Der Junge, der das Universum verschlang

Trent Dalton

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Beschreibung

Der Nummer-1-Bestseller aus Australien mit über 500.000 verkauften Exemplaren

Brisbane, 1983: Wie wird man zu einem guten Menschen? Diese Frage treibt den 11-jährigen Eli Bell um. Auf den ersten Blick hat er nicht gerade die besten Vorbilder um sich herum: Die Mutter und der Stiefvater dealen mit Heroin, sein großer Bruder Gus spricht nicht mehr, sein Vater glänzt durch Abwesenheit und sein Babysitter ist ein hartgesottener Exhäftling. Doch zwischen den Drogen und dem Schmutz erfährt Eli zärtliche Liebe, aufrichtige Freundschaft und die Magie seiner Phantasie. Elis Welt gerät erst ins Wanken, als der Cartellboss Tytus Broz in sein Leben tritt und die Familie auseinanderreißt.
Während Eli heranwächst, wird er weiter mit der Frage kämpfen, ob aus einem schlechten Menschen doch noch ein guter werden kann; er wird in das berüchtigte Boggo Road Goal-Gefängnis einbrechen, um seine Mutter an Weihnachten zu besuchen; er wird durch seine Briefe ins Gefängnis einen wichtigen Freund gewinnen und aus Versehen mitten in einer Schießerei zwischen zwei Gangs landen; er wird einen Karriereweg finden, der nichts mit Drogen zu tun hat. Und er wird sich verlieben.

»Danke für diese wilde, wunderschöne Achterbahnfahrt, die einem das Herz explodieren lässt.«
Elizabeth Gilbert (Autorin von »Eat, Pray, Love«)

»Der Roman erfüllt dich mit wunderbarem Staunen und bricht dir dann das Herz.«
Washington Post

»Aufregend.«
New York Times

»Roh, ehrlich, lustig, bewegend - Trent Dalton hat einen höchst überraschenden Roman geschrieben, der süchtig macht.«
David Wenham

»Dieses Buch wird Ihre dunkelsten Tage erhellen.«
Sunday Morning Herald

Trent Dalton wuchs in einem Vorort von Brisbane, Australien, auf und ist vielfach ausgezeichneter Journalist. Er gewann zweimal den »Walkley Award for Excellence in Journalism«, dreimal den »Kennedy Award for Excellence in NSW Journalism« und wurde viermal als australischer »Journalist des Jahres« geehrt. Hat er bislang die Geschichten anderer in vielbeachteten Reportagen erzählt, ist es nun seine eigene Geschichte, von der sein Debütroman »Der Junge, der das Universum verschlang« handelt. Trent Dalton hat mit diesem Buch einen modernen Klassiker geschrieben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.04.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783749950706
Verlag HarperCollins
Originaltitel Boy Swallows Universe
Dateigröße 1425 KB
Übersetzer Alexander Weber

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Roman wie eine Achterbahnfahrt

Kerstin Harding , Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der junge Eli Bell wächst zusammen mit seinem älteren Bruder Gus in den 80er Jahren in einem heruntergekommenen Vorort von Brisbane auf. Ihre Kindheit ist nicht gerade das, was man behütet nennt: Mutter und Stiefvater dealen mit Drogen, der Vater ist Alkoholiker und als Babysitter fungiert ein liebenswerter Ex-Häftling. Gus hat aufgehört zu sprechen und kommuniziert nonverbal, indem er mit dem Finger Worte in die Luft schreibt. Eli hingegen fabuliert ohne Punkt und Komma und gerät dadurch regelmäßig in haarsträubende Situationen. Was sich anhört wie eine tieftraurige Geschichte über das Erwachsenwerden in ärmlichen Verhältnissen, entwickelt sich zu einem rasanten Abenteuerroman, der glänzend geschrieben ist. Atemlos folgt man den beiden sympathischen Protagonisten in eine Welt voller wundersamer Begebenheiten und spannender Wendungen. Mit viel Wortwitz und reichlich Tempo treibt Trent Dalton diese herzerwärmende Geschichte voran und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Ein rundum gelungenes, extrem unterhaltsames Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
28
16
8
8
1

Schwierige Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der 11-jährige Eli Bell wächst 1983 in einem schwierigen Umfeld in Brisbane auf. Seine ehemals drogenabhängige Mutter und der Stiefvater dealen mit Heroin, sein älterer Bruder Gus spricht seit seiner Kinheit kein Wort mehr, sein Vater - depressiv und alkoholabhängig - pflegt keinen Kontakt zu seinen Söhnen und ihr Babysitter ist... Der 11-jährige Eli Bell wächst 1983 in einem schwierigen Umfeld in Brisbane auf. Seine ehemals drogenabhängige Mutter und der Stiefvater dealen mit Heroin, sein älterer Bruder Gus spricht seit seiner Kinheit kein Wort mehr, sein Vater - depressiv und alkoholabhängig - pflegt keinen Kontakt zu seinen Söhnen und ihr Babysitter ist einer der bekanntesten Ex-Häftlinge des örtlichen Gefängnisses. Doch trotz allem erfährt er auch Liebe und Freundschaft. Zu seinem Bruder hat er ein ganz besonderes Verhältnis und mit seiner Hilfe und die der Fantasie durchsteht er seine schwere Kindheit. Die wunderschöne Covergestaltung passt sehr gut zur Geschichte und greift die Elemente der Fantasie und der Farben auf. Ebenso ist auch der erste und wichtige Satz "Dein Ende ist ein toter blauer Zaunkönig" mit einem Vogel abgebildet (allerdings eine Meise, kein Zaunkönig). Die ersten Seiten gefielen mir sehr gut, danach fiel mir der Einstieg allerdings recht schwer. Oft sprang die Geschichte zu verschiedenen Begebenheiten und störte so meinen Lesefluss. Manche Dinge warfen Fragen auf, die leider bis zum Ende unbeantwortet blieben. Es gab immer wieder Passagen die mich mitgerissen haben, andere waren dagegen langatmig. Im letzten Drittel nahm die Geschichte sehr an Fahrt auf und wurde noch richtig spannend. Es ist definitiv keine leichte Kost, dennoch lesenswert und vielleicht wird einem beim erneuten Lesen einiges klarer. Da ich mit der Bewertung etwas schwanke, gibt es gute 3,5 Sterne.

Will zu viel, erreichte mich zu wenig
von Daniela am 15.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das wunderschöne Cover hat mich auf „Der Junge, der das Universum verschlang“ aufmerksam gemacht. Es ist sehr passend gestaltet, nimmt nämlich Bezug auf eine Aussage von Gus, die dem Roman quasi einen Rahmen verpasst: „Dein Ende ist ein toter blauer Zaunkönig“. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Auch der Titel findet sich oft ... Das wunderschöne Cover hat mich auf „Der Junge, der das Universum verschlang“ aufmerksam gemacht. Es ist sehr passend gestaltet, nimmt nämlich Bezug auf eine Aussage von Gus, die dem Roman quasi einen Rahmen verpasst: „Dein Ende ist ein toter blauer Zaunkönig“. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Auch der Titel findet sich oft in der Handlung wieder, denn Eli soll einmal sein Leben in drei Wörtern zusammenfassen, daher der Originaltitel „Boy swallows universe“. Diese kleinen Details gefielen mir sehr gut an Trent Daltons Debütroman. Dass dieser Roman autobiografisch geprägt ist und es den „Houdini von Boggo Road“ alias Slim Halliday tatsächlich gab, erfährt man im Nachwort. Trotzdem hat der Autor noch eine ordentliche Portion Magie und Fiktion draufgelegt. „Der Junge, der das Universum verschlang“ ist ein Coming of Age-Roman, der durch die Charaktere aus der Handlung heraussticht, aber das Rad des Genres nicht neu erfindet. Die Nebencharaktere wie Gus, Slim oder auch Tytus sind nämlich interessanter als Eli selbst. Dieser drückt sich meist nicht wie ein Dreizehnjähriger aus, da spürt man doch den Erwachsenen hinter der „Feder“. Die Handlung wird erst auf den letzten 100 Seiten so richtig interessant und auch spannend. Davor besteht die Handlung leider lediglich aus aneinandergereihten Episoden aus Elis Leben. Zumindest wirkte es so auf mich und mir fehlte der Zusammenhang bzw. rote Faden. Meiner Meinung nach fehlt dem Roman ein wirkliches 80er Jahre-Flair. Der Autor versucht dieses durch hingestreute Erwähnungen von Fernsehsendungen, Politikern oder Stars der Zeit zu schaffen. Bei mir erzielte dies aber nicht den gewünschten Effekt, vielleicht muss man dafür Australier*in sein, wer weiß? Wie in manchem Debütroman, will auch Trent Dalton in seinem Erstling zu viel und schießt leider so manches mal Ziel vorbei. Zum Beispiel verknallt sich Eli aus unerfindlichen Gründen in die zehn Jahre ältere Journalistin Caitlyn, die am Ende seine Gefühle erwidert. Diese ganze Liebesgeschichte empfand ich als aufgesetzt und unglaubwürdig. Des weiteren gibt es mystische Elemente: Mir wurde leider nicht ganz klar, wofür das rote Telefon steht und warum Eli darauf Anrufe erhält. Ist das alles nur in seinem Kopf? Außerdem scheint Gus eine übernatürliche Begabung zu haben, er schreibt nämlich Wörter oder Sätze in die Luft, die sich später bewahrheiten bzw. einen Bezug zu späteren Ereignissen haben. Dies wird aber nicht näher erklärt und man muss es als gegeben hinnehmen. Gus' Begabung fand ich gar nicht so schlecht, sie wirkte in einem Setting aus Drogenmilieu und Alkoholmissbrauch nur irgendwie fehl am Platz auf mich. Apropos Drogen, Alkohol und Gewalt: Eli ist von seinen Erlebnissen zwar vermutlich traumatisiert, er handelt aber nicht so, sondern wirkt erstaunlich resilient. Das erleichterte mir das Lesen an so mancher Stelle. Meine Begeisterung beim Lesen schwankte auf und ab. Mal empfand ich die Handlung als zu lang gezogen, mal wieder ansprechend oder spannend. Es gibt beklemmende, aber auch unglaubwürdige Momente. Es bleibt die Frage, ob mir von diesem Roman viel im Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte hat mich nicht hundertprozentig erreicht. Auch bei meiner Bewertung schwanke ich zwischen drei und vier Sternen. Ob euch „Der Junge, der das Universum verschlang“ langweilt oder vom Hocker reißt, wird wahrscheinlich Geschmackssache sein. Dies ist kein Heile-Welt-Roman trotz des pinkfarbigen Covers.

Wechselndes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Stiefvater Dealer, Mutter drogensüchtig und mittendrin die beiden Jungen August und Eli Bell mit ihrem Babysitter, der lange im Gefängnis war. Die Jungs wachsen mit Kriminalität auf und erleben diese am eigenen Leib. Immer darauf bedacht, den wahren Verbrechern das Handwerk zu legen. Motiviert und begeistert habe ich mit dem Bu... Stiefvater Dealer, Mutter drogensüchtig und mittendrin die beiden Jungen August und Eli Bell mit ihrem Babysitter, der lange im Gefängnis war. Die Jungs wachsen mit Kriminalität auf und erleben diese am eigenen Leib. Immer darauf bedacht, den wahren Verbrechern das Handwerk zu legen. Motiviert und begeistert habe ich mit dem Buch begonnen, ansprechendes Cover und vielversprechender Klappentext. Die Begeisterung legte sich schnell. Es dauerte gut 200 Seiten, bis ich zu Eli eine Beziehung aufbauen konnte. Diese verlor sich keine 100 Seiten später wieder und erst zum Ende hin entstand sie erneut. Antworten auf Fragen wollte ich finden, am Ende hatte ich mehr Fragen als zuvor. Ist die Übersetzung so schlecht geraten oder haben die Australier eine andere Lesekultur? Dort scheint das Buch regelrecht eingeschlagen zu sein, ich habe kaum einen Bezug dazu schaffen können. Der Schreibstil des Autors ist gut lesbar, zum Teil etwas langatmig, einige Passagen hätten durchaus gekürzt werden können. Es werden etliche Themen wie Dealen, Drogenkonsum, Gefängnisaufenthalt, Behinderung und vieles mehr angesprochen aber nicht zu Ende gebracht. Ich hatte so viel von diesem Buch erwartet und bin leider enttäuscht worden. Schade.


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