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Hope Street - Wie ich einmal englischer Meister wurde (Ungekürzt)

(ungekürzte Lesung)

Campino

(13)
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Beschreibung

Eigentlich fängt die Geschichte mit Kevin Keegan an, dem englischen Stürmer mit den wilden Locken. Der wurde in den Siebzigern zu Campinos großem Idol, denn dieser coole Engländer zeigte ihm, auf welcher Seite er zu stehen hatte. Und auch als Campino Punk wurde, war England die Antwort auf alle Fragen, die er hatte. Er verehrte Full English Breakfast, London und sogar die Queen. Was lag näher als die Entscheidung für den besten Fußballverein der Welt, den Liverpool FC? Doch in dieser frühen Leidenschaft liegt auch die ganze existenzielle Widersprüchlichkeit für den Sohn einer englischen Lehrerin und eines deutschen Richters. Hing es auch mit der Liebe zu seiner Mutter zusammen und der Strenge seines preußisch erzogenen Vaters? - Von alldem, seiner deutsch-englischen Familie und der rasenden Leidenschaft zum Liverpool FC, die ziemlich viel mit seiner Liebe zur Musik zu tun hat, erzählt Campino in seinem ersten Buch. Darin zeigt sich ein Musiker als Erzähler, der von Tragik und Komik, von Treue und Glück schreibt - und davon, wie es sich anfühlt, endlich, endlich englischer Meister zu sein.
Und folgende 6 Songs sind mit drauf: "Long Way From Liverpool", "Ferry Cross The Mersey", "Penny Lane", "Poor Scouser Tommy", "Hope Street", "You'll Never Walk Alone"
Gesang: Campino
Gitarre & Chorgesang: Kuddel
Gäste bei "Poor Scouser Tommy": Andi Meurer (Bass); Michael Breitkopf (Gitarre); Vom Ritchie (Schlagzeug); Richard Bracht (Saxophon)

Produktdetails

Verkaufsrang 21
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Campino
Spieldauer 562 Minuten
Erscheinungsdatum 30.09.2020
Verlag Tacheles!
Format & Qualität MP3, 561 Minuten, 395.99 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783864846564

Buchhändler-Empfehlungen

Außergewöhnliche Musikerbiographie

Silja Sasse, Thalia-Buchhandlung Hattingen

Der Frontsängee der Toten Hosen hat hier eine Biographie vorgelegt, in der die Musik eine überraschend geringe Rolle spielt. Stattdessen spricht Campino sehr offen und persönlich über seine Kindheit und Jugend mit einer britischen Mutter und einem deutschen Vater, über die nicht immer leichte Geschichte seiner Familie und besonders über seine große Liebe zum Liverpool FC. Es geht um große Spiele und Spieler, um die besondere Atmosphäre der Anfield Road, die Freundschaft zur Familie Klopp, aber auch um die großen Katastrophen von Heysel und Highbury. Das berührt selbst dann, wenn man dem Fußballbetrieb sonst nicht allzu viel abgewinnen kann. Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle das Hörbuch, das durch Campinos markante Stimme noch eine zusätzliche persönliche Note bekommt und zudem einige exklusiv aufgenommene Songs enthält, darunter das legendäre "You'll never walk alone"

Ernsthafte Unterhaltung!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Lesen mit Ohrwurm. Im Spiegel des FC Liverpool Spielplans begleiten wir Campino durch sein Leben! Sehr unterhaltsam, sehr ernsthaft und die Musik kommt von ganz allein dazu. Das gefällt mir sehr gut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
2
2
1
1

Tolle Bio!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr interessante Art und Weise eine Biografie zu verfassen. Rocklegende Campino gewährt Einblicke in sein Leben ohne dabei in das klassische Tagebuchschema zu verfallen. Der rote Faden ist seine Beziehung zu britischem Fußball, der Rest kommt dabei von ganz allein. Fans und Interessenten (ich bin wenn überhaupt zweites und... Eine sehr interessante Art und Weise eine Biografie zu verfassen. Rocklegende Campino gewährt Einblicke in sein Leben ohne dabei in das klassische Tagebuchschema zu verfallen. Der rote Faden ist seine Beziehung zu britischem Fußball, der Rest kommt dabei von ganz allein. Fans und Interessenten (ich bin wenn überhaupt zweites und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen) eine große Leseempfehlung!

Autobiographie und Familiengeschichte
von Forti am 23.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Es handelt sich bei "Hope Street" um eine vollständige Lesung der Autobiographie von Campino. Gelesen vom Autor. Ich fand seinen Vortrag genau richtig in Aussprache (deutlich), Geschwindigkeit und Emotionalität (nicht zu viel, nicht zu wenig). Das Hörbuch ist eine mp3-CD, also von herkömmlichen CD-Playern NICHT abspielbar, mit ... Es handelt sich bei "Hope Street" um eine vollständige Lesung der Autobiographie von Campino. Gelesen vom Autor. Ich fand seinen Vortrag genau richtig in Aussprache (deutlich), Geschwindigkeit und Emotionalität (nicht zu viel, nicht zu wenig). Das Hörbuch ist eine mp3-CD, also von herkömmlichen CD-Playern NICHT abspielbar, mit entsprechender Hardware aber problemlos auf ein mobiles Abspielgerät übertragbar. Es sollte ein Buch über Fußball und den Liverpool FC werden, ist dann aber doch eine Autobiographie geworden, die allerdings immer wieder Bezug nimmt auf Campinos Liebe zum LFC. Campino berichtet so ausführlich aus seinem eigenen Leben und der eigenen Familiengeschichte wie nie zuvor. Als Leser erfährt man viel über die Geschichte der Familie Frege, etwas weniger über den Campino von heute. Die deutsch-englische Familiengeschichte fand ich sehr interessant, aber es wirkt fast so, als würde Campino sich dahinter verstecken, um wenig über sein erwachsenes Ich preisgeben zu müssen. Bei der Schilderung seines Jet Set-Lebens schwankte ich bei der Einschätzung zwischen überheblich, weltfremd, aber immerhin auch ehrlich. Über Die Toten Hosen erfährt man ebenfalls wenig. Das ist ok so – im Mittelpunkt steht Campinos Leben vor und neben der Band. Eine interessante, persönliche Ergänzung zur autorisierten Band-Biographie von Philipp Oehmke aus dem Jahr 2014. Das Buch erscheint zeitgleich auch als Print und eBook im Piper Verlag. Zwei Aspekte hat das Hörbuch dem Buch in geschriebener Form voraus: die von Campino und Kuddel eingespielten sechs Lieder ("Ferry Cross The Mersey", "Hope Street", "Long Way From Liverpool", "Penny Lane", "Poor Scouser Tommy", "You'll Never Walk Alone"), welche es in diesen Versionen meines Wissens nach nur auf dem Hörbuch gibt, und ein paar mehr private Fotos von Campino im Booklet.

"Es geht auch ohne" (Die Toten Hosen)
von Dreamworx aus Berlin am 22.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Andreas Frege alias Campino, der als Frontmann der “Toten Hosen“ berühmt-berüchtigt ist, legt in „Hope Street“ Teile seines Familienlebens und seine Leidenschaft für den FC Liverpool offen. Locker-flockig gleich einem Tagebuchabriss springt er von Hölzchen aufs Stöckchen, nimmt den Leser mit an seinen Heimatort für eine melancho... Andreas Frege alias Campino, der als Frontmann der “Toten Hosen“ berühmt-berüchtigt ist, legt in „Hope Street“ Teile seines Familienlebens und seine Leidenschaft für den FC Liverpool offen. Locker-flockig gleich einem Tagebuchabriss springt er von Hölzchen aufs Stöckchen, nimmt den Leser mit an seinen Heimatort für eine melancholische Rückschau, um dann in die Gegenwart zu hüpfen und von Spieleübertragungen in New Yorker Kneipen kurz vor der Hochzeit zu schwafeln. Seine Passion für den englischen Fussballclub FC Liverpool mag momentan so mancher teilen aufgrund des deutschen Trainers Jürgen Klopp, doch für Ihn selbst geht die Liebe noch einen Schritt weiter, als Sohn einer englischen Mutter hat ihn England ebenso geprägt wie Deutschland. Obwohl recht unterhaltsam und teilweise sogar witzig zu Papier gebracht, um eine Nähe zum Leser herzustellen, weiß Campino nicht wirklich zu fesseln. Hat man als Musikinteressierter die Karriere der „Toten Hosen“ verfolgt, erwartet man sich eigentlich eine etwas aufmüpfige und rebellische Ader, die zu Kontroversen führt und für Diskussionen sorgt. Diese Geschichte dagegen ist handzahm, fast schon bieder anzusehen und entspricht so gar nicht den gehegten Erwartungen, die man mit dieser Autobiografie verknüpft hat. Während er sprachlich den Finger hebt und sich z.B. für den Umweltschutz stark macht, kann man sich als Leser eigentlich nur fremdschämen, wenn man dann über die Reiserouten der Band liest oder über seine eigenen, um diverse Fußballspiele live mitzuerleben und welche Transportmittel dafür genutzt werden. Da fragt man sich nur noch: kann ich so jemanden ernst nehmen? Vor allem in Hinblick auf die Position als Vorbild für so viele sollte er sich immer die Frage stellen, wie glaubhaft er ihnen gegenüber wirkt. Je mehr man liest, umso langweiliger wird die Gesamtstory, am Ende ist man froh, die letzte Seite erreicht zu haben. Lange Jahre haben wir Campino und die „Toten Hosen“ gern gesehen und gehört, gerade weil sie so unangepasst und streitlustig dahergekommen sind. All dies hat sich nach dem Blick hinter die Fassade doch schnell relativiert und die nächsten Songs nehmen wir einfach so, wie sie sind – Lieder eben, die unterhalten sollen und keine ernstzunehmenden Botschaften. Mehr Schein als Sein und wohl doch mehr Kommerz als Überzeugung! Schade, dieses Vorbild hat seinen Heiligenschein verloren. Daumen runter!

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