Und dann noch die Liebe

Roman

Alexander Oetker

(11)
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Beschreibung

Was wird aus der Liebe, wenn die Welt aus den Fugen gerät? --- Brüssel 2015. François steht im Auge des Taifuns. Als Reporter berichtet er täglich über das Chaos auf unserem Kontinent. Finanzkrise in Griechenland, Flüchtlingsströme quer durch Europa, Terror in Paris. Doch dann begegnet er Agápi, einer aufstrebenden griechischen Beamtin, und plötzlich stellt sich die große Frage: Wie können wir noch lieben in einer Welt, die sich immer schneller dreht? Aus François‘ Suche nach einer Antwort wird eine Reise zu sich selbst – die in einen ungeheuren Verrat mündet. --- Der große Gesellschaftsroman des Spiegel-Bestsellerautors.

»Alexander Oetker ist ein herrlich depressives Buch gelungen, mit einer großen Portion Zynismus - das ist bissig, aber nichts für zartbesaitete Romantik-Fans.«

Alexander Oetker, geboren 1982, war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv und ist profunder Kenner von Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Die ersten drei Bände um Luc Verlain, Retour, Château Mort und Winteraustern, standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Alexander Oetker lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 05.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00928-6
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/2,5 cm
Gewicht 345 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Roth, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Lassen Sie sich von Titel und Cover nicht in die Irre führen! Sie erwartet eine dröhnende Polit- und Mediensatire gepaart mit einer Art deutsch-französisch-griechischer Romeo-und-Julia-Geschichte vor dem Hintergrund der Euro- und Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Intensiv erzählt!

Der neue Alexander Oetker

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Alexander Oetkers Wohlfühl-Krimis um den charmanten Commissaire Luc Verlain aus Aquitaine begeistern seit Jahren. Jetzt wagt sich der Autor in seinem neuen Roman an ein ganz anderes Genre, was ihm gut gelingt. Er präsentiert uns einen Gesellschaftsroman und eine Liebesgeschichte, frei von Romantik, die in einem folgenschweren Verrat enden wird. Wir erleben sein Alter Ego François, einen überaus ambitionierten Reporter, während des politisch aufregend wie dramatischen Jahres 2015 in Brüssel. François hetzt von Termin zu Termin, immer auf der Suche nach der großen Story. Hier spürt man deutlich, dass Oetker in diesem Metier zuhause ist. Gleichsam sehnt er sich nach einer beständigen Partnerschaft und stellt sich und uns Leser*innen die Frage: Wie ist es heute, in einer Zeit in der der Mensch wie nie zuvor einer derartigen Schnelllebigkeit ausgesetzt ist; in der fast alles darauf ausgerichtet ist, schneller, weiter, besser zu sein, überhaupt möglich zu lieben? Ein schonungslos offener Roman, der genügend Raum zum Nachdenken lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Oetker kann es!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2020

Es sind die Sätze dazwischen, die beim Lesen unter die Haut gehen. Es sind die Sätze, in denen er wie ein junger Gott von seiner verlorenen Liebe schreibt, die er durch einen unbedachten Moment verspielt hat. Zudem thematisiert er die Finanz- und Flüchtlingskrise sehr eindrucksvoll. Das rüttelt wach. Insgesamt ein sehr inte... Es sind die Sätze dazwischen, die beim Lesen unter die Haut gehen. Es sind die Sätze, in denen er wie ein junger Gott von seiner verlorenen Liebe schreibt, die er durch einen unbedachten Moment verspielt hat. Zudem thematisiert er die Finanz- und Flüchtlingskrise sehr eindrucksvoll. Das rüttelt wach. Insgesamt ein sehr interessantes und emotionales Buch. Für mich eines der besten in diesem Jahr!

Im Auge des Taifuns
von Tauriel am 11.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Von diesem Autor,der sonst Krimis schreibt,habe ich noch kein Buch gelesen.Somit bin ich unvoreingenommen in diesen Roman gestartet. Der Autor selbst Journalist ,lässt seinen fiktiven Protagonisten François ,ein deutsch-französischer Journalist in der personalisierten Form erzählen.Zum einen reißt er mich mit ins Jahr 2015 hine... Von diesem Autor,der sonst Krimis schreibt,habe ich noch kein Buch gelesen.Somit bin ich unvoreingenommen in diesen Roman gestartet. Der Autor selbst Journalist ,lässt seinen fiktiven Protagonisten François ,ein deutsch-französischer Journalist in der personalisierten Form erzählen.Zum einen reißt er mich mit ins Jahr 2015 hinein und ich bin wieder auf Tuchfühlung,was mich als Europäerin in dieser Zeit beschäftigt hat. François jettet in Rekordzeit um die halbe Welt um die aktuellsten News zu erhalten. In dieser hektischen und ruhelosen Zeit,versucht François ,sich auf offene Beziehungen einzulassen. Dabei lernt er Agápi kennen .Doch durch Fake News belastet er die Beziehung zu Agápi schwer und auch François muss sich den Konsequenzen stellen. Der Autor lässt mich teilhaben,an den Flüchtlingsströmen,die auf Lesbos anlanden.Er beschreibt realitätsnah die ausweglose Situation der anlandenden Menschen .Doch es kommt auch zu menschliche Szenen unter diesen unmenschlichen Bedingungen. Die andere Zeitschiene ist 1945 . Der Autor erzählt die reale Geschichte seiner Oma,die 17jährig auf der Flucht vor den Russen ihre Heimat verlassen musste.Auch hier lässt der Autor seine Großmutter Ilse in der Ich-Form erzählen.Sie bewegt sich in diesem Roman nicht so schnell fort und hat auch in Sachen Liebe nicht allzuviel zu erwarten. Sie hat nicht viel Handlungsspielraum und fügt sich in ihr Schicksal. Fazit: Ein Roman,ganz anders,als ich ihn erwartet hatte.Ein Roman,den niemanden kalt lässt.Er wird mir noch länger in Erinnerung bleiben.

Der Preis unserer Träume
von Barbara T. aus Hagen am 03.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Leben des deutsch-französischen Journalisten Francois ist mehr als aufregend. Sein Job verlangt viel vor ihm ab: permanent auf der Suche nach neuesten Topnachrichten, dauernd auf Reisen, ständig auf Abruf, keine Zeit für Familie. Den täglichen Stress versucht er mit gutem Essen und Trinken in Bars und Restaurants sowie mit g... Das Leben des deutsch-französischen Journalisten Francois ist mehr als aufregend. Sein Job verlangt viel vor ihm ab: permanent auf der Suche nach neuesten Topnachrichten, dauernd auf Reisen, ständig auf Abruf, keine Zeit für Familie. Den täglichen Stress versucht er mit gutem Essen und Trinken in Bars und Restaurants sowie mit gelegentlichen weiblichen Bekanntschaften zu kompensieren. Das ändert sich, als er eines Tages Agapi, eine Mitarbeiterin des griechischen Finanzministeriums, bei der Verhandlungen in Brüssel kennenlernt. Er weiß, dass es diesmal die wahre Liebe ist und will sie nicht verlieren. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Francois steht vor einer schweren Entscheidung. Der Roman „Und dann noch die Liebe“ von Alexander Oetker unterscheidet sich sehr von seinen bisherigen Krimis. Es ist kein Liebesroman, obwohl es hier auch um Gefühle und Emotionen geht. Zu einem erzählt der Autor über das unruhige Europa in den Jahren 2015 bis jetzt. Vor allem die griechische Finanzkrise und die aktuelle Flüchtlingspolitik dominieren in diesem Roman. Auch die Terroranschläge in Paris und später in Nizza wurden thematisiert. Der Autor bleibt bei all diesen Themen nicht passiv, er äußert seine Meinung dazu, zieht Vergleiche, kritisiert. In dem zweiten Handlungsstrang geht es um die Flucht der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Hauptperson ist hier die Oma von Francois, die mit ihrer Stiefmutter ihr Heimatdorf verlassen musste. In wenigen kurzen Kapiteln wurden Episoden der Flucht beschrieben. Ich habe von diesem Roman mehr erwartet; mehr Gefühl, mehr Emotionen. Die Problematik beider Handlungsstränge ist zweifellos hoch interessant. Während der Autor die aktuelle Flüchtlingspolitik breit thematisiert, wurde die Flucht 1945 nur am Rande behandelt. Vor allem der Erzählstrang über die aktuellen Ereignisse wirkt mehr wie ein Bericht, wie eine emotionslose Reportage, die nicht richtig berühren kann. Die wahre Liebe, die der Titel und das Cover des Buches suggerieren, wurde nur gelegentlich und dann kurz zum Schluss behandelt. Sehr schade eigentlich, weil der Autor so schön über die Liebe schreiben kann: _„Du wirst die kleinen Träume auch haben, die kleinen schönen Träume, ich spüre es, ganz bestimmt.“_ (Zitat eBook Seite 178) Alexander Oetker zeichnet in seinem Roman ein lebendiges Bild unserer europäischen Gesellschaft, das sehr interessant aber auch polemisch wirkt.


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