Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?

Till Raether

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Beschreibung

Depression kann alle treffen, und oft ist sie schwer zu erkennen. Till Raether war in seinem Leben oft traurig und erschöpft – immer wieder, über Wochen. Und ebenso oft stellte er sich die Frage, ob das nun eine Depression sei, oder ob ihn einfach nur das normale, graue Leben beutelte. In seinem Buch erzählt Till Raether offen über eine Krankheit, mit der er seit vielen Jahren lebt und die er häufig mit großem Energieaufwand zu überspielen versuchte. Er schreibt über seine Jagd nach Anerkennung, seine Hilflosigkeit und Überforderung und den dauernden Gedanken, dass er sich doch einfach nur zusammenreißen müsste – und über den Zusammenbruch. Ein ehrliches, warmes Buch über eine Lebenssituation, die vielen Menschen vertraut ist.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 23.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00530-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/1,7 cm
Gewicht 174 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 927

Buchhändler-Empfehlungen

Claudia Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Sehr persönlich und nahbar gelingt ein Annäherung an das Thema, die nicht belehren will, sondern für Erkennen und Verständnis sorgt. Guter thematischer Einstieg, auch aufgrund der leichten Lesbarkeit und Alltagsnähe.

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

In Till Raethers ganz persönlichen Erfahrungen erkennen Betroffene und ihre Angehörigen viele Verhaltensweisen und "Launen" wieder. Dadurch wird einen klar, dass etwas doch nicht ganz stimmt und es völlig in Ordnung ist, sich Hilfe zu holen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Kluges Buch, analytisch etwas wenig
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.05.2021

Erfrisch offen und ehrlich geschrieben. Holt Depressionen in die Normalität zurück. Ein kluges Buch. Schade nur, dass es wenig Analyse zu den Ursachen gibt, wo das alles herkommt.

Es gibt enorm viele Graustufen…
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 28.04.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

… doch niemand kann sie benennen geschweige denn sie erklären. Ein angenehmes Buch von Till Raether. Angenehm deshalb, weil es sich um eine nicht ganz so schwere Depression handelt, sie aber trotzdem gar nicht so leicht ist. Will heißen, in diesem Buch werden Situationen beschrieben, die man selbst kennt und die einen manchmal a... … doch niemand kann sie benennen geschweige denn sie erklären. Ein angenehmes Buch von Till Raether. Angenehm deshalb, weil es sich um eine nicht ganz so schwere Depression handelt, sie aber trotzdem gar nicht so leicht ist. Will heißen, in diesem Buch werden Situationen beschrieben, die man selbst kennt und die einen manchmal auch zweifeln lassen, ob man tatsächlich krank ist oder ob man sich nur anstellt. Raether klagt nicht, er erzählt. Und hilft dadurch Betroffenen sich nicht mehr so schuldig zu fühlen.

Toll für Betroffene und Interessierte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 22.03.2021

Bei diesem Buch bin ich erst einmal über den Titel gestolpert, habe dann den Klappentext gelesen und musste das Buch haben. Erst später ist mir aufgefallen, dass Till Raether mir sonst als Krimi-Autor bekannt ist. Nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen, dass Till Raether das niedergeschrieben hat, was ich ... Bei diesem Buch bin ich erst einmal über den Titel gestolpert, habe dann den Klappentext gelesen und musste das Buch haben. Erst später ist mir aufgefallen, dass Till Raether mir sonst als Krimi-Autor bekannt ist. Nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen, dass Till Raether das niedergeschrieben hat, was ich so klar nicht hätte in Worte fassen können. Dazu muss man sagen, dass ich selbst eine Betroffene bin. Allein schon im ersten Kapitel ging es mir so, dass ich sechs Textstellen markiert habe, weil ich nur dachte „Ja, genauso ist es.“, „Endlich habe ich Worte dafür.“ und „So werden es auch meine Freunde und Familie verstehen, wie es mir geht.“. Bereits nach diesem ersten Kapitel war ich also von dem Buch begeistert. Endlich einmal eine betroffene Seele, die genau beschreibt, wie es ihr ergangen ist und noch geht. Es ist ein sehr persönliches Buch des Autors, der vorab allerdings schon einmal Aspekte des Themas in zwei Kolumnen bei der Frauen-Zeitschrift „Brigitte“ und in der „Süddeutschen Zeitung“ untergebracht hat. Er erzählt seine Erfahrungen so, dass jeder es nachvollziehen kann, was für Kämpfe Betroffene mit sich ausfechten, bis sie endlich einsehen, dass sie depressiv, also krank sind. Der Autor hat das Buch sehr gut aufgeteilt. Nach der Einführung geht es um die Hilflosigkeit, die man fühlt, dann darum, ob man sich wirklich nur zusammenreißen muss, oder ob man etwa als Schwächling dastehen will. Warum sind Menschen mit Depressionen so gern genommene Angestellte? (Natürlich nur, solange sie nicht zusammenbrechen.) Warum brauchen sie so viel Anerkennung und warum schämen sie sich oftmals? Wer kann ihnen wie helfen. Wie erzählt man es seinen Kindern. Was für merkwürdige Dinge helfen Depressiven über schwierige Zeiten hinweg und warum entwickeln sie so häufig Süchte? Und letztendlich das Glück und die Freiheit, wenn man selbst endlich dazu steht und sich und auch anderen sagen kann: „Nein, ich bin nicht faul und schwach! Ich brauche mich nicht zu schämen! Ich bin krank! Ich habe eine Depression und mir geht es nicht gut! Ich glaube, ich werde mir einen Vorrat von diesem Buch zulegen und immer den Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern schenken, die meinen, dass ich mich nicht so anstellen solle. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, was ich gerade in einer eigenen schlechten Phase gelesen habe. Und es mir geholfen, mich nicht mehr zu schämen, sondern endlich klar zu erkennen, dass es wirklich eine Krankheit ist und keine Anstellerei. Ich danke dem Autoren sehr für diese wichtige und gut zu lesende Buch!


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