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Das Gemälde

Eine Gespenstergeschichte

Susan Hill

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Beschreibung

Karneval in Venedig, Gondeln auf dem Canal Grande, bunte Masken, Gaukler, Jongleure und Musikanten. Trotz der heiteren Szenerie geht von dem altmeisterlichen Ölgemälde, das in Professor Parmitters Büro in Cambridge neben dem Kamin hängt,
eine Bedrohung aus. An einem bitterkalten Januarabend erzählt der passionierte Kunstsammler seinem ehemaligen Studenten Oliver von der dunklen Macht des mysteriösen Venedig-Gemäldes: Menschen soll es verschlungen, Tote sichtbar gemacht haben. Eine Gräfin aus Yorkshire wollte dem Professor das Gemälde abkaufen, ganz gleich zu welchem Preis. Sie war überzeugt, ihr auf der Hochzeitsreise verschwundener Ehemann sei darin gefangen. Parmitter hat sich gesträubt, das allerdings bald bereut. Und Oliver ahnt nicht, dass die Geschichte sich fortschreibt und der Fluch des Gemäldes auf seinen nächsten Besitzer übergehen wird.

SUSAN HILL wurde 1942 in Yorkshire geboren. Ihre Geistergeschichten und Kriminalromane um Simon Serrailler haben sie zu einer der populärsten britischen Schriftstellerinnen gemacht. Ihr Gothic-Roman Die Frau in Schwarz (im Kampa Verlag in Vorbereitung) läuft als Theateradaption seit über dreißig Jahren im Londoner West End und wurde 2012 erfolgreich mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt. Für ihre Romane, Erzählungen und Jugendbücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Somerset Maugham Award, und zum Commander of the British Empire ernannt. Susan Hill lebt in Norfolk in einem alten Bauernhaus, in dem in jedem Winkel Bücher stehen, die im Winter gut isolieren.
Bei Gatsby im Kampa Verlag sind bereits die hochgelobten Romane Stummes Echo und Wie tief ist das Wasser sowie die Geistergeschichte Die kleine Hand erschienen, außerdem im Kampa-Programm der Serrailer-Krimi Phantomschmerzen. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 22.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-311-27005-8
Reihe Geisterhand
Verlag Kampa Verlag
Maße (L/B) 18,5/11,5 cm
Originaltitel The Man in the Picture
Auflage 1
Übersetzer Susanne Aeckerle

Kundenbewertungen

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Nette Schauergeschichte für Zwischendurch
von NiWa am 13.10.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Gemälde zeigt einen Straßenumzug in Venedig am Ende des 18. Jahrhunderts. Dementsprechend sind die abgebildeten Personen ganz in Tradition der venezianischen Maskerade gekleidet und trotz des heiteren Anlasses geht von dem Bild eine düstere Bedrohung aus. Eine Gräfin aus Yorkshire bietet dem Besitzer Theo alles Geld, das ... Das Gemälde zeigt einen Straßenumzug in Venedig am Ende des 18. Jahrhunderts. Dementsprechend sind die abgebildeten Personen ganz in Tradition der venezianischen Maskerade gekleidet und trotz des heiteren Anlasses geht von dem Bild eine düstere Bedrohung aus. Eine Gräfin aus Yorkshire bietet dem Besitzer Theo alles Geld, das er dafür zu verlangen gedenkt, wenn er ihr nur das Gemälde aushändigt. Denn die Gräfin meint, dass ihr spurlos verschwundener Ehemann in diesem Bild gefangen ist. Theo aber sträubt sich dagegen und will es partout nicht aus der Hand geben, was er allerdings bald bereuen wird … Die Geschichte von diesem Gemälde erfährt man als Leser aus zweiter Hand. Oliver ist ein ehemaliger Student von Theo und besucht den alten Mann, der ihm daraufhin diese Geschichte erzählt. Hier greift die Autorin zu den typischen Elementen des altehrwürdigen Schauerromans, wie alten Gemäuern, Grafschaften und ungeheuerlichen Ereignissen. Gerade weil es sich um eine Schauergeschichte im klassischen Stil handelt, haben sich hier meiner Ansicht nach zu viele altgewohnte Stilmittel und Wendungen eingeschlichen, wodurch die gesamte Handlung sehr vorhersehbar ist. Zwar hat sie mich recht gut unterhalten, trotzdem habe ich dadurch jeden Schauer und wohl aufgrund der Kürze der Erzählung auch jede Tiefe vermisst. Die Protagonisten lernt man nur sehr oberflächlich kennen, viele Schatten, die um sich greifen, werden zu seicht betrachtet und auf weitere Erklärungen hofft man vergeblich. Es wäre eine gute Grundlage für einen ausschweifenden Roman um ein düsteres Bild, das einen grausamen Spuk mit den Menschen in seiner Umgebung treibt, aber so ist es für mich bei einer netten Spukgeschichte für Zwischendurch geblieben, die schnell gelesen und wahrscheinlich genauso schnell wieder vergessen ist.

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