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Der Halbbart

Charles Lewinsky

(43)
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Beschreibung

Der Sebi ist nicht gemacht für die Feldarbeit oder das Soldatenleben. Viel lieber hört und erfindet er Geschichten. Im Jahr 1313 hat so einer es nicht leicht in einem Dorf in der Talschaft Schwyz, wo die Hacke des Totengräbers täglich zu hören ist und Engel kaum von Teufeln zu unterscheiden sind. Doch vom Halbbart, einem Fremden von weit her, erfährt der Junge, was die Menschen im Guten wie im Bösen auszeichnet - und wie man auch in rauhen Zeiten das Beste aus sich macht.

Ein Roman voller Schalk und Menschlichkeit, der zeigt, wie aus Geschichten Geschichte wird.

>Melnitz<. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den französischen Prix du meilleur livre étranger sowie den Preis der Schillerstiftung. Sein Werk erscheint in 14 Sprachen. Charles Lewinsky lebt im Sommer in Vereux (Frankreich) und im Winter in Zürich.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 688 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.08.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783257611359
Verlag Diogenes
Dateigröße 1231 KB
Verkaufsrang 15417

Buchhändler-Empfehlungen

Auch Lewinskys neuer Roman: ein Meisterwerk

Monika Olk, Thalia-Buchhandlung Vaihingen

Der Kanton Schwyz im 14. Jahrhundert: die Menschen sind bettelarm, verdienen ihren Lebensunterhalt mit harter Feldarbeit, viele Männer verdingen sich als Soldaten. Dem jungen Sebi erscheinen beide Optionen nicht eben reizvoll. Er assistiert dem örtlichen Totengräber, der wahrlich viel zu tun hat und träumt sich ansonsten lieber in die Geschichten hinein, die an dunklen Abenden im Dorf erzählt werden. Eines Tages kommt ein Fremder in den Ort, sein Gesicht ist entstellt, man nennt ihn daher den Halbbart. Die Bekanntschaft mit diesem seltsamen und mysteriösen Menschen wird Sebis Leben verändern. Ich bewundere Lewinsky für seine Vielseitigkeit, für die Intensität und Klugheit, mit der er seine Figuren in jedem seiner Bücher mit Leben ausstattet.

... spielt im tiefen Mittelalter und es scheint, als sei es heute

Sabine Rudolph, Thalia-Buchhandlung Dresden (Schillerplatz)

Was für eine Wucht - da lässt Lewinsky einen Jungen im tiefen Mittelalter erwachsen werden, und es scheint, als sei es heute! Sebi (Eusebius) lernt die Welt in all ihren Facetten kennen und dabei den Menschen, der doch diese Welt macht. Mir fehlen die Worte, um angemessen über diesen großartigen Roman zu schreiben. Es geht um Gut und Böse, Leben und Tod, Liebe und Hass und alles dazwischen, drumherum das pure mittelalterliche Leben. So naiv Sebi auch daherkommt, seine Klugheit und Urteilsfähigkeit, sein Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, seine Großherzigkeit sind einfach beeindruckend. Ich bin froh, noch ein paar Seiten lesen zu können, denn eigentlich darf dieses Buch nie aufhören.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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0

Lieblingsbuch 2020
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden am 19.01.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Rauh und urchig war die Zeit im Jahre 1313 in der Schweiz. Erfrischend bespickt mit Helvetismen und gleichzeitig rührend erzählt Charles Lewinsky, wie der Bauernbub Sebi trotz widrigen Umständen seinen Weg macht. Der geheimnisvolle Halbbart, aber auch der einbeinige Geni, der ruppige Onkel Alisi und nicht zuletzt das Teufels A... Rauh und urchig war die Zeit im Jahre 1313 in der Schweiz. Erfrischend bespickt mit Helvetismen und gleichzeitig rührend erzählt Charles Lewinsky, wie der Bauernbub Sebi trotz widrigen Umständen seinen Weg macht. Der geheimnisvolle Halbbart, aber auch der einbeinige Geni, der ruppige Onkel Alisi und nicht zuletzt das Teufels Anneli wachsen einem als eindrückliche Figuren ans Herz. Ein eindrückliches Zeitdokument, das ich gerne weiterempfehle.

Großartige Erzählkunst meets facettenreiche Charaktere
von Lesendes Federvieh aus München am 31.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt manche Geschichten, bei den sich während des Lesens bereits ein leiser Abschiedsschmerz einstellt, obwohl noch mehrere hundert Seiten übrig sind. "Der Halbbart" ist für mich eines jener seltenen Werke, das am liebsten nie enden sollte. Charles Lewinsky schildert darin nicht nur die ersten Schritte seines Protagonisten Se... Es gibt manche Geschichten, bei den sich während des Lesens bereits ein leiser Abschiedsschmerz einstellt, obwohl noch mehrere hundert Seiten übrig sind. "Der Halbbart" ist für mich eines jener seltenen Werke, das am liebsten nie enden sollte. Charles Lewinsky schildert darin nicht nur die ersten Schritte seines Protagonisten Sebi in Richtung Erwachsenwerden, sondern lässt eposartig ein ganzes mittelalterliches Dorf mitsamt seiner liebens- wie verachtenswerten Bewohner lebendig werden. In 83 Kapiteln erzählt er ebenso viele Geschichten aus der Sichtweise des 13-jährigen Sebi, die allesamt zusammenfließen zu einem großartigen Epos, dessen Sogwirkung man sich nur schwerlich entziehen kann. Gerade durch die Einfachheit der Sprache, die mit Schweizer Dialekt gewürzt ist, ist die Erzählung in ihrer ungeschönten, kindlichen Direktheit überaus eindringlich. Das bedeutet jedoch auch, dass dem mittelalterlichen Setting entsprechende Folterszenen detailliert geschildert werden, wie beispielsweise die stundenlange brutale Hinrichtung Teobaldo Brusatis oder die unsterile Amputation eines Beins. Besonders herausragend finde ich jedoch die scharfen Charakterzeichnungen, welche das Innerste einer Person erlebbar nach außen kehren und das mit außerordentlicher Prägnanz und Weisheit. Zum einen wäre das der liebenswürdige, gutherzige wie arglose Sebi, dessen Reifeprozess man mitsamt der Höhen und Tiefen lebhaft mitverfolgen kann, zum anderen der titelgebende Halbbart. Zu Beginn nimmt er die Rolle des Fremden im Dorfe ein, dessen von Brandmalen gezeichnetes Äußeres auf eine düstere Vergangenheit schließen lässt und ihn zugleich zum Einzelgänger macht. Stück für Stück lernt man nicht nur seine grausame Geschichte, sondern auch seine erstaunliche Klugheit kennen, die für zahlreiche wichtige Gedankenanstöße sorgt. Herzerwärmend, teils brutal, aber stets mitreißend hat Charles Lewinsky mit "Der Halbbart" eine eposartige Erzählung vom Erwachsenwerden, Freundschaft und Familie sowie der Kunst des Geschichtenerzählens geschaffen, die trotz ihres mittelalterlichen Schauplatzes absolut zeitlos ist.

Lewinsky treu!
von einer Kundin/einem Kunden aus Brione sopra Minusio am 16.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Einmal Lewinsky gelesen, immer Lewinsky! Echte, authentische und fundierte Schreibwerkstatt.


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