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Die Insel des Dr. Moreau

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 216

Herbert G. Wells

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Beschreibung

Edward Prendick erleidet im Südpazifik Schiffbruch. Als einziger wird er von einem Mann namens Montgomery gerettet. Dieser ist mit einer Ladung Tiere unterwegs zu einer einsamen Insel, wo er zusammen mit dem Biologen Dr. Moreau eine »Forschungsstation« betreibt.

Ihr Labor darf Prendick nicht betreten, als er daraus furchtbare Schreie hört, flieht er und irrt auf der Insel umher. Dort begegnet er merkwürdigen Gestalten, die wie eine Mischung aus verschiedenen Tieren und Mensch aussehen. Dr. Moreau überzeugt ihn davon, dass er nicht - wie Prendick annimmt - Menschen zu Tieren, sondern Tiere menschenähnlich machen will. Über 60 »Tiermenschen« hat Dr. Moreau in chirurgischen Experimenten mit verschiedenen Tierarten bereits geschaffen.

Nachdem zunächst Dr. Moreau und dann Montgomery von Tiermenschen getötet werden, ist Prendick auf der Insel gefangen, alle Versuche zu fliehen, misslingen. Schließlich wird er von einem Segelboot gerettet und gelangt tatsächlich mit einem Schiff zurück nach London. Dort angekommen glaubt ihm niemand; die Menschen sind ihm fremd geworden - sie erinnern ihn zu sehr an die Tiermenschen ...

Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; 1866-1946) war ein englischer Schriftsteller und - zusammen mit Jules Verne - ein Pionier der Science Fiction-Literatur. Er studierte Physik, Chemie, Geologie, Astronomie und Biologie, war von Beruf Historiker und Soziologe. Als Autor hatte er die größten Erfolge mit seinen frühen Science Fiction-Romanen »Der Krieg der Welten«, »Die Insel des Dr. Moreau« und »Die Zeitmaschine«.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 05.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783958706699
Verlag NEXX
Dateigröße 168 KB

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Diese Insel werden Sie so schnell nicht vergessen. Im Dickicht der Vegetation lauern Gestalten, die nur entfernt an Menschen erinnern. Ihre deformierten Gesichter und skurrilen Bewegungen lassen Sie erschaudern. Fremde sind auf dieser Insel nicht willkommen. Also kehren Sie lieber um wenn Sie Ihren Verstand behalten wollen. Dieser pseudohistorische Bericht zeigt uns auf gruselige Weise die Ausmaße tierischer Misshandlung. Der vom Festland verbannte Dr. Moreau ist besessen vom Gedanken, Tiere zu verändern. Mithilfe grausamer Vivisektion ist er erfolgreich.

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Ein Klassiker in neuem Gewand
von Meggie aus Mertesheim am 22.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1896 wurde das Buch von dem Autoren geschrieben und es hat noch immer eine starke Präsenz. Das dort angeschnittene Thema scheint zeitlos und gibt einen Einblick in die Welt, wie sie damals gesehen wurde und auch heute noch gesehen werden kann. Denn solch makaberen Vorhaben werden sicherlich irgendwo ausgeführt. Wir treffen a... 1896 wurde das Buch von dem Autoren geschrieben und es hat noch immer eine starke Präsenz. Das dort angeschnittene Thema scheint zeitlos und gibt einen Einblick in die Welt, wie sie damals gesehen wurde und auch heute noch gesehen werden kann. Denn solch makaberen Vorhaben werden sicherlich irgendwo ausgeführt. Wir treffen auf Edward Pendrick, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen landet er auf einer einsamen Insel mitten im Südpazifik. Montgomery, ein Biologe, nimmt ihn dorthin mit, aus Mitleid und um ihn vor dem Tod auf hoher See zu bewahren. Aus der Ich-Perspektive von ihm erzählt, erfahren wir nun, was Pendrick so alles erlebt. Schon auf dem Weg zur Insel kommt ihm alles etwas komisch vor. Warum sind die an Board befindlichen Personen allesamt so missgestaltet? Warum macht Montgomery so ein Geheimnis um die Insel? Und warum befindet sich auf dem Boot ein in einem Käfig eingesperrter Puma und Dutzende von Hasen? Kaum auf der Insel angekommen, drängt sich nun ein neuer Protagonist ins Bild. Dr. Moreau, seines Zeichens ebenfalls Arzt und Biologe, lädt dann aber nach anfänglichem Zögern Pendrick ein, sich so lange auf der Insel aufzuhalten, bis ein Schiff vorbeikommt und ihn wieder mit nach Hause nimmt. Und ab da wird es unheimlich. Denn Pendrick erfährt Dinge, die eigentlich nicht für seine Augen und Ohren bestimmt sind - und dies alles ausgelöst von einem unheimlichen Wesen, halb Mensch, halb Tier. Der Autor geht mit steten Schritten voran und bildet so ein Gerüst aus unterschiedlichen Dingen, die sich langsam aber sich zu einem Bild zusammenfügen. Da Pendrick nur Einzelteile zu Gesicht bekommt, muss auch dieser nachforschen oder mit Hilfe seiner Gedanken die Eindrücke ordnen. Und so kommt er dem Geheimnis der Insel und deren Bewohner immer näher. Auch wenn die Geschichte schon über 100 Jahre alt ist, scheint sie sehr zeitlos. Dies zeigt sich auch am Schreibstil. Zwar hatte ich zu Anfang ein wenig Probleme, mich einzufinden, doch legte sich dies schnell und schon bald las ich die in meinen Augen perfekt klingenden Sätze, einer nach dem anderen. Und so hatte ich innerhalb kürzester Zeit die Geschichte gelesen, die sich jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig angefühlt hat. Alles war genauestens positioniert. Die Protagonisten hatten Tiefe, obwohl man nur wenig über sie erfährt. Und doch hatte man am Ende des Buches das Gefühl, alles über alle zu wissen. Der Charakter Pendrick hat mit vielen schwerwiegenden Entscheidungen zu kämpfen. Und doch meistert er fast sämtliche Probleme mit Bravour und versucht, aus der ihm gegebenen Lage das bestmögliche herauszuholen. Und doch merkt man an ihm eine große Veränderung, die sein Leben derart beeinflusst, dass er bis zu seinem Tod nicht vergessen kann, was ihm geschehen ist. Die Spannung wird langsam aufgebaut und zieht ab der Mitte des Buches kräftig an. So hat man Mühe, das Buch zur Seite zu legen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Diese Ausgabe es Buches beinhaltet auch Holzschnitte, angefertigt von der Illustratorin Nicole Riegert. Die Bilder sind in Grün- und Blautönen gehalten und bilden eine wunderbare Ergänzung zu der Geschichte. Sie zeigen unter anderem die Insel, deren Bewohner oder markante Punkte der Insel. Die Seiten sind etwas dicker und fühlen sich dabei sehr edel an. Das ganze Buch ist sehr hochwertig gestaltet und ein kleines Schmuckstück im Buchregal. Fazit: Ein Klassiker der Weltliteratur in neuem Gewand.


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