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Miss Bensons Reise

Roman

Rachel Joyce

(125)
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Beschreibung

Zwei unvergessliche Frauen auf der Reise ihres Lebens: »Es passiert so leicht, dass man sein Leben mit Dingen verbringt, für die man kein bisschen brennt. Aber jetzt waren sie endlich unterwegs!«

»Preiswürdig: Rachel Joyce' bestes Buch bisher!« The Times
»Man kann nicht anders, als sich in die Figuren zu verlieben. Ein aufregendes, berührendes Abenteuer voller unerwarteter Wendungen.« The Observer 
»Das wunderbare Porträt einer Frauenfreundschaft mit all ihren Widersprüchen und Stärken. Es zeigt, dass wir alle so viel mehr sein können, als wir uns vielleicht vorstellen, wenn wir uns nur von den Ketten der Erwartungen befreien.«Raynor Winn, Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »Der Salzpfad«

Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.
Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.
Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.

Der neue Roman von Rachel Joyce, Autorin des Welt-Bestsellers »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry«.

Rachel Joyce nimmt uns in ihren Romanen immer wieder mit auf besondere Lebensreisen. Mit ihren liebenswerten Figuren, ihrem Humor und ihrer feinfühligen Sprache bewegt sie Millionen Leserinnen und Leser. Für ihre Werke, darunter »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry«, wurde sie vielfach ausgezeichnet. Rachel Joyce war Bühnenschauspielerin u.a. bei der Royal Shakespeare Company und ist Autorin zahlreicher Hörspiele für die BBC. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Gloucestershire.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.12.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783104031613
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel Miss Benson's Beetle
Dateigröße 1366 KB
Übersetzer Maria Andreas
Verkaufsrang 753

Buchhändler-Empfehlungen

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Vergnügliche Reise mit ungewöhnlichem Ziel und eigenwilligen Heldinnen: genau das brauchte ich gerade! Locker und leicht im Ton, turbulent, aber nicht überdreht die Handlung, positiv die Botschaft: Lebe Deinen Traum, gehe Deinen Weg und vergiß die Freundschaft nicht!

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wieder schickt Joyce Menschen auf die große Reise. Diesmal gleich drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Margery, Enid und Mr. Mundic. Manchmal etwas überkonstruiert bleibt es dennoch eine tolle Geschichte von Menschen auf der Suche nach ihren Träumen und sich selbst

Kundenbewertungen

Durchschnitt
125 Bewertungen
Übersicht
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37
10
0
1

Schöne Geschichte aber kein Highlight für mich
von LadyIceTea aus Essen am 20.01.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird. Kurz darauf findet sich Margery a... Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird. Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft. Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen. Bei „Miss Bensons Reise“ passt der Klappentext. Er beschreibt gut, worum es geht, lässt aber verständlicherweise ein paar Dinge aus. Das Buch war daher nicht ganz das Richtige für mich. Rachel Joyce beweist wieder durch ihren gewohnten Schreibstil, dass sie einfach fabelhafte Geschichten erzählen kann. Dieses Buch hier ist dabei sehr skurril und irgendwie auch ein Abenteuer. Die Figur Enid Pretty ist tatsächlich die quirlige und etwas einfache Frau, die ich mir vorgestellt habe. Mit ihren verrückten Ideen und ihrem Mut habe ich sie wirklich schnell ins Herz schließen können. Margery hingegen war nicht ganz so, wie ich dachte. Sie ist oft sehr dröge und introvertiert. Ihr fehlt einfach die Farbe, die Enid Pretty zu viel hat. Manchmal war sie mir einfach zu spießig und streng. Aber sie wächst unheimlich über sich hinaus und macht zusammen mit Enid eine geniale Charakterentwicklung durch. Leider fand ich die Gespräche der beiden manchmal zu flach. Es fehlte Tiefe und Emotionen. Die vorhandenen kamen bei mir nicht so richtig an. Auch die Abenteuer, die die beiden erleben, lassen mich zwiegespalten zurück. Einerseits passiert unheimlich vieles und vor allem verrücktes hintereinander, wodurch es nicht langweilig werden sollte. Aber andererseits fehlt mir hier etwas Pepp. Ich wurde nicht richtig mitgerissen. Erst gegen Ende wurde es für mich spannender. Was die Charaktere und die Ereignisse angeht, hatte ich oft das Gefühl, mir eine alte Sepiafotografie anzusehen. Schön aber etwas fehlt. Dazu hat Rachel Joyce noch einen dritten Protagonisten mit ins Boot geholt und ihm auch eigene Kapitel aus seiner Sicht geschenkt. Das war insgesamt ziemlich unnötig, auch wenn es zu Beginn ein wenig Spannung gebracht hat. Gegen Ende hat es leider einfach gestört. Das Ganze ist eine wirklich schöne Idee und ein toller Schreibstil. Enid und Margery sind mir ans Herz gewachsen aber leider hat mir bei allem immer ein wenig gefehlt. Schade, da so viele so begeistert von diesem Buch sind.

Eine wunderschön erzählte Geschichte!
von Bücherstrolch am 20.01.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Abenteuerlustige Indiana Joan trifft mysteriöse Barbie Margery Benson lebt ein völlig unspektakuläres Leben. Aber sie hat einen Traum. Sie will den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr einst in einem Bestimmungsbuch gezeigt hatte. Bisher hat ihn noch niemand gefunden, aber Margery glaubt, dass er in Neukaledonien nur au... Abenteuerlustige Indiana Joan trifft mysteriöse Barbie Margery Benson lebt ein völlig unspektakuläres Leben. Aber sie hat einen Traum. Sie will den goldenen Käfer finden, den ihr Vater ihr einst in einem Bestimmungsbuch gezeigt hatte. Bisher hat ihn noch niemand gefunden, aber Margery glaubt, dass er in Neukaledonien nur auf sie wartet. Kurzerhand kratzt sie alles Geld zusammen und macht sich in ungewöhnlicher Begleitung auf die Reise ihres Lebens. Eine wundervolle Reise von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und sich trotzdem im Laufe ihrer Reise aufeinander verlassen müssen - auch wenn es nicht nach Freundschaft auf den ersten Blick aussieht. Eine Geschichte voll mit interessanten, sympathischen, verrückten, liebenswerten, abenteuerlustigen Menschen. Toll geschrieben und interessant bis zum letzten Satz. Man fühlt, riecht, sieht was immer die Protagonisten sehen. Man friert und schwitzt mit ihnen, man leidet, wünscht und hofft. Dem Schreibstil kann man wirklich gut folgen. Er ist der Epoche und den Personen entsprechend angepasst, ist aber trotzdem modern und kein bisschen langweilig. FAZIT: Die Reise hat sich definitiv gelohnt!

Auf der Jagd nach einem Traum
von Schmiesen am 20.01.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Aber jetzt war die Zeit des Träumens und Wünschens vorbei, jetzt war sie auf großer Fahrt. Sie reiste zur anderen Seite der Welt. Nicht nur das Schiff hatte den Anker gelichtet, sondern auch sie selbst." Margery Benson hat seit ihrer Kindheit nur einen Traum: den Goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden, von dem ihr Vater ... "Aber jetzt war die Zeit des Träumens und Wünschens vorbei, jetzt war sie auf großer Fahrt. Sie reiste zur anderen Seite der Welt. Nicht nur das Schiff hatte den Anker gelichtet, sondern auch sie selbst." Margery Benson hat seit ihrer Kindheit nur einen Traum: den Goldenen Käfer von Neukaledonien zu finden, von dem ihr Vater ihr erzählt hat, bevor er starb. Doch dann kam das Leben dazwischen, in dem es sich Margery bequem gemacht hat. Glücklich war sie nie als ledige Hauswirtschaftslehrerin, und eines Tages ändert sich alles, als sie der Konrektorin die neuen Stiefel unter der Nase wegklaut. Hals über Kopf macht sich Margery auf den Weg nach Neukaledonien - sehr zu ihrem Leidwesen mit der Sexbombe Enid Pretty, die weder etwas von Käfern versteht noch Französisch spricht. Doch die Reise über den großen Ozean und die Gefahren der exotischen Welt schweißen die unterschiedlichen Frauen enger zusammen, als sie jemals gedacht hätten. Rachel Joyce ist für mich die Königin des philosophisch angehauchten Unterhaltungsromans. Wie immer geht es auch in ihrem neuen Buch um einen etwas verschrobenen Charakter, der aus seinem einengenden Leben ausbricht und etwas Neues wagt. Federleicht schreibt sich Joyce durch diese spannende Geschichte, in der zwar alle Verkettungen etwas vorhersehbar sind, die aber dennoch schwer fesselt. Und das Ende ist nicht nur unvorhersehbar, es ist sogar mutig! Margery Benson ist keine unbedingt sympathische Person. Sie ist arg weltfremd und sehr snobistisch, aber sie ist auch beseelt von dem Wunsch, etwas zu erleben. Sie schafft es auf eigene Faust, eine Expedition ans andere Ende der Welt zu organisieren, und trotzt dabei so manchem Mann. Allerdings hätte sie es ohne Enid, für die sie anfangs nur Verachtung übrig hat, nicht weit gebracht. Enid ist der Spritz im Apérol dieses Buches. Sie hat ausgefuchste Ideen, geizt weder mit ihren körperlichen Reizen noch mit ihrer Intelligenz und findet für jede Lösung ein Problem. Sie ist es, die Margery auf den Berg und zu den Käfern treibt. Und der äußere Schein trügt: Auch sie wird von einem tiefen Wunsch beseelt, der ihr Wahnsinnskräfte verleiht Diese ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich langsam und glaubwürdig, aus Notwendigkeit wird Liebe. Eine Liebesgeschichte ohne Liebespaar, einfach nur zwei echte Freundinnen - das hat mein Herz gewärmt. Auch das Setting trägt zu warmen Gefühlen bei. Mitten im deutschen Winter literarisch nach Neukaledonien zu reisen war schon wunderbar. Joyce hat jedes Detail eingefangen, von der Schiffsfahrt über den Aufenthalt in Australien bis hin zum heruntergekommen Bungalow am Fuße des Käfer-Berges. Das Leseerlebnis war wahnsinnig immersiv, Joyce's absolut bildlicher Schreibstil hat mir hier sehr gefallen. Sogar die Schilderung der Käfer, die die Frauen sammeln, fand ich faszinierend, obwohl mich diese Insekten eigentlich ziemlich anekeln. Kleine philosophische Schwenker dürfen in einem Buch mit dem Thema Ausbrechen, Mut und Selbstfindung natürlich auch nicht fehlen. Da war zwar nichts dabei, was man so oder ähnlich nicht schon längst gelesen hätte, aber vor dem Hintergrund dieser bewegenden, dicht erzählten und ziemlich spannenden Geschichte brauche ich auch keine hochtrabenden Exkurse. Wer ein Buch zum Entspannen und Wegträumen sucht, das dennoch nicht in Kitsch verfällt und an einigen Stellen für das Genre Unterhaltungsliteratur sogar sehr mutig ist, der ist mit "Miss Bensons Reise" genau richtig bedient. Mir hat das Buch viel Freude gemacht, und irgendwie will ich jetzt endlich mal nach Neukaledonien.

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