Meine Filiale

Wohin die Schuld uns trägt

Roman

Kommissarin Kenza Klausen Band 1

Regine Kölpin

(3)
eBook
eBook
13,99
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Klappenbroschur

18,00 €

Accordion öffnen

eBook

ab 13,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Als Tania Lewalder einen Brief aus der Vergangenheit erhält und der Überbringer einen Tag später tot aufgefunden wird, übernimmt Kommissarin Kenza Klausen die Ermittlungen. Die Spur führt sie nach Polen. Was ist dort bei Kriegsende mit Tania Lewalders Mutter passiert?
Dann gibt es einen zweiten Mord an einer alten Frau. Ihr Tod scheint mit dem ersten Fall in Verbindung zu stehen. Nach und nach verdichten sich die Hinweise auf ein grausames Verbrechen in der Vergangenheit, das bis heute vertuscht werden soll.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 346 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.07.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783839266182
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 2118 KB
Verkaufsrang 37631

Weitere Bände von Kommissarin Kenza Klausen

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Schuld und Sühne
von Jennifer Wind am 10.08.2020

Dies war nicht mein erstes Buch von Regine Kölpin und wird auch nicht mein letztes sein. Besonders die historischen Romane und Kriminalromane der Autorin haben es mir von Anfang an angetan. Und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Der vorliegende Band verbindet das Können der Autorin aus diesen beiden Genres perfekt. Der ... Dies war nicht mein erstes Buch von Regine Kölpin und wird auch nicht mein letztes sein. Besonders die historischen Romane und Kriminalromane der Autorin haben es mir von Anfang an angetan. Und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Der vorliegende Band verbindet das Können der Autorin aus diesen beiden Genres perfekt. Der KLAPPENTEXT zu "Wohin die Schuld uns trägt" : (vom Verlag übernommen) Als Tania Lewalder einen Brief aus der Vergangenheit erhält und der Überbringer einen Tag später tot aufgefunden wird, übernimmt Kommissarin Kenza Klausen die Ermittlungen. Die Spur führt nach sie Polen. Was ist dort bei Kriegsende mit Tania Lewalders Mutter passiert? Dann gibt es einen zweiten Mord an einer alten Frau. Ihr Tod scheint mit dem ersten Fall in Verbindung zu stehen. Nach und nach verdichten sich die Hinweise auf ein grausames Verbrechen in der Vergangenheit, das bis heute vertuscht werden soll. . Meine Meinung . Wie bisher ausnahmslos jeder historische Roman und Kriminalroman von Regine Kölpin hat mich auch dieser wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Eine vielschichte Handlung, die auch einen Kriminalfall samt Ermittlungen enthält, lässt einen durch die Seiten hetzen. Man kann das Buch nicht weglegen. Dazu gelingt es Regine Kölpin authentische Figuren zu erschaffen, die beim Lesen vor dem geistigen Auge lebendig werden, und mit denen man mitfiebert und mitleidet. Verschiedene Erzählperspektiven und Zeiten machen den Roman noch spannender und sehr abwechslungsreich. Die Autorin hat zudem spürbar ihr Herzblut ins Buch eingebracht, was sie auch im Nachwort glaubhaft berichtet und darüber hinaus sehr gut recherchiert. Sie selbst ist zu den Schauplätzen gereist und vermutlich gelingt es ihr aus diesem Grund die Atmosphäre so eindrücklich zu beschreiben. Wieder ein absolutes Erlebnis und kurzweiliges, packendes Lesevergnügen, das in eine Zeit führt, die man nie vergessen sollte. Eine Zeit, die ein dunkles Kapitel in der Geschichte ist und auch in vielen Familien, wovon sicher einige wohl ein ähnliches Familiengeheimnis haben, wie die Protagonist/innen in Regine Kölpins Roman. Eine Geschichte, die noch nach dem Lesen nachhallt und zu Diskussionen anregt, oder dazu, seine eigene Familienhistorie genauer unter die Lupe zu nehmen. Fazit: Von mir gibt es wohlverdiente fünf Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Bewegende Familiengeschichte
von Kunde am 06.08.2020
Bewertet: Klappenbroschur

Tania Lewander erhält einen Brief aus ihrer Kindheit - geschrieben von ihrer Mutter, die kurz darauf verstarb. Der Überbringer ist ein alter Mann, ein Pole, der damals Tanias bester Freund war. Einen Tag später wird dieser Mann tot aufgefunden. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord an einer alten Frau. Auch hier führt die Spur... Tania Lewander erhält einen Brief aus ihrer Kindheit - geschrieben von ihrer Mutter, die kurz darauf verstarb. Der Überbringer ist ein alter Mann, ein Pole, der damals Tanias bester Freund war. Einen Tag später wird dieser Mann tot aufgefunden. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord an einer alten Frau. Auch hier führt die Spur zu Tania, die sich mit ihrer Enkelin Malin auf den Weg nach Polen gemacht hat, um Licht in ihre Vergangenheit zu bringen. Mit "Wohin die Schuld uns trägt" zeigt Regine Kölpin, daß sie wirklich jedes Genre beherrscht. Dieser Roman bewegt den Leser. Hier findet man starke Gefühle, verbunden mit einem Kriminalfall, der seinen Ursprung weit in der Vergangenheit hat. Beide Zeiten werden in verschiedenen Erzählsträngen dargestellt und sind beide sehr spannend. Man lernt hier so viel über die damalige Zeit. Regine Kölpin zeigt hier mit viel Feingefühl, wie die Menschen gelitten haben, welche Ängste sie ausstehen mußten und wie sehr sie unter den Verlusten gelitten haben. Ihre Charaktere sind sehr authentisch. Tania und Malin sind einfach liebenswert und man schließt sie sofort ins Herz. Unterhaltsam ist der interne Kampf von Kommissarin Kenza Klausen mit ihrem Kollegen Janßen, der hart daran zu kämpfen hat, daß Kenza nun seine Vorgesetzte ist. Die Dialoge sind herrlich erfrischend. Obwohl diese Geschichte keine leichte Kost ist, liest sich das Buch locker. Regine Kölpin macht hieraus keine erdrückende Geschichte, sondern ihr gelingt es durch ihren Stil, daß man diese Geschichte gern liest und sich gut unterhalten fühlt. Sie verrät im Nachwort den Hintergrund dieses Buches - und der hat bei mir doch eine Träne ins Auge getrieben. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der Sinn für ernsthaftere Familiengeschichten hat!

Aufwühlender Roman, der das Thema Schuld thematisiert
von sommerlese am 03.08.2020
Bewertet: Klappenbroschur

Regine Kölpins Roman "Wohin die Schuld uns trägt" erscheint im Gmeiner Verlag. 78 Jahre alt ist Tania Lewalder, als sie einen Brief von ihrer Mutter aus dem Jahre 1945 erhält. Der Überbringer ist ein polnischer Mann, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Einen Tag später ist er tot, den Fall übernimmt Kommissarin Kenza Klausen... Regine Kölpins Roman "Wohin die Schuld uns trägt" erscheint im Gmeiner Verlag. 78 Jahre alt ist Tania Lewalder, als sie einen Brief von ihrer Mutter aus dem Jahre 1945 erhält. Der Überbringer ist ein polnischer Mann, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Einen Tag später ist er tot, den Fall übernimmt Kommissarin Kenza Klausen. Was hat Tanias Mutter bei Kriegsende in Polen erlebt? Als ein zweiter Mord geschieht, wird ein Zusammenhang erkennbar. Alles deutet auf ein Verbrechen hin, welches bis heute nicht aufgedeckt wurde. In diesem Buch erlebt man, wie Schuld, Verbrechen und Ängste auch Jahrzehnte danach noch für Gräueltaten sorgen können. Regine Kölpin lässt ihre Geschichte in der Gegenwart mit einem geheimnisvollen Brief starten, der einige Verbrechen nach sich zieht und die polizeilichen Ermittlungen bis in die Zeit um 1944/45 ins heutige Polen führt. Dort verbrachte Tania Lewalder ihre Kindheit, nach der Flucht mit Mutter und Großmutter landet sie auf einem pommerschen Gutshof, wo Tanias Mutter stirbt. Ihre Großmutter flieht danach mit Tania weiter in den Westen. Doch warum findet der Brief ihrer Mutter nach all den Jahren zu ihr zurück? Es ist eine fesselnde Lektüre, die uns mit Geheimnissen aus der Vergangenheit, aber auch mit der Gegenwart konfrontiert und zeigt, wie Menschen vergessen wollen, was sie als Kinder für grausame Dinge erlebt haben. Wenn Kinder ihre Eltern verlieren und letztlich auch ihre Heimat, begegnen ihnen diese bedrückenden Erlebnisse als Alptäume auch noch im Alter in schlaflosen Nächten. Tania versucht zu vergessen, doch ihre Enkelin Malin möchte die Wahrheit herausfinden. Regine Kölpin hat einen flüssigen und wunderbar beschreibenen Erzählstil, der die verschiedenen Zeitepochen bildhaft und stimmungsvoll einfängt und mich völlig eingenommen hat. Sie hat eine fiktive Geschichte entwickelt, die sich an ihre eigene Familiengeschichte anlehnt. Die Aufarbeitung der eigenen Herkunft und der familiären Schicksale hat sie in diesem Buch eindrucksvoll aufgezeigt und in einem interessanten Buch umgesetzt. Mit diesem Buch taucht man ein in einen interessanten und aufwühlenden Mix aus historischem Roman, Krimihandlung und Familiengeschichte. Das sorgt für eine spannende Lektüre, die sich mit Schuld und Vergebung und menschlichen Schicksalen beschäftigt. Ich habe hier eine neue Seite der Autorin entdecken dürfen, die mir bisher verborgen geblieben ist und mich berührt hat. Sehr empfehlenswert!


  • Artikelbild-0