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Erlebnisse einer Deutschen in Persien

Anna Harnack

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Am Montag den 3. August 1914 erhielt der deutsche Konsul in Täbris Wilhelm Litten durch die Gesandtschaft in Teheran die Nachricht, dass auf Allerhöchsten Befehl mobil gemacht sei und alle Kriegspflichtigen nach Deutschland zurückzukehren hätten. Mit dieser Nachricht beginnt für die kleine Deutsche Gemeinde in Täbris ein Leidensweg, den Anna Harnack, die deutsche Leiterin eines Waisenhauses in Khoi, eindrücklich beschreibt. Täbris war bereits vor Kriegsausbruch von russischen Truppen besetzt worden, und obwohl der persische Schah eine Neutralitätserklärung abgegeben hatte, wurde das Land Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen russischen und türkischen Truppen.

Anna Harnack (geb. 1859, gest. 1924 in Schwerin) war von 1902 bis 1914 Mitarbeiterin der Deutschen Orient-Mission. Sie war neben M. A. Friedmann, K. Jeppe und anderen eine der bedeutendsten der vielen zu Unrecht unbekannten Frauen des 19./20. Jahrhunderts im Armenierhilfswerk, Waisenmutter für armenische und syrische Kinder im nordpersischen Khoi, Literatin und Übersetzerin, u.a. von armenischer Prosa und Poesie sowie wissenschaftlicher Werke, darunter auch des klassischen Werkes von Patriarch Maghakia Ormanian über die Armenische Apostolische Kirche. Anna Harnack stand in enger Beziehung zu F. von Bodelschwingh d. Ä.. Fürihre Waisenarbeit erhielt sie von Kaiser Wilhelm II. das Frauenverdienstkreuz verliehen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 60
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 12.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7529-7456-0
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/0,3 cm
Gewicht 84 g
Auflage 1

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