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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Roman

Alena Schröder

(169)
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Beschreibung


Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 20.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28273-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,5/3,8 cm
Gewicht 578 g
Verkaufsrang 36

Buchhändler-Empfehlungen

Absolute Leseempfehlung

Bianca Hahn, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Das ist mal wieder ein Buch, das mir unheimlich gut gefallen hat. Es geht um 4 Frauenleben, einen verschwunden Vermeer, verschiedene Zeitebenen. Ein bewegender Roman!

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein wirklich toller Frauenroman, spannend über mehrere Generationen einer Familie geschrieben. Eine Frau auf den Spuren der Frauen ihrer Familie. Man versinkt sofort in dem Buch. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Kunsterbe über traurige Umwege
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbruck am 28.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Kunsterbe über traurige Umwege Evelyn verbringt ihren Lebensabend im Heim . Einziges Wochen-Highlight: Die Besuche ihrer 27-jährigen Enkelin Hannah. Diese steckt mitten in ihrer Dissertation. Motivation Fehlanzeige. Stattdessen kämpft sie mit Gefühlen für ihren Doktorvater. Als dann noch eine mögliche Erbschaft einer versch... Kunsterbe über traurige Umwege Evelyn verbringt ihren Lebensabend im Heim . Einziges Wochen-Highlight: Die Besuche ihrer 27-jährigen Enkelin Hannah. Diese steckt mitten in ihrer Dissertation. Motivation Fehlanzeige. Stattdessen kämpft sie mit Gefühlen für ihren Doktorvater. Als dann noch eine mögliche Erbschaft einer verschollenen jüdischen Kunstsammlung bekannt wird, müssen sich Hannah und Evelyn der Familiengeschichte stellen. In ihrem Debütroman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ erzählt Alena Schröder über fast 100 Jahre verteilt das Leben vierer Frauen nach, die durch Krieg, Vertreibung, Erbschaft und Kultur so unwegsam miteinander verknüpft sind. Der Schreibstil selbst macht es einem zwar leicht in die Geschichte einzusteigen, allerdings bin ich mit den Charakteren am Anfang nicht ganz warm geworden. Hannah scheint eine liebenswürdige junge Frau zu sein. Ich habe das Gefühl bekommen, dass sie noch nicht wirklich eine Idee vom Leben hat. Ihre Großmutter Evelyn erscheint störrisch und verbittert. Evelyns Mutter Senta scheint viel zu früh in eine feste Beziehung, bzw. eine Ehe hinein geworfen worden zu sein, ohne vorher das Leben gekostet zu haben. Die Frauen der Familie spielen zwar die zentrale Rolle dieser Geschichte, aber ich finde es spannend auch Einblicke in die Gedankenwelt anderer Charaktere zu bekommen. Andreas, Hannahs Doktorvater, kämpft mit sich selbst, wenn es um Bestätigung geht. Jörg, der engagierte Geschichtsstudent ringt mit der Gesellschaft im Allgemeinen um Aufmerksamkeit. Beide sind zwar „nur“ Nebenfiguren, aber sie geben Hannah das gewisse etwas auf den Weg. Durch sie wird sie Familiengeschichte erst so richtig interessant. Trude spielt eine zentrale Rolle im Leben von Evelyn und Senta. Sie ist Mutterfigur, Tante und Gouvernante in einem. Dass Evelyn sich im Laufe der Geschichte nicht über das Thema Judenverfolgung bzw. ihre eigene Position als Jugendliche zur NS-Zeit äußert, kann ich nachvollziehen. Dass genau das für Hannah aber ein großes Hindernis darstellt ist allerdings genauso verständlich. Die Geschichte um den zweiten Weltkrieg ist erschütternd. Im Großen und Ganzen wird aber eher nüchtern mit der Kriegsthematik umgegangen. Die eigentliche Dramatik entsteht erst zwischen den Zeilen.

Schöne Mischung zwischen Generationenroman und Geschichte Deutschlands
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 27.02.2021

Schon der ungewöhnlich lange Buchtitel deutet an, dass es sich um einen besonderen Roman handelt, der für die Autorin ihr Debüt ist. Der Titel bezieht sich auf ein verschollenes Bild des holländischen Malers Vermeer, das in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Es soll sich nämlich zur Zeit des Nationalsozialismus im Besitz... Schon der ungewöhnlich lange Buchtitel deutet an, dass es sich um einen besonderen Roman handelt, der für die Autorin ihr Debüt ist. Der Titel bezieht sich auf ein verschollenes Bild des holländischen Malers Vermeer, das in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Es soll sich nämlich zur Zeit des Nationalsozialismus im Besitz eines jüdischen Berliner Kunsthändlers befunden haben, der es zwecks Rettung vor dem Raub durch die Nationalsozialisten seiner Schwiegertochter, der Urgroßmutter der Erzählerin Hannah, anvertraut hat. Hannah will es nun aufspüren, weil sie bzw. ihre Großmutter als einzige Erben ermittelt wurden. Schon daraus wird ersichtlich, dass die Geschichte Deutschlands einen wesentlichen Platz in dem Roman einnimmt. Ebenso wichtig ist der zweite Erzählstrang, der sich der Familiengeschichte Hannahs über vier Generationen widmet, vor allem aber den Frauen in der Familie, die allesamt zu ihren jeweiligen Töchtern ein kompliziertes Verhältnis hatten. Eine zentrale Frage stellt sich, die zum Nachdenken anregt: Darf heute jemand ein Erbe annehmen, in dessen Familie es Täter und Opfer gab, d.h. linientreue Nationalsozialisten und Juden? Ein fesselnder Roman, der den Leser mitfiebern lässt, ob das Rätsel um die Raubkunst ein gutes Ende findet.

Außergewöhnlicher Titel und Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.02.2021

Alena Schröder hat hier ein 368 seitiges Debüt abgeliefert. Der außergewöhnliche Buchtitel hat sofort mein Interesse geweckt. Es ist die Geschichte von 4 Frauen, der Urgroßmutter Senta, Großmutter Evelyn, Mutter Silvia und der jungen Hannah, die bei dem Besuch ihrer Großmutter einen Brief aus Israel findet, in dem ihr das Erbe e... Alena Schröder hat hier ein 368 seitiges Debüt abgeliefert. Der außergewöhnliche Buchtitel hat sofort mein Interesse geweckt. Es ist die Geschichte von 4 Frauen, der Urgroßmutter Senta, Großmutter Evelyn, Mutter Silvia und der jungen Hannah, die bei dem Besuch ihrer Großmutter einen Brief aus Israel findet, in dem ihr das Erbe eines Kunstschatzes in Aussicht gestellt wird. Alle Protagonisten sind sehr lebendig beschrieben und Stück für Stück setzt sich die Geschichte die über 100 Jahre zurück geht zusammen. Mir hat gefallen: flüssiger Erzählstil ohne Hängepartien, tolle Rückblicke in die Vergangenheit die sich Stück für Stück zu einem Ganzen zusammen setzen, einfühlsame Schilderung, Familienroman und Spannung durch das Geheimnis der Familie das zu klären ist. Für mich eine absolute Leseempfehlung, vorwiegend denke ich für Frauen.


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