Der Junge, der das Universum verschlang

Trent Dalton

(87)
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Beschreibung


Der Nummer-1-Bestseller aus Australien mit über 500.000 verkauften Exemplaren

Brisbane, 1983: Wie wird man zu einem guten Menschen? Diese Frage treibt den 11-jährigen Eli Bell um. Auf den ersten Blick hat er nicht gerade die besten Vorbilder um sich herum: Die Mutter und der Stiefvater dealen mit Heroin, sein großer Bruder Gus spricht nicht mehr, sein Vater glänzt durch Abwesenheit und sein Babysitter ist ein hartgesottener Exhäftling. Doch zwischen den Drogen und dem Schmutz erfährt Eli zärtliche Liebe, aufrichtige Freundschaft und die Magie seiner Phantasie. Elis Welt gerät erst ins Wanken, als der Cartellboss Tytus Broz in sein Leben tritt und die Familie auseinanderreißt.

Während Eli heranwächst, wird er weiter mit der Frage kämpfen, ob aus einem schlechten Menschen doch noch ein guter werden kann; er wird in das berüchtigte Boggo Road Goal-Gefängnis einbrechen, um seine Mutter an Weihnachten zu besuchen; er wird durch seine Briefe ins Gefängnis einen wichtigen Freund gewinnen und aus Versehen mitten in einer Schießerei zwischen zwei Gangs landen; er wird einen Karriereweg finden, der nichts mit Drogen zu tun hat. Und er wird sich verlieben.

»Danke für diese wilde, wunderschöne Achterbahnfahrt, die einem das Herz explodieren lässt.«

Elizabeth Gilbert (Autorin von »Eat, Pray, Love«)

»Der Roman erfüllt dich mit wunderbarem Staunen und bricht dir dann das Herz.«

Washington Post

»Aufregend.«

New York Times

»Roh, ehrlich, lustig, bewegend – Trent Dalton hat einen höchst überraschenden Roman geschrieben, der süchtig macht.«

David Wenham

»Dieses Buch wird Ihre dunkelsten Tage erhellen.«

Sunday Morning Herald

»Ein Buch, das seine Leser verschlingt.« »[...] eine kunstvoll verwobene Kriminal - und Liebesgeschichte […].«

Die Presse am Sonntag

»Der flüssig verfasste Roman […] liest sich fast wie ein Thriller.« Hans-Martin Hammer, Chemnitzer Zeitung, 12.06.2021

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 20.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7499-0141-8
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21/13,2/4 cm
Gewicht 598 g
Originaltitel Boy Swallows Universe
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Alexander Weber
Verkaufsrang 39005

Buchhändler-Empfehlungen

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Australien, 1983. Gus spricht, indem er in die Luft "malt"! Eli, ein Jahr jünger, versteht alles. Die Brüder sind mir sofort ans Herz gewachsen. Klare Leseempfehlung!

Ein Roman wie eine Achterbahnfahrt

Kerstin Harding , Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der junge Eli Bell wächst zusammen mit seinem älteren Bruder Gus in den 80er Jahren in einem heruntergekommenen Vorort von Brisbane auf. Ihre Kindheit ist nicht gerade das, was man behütet nennt: Mutter und Stiefvater dealen mit Drogen, der Vater ist Alkoholiker und als Babysitter fungiert ein liebenswerter Ex-Häftling. Gus hat aufgehört zu sprechen und kommuniziert nonverbal, indem er mit dem Finger Worte in die Luft schreibt. Eli hingegen fabuliert ohne Punkt und Komma und gerät dadurch regelmäßig in haarsträubende Situationen. Was sich anhört wie eine tieftraurige Geschichte über das Erwachsenwerden in ärmlichen Verhältnissen, entwickelt sich zu einem rasanten Abenteuerroman, der glänzend geschrieben ist. Atemlos folgt man den beiden sympathischen Protagonisten in eine Welt voller wundersamer Begebenheiten und spannender Wendungen. Mit viel Wortwitz und reichlich Tempo treibt Trent Dalton diese herzerwärmende Geschichte voran und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Ein rundum gelungenes, extrem unterhaltsames Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
87 Bewertungen
Übersicht
40
25
13
8
1

Fulminant!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Rösrath am 20.06.2021

"Schnappe dir die Zeit - sonst schnappt die Zeit dich!" Als Eli Bell, kleiner Bruder des (zunächst) nicht sprechenden, aber kryptische und zuweilen auch prophetische Sätze in die Luft schreibenden August ("Gus") , von den Gefolgsleuten eines vermeintlichen örtlichen Wohltäters in Sachen 'Prothesen' - der in Wahrheit aber ein bru... "Schnappe dir die Zeit - sonst schnappt die Zeit dich!" Als Eli Bell, kleiner Bruder des (zunächst) nicht sprechenden, aber kryptische und zuweilen auch prophetische Sätze in die Luft schreibenden August ("Gus") , von den Gefolgsleuten eines vermeintlichen örtlichen Wohltäters in Sachen 'Prothesen' - der in Wahrheit aber ein brutaler, vielleicht auch leicht psychopathischer Drogenboss ist - seinen rechten Zeigefinger abgehackt bekommt, da ist der vorläufige Tiefpunkt in seinem mit elf Jahren noch recht jungen Leben erreicht. Auch die selbst in Drogengeschäfte verwickelten und nicht immer gerade fürsorglichen Eltern haben Elis Kindheit nicht zu einer guten Zeit werden lassen. Der australische Autor Trent Dalton beschreibt sehr eindringlich, wie Eli und sein Bruder mächtige, psychische Abwehrmechanismen erfinden, um die eigene Lebenssituation aushaltbar zu machen, die schwiegige Lebenssituation einigermaßen zu meistern und sich ein standing im Leben zu erkämpfen. Die zentrale Frage in Elis Leben ist, ob er ein guter Mensch sei und wie man ein guter Mensch werden könne. Was beginnt wie eine Tragödie wandelt sich im letzten Drittel zu einem regelrechten Thriller mit Tiefgang. Zugegeben, mit dem Einstieg habe ich mich ein wenig schwer getan, bin dann aber am Ende mit einer fulminanten Geschichte eines herausragenden Autors belohnt worden! Und manchmal braucht man halt für sein psychisches Überleben in einer gefährlichen Welt ein rotes Telefon! Rotes Telefon? Mehr darüber im Buch ;-))

Solide aber nicht überzeugend
von bitteristdas am 16.06.2021

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, allerdings hat es mich nicht begeistert. Ein Junge der in Ghetto ähnlichen Kreisen groß wird mit Mutter und Stiefvater die Drogen konsumierten und dann im großen Stil vertickten. Viel Gerede um den einen oder anderen aber viel zu wenig um Eli Bell, um den es wie ich dachte, eigentlic... Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, allerdings hat es mich nicht begeistert. Ein Junge der in Ghetto ähnlichen Kreisen groß wird mit Mutter und Stiefvater die Drogen konsumierten und dann im großen Stil vertickten. Viel Gerede um den einen oder anderen aber viel zu wenig um Eli Bell, um den es wie ich dachte, eigentlich geht. Das Buch selbst ist gut geschrieben und wenn man nichts Drastisches erwartet wirklich gut zu lesen. Es ist wie eine Verarbeitung einer Kindheit, die nicht sonderlich mit viel Hoffnung bestickt war. Es ist allerdings nicht so realitätsfern. Denn es gibt auch heute noch Orte wo wenig Hoffnung auf gute Bildung oder Jobs besteht. Kreise, wo Drogen und Kriminalität zum Alltag gehört. Ich hätte mir mehr Eli Bell gewünscht und weniger von allem anderen.

Fesselnde Familien- , Liebes- und Kriminalgeschichte
von Rezensent aus BW am 09.06.2021

Wir lernen in dem Roman, der in Brisbane, Australien, spielt, den elfjährigen Eli und seine ganz besondere Familie kennen. Besondere Familie? Ja, denn es ist nicht alltäglich, dass Mutter und Stiefvater Lyle heroinabhängig sind und dealen, der große Bruder Gus verstummt ist, der leibliche alkoholkranke und arbeitslose Vater ... Wir lernen in dem Roman, der in Brisbane, Australien, spielt, den elfjährigen Eli und seine ganz besondere Familie kennen. Besondere Familie? Ja, denn es ist nicht alltäglich, dass Mutter und Stiefvater Lyle heroinabhängig sind und dealen, der große Bruder Gus verstummt ist, der leibliche alkoholkranke und arbeitslose Vater durch Abwesenheit glänzt und der Babysitter Slim im Gefängnis war. Trotz dieser ungewöhnlichen Rahmenbedingungen und trotz dieses Elends aus Armut, Alkoholismus, Gewalt, Drogen und Kriminalität, lernt Eli Freundschaft und Liebe kennen. Es ist ein Leben in einer instabilen Stabilität und in einer brüchigen Sicherheit. Richtig brenzlig, instabil und schlimm wird die Sache erst, als der Cartellboss Tytus Broz die Bühne betritt. Eli wird älter. Er erlebt so Einiges, aber er gerät nicht auf die schiefe Bahn. Ich empfehle dieses berührende, aufregende, aufwühlende und fesselnde Werk, das gleichzeitig Familien- Liebes- und Kriminalgeschichte ist, sehr gerne weiter. Etwas gestört haben mich hin und wieder ein paar Längen und ab und zu die etwas abgedrehten und zugespitzten Detail- und Milieuschilderugen. Aber das ist eigentlich schon Jammern auf hohem Niveau, denn das Positive dieses lebendig, bildreich und oft in derber Sprache geschriebenen Buches überwiegt klar.


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