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Guns Akimbo

Daniel Radcliffe, Samara Weaving, Natasha Liu Bordizzo, Ned Dennehy

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Beschreibung

Der erfolglose Videospielentwickler Miles (Daniel Radcliffe) landet zufällig auf der Seite von „Skizm“, einem im Darknet live übertragenen Actionspiel, bei dem die Teilnehmer zu tödlichen Deathmatches antreten. Miles wird zum unfreiwilligen Mitspieler von „Skizm“, bekommt eine automatische Waffe in jede Hand geschraubt und muss gegen die unbesiegbare Kampfmaschine Nix (Samara Weaving) antreten. Doch statt zu kämpfen, tritt Miles lieber die Flucht an. Erst als seine Ex-Freundin Nova (Natasha Liu Bordizzo) entführt wird, ist Miles gezwungen, sich dem Kampf auf Leben und Tod zu stellen.

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 18 Jahren
Erscheinungsdatum 04.12.2020
Regisseur Jason Lei Howden
Sprache Deutsch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4061229010009
Genre Action/Komödie
Studio Sony Music Entertainment Germany
Spieldauer 94 Minuten
Bildformat 16:9, Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1
Verkaufsrang 5947
Produktionsjahr 2018

Buchhändler-Empfehlungen

Keine ruhige Minute...

Bodo Volle, Thalia-Buchhandlung Laatzen

Gerade wenn man einen so furiosen Actionfilm inszeniert ist es ausserordentlich wichtig, sich der Mitarbeit von guten und versierten Schauspielern zu versichern, da man sonst Gefahr läuft das ganze in ein nicht mehr zum Vergnügen konusmierbares Gesamtdesaster zu verwandeln. Ein guter Schauspieler kann nicht nur die Sinnkrise eines Hamlet glaubhaft vermitteln - was uns dazu bringt bis zum Ende im Theater zu verweilen, anstatt uns im trauten Heim einfach einen Western anzusehen - er kann uns auch die ganze Tragik eines jungen Mannes glaubhaft vermitteln, an dessen Händen zwei - also an jeder Hand eine - Pistolen verschraubt wurden. Auch der Aktionismus ob der Aussicht, von einer psychisch eher instabil wirkenden doch trotz allem im Umbringen von Gegnern sehr effektiven jungen Frau erschossen zu werden, wird uns überzeugend nahegebracht. Das Thema Menschenjagt zum Vergnügen der Massen kann sicherlich bis vor das in Mode kommen von Gladiatorenkämpfen - bei welchen der Jagdaspekt eher vernachlässigt wurde - zurückverfolgt werden. Der Schriftsteller Robert Sheckley veröffentlichte im Jahr 1958 die Kurzgeschichte "The prize of peril", die eine Menschenjagt zum Thema hat, und die eine starke Ähnlichkeit zu Stephen Kings Geschichte "Menschenjagt" von 1982 aufweist. Die Filmserie Death Race verbindet den Jagdaspekt mit dem kamerawirksamen Kaputtmachen von Autos - und es gibt zahllose weiter Filme die diesem Thema in irgendeiner Variation huldigen. Und nun gibt es noch einen! Dieser Film will nichts anderes, als seine Zielgruppe zu unterhalten, ihnen 97 Minuten Auszeit von einem wie auch immer gearteten Alltag bescheren, nach deren Ablauf der geneigte Zuschauer die verstrichene Zeit hoffentlich nicht als verloren ansieht. Der Regisseur Jason Lei Howden, der auch das Drehbuch verfasste, nutzt hier alle ihm zur Verfügung stehenden technischen und künstlerischen Mittel, um das Thema Langeweile zumindest für eine Weile aus unserem Leben zu verbannen - eine Zeitspanne, die uns allerdings als zu kurz vorkommen kann. Nicht jeder wird beim Ansehen dieses Films Genuß verspüren, Spaß haben und sich unterhalten fühlen! Von der Grundprämisse des Films einmal abgesehen ist die übertriebene comic-strip-artige Gewaltdarstellung - denken Sie an Tom & Jerry, wenn diese schwer bewaffnet sind - durchaus geeignet, sensibleren Mägen einiges Unbehagen zu verursachen. Allein die in aberwitzigem Thempo vorangetriebene Handlung steht einem als ruhig geplanten Fernsehabend diamentral entgegen. Es ist die unerschütterliche Konsequenz in der Machart des Films, die verhindert das er zu einem vielleicht recht originellen, aber kaum erinnernswerten Ballerfilm verkommt. Die Bedeutung des Wortes "Kompromiss" scheint dem Regisseur vollkommen unbekannt zu sein, zumindest was eine Arbeit angeht. Und er hat mehr als genug technische Hilfsmittel - in den Händen kompetenter Mitarbeiter - zur Verfügung, um seine Vision tatsächlich umzusetzen. Das Ergebnis ist ein schneller, grellbunter Actioneintopf, eine psychodelische Hommage an John Wick ebenso wie ein Egoshooter im Schnellvorlauf. Bei einer solchen Beschreibung ist der Name Daniel Radcliffe sicherlich nicht unter den ersten 10, wenn es darum geht den Hauptdarsteller zu erraten. Es ist jedoch vor allem seine Darbietung als geschundenes Opfer der Umstände, welche den Film trägt, es ist das Interesse an dem Schicksal der von ihm porträtierten Figur, welche dem Film genug Substanz verleiht, ihn bis zu Ebnde anzuschauen. Sollten Sie sich also jemals gefragt haben, wie es aussieht, wenn Disney einen Rambofilm dreht - in Anbetracht des disneyverschuldeten Star-Wars-Neuauflagendesasters ein gewagter Vergleich, das ist mir bewusst - dann machen Sie sich auf einen wilden Ritt gefasst.

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