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Fluch der Saline

Anna Castronovo

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Beschreibung

Würdest du deinen eigenen Vater verraten, um frei zu sein? Sizilien 1968: Totò ist erst vierzehn Jahre alt und muss schon hart arbeiten. Sein Vater hat eine Saline gekauft, die nur schmutziges Salz erzeugt, und die Familie lebt in Armut. Als ausgerechnet Don Luigi, der mächtigste Mann im Dorf, die Saline kaufen will, wittert Totò seine Chance, dem Elend zu entfliehen. Doch sein Vater hält verbissen am Familienbesitz fest. Eine Seherin behauptet, dass ein Fluch auf dem alten Gemäuer liegt - und der Vater glaubt auch schon zu wissen, wer dahintersteckt. Als er mit seinem Gewehr loszieht, muss Totò sich entscheiden, auf wessen Seite er steht. Dabei stößt er auf ein dunkles Familiengeheimnis. "Spannung pur. Ich hatte Kopfkino und konnte nicht mehr aufhören zu lesen - tolle Story, beste Unterhaltung und Suchtgefahr." Irina Gruber

Anna Castronovo wurde 1977 in München geboren. Sie studierte Italienisch-Übersetzung und arbeitete sechs Jahre lang als Redakteurin. 2013 machte sie sich als Journalistin selbständig, seit 2015 veröffentlicht sie auch Romane. Sie ist mit einem Sizilianer verheiratet und verbringt fast jeden Urlaub auf der Insel. Dabei stößt sie abseits der Touristenpfade immer wieder auf spannende Geschichten. Ihr erster Sizilien-Roman »Klosterkind« wurde mit dem Skoutz-Award ausgezeichnet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 252 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783752100426
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1134 KB
Verkaufsrang 40132

Kundenbewertungen

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Ein historischer Roman mit Tiefgang und Herz
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2020

Ein kleines Dorf auf Sizilien: Zu Totòs 11. Geburtstag hat der Vater eine ganz besondere Überraschung: er hat die örtliche Saline gekauft. Wer Salinebesitzer ist, der ist jemand, wird reich, so glaubt er. Nur liefert diese Saline nach einer Überschwemmung nur schmutziges Salz. Für Toto heißt das Schuften statt Schule, in Armut l... Ein kleines Dorf auf Sizilien: Zu Totòs 11. Geburtstag hat der Vater eine ganz besondere Überraschung: er hat die örtliche Saline gekauft. Wer Salinebesitzer ist, der ist jemand, wird reich, so glaubt er. Nur liefert diese Saline nach einer Überschwemmung nur schmutziges Salz. Für Toto heißt das Schuften statt Schule, in Armut leben. Auch drei Jahre später, 1968, hat sich das nicht verändert, im Gegenteil für die Familie hat sich alles zum Schlechten gewendet. Als sie nicht mehr weiter wissen gehen Totò, seine verrückte Nonna, sein Vater und seine Stiefmutter zu einer Seherin. Die erkennt einen Fluch. Statt die Saline endlich zu verkaufen, greift der Vater zum Gewehr, um den Urheber des Fluches zu beseitigen und nimmt Totò mit. Wie wird sich das Schicksal der Familie entscheiden? Autorin Anna Castronovo hat in ihrem zweiten Buch "Der Fluch der Saline" geschickt und mit viel Liebe zum Detail die Geschichte Siziliens mit der von Totòs Familie verwoben. Man leidet mit dem Jugendlichen, der sich nichts mehr wünscht, als zur Schule zu gehen. Doch er schuldet dem Vater Gehorsam. Dramatisch vom Scirocco umrahmt gibt es Generations- und Geschlechterkonflikte, viel typisch Italienisches ohne ins Klischee abzudriften und ettliche unerwartete Wendungen, die das Buch spannend und bis zur letzten Seite äußerst lesenswert machen. Wer von Italien träumen will, sollte dieses Buch lesen. Ich kann es absolut empfehlen!

spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.07.2020

Sizilien Ende der 60iger Anfang der 70iger Jahre. Versuch der Armut zu entkommen, Aberglauben , Neid, Missgunst und der versuch eines 14 Jährigen zur Schule gehen zu dürfen. Von Anfang bis Ende packend erzählt, ein toller Schreibstil und Charaktere die prima beschrieben sind. Man erfährt viel über die „Verhältnisse „ zu jene... Sizilien Ende der 60iger Anfang der 70iger Jahre. Versuch der Armut zu entkommen, Aberglauben , Neid, Missgunst und der versuch eines 14 Jährigen zur Schule gehen zu dürfen. Von Anfang bis Ende packend erzählt, ein toller Schreibstil und Charaktere die prima beschrieben sind. Man erfährt viel über die „Verhältnisse „ zu jener Zeit und welche Probleme und Stellung die Frauen und Kinder hatten. Wer hatte was zu sagen das Familienoberhaupt „der Mann“. Und wer im Dorf ,der der Geld hatte. Ein Buch das ich gerne gelesen habe und hiermit auch weiterempfehle.

Ergreifender Sizilienroman, der in den 1960er Jahren spielt und einen wahren Kern hat - lesenswert!
von jutscha am 02.07.2020

Das Buch spielt zwischen den Jahren 1965 und 1968 in Sizilien. Die Geschichte wird in zwei Zeitschienen erzählt (das hat mich anfangs verwirrt, aber irgendwann hatte ich es kapiert; eine chronologische Reihenfolge hätte mir jedoch besser gefallen). Protagonist Totò ist zu dieser Zeit 11 bzw. 14 Jahre alt. Zu seinem 11. Geburtsta... Das Buch spielt zwischen den Jahren 1965 und 1968 in Sizilien. Die Geschichte wird in zwei Zeitschienen erzählt (das hat mich anfangs verwirrt, aber irgendwann hatte ich es kapiert; eine chronologische Reihenfolge hätte mir jedoch besser gefallen). Protagonist Totò ist zu dieser Zeit 11 bzw. 14 Jahre alt. Zu seinem 11. Geburtstag „schenkt“ ihm der Vater eine Saline, in der er fortan hart arbeiten muss. Doch die Saline bringt nur schmutziges Salz, weshalb die Familie in Armut lebt und sich überhaupt nichts leisten kann. Als Don Luigi, mächtigster Mann im Dorf, ihnen das Angebot macht, die Saline zurückzukaufen, sieht Totò einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Er hätte endlich die Möglichkeit, weiter zur Schule zu gehen und später zu studieren. Doch sein Vater lehnt ab. Als dann auch noch eine Seherin behauptet, es laste ein Fluch auf der Saline, sieht der Vater nur noch die Möglichkeit, denjenigen, den er für die Ursache allen Übels sieht, zu töten. Er zieht mit dem Gewehr los und nimmt Totò mit. Wird der Vater seinen vermeintlichen Widersacher tatsächlich im Beisein seines Sohnes töten? Welches Geheimnis lastet auf Totòs Familie? Warum hält der Vater nur so verbissen an der Saline fest, die keinen Ertrag bringt? Fragen über Fragen, die die Geschichte bis zur letzten Seite wirklich spannend machen. Die Beschreibung der Entwicklung des Protagonisten von einem verschüchterten Jungen zu einem hart arbeitenden jungen Mann mit Zukunftsträumen ist der Autorin sehr gut gelungen. Überhaupt hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Er ist flüssig, sehr gut lesbar und vor allem absolut fesselnd. Es war mir gut möglich, mich in den Protagonisten hinein zu versetzen. Auch die Zustände in der damaligen Zeit, die Ängste der Bürger, die Anfeindungen im Dorf, die Unterdrückung der Frauen und die Schwierigkeiten, mit sehr wenig zu überleben, sind eindrucksvoll und authentisch beschrieben. Aufgrund der Authentizität und der Spannung, die sich durch das ganze Buch hält, kann ich den Roman wirklich weiterempfehlen. Für mich ist er 5 von 5 Sternen wert.


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