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Ich glaube, ich hatte es schon

Die Corona-Chroniken

Michael Mittermeier

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Beschreibung

Tausche Witze gegen Antikörper.
Homeschooling-Alarm? Virologen, die cooler als Popstars sind? Sparkassenbesuche mit Maske? In seinem neuen Buch führt uns Michael Mittermeier mit Esprit und Witz durch unseren seltsamen neuen Alltag. Auftrittsverbot? Ein Albtraum für Komiker – die Pointen müssen raus! Michael Mittermeier erzählt wahre und saulustige Geschichten aus der Zeit der Pandemie: warum seine Tochter nicht mehr will, dass er bei den Mathehausaufgaben hilft, weshalb es kein gutes Zeichen ist, wenn der Paketbote nicht mehr klingelt, und was passiert, wenn in Rheinland-Pfalz die Bordelle wieder aufmachen. Die Krise stellt uns alle vor neue Fragen – und der Autor beantwortet sie mit Maske, aber ohne Blatt vor dem Mund: Wie erkennt man, ob die Zuschauer im Autokino lachen? Ist es für Prominente vorteilhaft, mit Maske einkaufen zu gehen? Soll man kurz nach Mittag schon einen Feierabend-Wein trinken? Und: Was machen wir jetzt mit der ganzen Hefe? Ob Sie es nun wirklich hatten oder nicht: Dieses Buch liefert genügend humoristische Antikörper, um die Krise locker zu überstehen. Das neue Buch des SPIEGEL-Nummer-eins-Bestseller-Autors von »Achtung, Baby«.

»In rasantem Tempo, fast wie ungefiltert, haut Mittermeier die Pointen raus und schafft es, dass wir bei der Lektüre [...] mal wieder richtig lachen können.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 05.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00155-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,3/12,2/1,5 cm
Gewicht 185 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 42

Buchhändler-Empfehlungen

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Lachen ist gut fürs Immunsystem, der Comedian muss seinen Witzestau loswerden, eine Win-Win Situation also. Liest sich wie ein Bühnenprogramm und als Hörspiel als ob man in einem säße. Alles einmal kurz angerissen, einiges auch unterschwellig kritisch aber auf alle Fälle lustig.

Michael Mittermeier in Zeiten von Pointenstau, Gangsta-Virologen, Superspreader, und Coronavengers…

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Möglicherweise ist man hysterisch und folgsam oder aufmüpfig und genervt, vergleicht Pandemie mit Idiotie. Wer bei Corona-News lieber weghört, MUSS hier zuhören, die anderen auch. Michael Mittermeier wirft einen professionell satirischen Blick auf’s aktuelle Geschehen, sorgt wie gewohnt für Aha-Effekte, Erheiterung und gute Laune. Lachen ist (noch) nicht verboten, bekanntermaßen gesund, lachen Sie mit! Ich hoffe, Herr Mittermeier sitzt schon über Corona-Chroniken 2.0. Jetzt habe ich das Buch gelesen UND das Hörbuch gehört. Was Herr Mittermeier zu sagen hat, muss man hören!!!.

Kundenbewertungen

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Kurzes und knackiges Büchlein über die aktuelle Situation mit Covid-19
von Moni aus Fulda am 27.11.2020

Kurzes und knackiges Büchlein über die aktuelle Situation mit Covid-19. Da das Thema ohnehin überall und ständig präsent ist, war es angenehm Corona mal in einem lustigen Kontext zu sehen, nämlich in diesem Pamphlet aus Alltagsbeobachtungen und -Situationen, die Michael Mittermeier seit und während der Pandemie macht. Wir finden... Kurzes und knackiges Büchlein über die aktuelle Situation mit Covid-19. Da das Thema ohnehin überall und ständig präsent ist, war es angenehm Corona mal in einem lustigen Kontext zu sehen, nämlich in diesem Pamphlet aus Alltagsbeobachtungen und -Situationen, die Michael Mittermeier seit und während der Pandemie macht. Wir finden hier keine zusammenhängende Geschichte, sondern zusammenhanglose Kapitel, die immer in sich thematisch geschlossen sind. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen. Nichts besonderes, aber durchaus amüsant in dieser Zeit, in der sich jeder freut mal zu lachen, warum also nicht auch über die Absurdität des Jahres 2020?

Und wir lachen doch!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.11.2020

Ich sitze im Zug nach Leipzig und schaue aus dem Fenster. Am Tisch gegenüber sitzt ein Mann mit Maske, der seit zehn Minuten telefoniert. Businesskasper mit Schalldämpfer. Endlich hört er auf. Stille. Er verzieht sein Gesicht, holt Luft, es sieht aus, als müsste er gleich niesen, sein Kopf bebt, der ganze Oberkörper, plötzlich r... Ich sitze im Zug nach Leipzig und schaue aus dem Fenster. Am Tisch gegenüber sitzt ein Mann mit Maske, der seit zehn Minuten telefoniert. Businesskasper mit Schalldämpfer. Endlich hört er auf. Stille. Er verzieht sein Gesicht, holt Luft, es sieht aus, als müsste er gleich niesen, sein Kopf bebt, der ganze Oberkörper, plötzlich reißt er sich die Maske vom Gesicht und – hatschi! Aus den Nasenflügeln pfeift noch ein leises »Aerosole Mio«. Ich schaue ihn sehr ernst an, und er sagt nur: »Wenn ich die Maske nicht abgenommen hätte, dann wäre jetzt alles da drin.« Solche Erlebnisse sind derzeit Realität, das kann man sich nicht ausdenken und viele werden Ähnliches schon erlebt haben. Was manche Mitmenschen sich aktuell leisten, ist eigentlich nur traurig. Zum Glück gibt es großartige Comedians wie Michael Mittermeier, die uns helfen, den wichtigen (Lachen ist gesund!) Humor nicht zu verlieren. Ich meide eigentlich gerade Bücher, die irgendetwas mit Corona zu tun haben, aber für Michi habe ich gerne eine Ausnahme gemacht. Zum Glück! Was habe ich gelacht! Dabei hat Michael Mittermeier das Buch gewissermaßen als Erste-Hilfe-Maßnahme geschrieben. Schließlich litt er unter akutem Pointenstau und seine Familie weigerte sich, als Witzableiter herzuhalten. »Noch einen Witz, und du bist tot.« Daher erzählt er nun über sein Leben seit Corona. Über den Lockdown, über Homeschooling, über Eltern-WhatsApp-Gruppen und über TV-Komaschauen. Natürlich wie immer in seiner unnachahmlichen, dezent überzogenen Art, aber sehr vieles erkennt man wieder. Und so schafft es Mittermeier mühelos, dass man herzlich über die ganze miese Situation lachen kann. Von mir ein großer Dank dafür! Warum, bei so viel Begeisterung, nur 4 Sterne? Einfach deshalb, weil ich Michi gerne lese, aber noch viel, viel lieber sehe und höre. Ich kenne alle seine Live-Programme, sie sind großartig. Und wenn ich einen Text von ihm lese, dann fehlt mir dabei seine Stimme, seine Mimik und Gestik. Ich stelle mir vor, wie er genau diesen Text auf der Bühne bringt – und das wird dann ein 5 Sterne Auftritt. Fazit: Mittermeier schafft es, dass man in dieser ganzen miesen und traurigen Situation lachen kann. Das ist herrlich entspannend.

wenn die Pointen einfach raus müssen
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 17.11.2020

»Humor ist immer wichtig.« Ich zitiere Joachim Ringelnatz: »Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.« Und wie Recht er damit hat. Ein Blick auf die staatlichen Beschränkungen durch die Corona Pandemie, zeigen jedoch eine ganz andere Meinung, denn Auftritte von Komikern sind auf jeden Fall nicht systemr... »Humor ist immer wichtig.« Ich zitiere Joachim Ringelnatz: »Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.« Und wie Recht er damit hat. Ein Blick auf die staatlichen Beschränkungen durch die Corona Pandemie, zeigen jedoch eine ganz andere Meinung, denn Auftritte von Komikern sind auf jeden Fall nicht systemrelevant, noch weniger wie käufliche Liebe und dass das Leute wie einen Michael Mittermeier frustriert und die Pointen und Witze nicht nur Ehefrau und Tochter um die Ohren fliegen dürfen, denn bei denen heißt es schnell, "Noch ein Witz und Du bist tot...", ist mehr als verständlich. Um seinen Stau loszuwerden, hat er sich mangels Auftrittsmöglichkeiten, denn Autokino ist auch nicht so wirklich die Schau, zu diesem Büchlein entschieden. Auf 127 Seiten erhält man als Leser zahlreiche kurze Episoden, die von seinem Alltag samt Weißweinkoma, ungewaschenem Jogginghosen Sofa Fläzen oder Star Wars Gucken, von witzigen Situationen, wie der mit einem Gegenüber bei einer Zugfahrt, „Er verzieht sein Gesicht, holt Luft, es sieht aus, als müsste er gleich niesen, sein Kopf bebt, der ganze Oberkörper, plötzlich reißt er sich die Maske vom Gesicht und– hatschi!“, der dann hinterherschiebt, »Wenn ich die Maske nicht abgenommen hätte, dann wäre jetzt alles da drin.«, worauf ihm nur noch ein »Äh, das ist der Clou dabei.« bleibt oder solchen mit Auftritten im Autokino, „Ob’s den Zuschauern wirklich gefallen hat? Ich denke: ja. Die blinkenden Scheinwerfer waren jedenfalls ein gutes Zeichen. Nur wenn ich Hupen hörte, war ich unsicher. War das ein Zeichen dafür, dass die Autofahrer begeistert waren– oder dafür, dass sie beim Vögeln aus Versehen dran gestoßen waren?“ berichten und seinen Meinungen zu der einen oder anderen Entwicklung, wie z.B. „Homeschooling wurde für viele zu Homefoltering. Unklar war: Wer ist Folterknecht und wer das Kind?“, „Seit der Schließung der Schulen gibt es kein Entrinnen mehr. Die Eltern-WhatsApp-Gruppen sind zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv– ein dauerndes Pling-Pling.“ oder auch „Zum ersten Mal gab es einen Türsteher bei Edeka. Bei f…ing Edeka!!!“ zeigen. Er nimmt Hamsterkäufer auf die Schippe, „Plötzlich ging’s ab bei uns. Es wurde gestritten Für eine Handvoll Hefe. Leute, die die vergangenen fünfzig Jahre mit Mühe und Not eine Tiefkühlpizza im Backofen heiß gekriegt haben, fällt mitten in der Pandemie ein: »Ach ja, ich muss mich ab sofort nur noch von Brot ernähren!« oder macht sich auch Gedanken über „Verschwörungstheorien sind aufgeblüht wie Fußpilz bei einer Teenager-Jungs-Fußballmannschaft während der Regenzeit.“ und einiges mehr. Oft hat mir Michael Mittermeier aus der Seele gesprochen, sehe ich es doch z.B. mit den neuen Begrüßungsritualen ganz ähnlich wie er. „Den Ellbogengruß zum Beispiel! Wer hat den eigentlich erfunden? Ein echter Philanthrop kann’s nicht gewesen sein. […] So sollen wir uns begrüßen? Das ist alles, was der Menschheit während einer Pandemie einfällt? Mit Ellbogen? Vor Kurzem haben wir uns noch alle über die Ellbogengesellschaft aufgeregt und jetzt wird sie pantomimisch dargestellt, als ob es kein Morgen und kein Übermorgen gäbe.“ oder auch wenn ich Corona wirklich für gefährlich halte, gilt auch für mich, „habe ich weiterhin mehr Angst vor der Dummheit der Menschheit als vor Corona. Die Dummheit hat ja bislang auch jede Impfung überlebt.“ Über viele seiner Vergleiche und Einfälle konnte ich schmunzeln, so z.B. ganz besonders über die zur „Corona-App. Sie besitzt viel Humorpotenzial! Witzappeal! Fast 15 Millionen Menschen hatten sie damals bereits runtergeladen. Ich dachte erst: Corona-App, was ist das? Tinder für Kranke? Statt wischen nun desinfizieren? Wäre wie Tinder umgekehrt: Hier siehst du schon vor dem Match, wer in deiner Umgebung eine Infektion hat. Safer Sexting,“ oder auch , „Ich glaube: Genauso wichtig wie die Corona-App wäre eine Deppen-App. Ich hätte gern so was wie WhatsDepp. Eine Dapp, die mir anzeigt, ob sich in meiner unmittelbaren Nähe gerade ein Volltrottel aufhält, der mich geistig infizieren könnte.“ »Von Mama habe ich das Herz und von dir habe ich die Scherze.« Sein zwölfjähriges Töchterchen Lilly hat mich zudem nicht nur einmal zum Grinsen gebracht, wenn sie ihre Gedanken und Sprüche wie, »Papa, du hältst das sowieso nicht durch. Mit deinem ADHS.« raushaut oder es heißt »Mama, gefällt der dir wirklich so gut?« »Yep! Aber eigentlich steh ich ja gar nicht so auf Muskeln.« »Sonst hättest du ja auch nicht den Papa geheiratet.« Ob sie in Papas Fußstapfen treten wird, wer weiß? Talent hätte sie auf jeden Fall. Ob ihr der Papa aber dazu rät, nachdem er jetzt so erschreckend erfahren musste, das Komik und Humor scheinbar so gar nicht systemrelevant sind? Corona, das medienbeherrschende Thema, muss da ein Buch auch noch darüber sein? Müssen sicher nicht, aber wer die ganzen schrecklichen Seiten einfach mal für eine kurze Auszeit beiseitelegen und mal austesten möchte, ob man vielleicht das eine oder andere auch mit Humor nehmen kann, ist hier sicher gut beraten. Auch wenn ich nicht in jedem Abschnitt und in jeder der kurzen Episoden grinsen und lachen konnte, ich trinke z.B. so gut wie keinen Alkohol, weshalb ich auch nicht ganz so viel mit den unzähligen leergetrunkenen Weinflaschen, die sich bei den Mittermaiers angesammelt haben, anfangen konnte und auch kein so großer Fan von James Bond und Star Wars bin, hatte ich insgesamt wirklich gute, humorvolle und äußerst kurzweilige Unterhaltung. Wer Michael Mittermeier kennt, weiß es eh, allen andern sei zudem noch gesagt, dass hier schon auch mal das eine oder andere Wort bzw. eine Äußerung fällt, die in einem Zitat vielleicht das Aus für die Freischaltung meiner Rezi wäre, aber keine Angst zu flach wird´s nicht. Alles in allem reicht es bei mir für fünf Sterne nicht ganz, aber sehr gute vier sind ja schließlich auch nicht zu verachten.


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