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Dieses ganze Leben

(ungekürzte Lesung)

Raffaella Romagnolo

(17)
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Beschreibung

Paola passt nicht in diese Welt, findet sie. Wo Glanz und Erfolg das Maß vorgeben, hält sie sich lieber an ihren Bruder, der im Rollstuhl sitzt, gerne Schach spielt und auf Likes pfeift. Auf Verordnung ihrer Mutter muss Paola täglich mit Richi an die frische Luft. Eine gute Gelegenheit, der Enge der elterlichen Villa zu entfliehen und Gegenden zu erkunden, wo Paola das wahre Leben vermutet – das so ganz anders ist, als sie dachte.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Ute Sengebusch
Spieldauer 431 Minuten
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Verlag Diogenes Verlag
Format & Qualität MP3, 431 Minuten, 310.36 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Maja Pflug
Sprache Deutsch
EAN 9783257693720

Buchhändler-Empfehlungen

Tamara Tollas, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Hm.. Meine Erwartungen waren wahrscheinlich zu hoch.. leider konnte ich mich wenig identifizieren und sprachlich hat mich der Roman auch nicht von den Socken gehauen. Trotzdem eine nette Geschichte über jugendliche Probleme und Gedankengänge.

K. Kuhberger, Thalia-Buchhandlung Passau

Paola isst aus Frust. Ihre Mutter beachtet wenn überhaupt nur Paolas Bruder, der im Rollstuhl sitzt. Sowieso benehmen sich die Erwachsenen sonderbar. Zuflucht findet sie bei Antonio, der ist wirkich nett zu ihr. Kann das sein? Erfrischende, nachdenkliche, humorvolle Geschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Den Platz im Leben finden
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Bewertet mit 4.5 Sternen In dem Buch "Dieses ganze Leben" von Raffaella Romagnolo übersetzt aus dem Italienischen, geht es um Paola de Giorgi kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Sie hat ein schönes Zuhause. Ihre Eltern sind wohlhabend. Sie sollte ein glücklicher und zufriedener Teenager sein. Stattdessen hadert sie mit ihrem Leben... Bewertet mit 4.5 Sternen In dem Buch "Dieses ganze Leben" von Raffaella Romagnolo übersetzt aus dem Italienischen, geht es um Paola de Giorgi kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Sie hat ein schönes Zuhause. Ihre Eltern sind wohlhabend. Sie sollte ein glücklicher und zufriedener Teenager sein. Stattdessen hadert sie mit ihrem Leben. Es fängt schon einmal damit an, dass sie ihren etwas übergewichtigen Körper hasst, ihre Schwabbelbeine, ihre Haare, ihre fettige Haut. Da ist es auch nicht hilfreich, dass ihre Mutter ihr eine Waage schenkt. In der Schule wird sie gemobbt, und der einzige Mensch dem sie uneingeschränkt vertraut ist ihr behinderter Bruder Ricci. Wenn die Mutter sie täglich zu 60 Minuten strammen Laufen verdonnert, macht sie sich mit ihrem Bruder im Rollstuhl auf den Weg und nutzt die Zeit mit ihm dem unerträglichen Alltag zu entfliehen. Dabei überqueren die Beiden dann die Schnellstraße zur Arbeitersiedlung Margeriten, die die Mutter hasst wie die Pest und stopfen sich mit Junkfood aus dem Büdchen voll. Eine Begegnung mit Antonio und dessen Bruder Filippo, die in der Siedlung zu Hause sind, die von der Baufirma der Familie di Giorgi errichtet wurde, verändert Paola's Sicht auf das Leben und ist auch für Ricci eine Bereicherung. In diesem Roman wird die Geschichte einer Familie erzählt, es gibt einen großen Familienskandal, es geht um arm und reich um Werte, die Liebe und den Umgang mit Behinderungen. Die Ich- Erzählerin Paola erzählt in einer ausschweifenden oft schnodderigen Art, ist zynisch und weitsichtig. Es macht Spaß ihren Ausführungen zu folgen. Besonders am Anfang geht sie sehr selbstkritisch mit sich selbst zu Gericht. Auf jeden Fall hat Paola die Gabe den Finger genau in die Wunde zu drücken. Ehrlichkeit ist ihr wichtig. Umso schlimmer ist es für sie, als sie entdeckt, dass ihre Eltern Lügner sind. Zu ihrem Bruder Ricci hat Paola eine sehr enge Verbindung. Klar, necken sie sich auch wie ganz normale Geschwister, aber durch seine Behinderung hat Ricci von klein auf eine Sonderrolle in der Familie. Sein Tun wird ständig durchleuchtet, ob es ein Symptom für irgendwas ist und ob man einen Arzt hinzuziehen sollte. Nur Paola behandelt ihn normal und hat mit der Zeit eine Beziehung zu ihm aufgebaut, die über eine normale Geschwisterbeziehung hinausgeht. Schön ist, dass sich die Figuren, die die Autorin sehr authentisch zeichnet, im Laufe des Romans weiterentwickeln. So gelingt es Paola nicht nur sich im Laufe des Buches mit ihrem äußeren Erscheinungsbild zu arrangieren, sie fasst auch wieder Vertrauen und erlaubt es sich und ihrem Bruder etwas eigenständiger zu werden. Für mich war es ein rundherum gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und gerne weiterempfehle. Manchmal fand ich die Sprache von Paola aber zu erwachsen für eine 16Jährige. Erwähnenswert auch die Nebenfiguren wie den Gärtner, der die Oma umschwärmte und die rumänische Nanny, die ich allerliebst fand.

Eine Familiengeschichte wie aus dem Leben gegriffen
von Lesendes Federvieh aus München am 26.12.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Paola fühlt sich in ihrer begüterten Familie nicht wohl. Alles ist auf Erfolg, Schönheit und Glanz ausgerichtet. Gut, dass sie ihren jüngeren Bruder Richi hat, der im Rollstuhl sitzt. Da ihre Mutter möchte, dass Paola abnimmt, verordnet sie ihr täglich Bewegung an der frischen Luft. So schnappt sich Paola Richi und die beiden un... Paola fühlt sich in ihrer begüterten Familie nicht wohl. Alles ist auf Erfolg, Schönheit und Glanz ausgerichtet. Gut, dass sie ihren jüngeren Bruder Richi hat, der im Rollstuhl sitzt. Da ihre Mutter möchte, dass Paola abnimmt, verordnet sie ihr täglich Bewegung an der frischen Luft. So schnappt sich Paola Richi und die beiden unternehmen Ausflüge in Gegenden, die ihre Mutter entsetzlich findet. Doch dort fühlen sie sich wohler als in ihrem goldenen Käfig zuhause. Raffaella Romagnolo nimmt den Leser in dieser vielschichtigen Familiengeschichte mit zu Paola und ihrer Familie. Dabei hat sie eine liebenswerte, verletzliche und kluge 16-jährige Protagonistin geschaffen, die das Herz am rechten Fleck hat und gerade mitten im Erwachsenwerden steckt. Obwohl das schon allein viel abverlangt, entspricht sie nicht dem gängigen Schönheitsideal, sie wird gemobbt und hat eigentlich keine richtigen Freunde. Sie ist anders als die anderen, ebenso ihr behinderter Bruder Richi. Zusammen erkunden die beiden eine für sie völlig unbekannte Welt. Dabei lernen die beiden das richtige Leben kennen und decken ein gut gehütetes Familiengeheimnis auf. Die Fassade aus Lug, Trug und Schein zerspringt in tausend Stücke. All das erzählt die Autorin aus Paolas Sicht und in ihrer jugendlich flapsigen, lockeren und direkten Sprache. So konnte ich mich voll und ganz mit Paola identifizieren, man ist wieder 16 und mit ihr und Richi unterwegs, freut sich mit den beiden und fühlt ebenso mit ihren Nöten mit. Von Beginn an war ich von dieser berührenden, spannenden und absolut lesenswerter Geschichte begeistert. Raffaella Romagnolo gelang es meisterlich einen atmosphärisch dichten Roman mit Tiefgang und wundervoll skizzierten Charakteren zu erschaffen.

Willkommen in der Wirklichkeit …
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 29.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Reiches Elternhaus mit Villa und Pool, eine äußerlich perfekte, durchtrainierte Mutter und der Vater Vorstandsvorsitzender der Baufirma Costa Costruzioni. Dazwischen die übergewichtige sechzehnjährige Paola, die sich selbst als hässlich bezeichnet, und ihr Bruder Richi, der im Rollstuhl sitzt. Beide passen nicht in die auf Glanz... Reiches Elternhaus mit Villa und Pool, eine äußerlich perfekte, durchtrainierte Mutter und der Vater Vorstandsvorsitzender der Baufirma Costa Costruzioni. Dazwischen die übergewichtige sechzehnjährige Paola, die sich selbst als hässlich bezeichnet, und ihr Bruder Richi, der im Rollstuhl sitzt. Beide passen nicht in die auf Glanz polierte elterliche Fassade und versuchen, der erfolgsfokussierten Welt zu Hause zu entfliehen und bei ihren täglichen von der Mutter auferlegten Spaziergängen das wahre Leben zu erfahren. So lernen sie Antonio und dessen Bruder Filippo kennen, die in der von der Mutter so sehr verhassten „Margeritensiedlung“ aus Sozialbauten aufwachsen, die die Costa Costruzioni errichtet hat. Nach und nach beginnt die Fassade zu bröckeln – Paola, in deren Familie bislang das Schweigen großgeschrieben wurde, wird mit Wahrheiten konfrontiert, die einerseits tragisch sind und ihr andererseits die Chance geben, sich und ihr Leben grundlegend zu ändern. In „Dieses ganze Leben“ geht es um Arm und Reich, Sein und Schein und eine junge Protagonistin, die anders ist als die meisten Altersgenossen und doch irgendwie dazugehören will. Gerade die Diskrepanz zwischen lockerem Erzählgestus und handfesten Missständen macht die Lektüre interessant. Dennoch vermittelt der Coming-of-Age-Roman keine wirklich neuen Erkenntnisse und wirkt durch zahlreiche Happy Ends abschließend ein wenig konstruiert. Abgesehen davon aber eine unterhaltsame Lektüre.


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