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GOTT

Ein Theaterstück

Ferdinand von Schirach

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Beschreibung

Nach "Terror" Ferdinand von Schirachs neues Stück über ein vieldiskutiertes Thema: Beihilfe zum Suizid

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Ärzte, Juristen, Pfarrer, Ethiker, der Staat und die Gesellschaft zweifeln, ob sie ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama "Terror" müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?

Hörspiel mit Florian Lukas, Jördis Triebel, Corinna Kirchhoff, Bettina Kurth, Peter Rühring, Martin Engler, Felix Goeser, Cathlen Gawlich
1h 59min

Produktdetails

Verkaufsrang 278
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Florian Lukas, Jördis Triebel, Corinna Kirchhoff, Bettina Kurth, Peter Rühring
Spieldauer 119 Minuten
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 118 Minuten, 123.42 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844537826

Portrait

Ferdinand von Schirach

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.
Seine Erzählungsbände "Verbrechen" und "Schuld" wurden, genau wie sein erster Roman "Der Fall Collini", zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. "Verbrechen" wird als Serie im ZDF gezeigt, "Schuld" wird demnächst verfilmt. Weitere Kinofilme sind angekündigt.

Artikelbild GOTT von Ferdinand von Schirach

Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ähnlich wie bei "Terror" handelt es sich hierbei um eine Theaterstück, dass den Zuschauer ins Geschehen integriert. Die zu entscheidende Frage ist die des Rechts auf ein selbstbestimmtes Lebensende. Sehr, sehr lesenswert!

Marianne Sibbing, Thalia-Buchhandlung Bocholt

Dieses Buch ist, wie "Terror", ein Theaterstück, diesmal zum Thema "Hilfe zum Suizid". Wieder soll und darf der Zuschauer oder Leser ein Urteil fällen. Es regt zum Nachdenken an und wirkt sehr lange nach.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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"..., absolute Urteile über die Welt gibt es nicht." (117)
von Miri am 24.09.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die zentrale Frage, mit der uns der Autor in seinem Theaterstück konfrontiert, lautet : "Wem gehört unser Leben?" (117). Die aktuelle Debatte um das Thema passive und aktive Sterbehilfe, Beihilfe zum Sterben, unterlassene Hilfeleistung usw. scheint kein Ende zu nehmen, im Gegenteil, man befinde sich wieder mal am Anfang. Es gib... Die zentrale Frage, mit der uns der Autor in seinem Theaterstück konfrontiert, lautet : "Wem gehört unser Leben?" (117). Die aktuelle Debatte um das Thema passive und aktive Sterbehilfe, Beihilfe zum Sterben, unterlassene Hilfeleistung usw. scheint kein Ende zu nehmen, im Gegenteil, man befinde sich wieder mal am Anfang. Es gibt etliche Pro- und Contra- Argumente und in diesem Stück bekommen beide Seiten ihre Stimmen. Und das ist das, was Schirachs seine Bücher auszeichnet und was mich persönlich zum Fan von seinen Büchern macht. Die schlichte Nüchternheit und Präzision. Die Gedanken, die in der Form von Fragen keine endgültigen Antworten mit sich ziehen, machen einen nachdenklich. Man kommt schließlich zum Schluss: "Der Mensch ist ein ambivalentes Wesen, wir alle sind gut und böse zugleich und ergeben trotzdem ein halbwegs plausibles Ganzes. Und mit unserer Gesellschaft ist es nicht anders. Sie ist nicht homogen, sondern gespalten, gegensätzlich, vielschichtig und völlig uneins." (117). Herrlich geschrieben, tolle Unterhaltung, die nachhallt und zum (Nach-)denken anregt. Absolut lesenswert.

Höchst willkommener Tabubruch
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod?“ Ferdinand von Schirach gelingt es mal wieder, die Leser*innen mit einem hochbrisanten, aktuellen Thema in den Bann zu ziehen. Suizid und Sterbehilfe unterliegen in unserer Gesellschaft immernoch einem Tabu. Ungerechtfertigt. Schirachs Werk ist ein höchst willkommener Ta... „Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod?“ Ferdinand von Schirach gelingt es mal wieder, die Leser*innen mit einem hochbrisanten, aktuellen Thema in den Bann zu ziehen. Suizid und Sterbehilfe unterliegen in unserer Gesellschaft immernoch einem Tabu. Ungerechtfertigt. Schirachs Werk ist ein höchst willkommener Tabubruch, welcher einen gelungenen Einstieg in eine ethisch-moralische Diskussion über die Möglichkeiten der Sterbehilfe bzw. der Beihilfe zum Suizid eröffnet. Das Stück bzw. die handelnden Personen spiegeln sachlich und differenziert die unterschiedlichsten Pro- und Contra-Argumente wider. Letztendlich bleibt es wieder den Leser*innen überlassen ein eigenes Urteil zu fällen. Ist der selbst erwählte Tod durch ärztlichen Beistand ein fundamentaler Bestandteil des menschlichen Selbstbestimmungsrecht über das eigene Leben? Oder verbieten ethisch-moralische Bedenken einen Eingriff durch Dritte? Fachliche Expertisen aus den unterschiedlichsten Gebieten runden das Ganze ab. Insgesamt ein wohl formuliertes Stück mit einem wichtigen Anstoß zum Nachdenken.

Wie würden SIE entscheiden?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In seinem neuen Theaterstück widmet sich Ferdinand von Schirach wieder einem brisanten Thema. Herr Gärtner, 78 Jahre alt, geistig und körperlich gesund, seit drei Jahren verwitwet, will nicht mehr leben. Er will seinem Leben ein selbstbestimmtes und würdevolles Ende setzen. Darf er das? Eine Ethikkommission behandelt diese Frag... In seinem neuen Theaterstück widmet sich Ferdinand von Schirach wieder einem brisanten Thema. Herr Gärtner, 78 Jahre alt, geistig und körperlich gesund, seit drei Jahren verwitwet, will nicht mehr leben. Er will seinem Leben ein selbstbestimmtes und würdevolles Ende setzen. Darf er das? Eine Ethikkommission behandelt diese Frage in einer Anhörung. Es werden medizinische, ethische und juristische Aspekte dargelegt. Ein brandaktuelles Thema, ein Buch, das den Leser/ die Leserin lange beschäftigen wird. Am Ende stimmt das Publikum ab. Wie würde IHRE Entscheidung lauten? (Siehe auch: Schirach, Terror)


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