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Die Rote Hand

Kriminalroman

Jürgen Heimbach

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Beschreibung


Arnolt Streich ist nicht gerade ein Menschenfreund. Vom Wirtschaftswunder vergessen, verbringt der ehemalige Fremdenlegionär seine Tage als Wachmann über ein paar schäbige, von zwielichtigen Typen gemietete Garagen in einer zugigen Wohnung, raucht eine Morris nach der anderen und flüchtet sich in die tröstliche Stimme von Édith Piaf.

Beim täglichen Bier um die Ecke erfährt er von einem tödlichen Anschlag mitten in der Stadt. Das Opfer: Georg Puchert, ein Waffenhändler, der die algerische Befreiungsfront FNL im Kampf um die Unabhängigkeit mit Waffen versorgt hat. Gleichzeitig beginnen düstere Gestalten, nach Streich zu fragen. Der kann die Machenschaften hinter den verschlossenen Garagentoren nicht länger ignorieren und stößt auf Vorgänge, die besser im Verborgenen geblieben wären.

»So kalt, wie das Herz des Legionärs scheint, beschreibt der Autor im Stil Hemingways schnörkellos und dennoch poetisch die Szenen, die Stadt, die Gewalt. Und genauso tief, wie die Seele des Legionärs tatsächlich ist, stechen Heimbachs Sätze und Wörter und Charaktere in das Herz des Lesers. Ein Roman, der niemanden unberührt lässt, obwohl oder weil die Welt am Ende des Buches nicht besser ist als am Anfang.«

Jürgen Heimbach, geboren 1961 in Koblenz, studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Germanistik und Philosophie, betrieb in Mainz ein Off-Theater und gründete die Künstlergruppe V-I-E-R, mit der er Ausstellungen organisiert. Heute arbeitet Heimbach als Redakteur für 3sat. Sein Werk umfasst Romane, Jugendbücher und kriminalistische Kurzgeschichten. Sein Roman Die Rote Hand wurde 2020 mit dem Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet. Heimbach lebt mit seiner Familie in Mainz.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 02.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20899-5
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,7 cm
Gewicht 313 g
Auflage 1
Verkaufsrang 4308

Buchhändler-Empfehlungen

Legio Patria Nostra

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Einmal Legionär, immer Legionär. In der Zeit des Wirtschaftswunders gibt es Gewinner und Verlierer und zur letzteren Gruppe gehört eindeutig Arnolt Streich, ehemaliger Soldat und Fremdenlegionär. Während in Algerien ein Krieg tobt wird er von seiner Vergangenheit, in der Gestalt von Attentätern der „roten Hand“ die einem Waffenhändler ausschalten wollen, eingeholt. Ein echter Schmöker mit einer kantigen Hauptfigur!

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