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Land in Sicht

Roman

Ilona Hartmann

(13)
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Beschreibung

"Dieses Debut ist so fein, klug, verletzlich, edel und urkomisch geschrieben, dass ich mich grusele vor dem großen Talent der Ilona Hartmann." Charlotte Roche

"Wenn man zusammen allein ist, egal ob auf Kreuzfahrt oder daheim, ist Ilona Hartmann Rettungsring. Sie ist mega. Lest dieses Buch, und wenn ihr keinen Bock auf Lesen habt, dann kauft es trotzdem." Ronja von Rönne

"Das ist genau das Buch, das wir diesen Sommer brauchen werden. Mit leichter Hand und viel Humor geschrieben." Christoph Amend, Zeit Magazin

"Ich liebe Ilona Hartmanns Sprache. Sie ist so wunderbar schnörkellos, gnadenlos präzise und voll schwarzem Humor. Ihre Sätze, die möchte man sich an die Wand hängen, so gut sind sie." Sonja Heiss

"Auf der Suche nach dem verlorenen Vater. Bewegend." Rafael Horzon

Jana hat ihren Vater nie kennengelernt. Alles, was sie über ihn weiß, ist, dass er als Kapitän auf der MS Mozart arbeitet, einem eher wenig glamourösen Kreuzfahrtschiff auf der Donau. Also bucht sie sich kurzerhand eine Woche dort ein. Ob sie sich ihm zu erkennen geben wird, weiß sie noch nicht. Mit knapp hundert Gästen im Seniorenalter und der trinkfesten Bordbesatzung beginnt die Fahrt von Passau nach Wien. Mit großer Sensibilität erzählt Ilona Hartmann die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Ein Roman voller Situationskomik und skurriler Begegnungen, aber auch der Beginn einer zärtlichen, emotionalen Annäherung zwischen Vater und Tochter, die gerade erst lernen, was es heißt, einander Familie zu sein.

Ilona Hartmann ist freie Autorin und Texterin. Geboren 1990 bei Stuttgart zog sie direkt nach dem Abitur erst nach Leipzig und dann nach Berlin, vor allem aber ins Internet, wo sie bis heute lebt. "Land in Sicht" ist ihr erster Roman. Texte von ihr finden sich regelmäßig auf ZEIT Online, in Der Freitag und auf Twitter. Instagram @ilona_hartmann Twitter @zirkuspony

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.07.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841225771
Verlag Aufbau
Dateigröße 1859 KB
Verkaufsrang 1315

Buchhändler-Empfehlungen

Wunderbar !

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine Flusskreuzfahrt auf der schönen blauen Donau, die gar nicht blau ist, laut der Autorin, sondern grün wie Pistazieneis. Man möchte immer weiter diese schön formulierten Sätze lesen dürfen! Hoffentlich schreibt sie weiter! Wunderbar von "Blumenbar" !

Gudrun Krüper , Thalia-Buchhandlung Freudenstadt

Eine etwas ungewöhnliche Vater-Tochter- Geschichte. Jana weiß über ihren Vater nur, dass er auf einem Kreuzfahrtschiff auf der Donau, Senioren von Passau nach Wien schippert. Mit klarer Sprache erzählt Ilona Hartmann die vorsichtige Annährung der beiden. Humorvoll und berührend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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5
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Seichte Unterhaltung
von Moni aus Fulda am 03.08.2020

Ein Buch, welches keine großen Stimmungen und Gefühle in mir hervorruft. Es war definitiv gut zu lesen, der Schreibstil hat mir gefallen, der Sarkasmus ebenso. Auch die zweifelnden, teilweise absurden Gedanken der Protagonistin waren sympathisch und teilweise nachvollziehbar. Dennoch hat mich die Story nicht vollends gepackt. Vi... Ein Buch, welches keine großen Stimmungen und Gefühle in mir hervorruft. Es war definitiv gut zu lesen, der Schreibstil hat mir gefallen, der Sarkasmus ebenso. Auch die zweifelnden, teilweise absurden Gedanken der Protagonistin waren sympathisch und teilweise nachvollziehbar. Dennoch hat mich die Story nicht vollends gepackt. Vielleicht hätte ich die Geschichte auch gerne in mehr als 153 Seiten gelesen. Man muss der Autorin aber definitiv lassen, dass sie es in der Kürze des Buches dennoch gut geschafft hat, zu fesseln und sowohl ein Buch mit Tiefgang, als auch mit melancholischer Leichtigkeit zu schaffen. Und wie um Himmels Willen soll man sich schon verhalten, wenn man nach einem halben Leben plötzlich seinen Vater kennenlernt? Ich habe weder bereut das Buch zu lesen, noch wird es mir lange in Erinnerung bleiben. Aber ich liebe das Buchcover!

Vatersuche auf Flusskreuzfahrt
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 01.08.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Acht Tage und sieben Nächte auf einem Flusskreuzfahrtschiff der Route Passau - Wien sind mit 24 Jahren wohl keine übliche Urlaubswahl. Auch Jana wäre nicht auf die Idee gekommen, wenn auf der MS Mozart nicht ihr Vater der Kapitän wäre. Sie hat ihn nie kennengelernt, doch die Suche nach ihm hat nicht lang gedauert, nachdem sie er... Acht Tage und sieben Nächte auf einem Flusskreuzfahrtschiff der Route Passau - Wien sind mit 24 Jahren wohl keine übliche Urlaubswahl. Auch Jana wäre nicht auf die Idee gekommen, wenn auf der MS Mozart nicht ihr Vater der Kapitän wäre. Sie hat ihn nie kennengelernt, doch die Suche nach ihm hat nicht lang gedauert, nachdem sie erst einmal beschlossen hatte, das zu ändern. Nun schippert sie mit Dutzenden Unterhaltung suchenden Rentnern über die Donau, im Gepäck zahlreiche Fragen und Zweifel rund ums Thema Vater: Wie sage ich es ihm? Wie wird es sich anfühlen? Was verspreche ich mir davon? Die Geschichte schlägt von Beginn an einen lockeren und sarkastischen Ton an. Jana checkt auf der MS Mozart ein und nimmt die Atmosphäre des Flusskreuzfahrtschiffes in sich auf. Für die ansonsten ausnahmslos älteren Mitreisenden ist sie eine willkommene Abwechslung. Ihre Reflektion dieser Art, Urlaub zu machen, fand ich unterhaltsam und ich konnte mir die Stimmung an Bord gut vorstellen. Jana ist allerdings mit einer Mission gekommen: Sie will ihren Vater, den Kapitän des Schiffes, kennenlernen. Doch nun zögert und beobachtet sie, denkt darüber nach, wie es war, ohne ihn aufzuwachsen und fragt sich immer wieder, was genau sie sich nun eigentlich von dieser Begegnung verspricht. Ihre Auseiandersetzung mit der Vaterfrage geht in die Tiefe und ich konnte ihre Zweifel und Überlegungen gut nachvollziehen. „Land in Sicht“ ist schnell gelesen und bietet skurrile Situationen, messerscharfe Beobachtungen und nachdenklich stimmende Momente. Die Autorin hat einen tollen schwarzen Humor, der die Geschichte prägt. Wie wäre es mit einer Flusskreuzfahrt für den diesjährigen Urlaub in der Heimat? Schnappt euch das Buch und legt ab!

„mein Leben ist dasselbe, aber nicht mehr das gleiche“
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 25.07.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

gilt für die vierundzwanzigjährige Jana nach einer Donauschifffahrt auf der man sie als Leser begleiten darf. »Unter ferner liefen.«, diese drei Worte mit ironischem Unterton ausgesprochen, sind die einzige Antwort ihrer Mutter, wenn Jana nach ihrem Vater fragt. Damit hat sie sich lange abgefunden, denn ihre alleinerziehende... gilt für die vierundzwanzigjährige Jana nach einer Donauschifffahrt auf der man sie als Leser begleiten darf. »Unter ferner liefen.«, diese drei Worte mit ironischem Unterton ausgesprochen, sind die einzige Antwort ihrer Mutter, wenn Jana nach ihrem Vater fragt. Damit hat sie sich lange abgefunden, denn ihre alleinerziehende Mutter „stellte sich mit aller Breitbeinigkeit in diese Lücke, so gut es ging. Meine Mutter war durchaus auch ein guter Vater. Sie erfüllte männlich wie weiblich konnotierte Aufgaben mit derselben Kompetenz. Reifenwechseln, Milchreis kochen, Haare flechten, Kopfrechnen, alles war möglich.“ Ein weiteres Nachforschen war bisher nie ein Thema, doch „Was lange undenkbar war, wurde im Laufe weniger Monate plötzlich zur dringenden Idee: Ich muss meinen Vater finden und kennenlernen, sagte ich mir, sonst bleibe ich vielleicht für immer nur halb – halb Ich, halb da, halb am Leben. Diese Furcht überstieg die Vorstellung, einem Fremden zu begegnen, der mein Vater war, sich aber nicht vertraut anfühlte.“ Und da genau dieser Vater Kapitän der MS Mozart ist, hat Jana, eine Flasche Merlot intus, eine Donaukreuzfahrt zwischen Passau und Wien auf genau diesem Kreuzer gebucht, die nun ansteht. Als Leser begleitet man Jana für die Zeit dieser Reise, geht mit ihr am ersten Tag mit an Bord, wird dann Zeuge davon, wie sie zunächst einer zufälligen ersten Begegnung aus dem Weg gehen, diese zu etwas Besonderem machen will, was jedoch dann nicht so ganz gelingt. Dann darf man zwischen Gesprächen mit anderen Reiseteilnehmern, Bordmusikern oder Taxifahreren, deren Lebensgeschichten und auch dem einen oder anderen Landausflug mit in ihr Gedankenkarussell einsteigen und neugierig darauf sein, ob sie ihren Vater, der sie nicht erkennt, mit der Wahrheit konfrontieren wird und wie er reagiert. Ich musste nie auf einen Elternteil verzichten, was eine Jana fühlt, wie es ihr ohne Vater wirklich eben auch unter der Fassade geht, wird hier toll zum Ausdruck gebracht. Sehr gut konnte ich z.B. nachvollziehen, dass gilt, „Auch, wenn ich die meiste Zeit nicht darüber nachgedacht habe, so etwas wie einen Ideal-Vater gibt es in meinem Kopf dann eben doch. Er ist langsam gewachsen über die Jahre, ohne dass es mir je aufgefallen wäre. Eine Figur, die ein Mosaik ist aus allen Vaterfiguren aller Filme, die ich jemals gesehen habe, alle Väter, die ich kenne oder auf der Straße beobachtete, und von allen Popsongs, Romanen und Märchen, in denen es um Väter geht. Und wahrscheinlich nicht nur Väter, sondern insgesamt einfach alle Männer. Mein Vater ist alle guten Männer. Zumindest in meiner Vorstellung.“, und dass nun die Angst davor, dass er dem nicht entspricht, genauso groß sein muss, wie die davor dass „Schlimmer wäre es eigentlich, wenn er richtig cool ist. Wenn klar wird: Scheiße, wär das schön gewesen. Hätte gut werden können, wahrscheinlich.“, oder er sie am Ende gar nicht als Tochter anerkennt. Ihre Unsicherheit, die Tatsache „Seit ich an Bord bin, habe ich verlernt, mich wie ich zu verhalten. Damit hatte ich gerechnet“ wird durch die Ich-Perspektive, in der die Autorin Jana erzählen lässt, deutlich erlebbar. Ilona Hartmann schafft es die Gefühle gelungen zu transportieren. Sie verwendet viele Bilder, beschreibt äußerst anschaulich, sodass ich das Gefühl hatte mit an Bord zu sein, selbst Blicke auf die anderen Passagiere werfen zu dürfen, wie „Ihr Gesicht ist wirklich unfassbar runzlig, bei jedem ihrer Worte setzen sich die Fältchen in Bewegung wie bei einer Laola-Welle.“. Der Roman wird mit den Worten „…voll schwarzem Humor. Ihre Sätze, die möchte man sich an die Wand hängen, so gut sind sie.« beworben und auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt meine Wände damit dekorieren wollen würde, wird das Versprechen meiner Meinung nach schon relativ gut gehalten. „Jemand Perfides hat eine Waage neben die Tür zum Frühstücksraum gestellt, was entweder ein schlechter Witz ist oder eine gute Methode, um die Ausgaben für Lebensmittel an Bord gering zu halten.“, „Hier trifft keiner die Liebe seines Lebens. Höchstens jemanden für den nächsten Wanderurlaub.“, oder auch „Ich dachte ja, Rentner tragen viel Beige und hielt es für eine gute Idee, mich anzupassen. Es stellt sich heraus, dass das nicht der Fall ist und ich als Einzige auf dem Schiff wie ein Stück Butter angezogen bin.“, sind nur drei kleinen Kostproben. Lobend erwähnen möchte ich auch noch, dass auch ein kleiner Wink auf die Klimasünde einer Kreuzfahrt nicht ganz fehlt. „200 Liter Diesel pro Stunde verbraucht die MS Mozart laut Steckbrief im Foyer, da kann man sich im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck schon mal überlegen, ob man nächstes Jahr nicht doch lieber selber rudert.“ Durch die Ich-Perspektive ist man als Leser natürlich Jana besonders nah. Sie, ihre innere Zerrissenheit, ihre Unsicherheit, ihre Suche nach einer Identität sind toll dargestellt. Ihren Vater Kapitän Milan, lernt man nur aus ihrer Wahrnehmung kennen. Bei mir hat sich ein wenig Ernüchterung eingestellt, je näher sie sich kennenlernen. Mein Traumvater wäre es nicht, aber das muss er ja zum Glück auch gar nicht sein, interessanter wird die Geschichte durch ihn sicher. Alles in allem hatte ich mit Land in Sicht kurzweilige, amüsante Unterhaltung, die mich durchaus auch emotional ansprechen konnte. Auch wenn ich es mir vielleicht noch eine Spur witziger vorgestellt habe, reicht es noch für fünf Sterne.

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