Sohn der Unterwelt

Romantic Fantasy

Dana Graham

(7)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

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Kryos ist der unerwünschte Sohn des Gottes der Unterwelt. Um seinem tristen Dasein im Hades zu entkommen, nimmt er einen ungewöhnlichen Auftrag an. Er soll den frevelhaften König von Akora zu Fall bringen und dazu in den Körper von dessen Sohn Yamin schlüpfen. Es gibt nur ein Problem: Prinz Yamin ist verlobt!
Kryos’ aufkeimende Gefühle für Prinzessin Io machen es nicht leichter, zu verbergen, wer er wirklich ist. Auch Io verwirrt das veränderte Auftreten des Prinzen mehr, als ihr lieb ist. Schließlich hat sie bislang nach einem Weg gesucht, ihrer politisch arrangierten Ehe mit Yamin zu entgehen.
Gemeinsam kommen Kryos und Io einer Intrige gegen den Göttervater Zeus auf die Spur, die sie beide in tödliche Gefahr bringt. Und schon bald muss Kryos sich entscheiden zwischen der Liebe einer Irdischen und einem Platz im Olymp.

Spannend. Romantisch. Magisch.
Eine Götter-Fantasy im antiken Griechenland

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Dana Graham
Seitenzahl 412
Erscheinungsdatum 26.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96698-393-8
Verlag Nova MD
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,2 cm
Gewicht 343 g
Verkaufsrang 14669

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Welchen Preis bist du bereit für deine Liebe zu zahlen?
von civetta am 29.12.2020

Rezension: Io wirkte auf mich zu Beginn wie eine mutige und kluge junge Frau, die die Welt um sich herum gut beobachten kann. Je mehr sie sich jedoch in Kryos beziehungsweise in Yamin verliebte bewahrheitete sich das immer weniger. Von Seite zu Seite wurde sie immer mehr zur hoffnungsvollen Jungfrau, die selber nichts mehr au... Rezension: Io wirkte auf mich zu Beginn wie eine mutige und kluge junge Frau, die die Welt um sich herum gut beobachten kann. Je mehr sie sich jedoch in Kryos beziehungsweise in Yamin verliebte bewahrheitete sich das immer weniger. Von Seite zu Seite wurde sie immer mehr zur hoffnungsvollen Jungfrau, die selber nichts mehr auf die Reihe bekommt und immer beschützt oder gerettet werden muss. Das könnte man natürlich auch mit der Zeit begründen, in der das Buch spielt, da Frauen “damals” ja bekanntermaßen eine eher untergeordnete Rolle spielten, trotzdem finde ich es sehr schade, da ich mir anfänglich halt ein anderes Bild von ihr gemacht hatte. Kryos wurde als Charakter deutlich besser ausgearbeitet, da er auch viel mehr Tiefe bekommen hat. Er macht verständliche Fehler, wodurch er sehr natürlich oder auch normal wirkt und mir sofort sympathisch wurde. die Idee der Autorin, als Hauptcharakter eine fiktive Figur zu wählen und keinen bereits vorgeschriebenen Halbgott oder gar einen Gott finde ich sehr gelungen und auch gut umgesetzt, zumal es das auch schon oft genug gibt. Sehr gut gelöst finde ich auch, dass sie sich mit den Elementen der griechischen Mythologie größtenteils auf die Unterwelt beschränkt hat, wodurch man sich als Leser*in deutlich weniger Namen und Orte merken muss. Das unterstütztauch noch einmal das Glossar am Ende, in dem das Wichtigste noch einmal kurz erklärt wird. Das Rätsel rund um Akora wurde sehr gut und zumindest für mich auch sehr überraschend aufgelöst. Natürlich hatte ich auch meine Vorahnung, die denen von Kryos sehr glichen, aber mit der schlussendlichen Auflösung hätte ich wie er nicht gerechnet und ich denke, dass bekommt auch nicht jede Autorin bzw. jeder Autor hin. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, vor allem, da er sich meiner Meinung nach sehr von anderen abhebt, die sonst in Romantic Fantasy Büchern verwendet werden. Häufig wird die Geschichte dort zum Beispiel aus der Ich-Perspektive des hoffnungslos in den charmanten Bad-Boy verliebten Mädchens erzählt. Bei diesem Buch berichtet der Erzähler jedoch aus der Sicht von Kryos, in ein paar Kapiteln aus der von Io, die nicht einmal weiß, wer hinter Yamins Maske steckt. Fazit: Eine tolle Romantasy-Geschichte mit sehr gelungenen Einfällen. Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen.

Sohn der Unterwelt
von Svanvithe am 21.10.2020

Kryos hat kein einfaches Leben. Zwar ist sein Vater der Gott der Unterwelt, aber seine Mutter, eine Gorgone und nicht mit ihm verheiratet. Verständlich, dass Persephone, die Angetraute des Hades, nicht besonders gut auf Kryos zu sprechen ist, obwohl der ja im Grunde nichts für seine Existenz kann. Trotz seiner Herkunft hat der j... Kryos hat kein einfaches Leben. Zwar ist sein Vater der Gott der Unterwelt, aber seine Mutter, eine Gorgone und nicht mit ihm verheiratet. Verständlich, dass Persephone, die Angetraute des Hades, nicht besonders gut auf Kryos zu sprechen ist, obwohl der ja im Grunde nichts für seine Existenz kann. Trotz seiner Herkunft hat der junge Halbgott große Träume: Er hofft auf einen Platz im Olymp an der Seite der Götter. Sein Wunsch könnte sich tatsächlich erfüllen, wenn er die Mission in der Welt der Menschen, die ihm Zeus aufträgt, erfolgreich meistert. Kryos soll ergründen, warum Dorimedon, der König von Akora, plötzlich unbesiegbar ist, gegen seine Nachbarstädte Krieg führt und dem Göttervater abgeschworen hat. In der Gestalt des Prinzen Yamin begibt sich Kryos auf ein Abenteuer, das ihn verändern wird, vor allem als er Yamins Verlobte, Prinzessin Io kennenlernt. Bislang hatte Io die zum Schutz ihrer Heimat arrangierte Ehe akzeptiert. Yamin ist ein Mann des Geistes und beschäftigt sich mit der Mathematik und den Lehren von Archimedes. Dass er plötzlich auch Schwert und Dolch beherrscht, erstaunt Io, und viele Reaktionen lassen sie den Prinzen in einem anderen Licht sehen. Sie spürt, dass sich ihre Empfindungen ihm gegenüber ändern. Auch Kryos entwickelt mehr Gefühle als Sympathie für Io, so dass er letztlich vor der Entscheidung steht, was wichtiger für ihn ist: die Liebe oder die Göttlichkeit… Mit „Sohn der Unterwelt“ ermöglicht uns Dana Graham eine mit fantastischen Elementen ausgestattete Begegnung mit einem Teil der griechische Mythologie. Die Autorin nutzt einen gefälligen und leichtfüßigen Schreibton, der sich mit Ausnahme gelegentlicher Ausflüge in die Moderne gut in das antike Zeitalter einfügt und Zusammenhänge erklärt. Sie reichert die passende Kulisse und die ausführlich dargestellten Begebenheiten mit Ausflügen in die mathematischen und wissenschaftlichen Forschungen an und gewährt so einen Blick auf erste Erfindungen. Nach anfänglichem zögerlichen Start entfaltet die Handlung einen einnehmende Stimmung und beinhaltet neben faszinierenden auch emotionale Momente. Dabei leben die Ereignisse insbesondere von den Geheimnissen, Intrigen und der mit einem Wechseln des Körpers verbundenen Komplikationen, woraus unterhaltsame kleine Überraschungen resultieren. Die Figuren überzeugen im Großen und Ganzen. Lobenswert ist hierbei die Einbindung querer Charaktere, so dass die Autorin nicht nur eine, sondern zwei Liebesgeschichten in das Geschehen einfügt. Allerdings gebe ich zu, dass ich mit Kryos zunächst nicht viel anfangen konnte. Zu sehr war er in seiner Düsternis darauf fixiert, in den Olymp aufzusteigen, um dadurch seine in den Augen der anderen „schlechte“ Herkunft beseitigen zu können. Doch Dana Graham gelingt eine nachvollziehbare Schilderung seiner Entwicklung, die mein Verständnis und meine Anerkennung bekommt. Kryos wird von einem Mann, dem die Folgen seines eigenen Handelns egal sind, zu einem, der mit Entschlossenheit und Tapferkeit für andere Menschen eintritt. Einer, der sich letztlich die entscheidende Frage stellt: Was bedeutete ein Leben in Unendlichkeit ohne die Liebe? Begleitet ihn bei der Suche nach einer Antwort...

Eine mega tolle und packende Göttergeschichte
von CharleensTraumbibliothek am 17.10.2020

Meine Meinung: Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Es wirkt richtig edel und stimmig. Ich mag die Farben und eben die allgemeine Gestaltung. Es sieht auf jeden Fall sehr professionell aus. Dies war mein erstes Buch von Dana Graham. Von der ersten Seite an mochte ich ihren Schreibstil. Ich war sofort in der ... Meine Meinung: Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Es wirkt richtig edel und stimmig. Ich mag die Farben und eben die allgemeine Gestaltung. Es sieht auf jeden Fall sehr professionell aus. Dies war mein erstes Buch von Dana Graham. Von der ersten Seite an mochte ich ihren Schreibstil. Ich war sofort in der Geschichte drin. Es ist flüssig, modern und gut zu lesen, so dass ich schnell einen tollen Lesefluss hatte. Das komplette Buch hat sich quasi wie ein Film in meinem Kopf abgespielt, weshalb das Lesen richtig viel Spaß gemacht hat. Als Hauptprotagonisten haben wir hier den Halbgott Kryos. Ich mochte ihn von Beginn an. Er versprüht einen tollen Charme und mir haben seine Charakterzüge unheimlich gut gefallen. Auf der einen Seite ist er noch wie ein verspielter Junge, auf der anderen Seite ist er stark, reif und weiß genau, was er möchte. Es ist irgendwie widersprüchlich, aber es passte einfach perfekt. Es gibt auch ein paar Abschnitte, die aus der Sicht von Prinzessin Io geschrieben sind. Sie ist ja mit dem Prinz Yamin verlobt und soll die zukünftige Königin werden. Io ist auch ein starker, reifer und gut ausgearbeiteter Charakter. Alles in allem muss ich sagen, dass die Charaktere Dana Graham einfach nur perfekt gelungen sind. Egal ob Haupt- oder Nebencharaktere. Ich habe auch einen ganz bestimmten Sklaven, der für die Handlung ebenfalls wichtig ist, in mein Herz geschlossen. Am Ende war ich ganz traurig, dass ich die Charaktere gehen lassen muss. Dies ist einfach ein Buch bei dem man möchte, dass es nie endet. Der Klappentext ist perfekt gewählt und gibt den Inhalt sehr gut wieder. Daher möchte ich dem gar nichts mehr hinzufügen. Es gibt viele spannende, aber auch emotionale Szenen. Ich konnte lachen, war gefesselt und habe auch mit den Charakteren mitgefiebert. Das Buch habe ich richtig durchgesuchtet, war richtig traurig, wenn ich es aus der Hand legen musste. Es gibt einige überraschende Wendungen und irgendwie fehlen mir an dieser Stelle die Worte. Ich bin einfach total begeistert und es fällt mir schwer, euch diese Begeisterung in Worten näher zu bringen. Holt euch das Buch einfach und überzeugt euch selbst. Fazit Für mich ist “Sohn der Unterwelt” von Dana Graham ein richtiges Highlight. Ich liebe die authentischen, perfekt ausgearbeiteten und sympathischen Charaktere, den Schreibstil der Autorin und die mega tolle Handlung. Sie ist fesselnd, überraschend und lässt einen mitfiebern. Für mich war es ein klares Lesehighlight, obwohl ich mich sonst mit Göttergeschichten schwer tue.


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