Meine Filiale

Aus dem Schatten des Vergessens

Victor Lessard ermittelt. Band 1

Martin Michaud

(45)
eBook
eBook
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 16,90 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

17,99 €

Accordion öffnen
  • Aus dem Schatten des Vergessens

    2 MP3-CD (2021)

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    17,99 €

    2 MP3-CD (2021)

Beschreibung

Der Krimi-Bestseller aus Kanada

Montreal, heute: Am Tag vor Weihnachten wird Judith Harper, eine renommierte Psychologin, auf grausame Weise umgebracht. Zur gleichen Zeit verschwindet Nathan Lawson, ein angesehener Anwalt, nachdem er in Panik Dokumente auf einem Friedhof vergraben hat. Wenig später stürzt sich ein Obdachloser von einem Wolkenkratzer. Im Mantel des Obdachlosen: die Brieftaschen von Harper und Lawson.
Als Sergent-Détective Victor Lessard, der selbst ein Getriebener ist, gemeinsam mit seiner Partnerin Jacinthe Taillon die Ermittlungen aufnimmt, wird den beiden eine verstörende Aufnahme zugespielt, auf der die Stimme von Lee Harvey Oswald zu hören ist, dem Mann, der einst J. F. Kennedy erschoss und der jetzt aus dem Grab zu ihnen spricht. Lessard und Taillon stehen vor einem Fall, der sie in die dunkelsten Abgründe sowohl der menschlichen Seele als auch der amerikanischen Geschichte führt.

Martin Michaud hat als Musiker und Anwalt gearbeitet, bevor er zu schreiben begann. Heute ist er einer der erfolgreichsten Krimi-Autoren Kanadas. Seine Reihe Mord in Montreal wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Arthur Ellis Award und der Prix Saint-Pacôme für Kiriminallitertaur. Martin Michaud lebt in Montreal.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.11.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783455010121
Verlag Hoffmann und Campe Verlag
Dateigröße 1261 KB
Übersetzer Reiner Aus dem Amerikanischen Pfleiderer, Anabelle Assaf
Verkaufsrang 1004

Buchhändler-Empfehlungen

Victor Lessard startet mit seinem ersten Fall!

Julia Busik, Thalia-Buchhandlung Vaihingen

Mit einem eindrucksvollen ersten Fall startet Martin Michaud in seine Reihe um Victor Lessard. Ein Obdachloser nimmt sich das Leben und kurz vorher lässt er Brieftaschen liegen, die von vermissten Personen sind. Besagte Verschwundene werden aufgefunden, jedoch mit einem Loch im Nacken und seltsamen Wunden, die man keiner Tatwaffe so richtig zu ordnen kann. Und diese Fälle häufen sich. Und hier kommt unsere Ermittler mit seiner Partnerin Jacinthe ins Spiel. Der Fall nimmt immer seltsamere Züge an und zieht das Ermittlerteam, inklusive eigenen Dämonen immer tiefer rein. Der Erstlingskrimi von Martin Michaud erzählt von vielen parallelen Handlungen, die nach und nach zueinander führen. Hier sind wir nur leider bei meinem ersten Meckerpunkt: es sind leider viel zu viele Handlungen. Als Tipp: man muss sich hier genau merken, wer was mit wem zu tun hat. Sobald man ungefähr bei der Mitte ist, geht das jedoch flüssiger. Nun zu Meckerpunkt Nummer zwei: leider war der Autor so verpicht darauf, Lessard eine tiefgründige und düstere Vergangenheit zu geben, dass die Sympathiepunkte bei seinen Mitstreitern leider auf der Strecke geblieben sind. So hat man z.B. seine Partnerin, die an nichts anderes außer Essen denken kann, obwohl pausenlos Menschen verschwinden und mit einem klaffenden Loch im Hals wieder auftauchen. Oder sie wehrt sich vehement gegen jeglichen Lösungsansatz für den Fall. (Übrigens sind auch so manche Witze auf ihre Kosten weder amüsant noch angebracht) Aber genug gemeckert! Michaud baut die Mordserie interessant auf und schenkt uns einen wissbegierigen Ermittler, der immer hinterfragt und auch wenn es so einfach sein könnte, nicht locker lässt. Trotz der vielen Handlungsstränge ist es ein fesselnder Krimi geworden, der eine interessante Wendung für den Leser parat hält. Egal, wie lange man liest, er hält gute Wendung in petto, so dass die Story gut zu lesen ist. Wie oben bereits erwähnt, hat Lessard eine tiefgehende Vergangenheit, die auch immer noch ihre Schatten über ihn wirft. Das ist ein Punkt, der mir doch sehr zugesagt hat, so dass man viele Handlungen von ihm durchaus nachvollziehen konnte. Ebenfalls bekommt man weite Einblicke in seine Gedanken. Alles in allem - sämtliche Perspektiven finden zueinander und an sich ist es ein guter Krimi. Man darf gespannt sein, wie es mit Lessard weiter geht.

Eine 636 seitige Überraschung

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Erst lässt einen das wirklich geniale Cover zugreifen und dann packt die Geschichte und zieht uns Leser durch eine unglaubliche Story. Martin Michaud entwirft absolut authentische Figuren mit Ecken und Kanten, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und auch wenn zwischendrin mal eine klitzekleine Durststrecke zu überwinden ist, ist die Geschichte um Victor Lessard und sein Team, bei der es um dunkle Geheimnisse, Liebe, dreckige Psychoticks und natürlich um Mord geht, nervenaufreibend spannend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
14
21
10
0
0

Triste Noël
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die schlechte Nachricht zuerst: Dieser Krimi hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen - und das will schon was heißen bei mir: Normalerweise bin ich bei Krimis schon mit einer kreativen Grundidee und einer spannenden Story zufrieden und mäkele dann nicht mehr viel rum an handelnden Personen oder an Sprache und Schreibe. Hier h... Die schlechte Nachricht zuerst: Dieser Krimi hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen - und das will schon was heißen bei mir: Normalerweise bin ich bei Krimis schon mit einer kreativen Grundidee und einer spannenden Story zufrieden und mäkele dann nicht mehr viel rum an handelnden Personen oder an Sprache und Schreibe. Hier hingegen habe ich mich durchgehend über genau das geärgert. Aber von vorn: Der dritte Band aus der Reihe um Ermittler Lessard (der nebenbei mein erster war und auch der letzte bleiben wird) wartet mit einer interessanten Story auf. Merkwürdig ausgeführte Morde im weihnachtlichen Montreal fordern Lessard und seiner Kollegin Taillon einiges ab. Hier gibt es wenig zu meckern: Die Story ist wirklich interessant, die (für Krimis dieser Art übliche) private Rahmenhandlung stört zumindest nicht allzu sehr, die Leserin wird auch halbwegs gut bei der Stange gehalten. Aber dann! Ab Seite 1 war ich oft von der unseligen Sprache und der grauenhaften Übersetzung so abgelenkt, dass ich mich phasenweise nicht mehr auf die Handlung konzentrieren konnte. Warum das? Tja, der Umschlag lässt es bereits erahnen: Hier haben gleich zwei Personen parallel übersetzt - angeblich beide ausgewiesene Profis auf ihrem Gebiet. Davon merkt man leider nichts: Mal ganz davon abgesehen, dass beim Lesen deutlich zu merken ist, welcher Teil von wem übersetzt wurde - und das Buch somit zwei recht unähnliche Schreibstile aufweist -, reiht sich (in beiden Teilen) Fehler an Fehler. Zumeist sind es nur Grammatik- oder Zeichensetzungsfehler, aber als das Alter eines Mordopfers erst mit 76 und zehn Seiten später mit 67 angegeben wurde, war ich echt bedient. Ist Hoffmann und Campe inzwischen komplett vom Schlusslektorat abgerückt oder wurde das Budget einfach nur für die zwei vermeintlichen Übersetzungskoryphäen aufgebraucht? Daneben fällt es schon gar nicht mehr ins Gewicht, dass einer der beiden Übersetzungsstile so schwerfällig und unschön zu lesen war, dass ich zwischendurch das Buch fast endgültig aus der Hand gelegt hätte. Oder dass der Autor offenbar ein veritables Problem mit Frauenfiguren hat (dass ich in einem aktuellen Buch tatsächlich noch einmal einen klassischen Fall vom althergebrachten Dreisprung der Frauenfigur - Hure, Heilige und lesbischer Freak - ertragen muss, hätte ich auch nicht für möglich gehalten). Man ahnt es vielleicht schon: Es hat mir keinerlei Freude gemacht, dieses immerhin über 600 Seiten starke Buch zu lesen. Wenn da nicht eine wirklich gute Story im Hintergrund gelauert hätte, wäre ich auch nicht bis zum Ende vorgedrungen - das immerhin hat sich gelohnt. Daher also mehr als gnädige 3 Sterne für den Schatten des Vergessens.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2020
Bewertet: anderes Format

Hinsichtlich der kriminalistischen Anteile sehr gut und spannend gemacht, die Ermittler werden jedoch auf ein paar Kernattribute reduziert, die gerade bei den weiblichen Figuren womöglich manche/n Leser/in etwas verstimmen könnten. So zumindest mein persönlicher Eindruck.

Tolle Geschichte, leider nicht mein Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei grausame Morde, ein Suizid eines Obdachlosen und eine Verbindung zwischen diesen drei Personen. Hinzu kommt eine obskure Verbindung zum Fall Oswald und JFK. Mittendrin die zwei Ermittler:innen Lessard und Taillon. Die Geschichte ist spannend und wohldurchdacht. Die Charaktere sind mehr oder weniger sympathisch, genau ric... Zwei grausame Morde, ein Suizid eines Obdachlosen und eine Verbindung zwischen diesen drei Personen. Hinzu kommt eine obskure Verbindung zum Fall Oswald und JFK. Mittendrin die zwei Ermittler:innen Lessard und Taillon. Die Geschichte ist spannend und wohldurchdacht. Die Charaktere sind mehr oder weniger sympathisch, genau richtig für einen Thriller. Die Vorgeschichte zu den zwei Kommissaren muss man nicht unbedingt kennen um dieses Buch lesen zu können. Die Leseprobe hatte mich so gefesselt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Als ich es dann endlich in meinen Händen hielt sank nach und nach meine Begeisterung. Ich muss gestehen, dass ich mich ab dem ersten drittel kaum noch Lust hatte weiter zu lesen. Hatte mich in der Leseprobe noch die stilistische Beschreibung der Charaktere begeistert, nervte mich nun zunehmend der teilweise plumpe Schreibstil. Ich hatte das Gefühl der Autor wollte duch die Personenbescheibungen mehr über sich erzählen, als über die Charaktere oder die Situationen, zum Beispiel wenn er m. E. unnötigerweise diverse Hipsterbands erwähnt. Durch die ständigen Abschweifungen in die Privatleben der zahlreichen Personen, was ich im Grunde nicht schlecht finde, wurde ich jedoch ständig aus dem Geschehen herausgeholt, so dass eine richtige Spannung einfach nicht aufkommen wollte. (Obwohl die Geschichte durchaus spannend ist). Mein Fazit: Eine eigentlich gute Geschichte, aber leider garnicht mein Ding aufgrund des Schreibstils.

  • Artikelbild-0