Die Wunderfrauen

Alles, was das Herz begehrt

Wunderfrauen-Trilogie Band 1

Stephanie Schuster

(146)
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Beschreibung

Vier starke Frauen zwischen Wirtschaftswunder und Hippiezeit, zwischen Nylons und Emanzipation, zwischen Liebe und Freundschaft - die Wunderfrauen-Trilogie

"Darf's ein bisschen mehr sein?" 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre, träumt Luise Dahlmann von ihrem eigenen kleinen Lebensmittelgeschäft. Hier soll es nach Jahren des Verzichts wieder alles geben, was das Herz begehrt. Sie sieht es schon vor sich: die lange Ladentheke mit großen Bonbongläsern darauf, eine Kühlung für Frischwaren, Nylonstrümpfe, buttriger Kuchen, sonntags frische Brötchen ... und das Beste daran: endlich eigenständig sein. Endlich nicht mehr darüber nachdenken, warum ihre Ehe nicht so gut läuft, endlich sie selbst sein und etwas wagen.
Drei Frauen werden immer wieder Luises Weg kreuzen: Annabel von Thaler, die wohlhabende Arztgattin von nebenan, die junge Lernschwester Helga Knaup und Marie Wagner, geflohen aus Schlesien. Sie alle haben in den Zeiten des Aufbruchs und des Neubeginns einen gemeinsamen Wunsch: Endlich wieder glücklich sein.

Der erste Band der Wunderfrauen-Trilogie - drei Romane über vier Freundinnen, deren Leben wir über drei Bände von den Wirtschaftswunderjahren Mitte der 1950er bis zu den Olympischen Spielen 1972 begleiten können.
Band 1 "Alles, was das Herz begehrt" (Juli 2020)
Band 2 "Von allem nur das Beste" (Frühjahr 2021)
Band 3 "Freiheit im Angebot" (Herbst 2021)

Produktdetails

Verkaufsrang 108
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 01.07.2020
Verlag Fischer E-Books
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Dateigröße 1259 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783104912301

Weitere Bände von Wunderfrauen-Trilogie

Buchhändler-Empfehlungen

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Perfektes Lesefutter um vier junge Frauen, die im beginnenden Wirtschaftswunder Deutschlands ihren Weg suchen. Erster Teil einer Trilogie, die süchtig macht!!

Karin Wenzlawiak , Thalia-Buchhandlung Dresden

Band 1 der Wunderfrauen - Trilogie! Vier mutige Frauen, die etwas Eigenes auf die Beine stellen wollen und in einer Welt, in der der Mann noch die Hosen an hat, allem trotzen und ihre Ziele verfolgen. Fließend zu lesen, mitfühlend und man fühlt sich in die Zeit katapultiert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
146 Bewertungen
Übersicht
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Die Wunderfrauen 1
von Anika F am 14.09.2021

Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie, in der es sich um das Leben von vier Frauen dreht. Beginnend im Jahr 1953, der Beginn der Wirtschaftswunderjahre.  Diese Zeit ist für viele ein Neubeginn. Der Krieg ist vorbei, die Wirtschaft erholt sich und alle gehen mit einer größeren Hoffnung und Wünschen durch die Welt. Lui... Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie, in der es sich um das Leben von vier Frauen dreht. Beginnend im Jahr 1953, der Beginn der Wirtschaftswunderjahre.  Diese Zeit ist für viele ein Neubeginn. Der Krieg ist vorbei, die Wirtschaft erholt sich und alle gehen mit einer größeren Hoffnung und Wünschen durch die Welt. Luise Dahlmanns größter Traum ist es zum Beispiel einen kleinen Lebensmittelgeschäft zu eröffnen. Sie möchte endlich selbstständig sein. In ihrem Leben mal nach vorn schauen. Aber nicht nur in ihr ist dieser starke Wunsch nach Veränderung, nach Hoffnung. Während man Luise begleitet, trifft man immer wieder auf drei Frauen, welche ihren Weg kreuzen. Zum einen Helga Knaup, sie ist die Tochter eine Fabrikanten. Möchte aber etwas ganz anderes machen und löst sich von ihrer Familie. Ihr Weh führt sie an die Seeklinik, wo sie als Schwesternschülerin tätig wird.  Zum zweiten Annabel von Thaler. Ihr Ehemann ist der Chefarzt der Seeklinik. Bei ihr im Leben ist es nicht so einfach, aber zum Glück hat sie ihren Sohn Friedrich. Und die dritte im Bunde ist Marie Wagner. Sie lebte auf einem Grut in Schlesien. Die Jahre auf der Flucht sind nicht spurlos an ihr vorbei gegangen. Scheint aber nun mit ihrem Job auf einen Gestüt langsam anzukommen. Die Autorin schafft es, mich mit ihren Beschreibungen und Informationen in die Zeit der 1950er zu katapultieren. Das Lebensgefühl,  die Schicksale, Veränderungen und auch der Geist der Zeit sind super in die Story eingebunden. Jeder weiß, daß in dieser Zeit das Frauenbild, Flüchtlinge, sowie Vertriebene ein großes Thema waren. Liebe, Träume und Machtkämpfe werden hier perfekt mit in die Handlung eingeflochten. Alles ist unglaublich authentisch beschrieben. Ich konnte mich unsagbar gut hineinfühlen. Auch wenn diese Geschichte erfunden ist, könnte man meinen, sie ist wahrlich so zu dieser Zeit abgelaufen. Ich hatte als Leserin das Gefühl die wahre Geschichte der vier Frauen zu lesen. Jede der Frauen hat eine Vergangenheit, aber die Zukunft liegt vor ihnen und die wollen sie selbst gestalten. Ich fand es toll, das jedes Kapitel einer Frau gewidmet wurde. Noch dazu findet man Anekdoten, Notizen oder auch Rezepte. Für mich eine gelungene Reise in die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg, in der für viele ein Umbruch begann. Natürlich bin ich schon ganz neugierig, auf Teil zwei. Ich freue mich schon die vier Frauen in den Swinging Sixties zu begleiten und hier auch wieder die Veränderungen mit zu erleben, welche die Zeit mit sich bringt. Für mich hat dieses Buch ganz klar 5 von 5 Sterne verdient.

Ein spannender Auftakt
von Christina B. am 16.08.2021

Das Buch „Die Wunderfrauen – Alles, was das Herz begehrt“ von Stephanie Schuster ist in Starnberg der 50er Jahre angesiedelt und der spannende Auftakt einer Trilogie um vier Frauen, die aus ihren Rollen ausbrechen und Neuanfänge wagen. Es ist das Jahr 1953: Noch immer hängt der Schrecken des Zweiten Weltkrieges über Deutschla... Das Buch „Die Wunderfrauen – Alles, was das Herz begehrt“ von Stephanie Schuster ist in Starnberg der 50er Jahre angesiedelt und der spannende Auftakt einer Trilogie um vier Frauen, die aus ihren Rollen ausbrechen und Neuanfänge wagen. Es ist das Jahr 1953: Noch immer hängt der Schrecken des Zweiten Weltkrieges über Deutschland. Doch die Menschen schöpfen langsam wieder Hoffnung und der verheißungsvolle Duft des Neuanfangs liegt in der Luft. Diese vier Frauen nehmen ihr Leben in die Hand: Luise, die jahrelang ihre Schwiegermutter gepflegt hat, und nun von einem eigenen Lebensmittelgeschäft träumt, Marie, die eine traumatische Flucht hinter sich hat, Helga, die aus dem strengen Elternhaus ausbricht und Annabel, die in einer eher langweiligen Ehe gefangen ist. Immer wieder begegnen sich diese vier grundverschiedenen Frauen, die sich aber doch ähnlicher sind, als sie denken. Denn sie wollen alle eines: Freiheit. Das Buch lag jetzt etwa ein Jahr auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Ich hatte es mir damals ziemlich spontan gekauft. Letzten Monat schrieb mich die liebe Stephanie Schuster an und fragte ob, ich den dritten Teil der ‚Wunderfrauen‘ als Rezensionsexemplar haben möchte. Da musste ich nicht lange überlegen, da es mir mittlerweile in den Fingern juckte, diese Reihe endlich zu beginnen. Im ersten Kapitel lernt der Leser/ die Leserin Luise Dahlmann kennen, allerdings steckt sie in einer traurigen Situation, die ihr aber gleichzeitig die Chance auf einen Neuanfang schenkt. Ihre Schwiegermutter Henriette ist verstorben. Noch während Luises Mann Hans überlegt, an wen er die frei gewordenen Räume vermieten kann, ist in Luise schon der Wunsch nach einem eigenen Lebensmittelgeschäft da. Hans unterstützt sie in ihrem Vorhaben. Mir hat Luises Charakter sehr gefallen, da sie sehr zielstrebig und selbstsicher gezeichnet ist, aber auch immer mal wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hat. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, ist ehrlich und immer für andere da. Es war einfach schön zu sehen, wie sie sich ihren Lebenstraum erfüllt, mit einem solchen Organisationstalent, welches mich sehr beeindruckt hat. Marie, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges, aus den Ostgebieten flüchten musste und nach einigen Zwischenstationen in Starnberg ankommt, hat mich mit ihrem starken Charakter ebenfalls sehr beeindruckt. Ihre Vertreibung hat sie stark traumatisiert, sie kann zu Tieren sehr viel schneller Vertrauen fassen als zu Menschen. Marie steht für ein Schicksal, welches Millionen Menschen durchmachen mussten: Vertreibung, Flucht und ein kompletter Neuanfang. Marie gibt sich selbst nie auf und ist für die Menschen, denen sie sich öffnet, immer da. Auch wenn sie ihren Platz im Leben erst noch finden muss, ist sie eine starke und beeindruckende Figur. Es gibt aber auch einige männliche Charaktere in diesem Buch: Hans, der Mann von Luise: Er ist ein ehrlicher Mann, der seine Frau gerne unterstützt und ihr damit die Türen öffnet. Luises Brüder Martin und Manni, die den Hof der Familie bewirtschaften. Manni, der mit mit Trisomie21 auf die Welt kam, ist mein persönlicher Lieblingscharakter in diesem Buch. Auch wenn er wenig sagt, er bringt in diese Geschichte so viel Liebe und Licht. Martin, der ältere Bruder von Luise und Manni, hat mich mit seiner Lebensgeschichte und seiner Sicht auf die Dinge richtig überzeugt. Er ist ein vorsichtiger und ruhiger Mensch. Aber auch Konstantin, Annabels Ehemann, ist ein gut gezeichneter Charakter. Auch wenn er Anfangs ein eher ‚lauter‘ Charakter ist, der völlig von sich und seinem Können überzeugt ist, wandelt er sich im Laufe der Geschichte. Ihr seht, ich bin von allen Charakteren in diesem Buch absolut begeistert – sie haben mich alle überzeugt und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Die Autorin hat mit ihren Figuren ein tolles und authentisches Bild der Gesellschaft der 1950er Jahre gezeichnet und jede Figur mit ganz eigenen Eigenheiten und Gefühlen ausgestattet. In den ersten Kapiteln des Buches lernt man immer eine der vier Frauen kennen. Auch wenn es dadurch immer wieder zu zeitlichen Überlappungen kommt, konnte ich völlig in die Geschichte abtauchen. Stellenweise wurde es richtig spannend und die Seiten flogen nur so dahin. Die zeitlichen Überlappungen zeigen dann nochmal Ereignisse aus verschiedene Perspektiven, was mir sehr gut gefallen hat. Stephanie Schuster hat einen angenehmen Schreibstil, der detailliert beschreibt aber niemals langweilig ist. Ganz wunderbar. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, 50er Jahre und das Wirtschaftswunder der BRD sind die historischen Hintergründe des ersten Bandes der Reihe. Stephanie Schuster zeigt, wie das NS- Gedankengut zu dieser Zeit noch immer in vielen Köpfen festsaß und wie konservative Rollenbilder mit den neuen Ideen und dem Freiheitsdrang der Frauen zu dieser Zeit kollidierten. Maries Geschichte, ihre Vertreibung aus den Ostgebieten, hat mich stellenweise fassungslos zurück gelassen. In ihrer Geschichte fand ich ein Stück meiner eigenen Familiengeschichte wieder – meine Oma wurde auch vertrieben und verlor auf der Flucht alles – auch ihre Mutter (meine Ur-Oma). Auch wenn Maries Flucht rückblickend erzählt wird, bekam ich während des Lesens eine Gänsehaut. Fazit: Das Buch ist ein wunderbarer Auftakt einer Reihe welche mit tollen, ausdrucksstarken Figuren, einem lebendigen Sprachstil und einer packenden Handlung besticht. Ich bin nun definitiv ein Fan dieser Reihe und freue mich auf die beiden weiteren Teile der Reihe. Lasst euch diese Reihe nicht entgehen.

Tolle Geschichte in den 50ern
von Miriam Templin am 29.06.2021

In "Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt" geht es um vier Frauen, deren Leben auf unterschiedliche Arten miteinander verbunden ist. --- Luise Dahlmann träumt von einem eigenen Laden, muss sich aber zunächst mit ihrem Mann auseinandersetzen, der nicht angetan von ihren Plänen ist. --- Helga Knaup, Tochter eines U... In "Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt" geht es um vier Frauen, deren Leben auf unterschiedliche Arten miteinander verbunden ist. --- Luise Dahlmann träumt von einem eigenen Laden, muss sich aber zunächst mit ihrem Mann auseinandersetzen, der nicht angetan von ihren Plänen ist. --- Helga Knaup, Tochter eines Unternehmers, möchte aus ihrem bisherigen Leben ausbrechen und sich als Schwesternschülerin beweisen. --- Marie Wagner aus Schlesien kommt mit dem Wunsch, Bereiterin zu sein, nach Bayern. --- Annabelle von Thaler, Luises Nachbarin, ist unzufrieden mit ihrem Leben als Arztgattin und kümmert sich daher sehr ausgiebig um ihren Sohn Friedrich. --- Stephanie Schuster hat in diesem Buch so wundervolle Charaktere erschaffen, mit denen ich einfach mitfühlen musste. Außerdem hörten sich die 50er-Jahre für mich sehr authentisch beschrieben an und ich hatte viel Spaß beim Lesen der ernsten, aber auch gewitzten Passagen des Buches.

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