Sweet Sorrow

Weil die erste Liebe unvergesslich ist

David Nicholls

(144)
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Beschreibung

»Die Bücher von David Nicholls sind zeitlos, weil sie so romantisch wie unkitschig von einer Sehnsucht erzählen, die jeder kennt, der schon mal dieses spezielle Gefühl hatte - dass demnächst die Welt endet.«

David Nicholls, Jahrgang 1966, ist ausgebildeter Schauspieler, hat sich dann aber für das Schreiben entschieden. Mit seinem Roman „Zwei an einem Tag“ gelang ihm der Durchbruch, seine Romane wurden in vierzig Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit über acht Millionen mal. 2014 wurde sein Roman „Drei auf Reisen“ für den Man Booker Prize nominiert. Auch als Drehbuchautor ist David Nicholls überaus erfolgreich und mehrfach preisgekrönt, zuletzt erhielt er den BAFTA und eine Emmy-Nominierung für „Patrick Melrose“, seine Adaption der Romane von Edward St Aubyn, die als HBO-Serie Furore machte..
Simone Jakob lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in Mülheim an der Ruhr und übersetzte unter anderem Bücher von David Nicholls, Yvonne Adhiambo Owuor, Philip Kerr und Robert Dinsdale.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 12.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06383-6
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/3,8 cm
Gewicht 352 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Simone Jakob

Buchhändler-Empfehlungen

Süße Sorgen

Alexander Nagel, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Die bittersüße Erzählung über einen unvergesslichen Sommer in den 90er Jahren. Der jugendliche Charlie Lewis lebt zu dieser Zeit bei seinem depressiven und geschiedenen Vater und befindet sich am Ende seines letzten Schuljahres, als er durch einen glücklichen Zufall seine erste Jugendliebe kennenlernt. Widerwillig und ohne einen Hauch von Talent tritt er einer amateurhaften Shakespeare-Theatergruppe bei, um die Gunst der talentierten Julia, Fran Fisher, zu erobern. David Nicholls erzählt diese Geschichte derart ungeschönt und jugendlich peinlich, dass man sich wünschte, noch mal ein unbeholfener Teenager zu sein. Meiner Meinung nach eine schöne Liebesgeschichte für Teenager oder diejenigen, die noch mal die süßen Qualen der ersten Jugendliebe durchleben möchten.

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Seit "Zwei an einem Tag" kennen viele diesen Autor, aber ich habe ihn auch schon vorher immer sehr gerne gelesen. Hier gelingt ihm einfach wieder ein Glanzstück von einer Geschichte über eine wiedergefundene erste Liebe, die dann doch alles beinhaltet, nur keine Klischees!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
144 Bewertungen
Übersicht
38
63
31
8
4

Eher ein Jugendbuch über die Probleme eines Heranwachsenden als eine Liebesgeschichte mit einer Entscheidung zwischen zwei Frauen - langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 14.12.2020

Charlie Lewis ist sechzehn Jahre alt, als seine Eltern sich trennen und seine Mutter mit seiner jüngeren Schwester Billie zu ihrem neuen Lebensgefährten zieht. Charlie bleibt gegen seinen Willen bei seinem Vater, der seit dem Konkurs seines Plattenladens depressiv ist und sich nach dem Auszug seiner Frau noch weiter zurückgezoge... Charlie Lewis ist sechzehn Jahre alt, als seine Eltern sich trennen und seine Mutter mit seiner jüngeren Schwester Billie zu ihrem neuen Lebensgefährten zieht. Charlie bleibt gegen seinen Willen bei seinem Vater, der seit dem Konkurs seines Plattenladens depressiv ist und sich nach dem Auszug seiner Frau noch weiter zurückgezogen hat. Im Sommer nach seinem Schulabschluss sind die Aussichten auf einen Collegeplatz schlecht und Charlie nimmt auch aufgrund der finanziellen Lage stundenweise einen Job in einer Tankstelle an. Den Rest seiner Freizeit kann er nicht in dem traurigen Haus bei seinem Vater verbringen, hängt stattdessen draußen herum, wo ihm zufällig Fran Fisher begegnet. Diese probt gerade mit ihrer Theatergruppe. Charlie ist fasziniert von Fran und um sie wiederzusehen, schließt er sich widerwillig der Gruppe an und übernimmt die Rolle des Benvolio in Shakespeares "Romeo und Julia". Zwanzig Jahre später steht Charlie kurz vor seiner Hochzeit mit Niamh, als diese ihn immer wieder nach seiner ersten Liebe fragt. Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass das Buch von dem erwachsenen Charlie handelt, der zweifelt, ob es die richtige Entscheidung ist, seine Verlobte zu heiraten, als er an seine erste Liebe zurückdenkt. Tatsächlich handelt das Buch aber von dem jugendlichen Charlie, der nach der Schule in den Tag hineinlebt, enttäuscht von der Trennung seiner Eltern ist und aufgrund der prekären finanziellen Situation die Kunden der Tankstelle betrügt. Als er Fran kennenlernt, ist er nur noch auf sie fixiert und nimmt an den Theaterproben teil, um sie zu sehen. Diese Anbahnung zieht sich so unfassbar lange über 300 Seiten hinweg, dass ich mehrfach geneigt war, das Buch abzubrechen. Nicht nur, weil Charlies hilflose Verliebtheit so langatmig in Szene gesetzt wurde, sondern weil auch keinerlei Romantik oder Emotionen spürbar waren. Ihre Beziehung dauert weder lang, noch ist sie intensiv, sondern eine banale Teenagerliebe, was die Geschichte in der Gegenwart schon fast absurd macht. Sie spielte aber ohnehin fast keine Rolle und wurde auf wenigen Seiten auf kurze Dialoge zwischen Charlie und Niamh beschränkt, die beide fremd blieben. Wie sich die beiden kennenlernten und warum Niamh wiederholt nach Charlies erster Liebe fragt, erschließt sich nicht. "Sweet Sorrow" habe ich mehr als Jugendbuch über einen Loser empfunden, der am Ende doch noch die Kurve kriegt, aber keine erwachsene Liebesgeschichte mit einer Entscheidung zwischen zwei Frauen, wie ich sie eigentlich erwartet hatte. Wer sich also darauf einlässt, ein Buch über die Probleme eines Heranwachsenden zu lesen und dabei keinen Wert auf große Gefühle legt, wird an "Sweet Sorrow" Gefallen finden.

Konnte mich leider nicht überzeugen
von Thala am 15.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Ko... Klappentext: Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen. Meine Meinung: "Wie ein einziger Tag" des Autors hat mich tief beeindruckt. Von daher habe ich "Sweet Sorrow" mit großen Erwartungen gelesen und wurde leider enttäuscht. Nichols versucht, seine Liebesgeschichte sachlich und bemüht nicht kitschig zu schreiben. So geht es auf den ersten Seiten erstmal um Charlies Besäufnis auf der Schulabschlussfeier. Für Charlie konnte ich leider keine Sympathie empfinden, bei seinem Verhalten spürte ich ein Gefühl des Unwohlseins verbunden mit der schrecklichen Einsicht, dass sich das Buch eben um jene Person handelt. Zwischendurch springt die Geschichte in das Hier und Jetzt 20 Jahre später: Charlie ist kurz davor, seine Freundin Niamh zu heiraten. Klar, dass er davor noch einmal seine erste Liebe Fran trifft, oder? Mir war das Buch zu konstruiert und mit dem Protagonisten Charlie konnte ich einfach nicht warm werden. Man merkt, dass er sich während der Theaterproben persönlich weiterentwickelt, was an und für sich eine gute Sache ist. Aber das war es dann auch. Mitreissen konnte mich das Buch leider nicht.

Andres, als erwartet ...
von Martina Suhr aus Salem am 25.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an diese Geschichte heran, doch leider hat sie diese nicht ganz erfüllt. Sprachlich kann ich nicht meckern, denn der Stil des Autors ist großartig. Er versteht sich auf den Umgang mit Worten und ich finde schön, dass er versucht Klischees und Plattitüden zu vermeiden, doch genau in darin liegt... Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an diese Geschichte heran, doch leider hat sie diese nicht ganz erfüllt. Sprachlich kann ich nicht meckern, denn der Stil des Autors ist großartig. Er versteht sich auf den Umgang mit Worten und ich finde schön, dass er versucht Klischees und Plattitüden zu vermeiden, doch genau in darin liegt in diesem Fall das Problem: Man geht von einem anderen Ausgang aus und wartet irgendwie bis zum Ende auf den Wendepunkt. Ich kann mir gut vorstellen, dass manch Leser genau das als Vorteil sieht und begeistert sein wird, aber mir war der recht ereignislose Rückblick in die Vergangenheit zu viel. Natürlich waren die Erlebnisse durchaus humorvoll und eindrücklich geschildert, aber wenn wir mal ehrlich sind, trägt es rein gar nichts zur Handlung bei. Mir persönlich fehlt die Entwicklung. Zudem hat sich dank einiger Längen der Lesefluss unangenehm gezogen. Die Idee hinter dem Buch ist zwar nicht wirklich neu, hätte aber einiges mehr an Potenzial gehabt. Dennoch sollte das jeder für sich selbst bewerten.


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