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Lagerkoller

Aus dieser Wohnung gibt es kein Entkommen 
Seit drei Wochen verlassen Oliver und Tanja ihre gemeinsame Wohnung nur noch, um den Müll runterzubringen. In ihrer Ehe lief es schon vorher nicht gut, jetzt hat Tanja sich im Arbeitszimmer verschanzt und weigert sich mit Oliver zu sprechen. Stromausfall. Ein Rütteln an der Tür. Ein Schatten im Nachbarhaus - Tanja schweigt. Als das Licht wieder angeht ist nichts mehr so, wie es vorher war ...  
Bestsellerautor Remy Eyssen ist ein Meister unserer dunkelsten Ängste. Jetzt auch entdecken: DUNKLES LAVANDOU - ein neuer Fall für Gerichtsmediziner Leon Ritter in der Provence. 
Portrait
Remy Eyssen (Jahrgang 1955), geboren in Frankfurt am Main, ist Drehbuchautor, Redakteur und Autor. Mit seiner Krimireihe um den Gerichtsmediziner Leon Ritter begeistert er die Leserinnen und Leser und landet regelmäßig auf der Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 48 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783843724517
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 2458 KB
Verkaufsrang 87644
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Kundenbewertungen

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Lagerkoller in der Quarantäne
von Gertie G. aus Wien am 26.05.2020

Oliver und Tanja sind, wie viele in der jüngsten Vergangenheit in Quarantäne. Die Ehe ist, nach einem Fehltritt Olivers mit der Nachbarin, zerbrochen. Wegen der Ausgangssperre ist es unmöglich eine neue Wohnung zu suchen. So herrschen strenge Regeln, wer welches Zimmer benützen darf. Der Kontakt zu einander ist nicht mehr vorhan... Oliver und Tanja sind, wie viele in der jüngsten Vergangenheit in Quarantäne. Die Ehe ist, nach einem Fehltritt Olivers mit der Nachbarin, zerbrochen. Wegen der Ausgangssperre ist es unmöglich eine neue Wohnung zu suchen. So herrschen strenge Regeln, wer welches Zimmer benützen darf. Der Kontakt zu einander ist nicht mehr vorhanden. Oliver verliert sich in Reminiszenzen und beobachtet das gegenüberliegenden Haus. Meine Meinung: Dieser Kurz-Krimi fängt die Stimmung einer zerbrochenen Beziehung in einer Ausnahmesituation sehr gut ein. Oliver ist mit seinen Gedanken alleine und niemand rückt seine Sicht der Dinge zurecht. Der Krimi ist ausschließlich aus seiner Sicht erzählt. Tanja und die Nachbarin tauchen zwar hin und wieder auf, führen aber nur das Leben von Randerscheinungen. Ein bisschen erinnert die Story an „Ein Fenster zum Hof“. Ich persönlich habe ja immer meine liebe Not mit diesen Kurz-Krimis, obwohl es bestimmt schwieriger ist, auf 30 Seiten eine spannende Geschichte zu erzählen als mit 300 Seiten. Fazit: Ein spannender Kurz-Krimi mit einem überraschenden Ende. 4 Sterne.

Kurz und gut
von misspider am 18.05.2020

3 Wochen die Wohnung nicht verlassen - das kommt uns allen momentan ziemlich bekannt vor. In 'Lagerkoller' kommt erschwerend hinzu, dass Oliver und Tanja sich gerade erst getrennt haben - und trotzdem vorerst die Wohnung teilen müssen. Also werden die Zimmer verteilt, und man geht sich möglichst aus dem Weg. Das scheint Oliver a... 3 Wochen die Wohnung nicht verlassen - das kommt uns allen momentan ziemlich bekannt vor. In 'Lagerkoller' kommt erschwerend hinzu, dass Oliver und Tanja sich gerade erst getrennt haben - und trotzdem vorerst die Wohnung teilen müssen. Also werden die Zimmer verteilt, und man geht sich möglichst aus dem Weg. Das scheint Oliver aber nicht so gut zu gelingen, zumal er im Nachbarhaus - kurzer Anflug von 'Das Fenster zum Hof' - merkwürdige Vorkommnisse beobachtet...oder bildet er sich alles nur ein? Hat Oliver den Lagerkoller? Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Ende mich total überrumpelt hat. Die Idee war super, aber es ging alles zu plötzlich und wirkte im Vergleich zur restlichen Geschichte etwas holprig und unelegant. Daher am Ende ein Stern Abzug für die Ausführung. Insgesamt aber eine überzeugende Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Lagerkoller
von U. Pflanz am 17.05.2020

Olivers und Tanjas Leben ist gerade nicht sehr einfach. Zum einen sind sie getrennt, aber teilen sich noch die Wohnung. Zum anderen sind sie momentan in Quarantäne. Also werden die Nerven und die Psyche sehr beansprucht durch die Situation. Bei Kurzgeschichten ist es immer schwierig das wichtige kurz zu fassen und noch eine sch... Olivers und Tanjas Leben ist gerade nicht sehr einfach. Zum einen sind sie getrennt, aber teilen sich noch die Wohnung. Zum anderen sind sie momentan in Quarantäne. Also werden die Nerven und die Psyche sehr beansprucht durch die Situation. Bei Kurzgeschichten ist es immer schwierig das wichtige kurz zu fassen und noch eine schöne Handlung heraus zu bekommen. Von mir aus könnten Kurzgeschichten weg fallen. Lieber ein paar Seiten mehr und eine ordentliche Geschichte, wo man nicht das Gefühl hat, dass alles überstürzt ist oder dass einem etwas fehlt. Trotz allem fand ich die Geschichte nicht schlecht. Zum einen passt es zur aktuellen Situation und zum anderen lies es sich leicht und flüssig weg lesen. Selbst auf die kurzen 40 Seiten kam Spannung auf. Wer Kurzgeschichten mag ist hier richtig. Für mich ist es nicht so unbedingt das Richtige. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne