Wir Verlorenen

Roman

Jana Taysen

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Beschreibung

Dein Verstand weiß, dass du niemandem mehr trauen kannst – aber was tust du, wenn dein Herz etwas anderes verlangt?

Smilla führt mit ihrer kleinen Schwester Jera ein tristes Leben in der Eifel. Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es seit einer verheerenden Katastrophe nicht mehr. Wo vorher Gesetze und Ordnung herrschten, treibt nun der grausame Clan der Verlorenen Jungs sein Unwesen.
Smilla weiß, dass es in dieser Welt keinen Platz für Liebe und Glück mehr gibt. Bis sie ihren einstigen Nachbarn Falk wiedertrifft ...

Doch dann gerät Smilla selbst in eine Spirale aus Verrat und Lügen, die sie an allem zweifeln lässt, woran sie noch glaubte. Wem kann sie noch vertrauen, wenn es um das eigene Überleben geht? Und welche zwielichtige Rolle spielt Falk bei all den Ereignissen?

Ein spannungsgeladener Roman voll Leidenschaft und Philosophie, der uns dabei zu den wichtigen Fragen des Lebens führt.

Jana Taysen wurde 1992 in Hagen geboren und lebt mit Freund und Hund im abenteuerlichen Köln. Dort arbeitet sie in einem Marktforschungsinstitut. Zuvor studierte sie English Studies und Medienwissenschaften im Bachelor und Markt- und Medienforschung im Master. Das Schreiben war schon von klein auf ein wichtiger Teil von Janas Leben und eine ihrer liebsten Freizeitbeschäftigungen. Sie liebt es, neue Welten und Charaktere zu erschaffen und selbst ganz und gar in die Geschichten abzutauchen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 414
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 22.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-948736-06-4
Verlag Kirschbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,8 cm
Gewicht 440 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

H. Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Nach einer Katastrophe versteckt sich Smilla mit ihrer Schwester und anderen Überlebenden in der Eifel. Als sie auf ihren Nachbarn Falk trifft, ändert sich alles. Jana Taysen hat ein spannendes Buch voller Geheimnisse, Gefahren und toller Charaktere geschaffen. Jugendbuch ab 14.

Eine Dystopie zum Nachdenken

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Wenn nichts mehr so ist, wie vorher. Wenn jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist. Wenn du niemandem mehr trauen kannst...Nach einer verheerenden Pandemie, die alle Systeme zusammenbrechen ließ, finden sich die Überlebenden sozusagen im Mittelalter wieder. Diese Dystopie, die heutzutage gar nicht so fern scheint, entfaltet eine Sog-Wirkung, der man sich schwer entziehen kann. Sehr spannend und empfehlenswert!

Kundenbewertungen

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Spannend, emotional, mitreißend - absolut Bestsellerwürdig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfungstadt am 13.01.2021

Mich hat selten eine Geschichte so umgehauen wie "Wir Verlorenen". Eine Seuche hat dem Großteil der Menschen das Leben gekostet und Panik und Chaos über die Welt gebracht. Die Gesellschaft und unser System, so wie wir es kennen, ist zusammengebrochen und existiert nicht mehr. Die restlichen Menschen kämpfen nun ums Überleben. Un... Mich hat selten eine Geschichte so umgehauen wie "Wir Verlorenen". Eine Seuche hat dem Großteil der Menschen das Leben gekostet und Panik und Chaos über die Welt gebracht. Die Gesellschaft und unser System, so wie wir es kennen, ist zusammengebrochen und existiert nicht mehr. Die restlichen Menschen kämpfen nun ums Überleben. Unter ihnen die junge Smilla, die sich nun schon einige Jahre mit einer kleinen Gruppe über Wasser hält. Doch die Welt ist unsicher und rau, Menschlichkeit und Vertrauen büßen stark ein, denn jeder will nur noch an sein eigenes Überleben denken. So gibt es viele, die plündern und töten, jegliche Moral und Gerechtigkeit schon lange über Bord geworfen haben. Smilla trifft ihren damaligen Nachbarn Falk wieder und gerät sehr schnell in einen Konflikt zwischen Vertrauen und Misstrauen. Und das Gefühl, wieder richtig leben zu wollen, anstatt ständig von Angst beherrscht zu werden. Es ist ein spannendes, philosophisches, zutiefst mitreißendes Werk, was uns eine düstere, extreme Welt aufzeigt, in der es jeden Moment ums nackte Überleben geht. Mich hat vor allem begeistert, wie tiefsinnig und vielschichtig diese Geschichte ist, aber auch, wie rundum echt und nah einem die Charaktere sind. Niemand hat hier den Masterplan, ist perfekt, gut oder böse, nein, es ist alles weitaus differenzierter, und wir können uns jeden Atemzug unsere eigene Meinung darüber bilden. Es wird absolut realistisch beschrieben, nichts wird beschönigt, die Gefahr und die Emotionen sind so greifbar, als ständen sie einem direkt gegenüber. Und zwischen all dem Chaos gibt es auch schöne und gefühlvolle Momente, die einem ein Lächeln abgewinnen und noch eine ganz andere Seite aufzeigen. Die Story ist so packend und zieht einen einfach mit, und das Ende macht ungeheuer gespannt auf die beiden folgenden Teile. Ich kann es kaum abwarten, zu lesen, wie es mit Smilla und den anderen weitergeht. Ich bin restlos begeistert von so einem großartigen Werk und sage daher: Bestsellerwürdig! Ich wünsche der Geschichte noch viel, viel mehr Leser, denn sie hat es verdient!

Eine spannende Dystopie
von Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 06.01.2021

Bei diesem Jugendbuch handelt es sich um eine Dystopie. Es spielt in der Zukunft, wann genau erfährt man nicht. Auf jeden Fall nach Corona 2020, was im Buch ausdrücklich erwähnt wird. Nach Corona hat eine weitere Pandemie, die Plage, den größten Teil der Menschheit vernichtet. Die Protagonistin Smilla, gerade erwachsen, und i... Bei diesem Jugendbuch handelt es sich um eine Dystopie. Es spielt in der Zukunft, wann genau erfährt man nicht. Auf jeden Fall nach Corona 2020, was im Buch ausdrücklich erwähnt wird. Nach Corona hat eine weitere Pandemie, die Plage, den größten Teil der Menschheit vernichtet. Die Protagonistin Smilla, gerade erwachsen, und ihre 9 jährige Schwester Jera haben die Plage überlebt und versuchen nun, irgendwie weiter zu leben. Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Smilla versucht, mit den gleichen Werten weiterzuleben wie vor der Plage. Es fällt ihr schwer, sich zu verstecken, jeden fremden Menschen als potentiellen Feind zu sehen und sich an die neuen Regeln zu halten. Als sie plötzlich einen jungen Mann trifft, dem sie als Junge vor der Plage Nachhilfe gegeben hat, gerät ihr Leben noch weiter aus den Fugen. Sie möchte Falk vertrauen, merkt aber bald, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint. Oder doch? Ich finde dieses Jugendbuch sehr gelungen. Smilla ist eine sehr sympathische Protagonistin, ein Mädchen von nebenan. Man kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen, so dass man als Leser schnell eine Bindung zu ihr aufbaut. Die neue Welt nach der Plage ist erschreckend realistisch. Was genau passiert ist, erfährt man gar nicht im Detail. Aber auch das empfand ich als realistisch. Auch das Handeln und Denken der anderen Charaktere ist gut durchdacht und nachvollziehbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch moralische Fragen aufwirft. Können und müssen alte Werte und Regeln aufrecht erhalten werden? Wie wird man zu dem Menschen, der man ist? Was bringt einen Menschen dazu, Böses zu tun usw. Das sind interessante Fragen, die besonders das Verhältnis zwischen Smilla und Falk beeinflussen. Die Autorin hat einen schönen, flüssigen und klaren Schreibstil. Das Buch ist nicht lang, hat aber dennoch viel Inhalt. Die Geschichte (Überleben nach einer Katastrophe)ist nicht neu, aber zur Zeit durch Corona natürlich wieder aktuell. Und das ist in meinen Augen auch gut so. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Leser ab ca. 14 Jahren.

Ein ungemein spannendes und fesselndes Buch, das einerseits durch enorme Aktualität und Authentizität, andererseits durch psychologischen Tiefgang besticht.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 16.12.2020

Eine Pandemie hat die Zivilisation in ihrer ursprünglichen Form beseitigt und auf das Niveau einer Jäger- und Sammler-Gesellschaft reduziert. Es gilt das Recht des Stärkeren. Die Menschen versuchen, auf unterschiedliche Weise zu überleben und sich neu zu organisieren. Unter ihnen die Protagonisten Smilla und ihre kleine Schwe... Eine Pandemie hat die Zivilisation in ihrer ursprünglichen Form beseitigt und auf das Niveau einer Jäger- und Sammler-Gesellschaft reduziert. Es gilt das Recht des Stärkeren. Die Menschen versuchen, auf unterschiedliche Weise zu überleben und sich neu zu organisieren. Unter ihnen die Protagonisten Smilla und ihre kleine Schwester. Sie haben sich einer im Untergrund lebenden Gruppe angeschlossen, die versucht, durch Jagd und Produktion einfacher Güter sowie dem Handel damit zu überleben. Andererseits Falk, der der Anführer einer Gruppe junger Männer ist, die auf Gewalt setzend, ihre Mitmenschen zu unterwerfen versuchen und zur Ware degradieren. Zwischen Smilla und Falk entsteht eine Beziehung, in der die gegensätzlichen Lebensprinzipien zum handlungstreibenden Faktor werden. Das Geschehen entfaltet sich in einem steilen Spannungsbogen, ungemein fesselnd und authentisch in einem flüssigen Stil erzählt, ohne dass die Geschichte ins Klischeehafte abrutscht. Trotz der bipolaren Ausrichtung der Charaktere bleibt deren Darstellung weit von Schwarz-Weiß-Malerei entfernt, ist stattdessen äußerst authentisch, facettenreich und von großem psychologischen Tiefgang. Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt und betroffen gemacht, was sicherlich auch der enormen Aktualität des Themas geschuldet ist. Unbedingt lesen!


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