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Die Kinderbuchbrücke

Mit Büchern Kindern die Welt eröffnen - über die Entstehung der einzigartigen Internationalen Jugendbibliothek

Jella Lepman

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Beschreibung

Die jüdische Journalistin Jella Lepman kehrte 1945 aus der Emigration ins Volk der Täter zurück, um den deutschen Kindern mit Büchern die Welt zu eröffnen. Dies ist die längst überfällige Wiederentdeckung ihrer Erinnerungen an den Aufbau der Internationalen Jugendbibliothek in München. Lebendig und spannend wie ein Abenteuerroman.

Als Jella Lepman 1945 als Beraterin für den Wiederaufbau in die amerikanische Zone nach Deutschland geschickt wird, erkennt sie sofort, dass zuerst den Kindern geholfen werden muss. Die Kinder brauchen Nahrung und Kleidung, aber nicht nur das, sie brauchen auch Anregung für Geist und Phantasie. Was könnte besser geeignet sein als Bücher, um ihnen Freiheit und Völkerverständigung zu vermitteln? Gegen alle Widerstände und unter schwierigsten Bedingungen macht Lepman sich daran, eine Ausstellung internationaler Kinder- und Jugendbücher im Münchner Haus der Kunst zu organisieren. Diese wird ein voller Erfolg. Nur wenige Jahre später gelingt es ihr, in München eine internationale Jugendbibliothek einzurichten, in der sie tausende Bücher aus aller Welt versammelt und unzählige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellt. All das schafft sie mit Durchsetzungskraft, namhaften Mitstreitern und auf teilweise äußerst unkonventionellem Weg. Voller Humor und frei von jedem Selbstmitleid schildert Jella Lepman, wie sie in einem von Männern dominierten Umfeld als kämpferische und glaubwürdige Frau eine Institution erschuf, die zum weltweiten Vorbild wurde. Ein spannendes Dokument der Nachkriegsgeschichte.

Jella Lepman (1891-1970) wuchs in Stuttgart auf. Die jüdische Journalistin und Kinderbuchautorin emigrierte 1936 nach England und wurde 1945 von der amerikanischen Militärregierung als Beraterin für den Wiederaufbau nach Deutschland geholt. 1949 gründete sie die Internationale Jugendbibliothek in München, die weltweit größte Spezialbibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur, sowie 1951 IBBY (International Board on Books for Young People), eine internationale Organisation zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.09.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783956144219
Verlag Antje Kunstmann
Dateigröße 41380 KB
Übersetzer Christiane Raabe

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Die Kinderbuchbrücke
von Gelinde am 25.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Kinderbuchbrücke , von Jella Lepman Inhalt und meine Meinung: Jella Lepman hat 1945, als sie erst mal widerwillig aus ihrem Exil in London nach Deutschland zurück kam, die völkerverbindenden Friedensvision: Kinderbücher sollten Fenster in die Welt öffnen und Werte wie ‚ Toleranz und Respekt sowie Neugierde vor dem Ande... Die Kinderbuchbrücke , von Jella Lepman Inhalt und meine Meinung: Jella Lepman hat 1945, als sie erst mal widerwillig aus ihrem Exil in London nach Deutschland zurück kam, die völkerverbindenden Friedensvision: Kinderbücher sollten Fenster in die Welt öffnen und Werte wie ‚ Toleranz und Respekt sowie Neugierde vor dem Anderen und Fremden vermitteln. Viele Stationen, die dies auf den Weg brachten, werden hier m Buch interessant, spannend aber auch sehr persönlich und unterhaltsam geschildert. Es werden viele Menschen genannt (und beschrieben) die wichtigen Einfluss (ob politisch oder gesellschaftlich) für Deutschland nach dem Krieg hatten – alles höchst spannend und interessant,. Es gibt erschütternde Berichte über den Zustand, vor allem über die vielen Kinder und Waisen. Aus jeder Zeile kann man lesen wie Jella Lepnman für die Sache gebrannt hat Immer wieder wird sie aktiv, gereift neue Ideen auf und arbeitet zielstrebig an ihrer Umsetzung. Ein kurzer Lebenslauf, bzw. die Beschreibung der ‚“vielen Leben der Jella Lepman“ zeigen das Leben einer Frau, die es nicht leicht gehabt hat, die sich aber immer an ihrer eigenen Idealen aufgerichtet und somit Gutes für anderen (hier vor allem den Kindern und Jugendlichen) getan hat. Zahlreiche Fotos (sehr persönliche und private) bringen das geschriebene noch viel deutlicher zur Geltung. Wenn z.B. Kinder sich begeistert um Bücher drängen. Aber auch viele Persönlichkeiten deren Namen man schon öfters gehört hat oder eben auch nicht. Pressestimmen: Lepmans Buch wünsche ich in die Hände aller, die Kinder und ihre Bücher lieben. --Sybil Gräfin Schönfeldt, Süddeutsche Zeitung Vom Sommer 1946 an hat Jella Lepman das, was als Wanderausstellung begann, zu einer Institution geformt, die heute als Internationale Jugendbibliothek im Münchner Schloss Blutenburg residiert. --Wieland Freund, Welt am Sonntag Die jüdisch-deutsche Journalistin schenkte der Nachkriegsjugend eine eigene Bibliothek, eine Bücherbrücke in die Freiheit. --Katrin Hörnlein, Die Zeit Autorin: Jella Lepman (1891 1970) wuchs in Stuttgart auf. Die jüdische Journalistin und Kinderbuchautorin emigrierte 1936 nach England und wurde 1945 von der amerikanischen Militärregierung als Beraterin für den Wiederaufbau nach Deutschland geholt. 1949 gründete sie die Internationale Jugendbibliothek in München, die weltweit größte Spezialbibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur, sowie 1951 IBBY (International Board on Books for Young People), eine internationale Organisation zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur. Mein Fazit: Ein Plädoyer und Zeugnis dafür, dass Bücher und vor allem auch Kinderbücher immens wichtig sind für Kinder und Jugendliche, und es immer schon waren. Und eine Ode an Jella Lepman die sich, als Jüdin, kurz nach dem Krieg und darüber hinaus, in Deutschland so vehement für diese Bücher einsetzt hat. Jella Lepman, ein Name den alle Bücherbegeisterten kennen sollten


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