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Die Schwestern Chanel (ungekürzt)

(ungekürzte Lesung)

Judithe Little

(15)
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Beschreibung

Frankreich, 1897: Gabrielle Chanel – später unter dem Namen Coco weltberühmt – und ihre Schwester Antoinette werden von ihrem Vater in einem Waisenheim abgegeben. Armut und harte Arbeit bestimmen dort ihren Alltag. Doch Coco ist nicht bereit, sich in ihr Schicksal zu fügen. Unbeirrbar erobert sie sich ihre Freiheit – unter den teils bewundernden, teils neidischen Blicken ihrer Schwester. Antoinette weicht Coco bei ihrem Weg zur Modemacherin nicht von der Seite und unterstützt sie, wo sie kann. Bald schon spricht man in Paris ehrfurchtsvoll von den "Schwestern Chanel". Doch auf dem Höhepunkt des Erfolges müssen die Frauen erkennen, dass selbst Geld und Unabhängigkeit kein Ersatz für das sind, nach dem sie sich am meisten sehnen: Liebe.

Produktdetails

Verkaufsrang 632
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Claudia Gräf
Spieldauer 710 Minuten
Erscheinungsdatum 04.01.2021
Verlag Harper Audio
Format & Qualität MP3, 709 Minuten, 458.56 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Julia Walther
Sprache Deutsch
EAN 9783749900688

Buchhändler-Empfehlungen

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein weiterer Schmöker in der Reihe rund um die Biografien von Frauen, die ihre Träume verwirklicht haben. Coco Chanels Leben beginnt in einem Waisenhaus. Früh erkennt sie, dass sie viel Mut braucht ihren Weg zu gehen. Lesefutter und gute Unterhaltung.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die bewegende Lebensgeschichte ist ein unterhaltsamer Schmöker über die Chanel-Schwestern, erzählt aus der Sicht von Coco's Schwester Antoinette. Mitreißend und emotional folgt der Roman ihrem Schicksal zwischen zwei Welten, mal mit einem heiteren und mal traurigen Lächeln.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Die Schwestern Chanel
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 14.01.2021
Bewertet: Taschenbuch

Durchweg hat mir die Sprache sehr gut gefallen. Sie war meist einfach und damit leicht lesbar gehalten und hat ein rundes und umfassendes Bild der Situation, aber auch von den Protagonisten gemalt. Anhand vieler genauer Beschreibungen konnte ich mir vor allem die Personen, aber auch viele Handlungsorte gut vorstellen und mochte... Durchweg hat mir die Sprache sehr gut gefallen. Sie war meist einfach und damit leicht lesbar gehalten und hat ein rundes und umfassendes Bild der Situation, aber auch von den Protagonisten gemalt. Anhand vieler genauer Beschreibungen konnte ich mir vor allem die Personen, aber auch viele Handlungsorte gut vorstellen und mochte viele kleine Details, die in die Schreibweise mit eingeflossen sind. Ab und an gibt es eine Einstreuung von Fachbegriffen, die den betreffenden Abschnitt ein wenig anspruchsvoller gemacht hat. Jedoch sind diese Begriffe auch nicht zu hochtrabend gewählt und mir waren sie alle bekannt. Was ich noch sehr mochte waren die französischen Worte, die immer wieder mal vorgekommen sind und sich wie ein roter Faden durch die Geschichte gezogen haben. Auch hier handelt es sich um Ausdrücke, die entweder bekannt sind oder anhand derer man sich ohne Probleme eine Übersetzung selbst zusammenreimen kann. Das war eine sehr schöne Idee, die einen Hauch des französischen Lebensgefühls in die Handlung gebracht hat und der Schreibweise einen besonderen Touch verliehen hat. Ich empfand es anfangs als sehr überraschend, dass die Ereignisse nicht auf der Sicht von Coco, sondern aus der Sichtweise ihrer Schwester beschrieben sind. Sie fungiert als Ich-Erzähler und ist der Mittelpunkt der Handlung. Es war interessant, die berühmte Modeschöpferin mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und erleben und sich von ihr auf diese Weise ein Bild zu machen. Bisher ist sie mir in Romanen immer als die Person im Fokus begegnet und nun war es mir möglich, mir einen ganz neuen Eindruck ihrer Persönlichkeit zu verschaffen. Immer wieder wurden in einigen Abschnitten historische Details in die Handlung eingebunden, anhand derer man sich gut ein Bild davon machen konnte, was die Bevölkerung gerade so beschäftigt. Dazu gehört natürlich der Erste Weltkrieg, der im Roman angeschnitten wird, aber auch über Probleme und Sorgen, die es innerhalb einer Stadt gibt. Es tritt eine Vielzahl an Protagonisten, wobei nur die wenigsten den Leser durch den ganzen Roman begleiten. Oft sind es Genossen, die die Figuren auf einem kleinen Stück ihres Weges begleiten und sie dann wieder verlassen. Nur wenige Personen folgen Coco und Antoinette über einen längeren Zeitraum, daher lässt sich die Zahl der wichtigen Personen stark eingrenzen. Vielen wurden zwar einzigartige Züge verliehen, doch dies geschah meist nur bei den Personen, die man über einen längeren Zeitraum begleitet. Solche, die nur eine kleine Nebenrolle spielen haben keine besonderen Attribute erhalten und zeichnen sich durch ein einfaches und meist freundliches Auftreten aus. Fazit Die Idee und auch der Großteil der Umsetzung haben mir wirklich gut gefallen und mich auch überzeugen können. Aber für mich sind die Geschichte und vor allem die Protagonisten nicht ganz ausgereift und es somit gibt ein-zwei Punkte, die ein wenig Verbesserungsbedarf benötigen würden. Auf jeden Fall bietet der Roman einen interessanten und abwechslungsreichen Blick auf Coco Chanel und erzählt gleichzeitig die Geschichte ihrer Schwester, von der ich bisher noch nie etwas gehört hatte. Ein informatives Buch, was mir unterhaltsame und schöne Lesestunden beschert hat!

Zwei starke Frauen, die im Herzen immer die Wunden ihrer Kindheit tragen...
von Eva_G am 10.01.2021
Bewertet: Taschenbuch

Alles nimmt 1897 in Aubazine, Frankreich seinen Lauf. Denn zu dieser Zeit bringt der Vater nach dem Tod der Mutter seine drei Töchter Gabrielle, Antoinette und Julia-Berthe in das Kloster von Aubazine. Zwar verspricht er ihnen, wiederzukommen, doch es handelt sich um ein leeres Versprechen, wie sich schnell herausstellt. Die dre... Alles nimmt 1897 in Aubazine, Frankreich seinen Lauf. Denn zu dieser Zeit bringt der Vater nach dem Tod der Mutter seine drei Töchter Gabrielle, Antoinette und Julia-Berthe in das Kloster von Aubazine. Zwar verspricht er ihnen, wiederzukommen, doch es handelt sich um ein leeres Versprechen, wie sich schnell herausstellt. Die drei Mädchen haben kein schönes Leben dort, denn sie haben den ganzen Tag zu tun und bekommen von den Nonnen nur prophezeit, dass sie froh sein sollen, wenn einmal ein Bauer sie heiraten wird oder sie sich als Näherin ihr Brot verdienen können. Für Gabrielle und Antoinette ist das allerdings zu wenig und sie streben immer nach mehr, auch wenn sie zu dieser Zeit noch nicht wissen, wie ihnen das gelingen soll. Als sie dann aber ihre Tante Adrienne kennenlernen, die genauso alt ist wie Gabrielle, merken sie, dass es ihnen gelingen könnte. Nach einiger Zeit werden sie von ihren Großeltern, die sich endlich einen festen Alterswohnsitz in Vichy genommen haben, nachdem sie ihr ganzes Leben als fahrende Händler herumgezogen sind, dorthin in ein Pensionat geholt. In Vichy ist alles städtischer und sie lernen einige Offiziere aus der dortigen Kaserne kennen. So ist Gabrielles Erhgeiz geweckt und sie möchte Sängerin werden. Doch im Leben der "drei Grazien", wie sie von den Soldaten genannt werden, ist nichts einfach und es liegt noch ein langer steiniger Weg, bevor die beiden Schwestern Gabrielle, nur noch Coco genannt, und Antoinette endlich ihren Laden "Chanel Modes" eröffnen können... Judithe Little konnte sofort durch ihren flüssigen und sehr gut zu lesenden Schreibstil überzeugen. Die Kapiteleinteilung ist perfekt, denn ein Kapitel umfasst selten mehr als zehn Seiten, meist sind sie deutlich kürzer. Das Lesen ist schnell und einfach und macht von der ersten Seite an Spaß. Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und können im Anschluss an den Roman nocheinmal in einer kurzen Übersicht eingesehen werden. Auch das tragische Ende passt sehr gut und rundet den Roman perfekt ab. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer, es immer wieder aus der Hand zu legen. Das Leben der Schwestern war so viel schwerer, wie ich es mir vorgestellt habe und ich war oft total in der Geschichte gefangen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, denn es hat mich total überzeugt!

Die Schwestern Chanel
von einer Kundin/einem Kunden am 04.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Die Schwestern Chanel" von Judithe Little, einer mir bisher unbekannten Autorin, ist die gut und flüssig lesbare Geschichte der beiden Schwestern Antoinette "Ninette" und Gabrielle "Coco", die zunächst mit einer weiteren Schwester, Julia-Berthe, im Waisenhaus aufwachsen. Die Mädchen träumen von "etwas Besserem", als sie es bish... "Die Schwestern Chanel" von Judithe Little, einer mir bisher unbekannten Autorin, ist die gut und flüssig lesbare Geschichte der beiden Schwestern Antoinette "Ninette" und Gabrielle "Coco", die zunächst mit einer weiteren Schwester, Julia-Berthe, im Waisenhaus aufwachsen. Die Mädchen träumen von "etwas Besserem", als sie es bisher hatten - was nicht schwer ist, denn wirklich haben tun sie nichts, ausser einem Dach über dem Kopf und Nahrung. Eigentum ist bei den Stiftsdamen nicht erlaubt, auch keine Freizeit, alles ist durchgetaktet. Mit entsprechendem Alter darf man das Waisenhaus verlassen, ab da können die jungen Frauen endlich beginnen, ein Leben zu leben, wie sie es sich vorstellen - aber auch hier ist nicht alles einfach. Gabrielle, die aufgrund eines Liedes den Spitznamen "Coco" bekommt und behält, ist für mich eher eine Träumerin, die aber auch einfach "macht", ohne groß drüber nachzudenken. Antoinette "Ninette" ist die Vernünftige, die sich für Vieles interessiert, hinterfragt, eigene Gedanken, Träume, Wünsche hat. Sie wird mal belohnt, dann wieder enttäuscht, so geht es bis zu ihrem frühen Tod - Coco dagegen beisst sich durch und ist erfolgreich, schade, dass die Schwestern schon wieder getrennt werden, diesmal wirklich. Judithe Little beschreibt die Geschichte der Chanel-Schwestern vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den "Goldenen Zwanzigern", eine Überflutung wird miterlebt, der Erste Weltkrieg zerstört so viel, die Mode wandelt sich, Frauen wagen mehr, alles ist im Umbruch. Doch die Liebe suchen beide Schwestern immer weiter, sie glauben, dieser Wunsch wird erfüllt, dann kommt der nächste Schlag. Es war eine interessante und spannende Lebensgeschichte von Antoinette und Gabrielle, deren Namen ich zwar kannte, nicht aber die Hintergründe; keine Biographie, sondern einfach schön geschrieben. Amüsant zu lesen, wie sich die Heimkinder über die "elégantes" und deren Aufmachung lustig machten, ohne zu ahnen, womit sie selbst später ihren Lebensunterhalt verdienen würden. Dazu das Schielen der Schulmädchen nach den Schülern der Jungenschule - hier hat sich zu heute nichts verändert. Für angenehme Lesestunden in der damaligen besseren Gesellschaft von Paris und Umgebung, Träume und Liebe, Erfolg und Enttäuschung, gebe ich 4,5 Sterne sowie eine Leseempfehlung. Ein weiteres Buch über Coco Chanel habe ich schon hier liegen.


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