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Das Perchtenerbe

Birgit Arnold

(28)
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Beschreibung

Trommelschläge, Schreie, Glockengeläut laut und angsteinflößend ziehen wilde Gestalten durch die Straßen der Alpenländer.Die Perchten kommen während der dunkelsten Jahreszeit, um über die Menschen zu richten.Im Haus ihrer Großeltern betritt Marie ein bis dahin verschlossen gebliebenesZimmer ihres verstorbenen Großvaters. Sie entdeckt zahlreiche geschnitzte Holzmasken, die dieser Zeit seines Lebens angefertigt hatte. Darunter eine, deren Ausstrahlung sie besonders in ihren Bann zieht: die Maske der Frau Percht.Und schon bald taucht Marie in die Erzählungen ihrer Großmutter über diese längst vergessene Sagengestalt und die düstere Welt des Brauchtums ein.Eine Geschichte über Enttäuschungen, Verzweiflung und Hoffnung,über den alten Naturglauben, der von der christlichen Kirche immer weiter verdrängt wurde.Eine Geschichte über Licht und Finsternis,hin- und hergerissen zwischen dem Reich der Lebenden und der Unterwelt.Eine Geschichte, die in Marie fortleben wird.Mit farbigen Illustrationen von Benjamin König!

Birgit Arnold wuchs im bayerischen Fünfseenland auf. Schon immer war ihr die Nähe zu Natur und Heimat wichtig. Nach ihrem Studium der Europäischen Betriebswirtschaftslehre war sie lange im Finanzbereich tätig, bis sie sich auf ihre wahre Leidenschaft besann, und ihr Hobby zum Beruf machte. Sie nahm Sprech- und Schauspielunterricht und arbeitet heute hauptberuflich als Sprecherin und Sängerin. Durch das Schreiben verbindet sie ihre Leidenschaften Natur, Heimat und die Arbeit an Texten.

Produktdetails

Format ePUB i
Herausgeber Mario Weiss
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 104 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783946309994
Verlag Yellow King Productions
Dateigröße 1180 KB
Illustrator Benjamin König

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
10
4
9
5
0

SEHR SPANNEND
von einer Kundin/einem Kunden aus Maulburg am 23.11.2020

Unglaublich gutes Cover und vor allemsehr passend zu der Thematik.anfangs war ich ja skeptisch, weil ich noch nie von den Perchtenmasken gehört habe, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich war sehr überwältigt aber auch gleichzeitig schockiert, was sich in unserem Land so alles abgespielt hatte. Und solang ist es ja nun au... Unglaublich gutes Cover und vor allemsehr passend zu der Thematik.anfangs war ich ja skeptisch, weil ich noch nie von den Perchtenmasken gehört habe, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich war sehr überwältigt aber auch gleichzeitig schockiert, was sich in unserem Land so alles abgespielt hatte. Und solang ist es ja nun auch noch nicht her und manche Geschichten sind ja selbst heute noch in Umlauf. Von der Beschreibung der Masken bis hinüber zur Beschreiben der Charaktere, finde ich, ist es ein sehr gutes und informierendes Buch. Leider hat es nur wenige Seiten und es lässt sich sehr gut und schnell lesen. Ich hätte mir mehr gewünscht um noch Tiefer in die Welt der Perchten eintauchen zu können. Aber vllt folgt ja noch eins. Alles in allem gutes Buch um sich zwei abende mit einer guten Lektüre zu beschäftigen und dann auch noch etwas zu lernen.

Sehr schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Mergentheim am 12.11.2020

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Man ahnt schon zu Beginn, dass die Erzählung der Großmutter über ihren Mann nur der Einstieg sein kann, aber auch das ist schon gut gelungen. Was danach kommt, ist sehr schön und gut geschrieben, man kann sich in die Charaktere gut hinein versetzen und hat die Bilder der Wesen, di... Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Man ahnt schon zu Beginn, dass die Erzählung der Großmutter über ihren Mann nur der Einstieg sein kann, aber auch das ist schon gut gelungen. Was danach kommt, ist sehr schön und gut geschrieben, man kann sich in die Charaktere gut hinein versetzen und hat die Bilder der Wesen, die Frau Percht begleiten, förmlich vor Augen. Ich kann allerdings ehrlich gesagt nicht sagen, ob das jetzt Fantasy, eine Sagenwelt oder etwas ganz anderes ist, aber egal, es gefällt und das ist wichtig. Schnell wird klar, dass Criste ein ganz besondere Verbindung zu Frau Percht hat udn dass diese auch erstaunlicherweise nicht abbricht, als Frau Percht Cristes Mutter grausam vor den Augen der restlichen Familie tötet. Nachdem sich das Leben von Criste für kurze Zeit zum Guten wendet, ist damit nach dem Tod des Mannes und der Tochter auch gleich wieder Schluss und sie verbingt lange Zeit in der Zwischenwelt, wo sie es schafft den Kontakt mit Frau Percht aufrecht zu erhalten. Leider sind deren Bemühungen die Menschheit zur Rückbesinnung auf ihr altes Leben zu drängen zum Scheitern verurteilt und auch Criste gelingt es nicht. Sehr gut geschrieben, manchmal etwas zu langatmig und verworren und auch zu einfach gestrickt, deswegen 4 statt 5 Sternen, aber trotzdem absolut lesenswert.

Eine gute Idee auf zu wenigen Seiten
von Mondtaube aus Kirkel am 01.11.2020

Criste hat es alles andere als einfach im Leben. Das Geld in ihrer Familie ist knapp und der Winter ist hart. Das einzige, was ihr eine Festigkeit im Leben zu geben scheint, ist ihr Glaube, ihr Glaube an Frau Percht. Doch dieser Glaube geht immer mehr in der Welt verloren, was Criste vor allem dann zu spüren bekommt, als selbst ... Criste hat es alles andere als einfach im Leben. Das Geld in ihrer Familie ist knapp und der Winter ist hart. Das einzige, was ihr eine Festigkeit im Leben zu geben scheint, ist ihr Glaube, ihr Glaube an Frau Percht. Doch dieser Glaube geht immer mehr in der Welt verloren, was Criste vor allem dann zu spüren bekommt, als selbst ihre eigene Mutter einen alten Brauch missachtet. Am Anfang der Geschichte war ich noch sehr begeistert von der dichten Atmosphäre und der winterlichen Stimmung, die der Schreibstil vermittelt hatte. Ich hatte erwartet, eine interessante und spannende Geschichte über alte Bräuche und Legenden zu bekommen. Leider hatte sich jedoch diese dichte Atmosphäre sehr schnell in Wortwiederholungen und nicht nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten verloren. Besonders die Gefühlsgebungen und Reaktionen der Protagonisten erschienen mir an vielen Stellen sehr unbegreiflich. Einerseits erfahren die Charaktere zwar schwere Schicksalsschläge, andererseits wird auf diese nur sehr schnell und emotionslos eingegangen. Natürlich kann man auf gerade einmal 150 Seiten die Charaktere nicht perfekt ausarbeiten, aber alleine deshalb hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gutgetan. So kamen mir die Charaktere im Buch leider oft sehr kalt und fremd vor, einige Entscheidungen wirkten gar unbegreiflich auf mich. Ein sehr großes Thema in der Geschichte ist, wie der Alte Glaube, durch den der christlichen Kirche, langsam vertrieben wurde. Dies ist ein sehr interessantes Thema, aber auch dieses Thema hätte durchaus besser ausgearbeitet werden können. Hier hätte ich es schön gefunden, wenn man mehr über die alten Bräuche erfahren hätte und auch darüber, wie die Kirche einige der alten Bräuche für sich selbst übernommen hatte. Zwar wurde das zuletzt benannte Thema einmal kurz in Bezug auf den Drei Königs Tag angesprochen, jedoch war dies die einzige Erwähnung davon. Auch von Frau Percht und den verschiedenen Welten, in welchen sie sich bewegt, habe ich das Gefühl, nur sehr wenig erfahren zu haben. Denn obwohl die Geschichte genau von dem Thema der Perchten handelt, wird das gesamte Thema nur viel zu knapp behandelt. Nach dem Lesen blieben sehr viele Fragen und der Wunsch, mich mehr mit dem Thema zu befassen, in mir zurück. Die Rahmenhandlung dient leider auch nur Mittel zum Zweck. Von der Inhaltsangabe her ging ich aus, dass Marie die Protagonistin der Geschichte sein wird, jedoch befasst sich das Buch nur am Anfang und Ende kurz mit ihr. Somit bleibt Marie selbst regelrecht eine fremde, über die wir fast nichts erfahren. Die eigentliche Geschichte ist die Erzählung von Criste (weshalb ich in der Zusammenfassung am Anfang der Rezension auch nur auf sie eingegangen bin) und Frau Percht. Diese hätte keine weitere Handlung gebraucht, sondern wahrscheinlich noch besser funktioniert, wenn man die Seiten für diese zusätzliche Rahmenhandlung ebenfalls genutzt hätte, um diese Erzählung weiter auszubauen. Fazit: Das Buch hat sehr viel Potenzial, welches jedoch nicht komplett genutzt wurde. Leider merkt man dem Buch deutlich seine geringe Seitenzahl an, denn die Charaktere hätten durchaus mehr Tiefe gebracht und auch der Einblick in die alten Bäuche fand leider zu wenig Raum. Insgesamt ist die Geschichte ein düsteres Märchen, welches man gerne lesen wird, falls man so etwas mag, welches man wohl aber auch nicht mehr als einmal zur Hand nehmen wird.


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