Im Grünen Haus

Clara Journot

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Beschreibung

Florian und Claudia ziehen Anfang der 2000er-Jahre in das Grüne Haus, um sich ihren Traum vom Wohnen und Arbeiten in einer beliebten Großstadt zu verwirklichen. Das aufstrebende Viertel zieht auch den ehemaligen Manager Karl an, der auf der Suche nach einer neuen Betätigungsmöglichkeit ist. Paul, der älteste Bewohner, kümmert sich um das Grüne Haus und hängt alten Erinnerungen nach. Gilla ist die Eigentümerin und probiert neue Wege aus, um sich durch Musik, Sprache und Stimme auszudrücken. Und dann ist da noch ein ehemaliger Bewohner, dessen Anwesenheit das Grüne Haus nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Bewohner*innen erleben die Veränderungen und das Nebeneinander von Alt und Neu im Grünen Haus und in ihrem Viertel auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Geschichte über Gentrifizierung, Entfremdung und Sich-wiederfinden.

Clara Journot ist Juristin und arbeitet als wissenschaftliche Autorin, Dozentin und Schreibcoach. Sie hat zahlreiche Fachbücher und Skripten, Essays und Fachartikel veröffentlicht. Seit vielen Jahren widmet sie sich dem literarischen Schreiben. Clara Journot lebt in Düsseldorf und in Basel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.06.2020
Verlag Twentysix
Seitenzahl 236
Maße (L/B/H) 19/12/1,6 cm
Gewicht 256 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7407-6694-8

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„Das Grüne Haus strahlte eine schlampige Würde aus“
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2020

Dieses Buch ist über die Bewohner eines Hauses in einem alten Stadtviertel, das sich allmählich zu einer hippen Wohngegend entwickelt. Die Großstadt, in der die Handlung spielt, lässt sich schnell als Düsseldorf identifizieren. Eine Stadt, die mehr Schein als Sein ist. Und so ist auch das Grüne Haus nicht grün, sondern hat eine ... Dieses Buch ist über die Bewohner eines Hauses in einem alten Stadtviertel, das sich allmählich zu einer hippen Wohngegend entwickelt. Die Großstadt, in der die Handlung spielt, lässt sich schnell als Düsseldorf identifizieren. Eine Stadt, die mehr Schein als Sein ist. Und so ist auch das Grüne Haus nicht grün, sondern hat eine unidentifizierbare Farbe. Die Bewohner sind ganz unterschiedlich in Alter und Herkunft und durch das Grüne Haus erfahren wir ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse. Der junge Fotograf Florian zieht ins Grüne Haus, weil er sich den Traum vom Wohnen und Arbeiten verwirklichen will, seine Freundin Claudia will als Juristin Karriere machen. Eine Kombination, die nicht gutgehen kann. Der Manager Karl hat gerade ein Burnout hinter sich und flüchtet in eine esoterische Lebensphase, um dann doch wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Gilla ist eine Frau mittleren Alters und ist auf der Suche nach Aktivitäten und Menschen, die ihr Leben ausfüllen, und entdeckt, dass die einfachen Dinge wichtig sind. Und schließlich der Rentner Paul, der seinem ehemaligen Freund und Nachbarn Johannes nachtrauert. Ich konnte mich nicht mit allen Figuren gleich gut anfreunden oder gar identifizieren. Aber ich fand es sehr interessant, die verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und zu erfahren, was sich hinter den Mauern eines Altbaus abspielt. Manche Dinge werden nur angedeutet, andere wiederum sehr ausführlich und detailliert geschildert. Aber es bleibt immer genug Raum, um sich als Leser eigene Gedanken und Vorstellungen zu machen. Ein kleines, aber sehr intensives Buch.

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