Kleiner Mann was nun?

Hans Fallada

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Beschreibung

Der Welterfolg von Hans Fallada über den sozialen Abstieg eines Angestellten am Ende der Weimarer Republik.
Der Buchhalter Johannes Pinneberg und seine Freundin, die Verkäuferin Emma „Lämmchen“ Mörschel, die schwanger ist, heiraten kurzentschlossen. Die beiden sind glücklich, wenn auch in bescheidenen Verhältnissen lebend. Dann wird Pinneberg entlassen und muss sich im Deutschland der Weltwirtschaftskrise eine neue Arbeitsstelle suchen. Die beiden landen in Berlin, wo Pinneberg Verkäufer in der Herrenbekleidungsabteilung eines Warenhauses wird. Doch der Erfolg bleibt aus und der soziale Abstieg schreitet voran.

Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald und gestorben am 5. Februar 1947 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine Werke zum überwiegenden Teil der Richtung Neue Sachlichkeit zuzurechnen; zu den bekanntesten gehören zeitkritische Romane wie »Kleiner Mann – was nun« (1932) und »Jeder stirbt für sich allein« (1947). Er schrieb zudem Kinderbücher wie »Geschichten aus der Murkelei« (1938) und »Fridolin der freche Dachs« (1944).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 372
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 08.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7529-9492-6
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 2,1/12,5/2,1 cm
Gewicht 435 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Endlich vollständig und unzensiert - Fallada ist ein MUSS

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eine Situation, die für viele der heutigen gleicht, spielt sich zur Zeit der Weltwirtschaftskrise in Form der Lebensgeschichte des kleinen rechtschaffenen Verkäufers Johannes Pinneberg und seiner Frau Emma, genannt Lämmchen, ab. Pinneberg steht exemplarisch für den "kleinen Mann", der trotz Ehrlichkeit und Fleiß ständig in Geldnot ist, Angst vor der drohenden Arbeitslosigkeit hat und die politische Unsicherheit der Weimarer Republik durchlebt. Als Pinneberg tatsächlich arbeitslos wird, hält ihn nur noch die Liebe und Zuversicht seiner Frau am Leben und gibt ihm Kraft, seine Perspektivlosigkeit zu durchstehen. Vierundachtzig Jahre nach der gekürzten und teilweise zensierten Ersterscheinung, wurde Falladas Gesellschaftsroman nun endlich in der Urfassung aufgelegt. Eine kurzweilige und bis heute unbedingt lesenswerte Geschichte.

Joachim Riegel, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Der Klassiker von Hans Fallada ist auch heute noch absolut aktuell... Im Guten wie im Schlechten! Sehr gut lesbar, fesselnd und aufklärend empfehle ich es auch dem jüngeren Leser.

Kundenbewertungen

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Ein Werk, das man gelesen haben sollte
von PMelittaM aus Köln am 16.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1930: Pinneberg und Lämmchen sind noch nicht lange zusammen, als Lämmchen schwanger wird, es folgt die Hochzeit und das Zusammenziehen und eine ganze Reihe neuer Probleme, denn Pinnebergs Gehalt reicht kaum für zwei und seine Arbeitsstelle ist alles andere als sicher. Erstmals ist Falladas Roman nun so erschienen, wie der Aut... 1930: Pinneberg und Lämmchen sind noch nicht lange zusammen, als Lämmchen schwanger wird, es folgt die Hochzeit und das Zusammenziehen und eine ganze Reihe neuer Probleme, denn Pinnebergs Gehalt reicht kaum für zwei und seine Arbeitsstelle ist alles andere als sicher. Erstmals ist Falladas Roman nun so erschienen, wie der Autor ihn zunächst geschrieben hatte, in einem Nachwort erfährt man mehr darüber. Ich kenne die gekürzte Fassung nicht und finde die Ursprungsfassung gut wie sie ist, Längen oder Kürzenswertes habe ich nicht feststellen können. Fallada hatte ein gutes Auge für die Probleme der Zeit, lässt seine Protagonisten allerhand durchmachen, als junges Ehepaar bzw. junge Eltern, bei der Wohnungssuche, dem Auskommen mit den vorhandenen Geldmitteln, Angst vor Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von den Arbeitgebern, alles wirkt authentisch und manches fast aktuell. Auch das Figurenensemble überzeugt, Lämmchens Arbeiterfamilie mit entsprechender Gesinnung, Pinnebergs halbseidene Mutter und ihr zwielichtiger Lebensgefährte, die Kollegen und Vorgesetzten Pinnebergs …, hier trifft man auf viele damals anzutreffende Menschentypen. Fallada erzählt ausführlich, treffend und mit viel Humor, die Geschichte ist oft bedrückend, manchmal aber auch hoffnungsvoll, sie lässt sich wunderbar flüssig lesen und unterhält, trotz des deprimierenden Hintergrunds, gut. Der Roman ist ein Zeitzeugnis mit Zeitkolorit und viel Authentizität. ' In einem Nachwort des Literaturwissenschaftlers Carsten Gansel, der an der Wiederentdeckung der Originalfassung beteiligt war, erfährt man einiges über das Leben des Autors und die Entstehung des Romans, ich habe es mit großem Interesse gelesen. Insgesamt kann ich den Roman (in seiner Originalfassung) uneingeschränkt empfehlen, er gehört zu den Werken, die man gelesen haben sollte. Für mich wird es nicht das letzte Werk Falladas gewesen sein.

Kleiner Mann, was nun?
von Sabine aus Köln am 17.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Kleiner Mann – was nun?“ schreibt die Geschichte eines jungen Paares in den 30er Jahren in Berlin und gibt damit ein gutes Bild der damaligen Zeit ab, die geprägt war von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise. Dieses Buch ist die erstmals in Originalfassung erschienene Ausgabe, die um ein Drittel mehr an Seiten bietet als die b... „Kleiner Mann – was nun?“ schreibt die Geschichte eines jungen Paares in den 30er Jahren in Berlin und gibt damit ein gutes Bild der damaligen Zeit ab, die geprägt war von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise. Dieses Buch ist die erstmals in Originalfassung erschienene Ausgabe, die um ein Drittel mehr an Seiten bietet als die bislang erschienenen Werke, und sicherlich wäre es interessant, beide Bücher zu lesen, um einen Vergleich ziehen zu können – andererseits ist dies aber nicht notwendig, denn der knapp 70seitige Anhang liefert hier einiges an Hintergrundinformationen, die auch genau diesen Vergleich mit aufgreifen. Doch nun erst mal zum Buch. Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang etwas Probleme hatte, in die Geschichte reinzukommen, da ich den Schreibstil Hans Falladas doch sehr eigen und ungewöhnlich finde. Ich bin über einige Formulierungen gestolpert und habe mich gefragt, ob man damals tatsächlich so geredet hat, wie hier die Dialoge angelegt sind – ich fand die Sprache ungelenk und hölzern, manchmal auch umständlich. Trotzdem wirkt der Schreibstil locker und beschwingt – eigentlich gar nicht passend zur damaligen Zeit. Und so musste ich oft schmunzeln – alleine schon bei den Kosenamen, denn Johannes nennt seine Freundin „Lämmchen“, Emma ihren Zukünftigen dagegen „Junge“. Aber einmal eingelesen, habe ich mich auch an diesen Schreibstil gewöhnt und ihn im Verlauf dann auch genießen können. Die Geschichte selber hat mir zudem gefallen, einfach weil sie einen guten Einblick in das Berlin der 30er Jahre liefert und sie authentisch und glaubhaft wirkt. Dazu haben natürlich gerade auch die Charaktere beigetragen, die sehr gut gestaltet sind und ein Abbild der Menschen von damals mit ihren Sorgen und Ängsten, ihren Gefühlen und Gedanken darstellt. Zwar steht Johannes Pinneberg im Mittelpunkt der Geschichte, doch die eigentliche „Heldin“ ist für mich seine Frau „Lämmchen“, die mich mit ihrer herzlichen und gutmütigen, dennoch aber anpackenden Art einfach begeistert hat. Daneben wirkt Johannes, „Junge“, immer etwas rat- und hilflos – man hat den Eindruck, ohne sein Lämmchen würde er in dieser Zeit richtig untergehen. Aber trotzdem ist er in seiner unbedarften und hilflosen Art auch sympathisch, und ich habe mit den beiden in ihren Nöten richtig mitgelitten. Auch wenn der Schreibstil eher locker und leicht, manchmal sogar beschwingt daherkommt, die Geschichte ist es nicht – sie hat mich eher traurig gemacht und zum Nachdenken angeregt. Auch das Ende, das eher offen gehalten und keinesfalls ein „Happy-end“ ist, hat mich etwas bedrückt – aber es macht die ganze Geschichte sehr authentisch. Ich habe mich beim Lesen tatsächlich in die damalige Zeit versetzt gefühlt, weil Hans Fallada nicht nur die Gefühle und Gedanken der Protagonisten gut eingefangen hat, sondern weil er mit seinen Beschreibungen und Orten, an die er den Leser entführt, ein wunderbares Bild Berlins in den 30ern gezeichnet hat. Im Anschluss an die eigentliche Geschichte folgt der sehr ausführliche Anhang, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Er beschreibt, was seinerzeit bei Ersterscheinung alles verändert und gekürzt wurde und beleuchtet auch die Hintergründe, warum der Text mehrfach geändert bzw. angepasst wurde. Das hat die Aussage des Buches für mich noch mal mehr verändert und mich auch nach Beenden noch lange über die Geschichte und die damalige Zeit nachdenken lassen. Mein Fazit Hans Fallada hat mit diesem Buch ein interessantes Stück Geschichte eingefangen, nämlich die Situation des „kleinen Mannes“ im Berlin der 30er Jahre. An den eher lockeren und beschwingten Schreibstil, der so gar nicht zur Geschichte zu passen scheint, musste ich mich erst gewöhnen, dann aber hat mich die Geschichte gepackt und ich habe mit den sympathischen Protagonisten gefiebert. Die ist die erstmals in der Originalfassung erschienene Ausgabe, und der knapp 70seitige Anhang erklärt sehr gut, warum und welche Kürzungen es zuvor im Buch gegeben hat. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es im Ende offen bleibt – aber es hat sehr glaubhaft das Leben zur damaligen Zeit vermittelt. Ich gebe ihm 4 von 5 Sternen.

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