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Die Chroniken des Aufziehvogels

Roman

Haruki Murakami

(18)
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Beschreibung

Murakamis Meisterwerk - erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzt

Ein unzufriedener Mann, ohne Arbeit, von seiner tüchtigen Frau zur Selbsterforschung ermutigt: So einer ist Toru Okada. In sein fades Dasein brechen plötzlich Unbekannte mit ihren Geschichten ein und verunsichern ihn in seinen Gewissheiten. Und selbst seine Frau erscheint ihm plötzlich fremd. Unter dem Alltagsleben der Großstadtgesellschaft wirken noch andere Kräfte: geheime Begierden, die Historie des japanisch-chinesischen Krieges oder gar so etwas Altmodisches wie das Schicksal.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 1000 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783832170479
Verlag DuMont Buchverlag
Originaltitel >Nejimaki-dori kuronikuru<
Dateigröße 2115 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 20017

Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein schwerer Murakami der meines Erachtens nicht als erstes Buch von ihm gelesen werden sollte, da es dem Leser einiges abverlangt - noch mehr als in 1Q84. Lesenswert ja, aber mit der entsprechenden Konzentration. Kein Roman für "Kopf abschaltende Abende".

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wer sich an dem magischen Realismus von Murakami erfreut, wird in diesem Werk besonders belohnt. Abgedreht und unterhaltsam wie man es von dem Meistererzähler kennt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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"Der Ruf dieses Vogels war nur für bestimmte, besondere Menschen vernehmbar, und sie wurden durch ihn unvermeidlich ins Verderben geführt." (659)
von Miri am 15.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

und diesen Ruf des Aufziehvogels gehört auch Toru Okada, 30 jähriger katerloser (wichtiger Leitmotiv) Anwaltsgehilfe, der nicht nur sein Job aufgibt, sondern auch seine bisher wahrgenommene Realität. Nachdem seine Frau Kumiko von der Bildfläche verschwindet, begibt sich Toru auf die Suche nach ihr und findet einen unvorstellbare... und diesen Ruf des Aufziehvogels gehört auch Toru Okada, 30 jähriger katerloser (wichtiger Leitmotiv) Anwaltsgehilfe, der nicht nur sein Job aufgibt, sondern auch seine bisher wahrgenommene Realität. Nachdem seine Frau Kumiko von der Bildfläche verschwindet, begibt sich Toru auf die Suche nach ihr und findet einen unvorstellbaren Abgrund der Großstadtgesellschaft...Was kann schon ein gewöhnlicher farbloser Mann ohne jegliche Ambitionen schon bewirken? Und was hat der ausgetrocknete Brunnen am Grundstück eines berühmten Selbstmörderhauses für unerklärliche Anziehungskräfte?? Viele schräge Figuren wie Kreta und Malta Kano, Noboru, May Kasahara, Leutnant Mamiya usw. wachsen einem aufs Herz...Ich muss zugeben, dass ich nach dem Schluss des Buches ein wenig ratlos zurückgelassen blieb...an manchen Stellen habe ich mir gedacht: Was zum Teufel will der Autor hiermit sagen???? Viel Interpretationsraum, also für jemanden, der nichts mit dem Begriff Phantasie anfangen kann, würde ich raten, die Finger von diesem Buch lassen. Ich kann mir vorstellen, dass jeder, der das Buch liest, was anderes draus mitnehmen kann. Für mich war das Hauptthema das wahre ICH, kann man sich spalten, kann man sich wieder zusammensetzen, was wäre wenn das Ich hinter einer Geleewand ein konträres Charakter hätte. Und gibt es Etwas tief in uns, was uns innerlich auffrisst und sich von anderen Menschen so ausnützen lässt, dass wir dann deren Gefangen werden ohne es wirklich wahrzunehmen. Realität vermischt sich mit Träumen und den wildesten Phantasien. Das tolle an Murakami ist, dass man den Übergang zwischen diesen Ebenen nicht immer mitkriegt. Was ist wahr und was ist der Traum?

Mir fehlt noch ein Stern, hier gehören mindestens 6 Sterne:-)
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 12.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Unfassbar gut. Das ist so eine unglaublich gute Geschichte. Sie ist entspannend und extrem spannend zugleich. Phantasie, Realität, Originalität, Geschichte, Dimensionen anderer Art gehen hier Hand in Hand und ergeben einfach ein geniales Bild ab.

Schräge Figuren in einer symbolträchtigen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Großmugl am 26.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Mister Aufziehvogel« habe ich mit einer Bloggerkollegin in einer Leserunde gemeinsam gelesen. Für mich war es das erste (und bestimmt nicht das letzte!!) Buch von Haruki Muramaki. Schon während des Lesens habe ich mir zwei weitere Bücher des Autors zugelegt. Ich bin gut im Buch gelandet. Unser Protagonist Toru ist ein Mann,... »Mister Aufziehvogel« habe ich mit einer Bloggerkollegin in einer Leserunde gemeinsam gelesen. Für mich war es das erste (und bestimmt nicht das letzte!!) Buch von Haruki Muramaki. Schon während des Lesens habe ich mir zwei weitere Bücher des Autors zugelegt. Ich bin gut im Buch gelandet. Unser Protagonist Toru ist ein Mann, der seinen Job in einer Anwaltskanzlei aufgibt, um einen Neuanfang zu starten und da ich mir persönlich nichts Langweiligeres vorstellen kann, als in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten, habe ich mich schnell mit Toru angefreundet. Bei ihm merkt man allerdings schnell, dass er ein relativ passiver Mensch ist, der Vieles einfach hinnimmt, ohne zu hinterfragen. Diese Tatsache hat mich manchmal überrascht und verwirrt. Nichtsdestotrotz ist Toru mir bis zum Ende sympathisch geblieben, vor allem auch, weil er ein sehr gütiger Mensch ist, der die Fähigkeit zu verzeihen besitzt. Die Handlung ist am Anfang zwar wenig spektakulär, dennoch konnte sie mich fesseln. Schon zu Beginn passieren nämlich richtig schräge Dinge, die mich neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht haben. Diese Eigenartigkeiten nehmen aber kein Ende, nein. Ganz im Gegenteil: ein Fragezeichen nach dem anderen tut sich auf. Sogar so viele, dass es mir bis zu einem gewissen Punkt zu viel wurde und ich nur mehr verständnislos vor mich hin gelesen habe. Irgendwann fragt man sich dann auch: Was ist Wirklichkeit? Was ist Fantasie? Sind einige Geschehnisse übersinnlicher Natur oder ist doch alles nur Traum? Wie darf man das Ganze verstehen? ~ Die Mehrzahl der Leute verwirft alles, was die Grenzen des eigenen Fassungsvermögens sprengt, als absurd und des Nachdenkens nicht wert. ~ (S. 267) Livia (meine Mitleserin) und ich haben gerätselt und spekuliert, aber so recht haben wir die Handlung nicht durchschaut, hatte ich das Gefühl. Erst zum Ende hin überkamen mich einige Aha-Momente, und dann wurde mir auch so einiges klar. Aber ob die Erkenntnisse, die ich in meinen Aha-Momenten hatte, tatsächlich das sind, was Murakami uns zu verstehen geben wollte, dessen bin ich mir aber leider auch nicht ganz sicher. Ich denke jedenfalls, dass ich die Story zum Schluss im Großen und Ganzen verstanden habe. Allerdings kann mir diese Frage wahrscheinlich trotzdem nur der Autor sicher beantworten. Die Figuren in »Mister Aufziehvogel« sind allesamt mit Ecken und Kanten versehen. So haben wir hier zum Beispiel die Schwestern Malta und Kreta Kano. Die eine hat eine Vorliebe für rote Vinylhüte und versucht anderen Menschen durch ihre hellseherischen Fähigkeiten zu helfen. Die andere ist ihre Assistentin und hat die merkwürdige Angewohnheit unbemerkt aufzutauchen und zu verschwinden, nachdem oder bevor sie aus ihrem mehr als verkorksten Leben berichtet. Dann gibt es da noch Torus Frau Kumiko, die irgendwie bis zum Schluss eine der undurchsichtigsten Charktere bleibt, nicht zuletzt, weil sie sich recht bald schon aus Torus Leben vertschüsst und sehr lange ein großes Geheimnis um ihre wahren Gründe dafür macht. Außerdem spielt auch Kumikos höchst unsympathischer Bruder Noboru Wataya eine tragende Rolle in der Geschichte. Er taucht zwar nicht oft persönlich während der Handlung auf, aber dennoch ist von ihm und seinem abartigen und unerträglichen Wesen häufig die Rede. Und nicht zu vergessen: ein Kater, der verschwindet und mit einem anders geformten Schweif wieder auftaucht. Ihr merkt, von den Figuren her kommt hier ganz sicher keine Langeweile auf. Diese und einige andere Nebencharaktere bieten auf alle Fälle Unterhaltung der besonderen Art. ;) ~ In wirklich tiefer Finsternis waren die seltsamsten Dinge möglich. ~ (S. 297) Aufgepeppt wurde das Ganze noch durch Erzählungen aus der Vergangenheit verschiedener Bekanntschaften Torus. Beispielsweise gab es lange Episoden über den Krieg, in denen die eine oder andere blutige und gewaltvolle Szene beschrieben wurde. Oder es wurde die damalige politische Situation erläutert – die ich allerdings wenig spannend fand und bei der ich dabei deswegen nicht so aufmerksam gelesen habe. Toru als guter Zuhörer hat sich das alles natürlich geduldig angehört und darüber nachgedacht. Da doch einige dieser Erzählungen in dem Buch vorgekommen sind, habe ich mich selbstverständlich gefragt, inwiefern diese mit der gegenwärtigen Handlung zu tun haben könnten. Leider hat sich mir bis zuletzt deren Bedeutsamkeit leider nicht (bei allen Rückblicken) erschlossen. Allgemein betrachtet, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ja, ein paar Fragen blieben zwar offen, aber es gab auch genug, die mir schlussendlich beantwortet wurden und mich das Buch relativ zufrieden haben zuklappen lassen. Mein Freund sagt immer wieder, dass er offene Enden mag, da diese so viel Spielraum für eigene Gedanken lassen. Ich mag das allerdings nicht so gerne, da ich fixe Tatsachen – völlig egal, ob sie nun gut oder schlecht sind – sehr schätze.


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