Flucht, Vertreibung, Heimat. Sehr lesenswert!

...die Zeit heilt viele Wunden!

Dagmar Küchler, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Polen 1921-2004: Dies ist die Geschichte der Familie Strebel und ihrer Freunde im damaligen Gleiwitz in Polen. Es ist aber auch eine Beschreibung der sehr bewegten polnischen Geschichte in diesem Zeitraum. Fast alle beschriebenePersonen wachsen einem ans Herz, bis auf Heinrich der ein überzeugter Nazi wird. Ob Christ oder Jude egal welchen Glauben man damals hatte, es war bei den wechselnden Besatzern immer der falsche. Einfach ein hochspannender mitreißender Roman!

Kundenbewertungen

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Ein sehr ergreifender Roman über Schlesien vor und im 2. Weltkrieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Gudensberg am 06.06.2021

Der beste Roman den ich seit langem gelesen habe. Aufschlußreich und tiefgreifend. Das Leben verschiedener einfacher Bürger in verschiedenen Mietshäusern vor und während und nach dem 2.ten Weltkrieg. Das Buch schildert die Grausamkeiten und die Brutalität die damals das Schicksal der Menschen prägte aber auch wieder den Zusammen... Der beste Roman den ich seit langem gelesen habe. Aufschlußreich und tiefgreifend. Das Leben verschiedener einfacher Bürger in verschiedenen Mietshäusern vor und während und nach dem 2.ten Weltkrieg. Das Buch schildert die Grausamkeiten und die Brutalität die damals das Schicksal der Menschen prägte aber auch wieder den Zusammenhalt und das Gute in den Menschen, die sich gegenseitig helfen egal welcher Religion und Nationalität.Die unterschiedlichen Charaktäre innerhalb der Familie Strebel, die Generationskonflikte und wo sie alle geendet sind. Eine tiefgehende Familiensaga die sehr viel Nachdruck hinterlässt. Auch von den geschichtlichen Vorkommnissen ist dieser Roman sehr interessant.Man bekommt durch solche Romane einen Einblick in das tragische Leben unserer Großeltern im und nach dem 2.ten Weltkrieg.

Mitreißende, lebendige Familiensaga, die berührt, bewegt und dem Leser in vergangene Zeiten mitnimmt. Einfach klasse!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 18.12.2020

Buchinhalt: Es ist das Jahr 1921, als Luise, die jüngste der sieben Strebel-Geschwister im schlesischen Gleiwitz auf die Welt kommt. Wenige Jahre später bricht der Zweite Weltkrieg über ihre Heimat herein, eine Zeit, die Luises Leben und das ihrer Familie nachhaltig prägen wird. Unbeschwerte Kindheit, Freundschaft und Familie... Buchinhalt: Es ist das Jahr 1921, als Luise, die jüngste der sieben Strebel-Geschwister im schlesischen Gleiwitz auf die Welt kommt. Wenige Jahre später bricht der Zweite Weltkrieg über ihre Heimat herein, eine Zeit, die Luises Leben und das ihrer Familie nachhaltig prägen wird. Unbeschwerte Kindheit, Freundschaft und Familie, aber auch Leid, Tod und Entbehrung liegen nahe beieinander – in einer Grenzregion zwischen Deutschland und Polen, die doch in erster Linie immer Heimat und Zuflucht gewesen war…. Persönlicher Eindruck: Mitreißend und bewegend schildert die Autorin das Leben in Schlesien, dem einstigen Industrierevier des Deutschen Reiches – anhand der Großfamilie Strebel, ihrer Freunde und Nachbarn im schlesischen Gleiwitz. Bereits auf den ersten Seiten ist man als Leser mitgerissen und kann sich kaum mehr von den Seiten lösen, hat man einmal mit dem Lesen begonnen. Der Schreibstil ist wunderbar und man ist sofort ein Teil dieser packenden Saga, die sich zwischen 1921 und 2003 erstreckt. Auch wenn zunächst Luise, die jüngste der Strebel-Kinder, die heimliche Hauptfigur der Autorin ist, kommen auch alle anderen Figuren nicht zu kurz. Trotz der vielen Namen und Familien hatte ich nie Schwierigkeiten, die einzelnen Personen zuzuordnen – im Gegenteil: man ist beim Lesen irgendwie ein Teil der Nachbarschaft und hautnah dabei, sei es nun bei Luises erster Kindheitsfreundin, dem ersten Schultag oder dem ganz normalen alltäglichen Leben zwischen Paulstraße und Annastraße. Das Namensregister zu Beginn des umfangreichen Buchs ist hilfreich, auch wenn es nicht man wirklich zum Verständnis notwendig wäre. Das Glossar am Schluß umreißt die wichtigsten geschichtlichen Fakten, in denen der Roman eingebettet ist. Der Schwerpunkt der Handlung liegt auf den Jahren vor und während des Zweiten Weltkriegs, der Familie Strebel und die anderen Bewohner ihrer Umgebung nachhaltig beeinflusst. Anschaulich wird beschrieben, wie sehr Schlesien eingebettet zwischen Deutschland und Polen war und wie sehr sich die Menschen doch in erster Linie als Schlesier sahen, ungeachtet der gerade aktuellen politischen Situation. Die zahlreichen in sich verwobenen Lebensgeschichten schaffen ein unvergleichliches Panorama und eine Bildgewaltigkeit der Erzählung. Die Figuren sind dabei durchweg liebevoll, nachvollziehbar und tiefgängig gestaltet, auch die Nebenfiguren. Ihr Leben, ihre Hoffnung und auch ihr Leid machen deutlich, wie sehr Glück und Schmerz doch beieinander liegen – gerade in dieser düsteren Zeit. Gut gefallen hat mir, dass ich vieles von dem, was ich aus Erzählungen von Zeitzeugen dieser Zeit kenne, im Buch in der ein oder anderen Weise wiedergefunden habe. Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Roman nicht – wie bei vergleichbaren Romanen aus den deutschen Ostgebieten üblich – auf Vertreibung und Flucht, sondern auf dem Schicksal derer, die (zumindest eine Zeitlang) in Gleiwitz / Gliwice, sprich Schlesien, zurückblieben. Was ich schade fand, ist die Tatsache, dass gerade im letzten Drittel die Zeit nur so dahinfliegt und sich oft ein oder mehrere Jahre in nur einem Kapitel abspielen. Man hätte gut noch einen zweiten Band nachlegen können, Stoff dazu gab‘s reichlich. Mit über 600 Seiten ist der Roman ein richtiger Wälzer, doch auch der geht irgendwann zu Ende. Der Epilog, der sich letztendlich in der Gegenwart abspielt, rundet die Geschichte gekonnt ab und lässt trotzdem noch Raum für weiterführende Gedanken. Luises Epilog hat mich beim Lesen sehr berührt. Mein Fazit: ein mitreißender, lebendig beschriebener Roman mit wunderbaren Figuren, die den Leser in ihre Zeit und Gedanken mitnehmen. Eine absolute Leseempfehlung, die ihresgleichen sucht, einfach klasse!

Kein großer Wurf
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 02.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die positiven Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Der Roman ist schlicht geschrieben und die Figuren sind recht hölzern dargestellt. Die Autorin hat gut recherchiert und vermittelt dem Leser anschaulich die tragische Geschichte Oberschlesiens, wobei auch klar wird, das nicht alles so einfach ist wie die offizielle Version... Die positiven Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Der Roman ist schlicht geschrieben und die Figuren sind recht hölzern dargestellt. Die Autorin hat gut recherchiert und vermittelt dem Leser anschaulich die tragische Geschichte Oberschlesiens, wobei auch klar wird, das nicht alles so einfach ist wie die offizielle Version es darstellt. Soweit so gut. Der Roman will die Geschichte über mehrere Jahrzehnte, beginnend 1921 anhand der Schicksale von den Mitgliedern der Familie Stebel erzählen. Das kann man tun, leider fehlt der Autorin das Talent dafür. Die Jahressprünge passieren zu abrupt, die Geschichten werden nicht zu Ende gebracht und so bleiben die Lebensläufe der einzelnen Akteure für die Leser Stückwerk. Schade, ich habe mir von dem Buch qualitativ mehr erhofft.


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