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Morgenröte

Gedanken über die moralischen Vorurteile

Friedrich Nietzsche

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Beschreibung

«Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile» ist ein Anfang Juli 1881 erschienenes philosophisches Werk Friedrich Nietzsches. In dem aus Aphorismen unterschiedlicher Länge bestehenden Buch hinterfragte Nietzsche die Entstehung und den Wahrheitsgehalt moralischer und religiöser Systeme. Dabei setzte er dem tragischen Pathos einer christlichen Existenz das kontemplative Glück eines Erkennenden gegenüber und interpretierte die Glaubensekstase als psychopathologisches Phänomen. In der Morgenröte skizzierte Nietzsche erstmals Umrisse seines gedanklichen Konzeptes vom Willen zur Macht, das er 1883–1885 in seinem Werk Also sprach Zarathustra ausführlicher entwickelte.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) war ein deutscher klassischer Philologe. Erst postum machten ihn seine Schriften als Philosophen weltberühmt. Im Nebenwerk schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen. Ursprünglich preußischer Staatsbürger, war er seit seiner Übersiedlung nach Basel 1869 staatenlos. Nietzsches Denken hat weit über die Philosophie hinaus gewirkt und ist bis heute unterschiedlichsten Deutungen und Bewertungen unterworfen. Nietzsche schuf keine systematische Philosophie. Oft wählte er den Aphorismus als Ausdrucksform seiner Gedanken. Seine Prosa, seine Gedichte und der pathetisch-lyrische Stil von Also sprach Zarathustra verschafften ihm auch Anerkennung als Schriftsteller.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 228
Erscheinungsdatum 28.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7529-4507-2
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/1,3 cm
Gewicht 273 g
Auflage 1

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Einsamkeit und Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens
von Andreas Friedrich aus Hohenmölsen am 12.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Philosoph Nitzsche verdeutlicht anschaulich, wie sehr aus der scheinbaren Einsamkeit heraus in der Auseinandersetzung mit der Welt ein sinnerfülltes und erstrebenswertes eigenes Dasein entsteht. Tiefgründig entfalten sich seine Anmerkungen und Einschätzungen zu anderen "großen Geistern" wie Plato, Aristoteles, Swedenborg, Ka... Der Philosoph Nitzsche verdeutlicht anschaulich, wie sehr aus der scheinbaren Einsamkeit heraus in der Auseinandersetzung mit der Welt ein sinnerfülltes und erstrebenswertes eigenes Dasein entsteht. Tiefgründig entfalten sich seine Anmerkungen und Einschätzungen zu anderen "großen Geistern" wie Plato, Aristoteles, Swedenborg, Kahnt oder Schopenhauer. Kein einfach so mal nebenbei zu lesendes Werk. Seine verborgenen und verwinkelten philosophischen Gedanken erfordern ein gewisses Maß an dialektischem Verständnis. Getreu dem gerade auch heute noch mehr als gültigen Satz "Alles hat seine Zeit." gelingt es dem Leser die "Morgenröte" der eigenen Existenz zu bewundern und zu begreifen ...

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