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Schilf

Autorisierte Lesefassung

(14)
"Wir haben nicht alles gehört, dafür das meiste gesehen, denn immer war einer von uns dabei. Ein Kommissar, der tödliches Kopfweh hat, eine physikalische Theorie liebt und nicht an den Zufall glaubt, löst seinen letzten Fall. Ein Kind wird entführt und weiß nichts davon. Ein Arzt tut, was er nicht soll. Ein Mann stirbt, zwei Physiker streiten, ein Polizeiobermeister ist verliebt. Am Ende scheint alles anders, als der Kommissar gedacht hat - und doch genau so. Die Ideen des Menschen sind die Partitur, sein Leben ist eine schräge Musik.So ist es, denken wir, in etwa gewesen." Mit diesen Worten beginnt eine unerhörte Kriminalgeschichte, die der Gegenwart und dem Leser alles abverlangt. Juli Zeh, eine der aufregendsten und intelligentesten Autorinnen ihrer Generation, entwirft in ihrem dritten Roman das Szenario eines Mordes, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Virtuos, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale und erklärt ganz nebenbei das physikalische Phänomen der Zeit.
Portrait
Julia Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Inzwischen vielfach preisgekrönt, lebt Juli Zeh heute in Leipzig. 2005 erhält sie den Per Olov Enquist-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Tatja Seibt
Anzahl 6
Erscheinungsdatum Oktober 2007
Sprache Deutsch
EAN 9783898136877
Verlag Der Audio Verlag
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 470 Minuten
Verkaufsrang 9.319
Hörbuch (CD)
11,49
bisher 13,99

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Buchhändler-Empfehlungen

Anne Feldhaus, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine Entführung, ein Toter und ein Kommissar, doch dieser Roman ist weit mehr als ein Krimi: er umspannt Macht & Moral, Physik & Philosophie.
Unvergleichlich und atemberaubend!
Eine Entführung, ein Toter und ein Kommissar, doch dieser Roman ist weit mehr als ein Krimi: er umspannt Macht & Moral, Physik & Philosophie.
Unvergleichlich und atemberaubend!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein intelligenter Krimi, der Quantenphysik und moralische Dilenmmata, Spannung und das Verliebtsein gekonnt verknüpft. Mal ein ganz anderer Krimi in wunderschöner Sprache erzählt. Ein intelligenter Krimi, der Quantenphysik und moralische Dilenmmata, Spannung und das Verliebtsein gekonnt verknüpft. Mal ein ganz anderer Krimi in wunderschöner Sprache erzählt.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein verliebter Kommissar ermittelt nicht immer gut, aber umso aufregender. Der etwas andere Krimi, der einfach toll ist zu lesen. Ein verliebter Kommissar ermittelt nicht immer gut, aber umso aufregender. Der etwas andere Krimi, der einfach toll ist zu lesen.

„Schilf“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ganz schön verzwickt, wenn man moralische Dilemmata mit Hilfe der Quantenphysik begründen und lösen will. Ganz real merkt dies der Protagonist, dem das "einfache Leben" auf einmal doch verlockend erscheint. Außerdem erschafft Frau Zeh den interessantesten Kommissar seit langem. Ein wirklich gutes Buch!
C.Graf
Ganz schön verzwickt, wenn man moralische Dilemmata mit Hilfe der Quantenphysik begründen und lösen will. Ganz real merkt dies der Protagonist, dem das "einfache Leben" auf einmal doch verlockend erscheint. Außerdem erschafft Frau Zeh den interessantesten Kommissar seit langem. Ein wirklich gutes Buch!
C.Graf

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Mit "Nullzeit" und insbes. mit "Unterleuten" hat die Autorin bewiesen, dass sie zu viel Besserem befähigt ist.
von Eberhard Landes am 25.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach dem Gesamtkunstwerk "Unterleuten" und nach "Nullzeit" nun mein drittes Juli Zeh-Buch. Leider das am wenigsten Gelungene. Wenn schon die physikalisch-philosophischen Fachsimpeleien zwischen den beiden befreundeten Physikern (Oskar und Sebastian) weder überzeugen noch begeistern, so tut es die Tatsache, dass der schräge, zum Extremen neigende, Kriminalkommisar... Nach dem Gesamtkunstwerk "Unterleuten" und nach "Nullzeit" nun mein drittes Juli Zeh-Buch. Leider das am wenigsten Gelungene. Wenn schon die physikalisch-philosophischen Fachsimpeleien zwischen den beiden befreundeten Physikern (Oskar und Sebastian) weder überzeugen noch begeistern, so tut es die Tatsache, dass der schräge, zum Extremen neigende, Kriminalkommisar (Titelfigur Schilf) sich daran auch beteiligen muss, umso weniger. In der Summe wird das Buch zunehmend unglaubwürdiger, zu skurril, grotesk. Die Story zwischen Quantenphysik und Hirntumor wird zunehmend anstrengender, die Charaktere werden zunehmend grotesker; das Lesevergnügen leidet. Leider können die gelungene Sprache, die wunderbaren Sätze, die poetischen Bilder, mit denen Juli Zeh Geschehendes in malerische Worte und Zusammenhänge setzt , ihre herrlichen Beschreibungen von Landschaften und alltäglichen, natürlichen Ereignisse sowie die vielen gelungenen Metaphern, denen sie sich gekonnt bedient, das Vorgenannte nicht kompensieren. Schade. Ich weiß aus den eingangs genannten Werken, dass die Autorin zu viel Besserem befähigt ist.

Menschliche Tragödie als naturwissenschaftlicher Beweis
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 24.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schon irre, die Story. Da wird der Sohn gekidnappt - und dann auch wieder nicht... Verbunden mit der (vermeintlichen) Freilassung des Sohnes ist ein Telefonanruf, der zu einem dramatischen Missverständnis führt. Spannend und sprachlich allemal sehr gut gemacht. Nicht nur für Freiburg-Liebhaber!

Nichts für mich
von Alexia am 15.05.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sebastian und Oskar – Oskar und Sebastian. Eine Symbiose. Kennen- und lieben gelernt beim Physikstudium gehen sie ein gutes Stück ihres Lebens gemeinsam. Doch dann triften die beiden auseinander und Sebastian gründet mit Meike eine Familie. Oskar spielt immer noch eine wichtige Rolle in Sebastians Leben und einmal im... Sebastian und Oskar – Oskar und Sebastian. Eine Symbiose. Kennen- und lieben gelernt beim Physikstudium gehen sie ein gutes Stück ihres Lebens gemeinsam. Doch dann triften die beiden auseinander und Sebastian gründet mit Meike eine Familie. Oskar spielt immer noch eine wichtige Rolle in Sebastians Leben und einmal im Monat kommt er aus der Schweiz nach Freiburg zum „Familientreffen“. Doch die Spannungen steigen zunehmend und nach dem letzten Treffen ist Sebastian klar, dass es das von seiner Seite aus war. Aber dann kommt alles anders. Liam, Sebastians und Meikes Sohn, wird entführt. Die Bedingung des Entführers ist, dass Sebastian einen Mord begeht, um Liam zurückzubekommen. Eine ausweglose Situation, die Sebastian völlig überfordert und ihn das schier Undenkbare tun lässt. Sebastian wird zum Mörder. „Schilf“ hat mir am Anfang richtig gut gefallen. Aber leider hielt das nicht lange an. Sprachgewaltig – nun ja, das mag schon sein. Nur war es mir nicht möglich, dieser Sprachgewalt zu folgen. Was will der kranke Kommissar mir sagen? Was will mir das Vogelei in seinem Kopf sagen? Was sollen diese Viele-Welten-Theorien oder wie oder wer oder was auch immer??? Keine Ahnung. Wer einen solide gemachten, spannenden Kriminalroman erwartet, sollte von „Schilf“ die Hände lassen. Wer gerne Sätze mehrmals liest und denn Sinn unseres Daseins, gleich in welcher Form ergründen möchte, kann „Schilf“ mit einem guten Gefühl lesen. Und mit vielleicht mehr Kompetenz als ich es getan habe.