Wolfszeit

Ein Jahrzehnt in Bildern. 1945 – 1955

Harald Jähner

(9)
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Beschreibung

Der Neubeginn, neu gesehen: ein Panorama der Nachkriegszeit, von der Stunde Null bis zum Wirtschaftswunder

Schönheit und Schrecken in Schutt und Staub: Das Jahrzehnt vom Kriegsende bis zum Wirtschaftswunder bietet Bilder, die man so noch nie gesehen hatte. Kein Wunder, dass Kameras auf dem Schwarzmarkt so hoch gehandelt wurden. Bei seiner Recherche zu dem Buch «Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 –1955», das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, stieß Harald Jähner in den Archiven auf einen wahren Schatz von Fotografien. In ihrer visuellen Kraft bilden sie ein Panorama der Zeit, in der Entsetzen und Lebensfreude eng beieinanderliegen: die Trümmerfrau als Ikone des Wiederaufbaus, Bürger beim Plündern und Städter beim Ackerbau, Tanz in Trümmern, Karneval in Ruinen. Und man sieht regelrecht, wie sich Ost und West auseinanderleben. In dem hier vorliegenden Band versammelt Jähner erstmals viele dieser Bilder und gibt ihnen ihre Geschichten zurück, erzählt sie neu. Die Mentalität und der Alltag der Zeit werden dabei auf besondere Weise erfahrbar:

In diesen Jahren wurden die Deutschen, was sie heute sind.

Wer wissen möchte, wie sich der Neubeginn vielleicht angefühlt haben mag, der sollte unbedingt «Wolfszeit» lesen und anschauen ... Sehenswert und bewegend zugleich.

Harald Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der «Berliner Zeitung», der er seit 1997 angehörte. Zuvor war er freier Mitarbeiter im Literaturressort der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. 2019 erschien das Buch «Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 – 1955», das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde und monatelang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste stand.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 15.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7371-0101-1
Verlag Rowohlt Berlin
Maße (L/B/H) 24,7/18/2,8 cm
Gewicht 885 g
Abbildungen mit ca. 150 Abbildungen
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

... Wölfe unter Wölfen!

Dagmar Küchler, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

1945 lebten in Deutschland 75 Millionen Menschen. Mehr als die Hälfte nicht da, wo sie seien wollten. Das war schon ein extremer Konfliktherd. Jähner polarisiert aber nicht. Er betrachtet alle Seiten, ob es sich um Täter oder Opfer handelt. Aber auch eine Zeit in der ein demokratischer Gedanke sich entwickeln konnte. Das Ganze ist sehr anschaulich darlegt durch das umfangreiche Bildmaterial, Dokumenten und Berichten von Zeitzeugen . Das Buch ist sehr lesenswert und zu Recht mit dem Leiziger Buchpreis ausgezeichnet.

Viktor Bothmer, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Die Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges war für die Überlebenden nicht einfach. Doch die Deutschen nutzten die Asche und die Trümer ihrer Niederlage um die Weichen zu legen für den späteren Wirtschaftsboom. Ausgezeichnet mit dem Sachbuchpreis.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Buch WOLFSZEIT
von einer Kundin/einem Kunden aus Sinsheim am 17.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ausgezeichnete Recherche und Dokumentation über das Leben in der frühen Nachkriegszeit in Deutschland. Großartig beschrieben und zudem kurzweilig und spannend. Absolut zu empfehlen.

Untergang und Aufbruch
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Deutschland im Mai 1945 – die „Stunde Null“. Der Nationalsozialismus ist endlich besiegt. Was bleibt ist ein verwüstetes Land mit zerstörter Infrastruktur, aufgeteilt in (vorerst) vier Besatzungszonen. Wie lebt es sich in dieser Situation, wie überlebt man? Harald Jähners Buch ist ein eindringliches Panorama einer Gesellschaft i... Deutschland im Mai 1945 – die „Stunde Null“. Der Nationalsozialismus ist endlich besiegt. Was bleibt ist ein verwüstetes Land mit zerstörter Infrastruktur, aufgeteilt in (vorerst) vier Besatzungszonen. Wie lebt es sich in dieser Situation, wie überlebt man? Harald Jähners Buch ist ein eindringliches Panorama einer Gesellschaft im Ausnahmezustand – in vielerlei Hinsicht. Er beschreibt höchst anschaulich Alltag, Gesellschaft und Kultur, Brüche und Kontinuitäten. Der Preis der Leipziger Buchmesse 2019 ist absolut verdient. (Siehe auch: Lowe, Furcht und Befreiung)

Lückenschluss
von Daniela aus Berlin am 25.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Selbst bin ich jünger als der Autor, war aber auch immer verwundert, dass es so wenig Informationen zu diesem Zeitraum gab, auch von meinen Eltern und Lehrern. Es füttert meine Neugierde und ich freue mich über die vielen Fotografien und den Aufbau des Buches. Der Schreib- Stil/ die umfangreiche Recherche und die Titelauswahl d... Selbst bin ich jünger als der Autor, war aber auch immer verwundert, dass es so wenig Informationen zu diesem Zeitraum gab, auch von meinen Eltern und Lehrern. Es füttert meine Neugierde und ich freue mich über die vielen Fotografien und den Aufbau des Buches. Der Schreib- Stil/ die umfangreiche Recherche und die Titelauswahl der Kapitel trifft genau meinen Nerv.


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