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Farm der Tiere

Neu übersetzt von Ulrich Blumenbach, mit einem Nachwort von Eva Menasse

detebe Band 20118

George Orwell

(22)
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Beschreibung


Die Revolution frisst ihre Küken!

«Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» – Orwells zeitkritische, auf Stalin gemünzte Parabel hat ihre Zeitlosigkeit längst erwiesen. 2021 erscheint der moderne englische Klassiker in der Neuübersetzung Ulrich Blumenbachs mit einem exklusiven Nachwort von Eva Menasse.

In «Farm der Tiere» nahm George Orwell, der Vater Courage der modernen britischen Literatur, eine der größten real existierenden Sauereien des 20. Jahrhunderts auf die Mistschippe – die Pervertierung der Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit in brutalem Gesinnungsterror. Sein Buch, 1945 erschienen und bis heute Pflichtlektüre für jeden politisch denkenden Menschen, schildert anschaulich, dass kein noch so hehres Wunschbild davor gefeit ist, von skrupellosen Demagogen in sein Gegenteil verkehrt zu werden. Und die Moral von der Geschicht‘? – Die Revolution frisst ihre Küken.

Die Neuausgabe enthält Orwells Essay «The Freedom of the Press», einst als Vorwort zu «Animal Farm» verfasst – ein grandioses Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit.

George Orwell wurde 1903 in Motihari/ Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen "Farm der Tiere" und "1984" ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London..
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt als Publizistin und freie Schriftstellerin in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Gerty-Spies-Literaturpreis, Alpha-Literaturpreis, Heinrich-Böll-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Österreichischer Buchpreis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7175-2518-9
Verlag Manesse
Maße (L/B) 21,5/13,5 cm
Originaltitel Animal Farm
Übersetzer Ulrich Blumenbach

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Tiere sind nicht die besseren Menschen

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die Tiere sagen sich von den Menschen frei und schwören der Unterdrückung ab. Das klingt zunächst sehr optimistisch, aber schnell zeigt sich, dass der Traum einer Gesellschaft, die auf gleichem Wert basiert, genau das ist: Ein Traum. Auf den ersten Blick mag "Farm der Tiere" nicht ganz so modern sein wie "1984", dessen Technisierungsprognose so hellsichtig scheint. Allerdings zeigt "Farm der Tiere", dass irgendwo immer die Alphatiere zum Vorschein kommen, die sich dann ihre Omegas bestimmen. In der Zeichnung dieser Dynamik ist "Farm der Tiere" der geistige Brüder von "Der Herr der Fliegen". Es wäre so angenehm behaupten zu können, dass Orwell irgendwann überholt ist, aber auch das: Ein Traum.

Jasmin Spieler, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Was passiert, wenn die Nutztiere von Bauer Jones beschließen, kein Eigentum mehr, sondern ihr eigener Herr, ihr „eigenes Tier“ zu sein? Ein Klassiker, der sich flüssig lesen lässt.

Kundenbewertungen

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Revolution der Ausgebeuteten
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit einer verblüffenden Aktualität liest sich diese Fabel aus dem Jahr 1945. Wenn sich die Tiere ihrer körperlichen Überlegenheit gegenüber dem Menschen bewusst wären, sähe die Welt wohl anders aus. In dieser Geschichte von George Orwell erheben sich die Tiere eines Bauernhofes und treiben den menschlichen Besitzer in die Flucht... Mit einer verblüffenden Aktualität liest sich diese Fabel aus dem Jahr 1945. Wenn sich die Tiere ihrer körperlichen Überlegenheit gegenüber dem Menschen bewusst wären, sähe die Welt wohl anders aus. In dieser Geschichte von George Orwell erheben sich die Tiere eines Bauernhofes und treiben den menschlichen Besitzer in die Flucht. Fortan organisieren sie die Arbeit selbst und führen die Farm nach eigenen Gesetzen weiter. Schon bald streben einzelne Tiere selber nach Macht, nutzen eigene Privilegien aus und unterdrücken andere. Es kommt zu Spannungen und die Unterschiede werden sichtbar. Von anfänglich 7 verheissungsvollen Geboten bleibt schliesslich nur ein einziges: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.“ Die Entwicklung des Sozialismus und Kommunismus wird in dieser Erzählung verschleiert thematisiert. Zensur und das Predigen totalitärer Doktrinen haben einen erschreckenden Bezug zu gegenwärtigen Diskursen. Eine durchaus lesenswerte Geschichte, die zum Nachdenken anregt, wohin faschistische Denkweisen führen können und welche liberalen Werte es zu erhalten gilt.

Absolute Empfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 19.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Farm der Tiere von George Orwell ist aus gegebenem Anlass ein höchst lesenswertes Buch. Vielleicht liegt es auch an meinem diesjährigen Kuba Urlaub, dass mir manches so bekannt vorkam und einigen in unserem Land nicht bewusst zu sein scheint. Der Autor schafft es mit einer wundervoll ausgeschmückten Geschichte, von Tieren, die e... Farm der Tiere von George Orwell ist aus gegebenem Anlass ein höchst lesenswertes Buch. Vielleicht liegt es auch an meinem diesjährigen Kuba Urlaub, dass mir manches so bekannt vorkam und einigen in unserem Land nicht bewusst zu sein scheint. Der Autor schafft es mit einer wundervoll ausgeschmückten Geschichte, von Tieren, die eine Rebellion gegen ihre Farmbesitzer starten, die unmögliche Umsetzbarkeit des Sozialismus und die Entstehung einer Sozialistischen Diktatur zu skizzieren. Man könnte meinen der Autor nimmt dabei Bezug auf Kuba, Venezuela, Nordkorea, China oder die Enteignungsdebatten in Berlin, aber nein, dieses Buch entstand im Jahr 1943. Absolut lesenswert! Mehr dazu auf meinem Instagram Account unter https://www.instagram.com/bookoffinance/

Politik leichter verständlich
von Nicole aus Nürnberg am 31.03.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Meine Meinung zum Hörspiel: Farm der Tiere Inhalt in meinen Worten: Auf einer Farm werden die Menschen verjagt, die Herrschaft übernehmen letztlich die Schweine, einer davon ist Napoleon, und was dieser mit seinen Mittieren macht und warum manchmal eine Reformation und eine Diktatur und eine Demokratie gemeinsam haben,... Meine Meinung zum Hörspiel: Farm der Tiere Inhalt in meinen Worten: Auf einer Farm werden die Menschen verjagt, die Herrschaft übernehmen letztlich die Schweine, einer davon ist Napoleon, und was dieser mit seinen Mittieren macht und warum manchmal eine Reformation und eine Diktatur und eine Demokratie gemeinsam haben, oder eben nicht, das erfährt man dank dem Schwein Napoleon. Wie ich das Gehörte empfand: So leicht zu verstehen ist das Hörspiel nicht gerade, denn es steckt sehr viel darin und ich habe keine Erzählerstimme, sondern jedes Tier erzählt mir seine Geschichte, wobei eines ist am meisten zu hören, Napoleon, der so gar nicht mein Liebling ist, er unterdrückt und rafft alles an seine Seite, das ist erschreckend zu sehen. Zugleich geht es aber auch um die Staatsformen und das Hörspiel spielt in England und Irland. Für mich zeigt es aber auf, wie manche Regierungsformen doch gruselig und schwer zu verstehen sind und wie man damit umgeht oder auch nicht. Wie blind manche doch dem Einen nachlaufen, und ihr Gehirn ausschalten, gar nicht so einfach. So ist das Hörspiel wie eine Fabel aufgebaut und ich erkenne mich in dem ein oder anderen Tier und leide mit dem ein oder anderen Tier mit und merke wie tief es doch gehen kann. Sprecher: Für mich sind die Sprecher nicht die einfachsten, denn manche bekommen ihre Zähne nicht auseinander und ich muss wirklich ganz bewusst zuhören und mich auf das Gehörte einlassen. Was an sich gut ist, denn nur so kann ich völlig aufnehmen um was es geht, dennoch leicht ist es nicht. Spannung: Einerseits ist diese gar nicht so einfach zu fassen, andererseits schon, denn wohin diese Regierungsformen das Hörspiel mich hinführt und wie jeder einzelne im Hörspiel damit umgeht ist intensiv und ich will eigentlich nur wissen wie die Tiere wieder auf ein normales Level kommen, doch was ist schon normal, deswegen ja es ist eine Grundspannung vorhanden, doch diese muss man entdecken. Empfehlung: Ich war direkt ein bisschen geschockt, wie es auf dem Hof der Tiere abging, und kann sagen, als Kind hätte mich dieses Hörbuch einfach nur irre irritiert und vielleicht sogar erschreckt, als Jugendliche hätte ich das Hörspiel jedoch toll gefunden, denn ich hätte damit mein Wissen besser vertiefen können und verstanden wie Diktatur, Demokratie und Monarchie funktioniert hätte, so wäre mir Wissen spielerisch beigebracht worden, doch ich muss sagen, mein Lieblingshörspiel ist es leider nicht, denn dazu war mir das Schwein etwas zu anstrengend, und ich musste gestehen ich mochte ihn einfach nicht. Bewertung: Für mich ist das Hörbuch eine interessante Form um mich mit dem Politischen Wesen näher auseinander zu setzen, zugleich zeigte es mir auf, wie dumm man sein kann und sogar werden kann, gerade dann wenn man Blindlinks etwas folgt, alles abnickt und nicht wirklich das eigene Köpfchen einsetzen möchte. Deswegen gebe ich dem Hörspiel vier Sterne.


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