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Roman d’amour

Roman

Sylvie Schenk

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Beschreibung

Sylvie Schenks fein gesponnener Ehebruchroman, voller Lebenserfahrung und Weisheit

Charlotte Moire hat einen Roman über eine Affäre geschrieben, die sie vor Jahrzehnten mit einem verheirateten Mann hatte. Aus der Erinnerung an Verlangen und Leidenschaft ist Fiktion geworden. Nun aber sitzt ihr, der über Siebzigjährigen, eine beharrlich insistierende Interviewerin gegenüber, vor der sie immer wieder abstreiten muss, diese Geschichte selbst erlebt zu haben. Immer schwerer fällt es Charlotte in ihren Auskünften, zwischen Werk und eigenem Leben zu unterscheiden. Unmerklich fließen die Geschichten zweier Frauen ineinander, die nichts miteinander zu tun haben sollen und doch viel gemein haben. „Roman d’amour“ ist ein dichtes und kluges Buch über die Liebe und das Erzählen von Liebe.

"Ein weises, sehr kluges, unaufdringliches Buch.“ Jörg Magenau, rbb Kultur, 01.04.21

"Es ist brillant, wie Sylvie Schenk die verschiedenen Ebenen [des Romans] miteinander verknüpft. Auch einige Überraschungsmomente hat sie zu bieten und eine subtile Spannung, die, da das Ende der Liebesgeschichten von vornherein klar ist, vor allem aus der unklaren Gesprächssituation zwischen Journalistin und Autorin entsteht. ‚Roman d’amour‘ ist ein weises, sehr kluges, unaufdringliches Buch, das vermutlich nur von einer älteren Frau geschrieben werden konnte, die von sich selbst sagt, sie wollte noch einmal über die Liebe schreiben, bevor es dafür zu spät ist." Jörg Magenau, rbb Kultur, 01.04.2021

"Präzise, poetisch und mit einem leisen Humor tastet Sylvie Schenk in ihrem Roman d’amour das wohl erfolgreichste Genre der Literaturgeschichte ab. Zugleich erzählt sie selbst einen Liebesroman, der immer wieder zu Herzen geht." Andrea Gerk, WDR 3, 29.03.2021

"Sylvie Schenk hat mit ihrem zehnten Roman ihr bislang bestes Buch geschrieben. Es ist fast klassisch wie ein Theaterstück aufgebaut und erlaubt sich daneben alle Freiheit, Gefühl in die Sprache zu legen. So wechselt je nach Innenleben die Tonlage, mal düster, wie das vorangestellte Beaudelaire-Gedicht, versöhnlich, von liebevoll zu derb. Sylvie Schenk erzählt von einem ‚amour fou‘ mit einer tiefen Weisheit. Großartig und berührend!" Andrea Zuleger, Magazin Aachener Zeitung, 13.03.2021

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 15.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26922-4
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 20,4/12,5/1,8 cm
Gewicht 223 g
Verkaufsrang 50549

Buchhändler-Empfehlungen

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Es sind Gedanken über eine vergangene Liebe, die im Roman Ausdruck finden. Klug und dicht skizziert Schenk dabei Einsichten zu Liebe und Leidenschaft, die eine große Allgemeingültigkeit besitzen. Die persönliche Geschichte im Hintergrund hilft beim flüssigen Lesen.

Wie erzählt man wahrhaftig von der Liebe?

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Sylvie Schenk hat einen besonderen kleinen Roman über die Liebe und die Frage nach Schuld, Moral und Verantwortung geschrieben. Eine Autorin diskutiert mit einer Journalistin ihren neuen Roman: Wieviel autobiographische Züge hat die weibliche Hauptfigur, die sich in einen verheirateten Mann verliebt? Und wie definiert man die Liebe, wie unterscheidet man sie von Lust und Begehren? Eine sprachlich feine, mit sanfter Ironie erzählte Geschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Leidenschaftliche Affären
von Magnolia am 14.04.2021

Die Schriftstellerin Charlotte Moire hat ihre vor langer Zeit gelebte Affäre mit einem verheirateten Mann in einem Roman verarbeitet, für den sie nun einen Literaturpreis erhalten soll. Vor der Verleihung bittet eine Journalistin, sie zu ihrem Werk interviewen zu dürfen. Ist diese hier beschriebene Liebesgeschichte wahr, ist sie... Die Schriftstellerin Charlotte Moire hat ihre vor langer Zeit gelebte Affäre mit einem verheirateten Mann in einem Roman verarbeitet, für den sie nun einen Literaturpreis erhalten soll. Vor der Verleihung bittet eine Journalistin, sie zu ihrem Werk interviewen zu dürfen. Ist diese hier beschriebene Liebesgeschichte wahr, ist sie Fiktion? Das wissen wir nicht, das ist auch nicht wirklich wichtig. Zunächst sieht es so aus, als ob die Journalistin ziemlich naiv und ohne viel Erfahrung das Gespräch führt. Ein Buch – der Liebe gewidmet. Vordergründig ist es dieses Interview, um das sich die Geschichte spinnt. Eine Geschichte über die Liebe und das Glück, einen Partner gefunden zu haben, der einen alles bedeutet. Aber wird dieses Gefühl genauso erwidert? Frau Sittich, die Journalistin, will alles wissen - von den Romanfiguren Klara und Lew, zwei Liebenden, von denen nur einer frei ist genauso wie von ihrer Interviewten, der Autorin. Immer mehr vermengen sich die fiktiven Charaktere mit der Lebens- und Liebesgeschichte von Charlotte. Diese hat in ihrem Buch ihre eigene große Liebe verarbeitet, wird hier von der Sittich so manches Mal ganz schön aus dem Konzept gebracht. Rund um das Interview ist ein gut austarierter Ehebruchsroman entstanden. Die Ebenen vermengen sich zu einem sehr homogenen Ganzen, da stört absolut keine Geschichte die andere. Das heimliche Liebespaar aus dem Roman genauso wenig wie Charlotte mit ihrem verheirateten Geliebten. "Gerade meine Abhängigkeit erzeugte in mir ein Freiheitsgefühl. Ich liebte und lebte wieder..." Sie leben für ihre heimliche Leidenschaft, ihre kostbare Zweisamkeit. Für gestohlene Augenblicke ist sie, die Geliebte, glücklich, hofft auf mehr. Es könnte alles genau so gewesen sein. Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. Sehr lebendig, sehr poetisch und emotional lässt Sylvie Schenk ihre Leser an dem schönen Schein der ewig frischen Liebe teilhaben. Irgendwann bleibt die Erinnerung an eine aufregende, prickelnde Leidenschaft. Ein wunderbarer Roman – direkt aus dem Leben gegriffen.

Eine Liebesgeschichte aus der Retrospektive
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021

Kunstvoll ausgearbeitetes Spiel mit vielen Ebenen, sprachlich raffiniert und immer wieder Quell der Freude. Silvie Schenk lässt ihre Geschichte auf vielen Ebenen spielen. Da ist die Schriftstellerin, die mit 70 einen Roman schreibt, der sich an eine mit Mitte/Ende 50 erlebte Liebesgeschichte anlehnt. Da sind Ausschnitte aus ebe... Kunstvoll ausgearbeitetes Spiel mit vielen Ebenen, sprachlich raffiniert und immer wieder Quell der Freude. Silvie Schenk lässt ihre Geschichte auf vielen Ebenen spielen. Da ist die Schriftstellerin, die mit 70 einen Roman schreibt, der sich an eine mit Mitte/Ende 50 erlebte Liebesgeschichte anlehnt. Da sind Ausschnitte aus eben diesem Roman. Und da ist die Gegenwart, in der sich eben diese Schriftstellerin mit einer Journalistin über den Roman unterhält. Sprachlich sind die Ebenen wunderbar zu trennen, der Roman brennt vor Leidenschaft, die Erinnerungen sind intensiv und durchdacht, auch durch die Zeit sublimiert, die Gegenwart beginnt sachlich. Überhaupt sprachlich ist der Roman ein Genuss. So wie sich Silvie Schenk mit der Sprache auseinandersetzt, die für sie mal eine Frendsprache war, die sie mittlerweile aber besser beherrscht, als Muttersprachler:innen, ist unglaublich. „Das Wort „Auszeit“ gibt es im Französischen nicht, es gehört zu den kühnsten Erfindungen der deutschen Sprache. Man entschwebt dem üblichen Trott, der belastenden Zeit. Man gönnt sich eine Stunde Freude. Eine Stunde Sinn. Eine Stunde Lust, Eine Stunde tiefe Zärtlichkeit. Eine Stunde Freiheit.“ „Ich liebte und lebte wieder. Ja. Ich liebte erstmals nach vielen Jahren, erlebte ein Wunder, dem ich weiter nachgehen wollte, tänzelte über freies und wildes Gelände.“ Gerade die Beschreibungen der Liebe, der Erotik haben es mir angetan. Bildhaft, leidenschaftlich und schön. Die Affäre, betrogen zu werden oder zu betrügen wird nicht mit moralischem Zeigefinger bedacht, sondern gelebt, mit all ihren Verstrickungen und sich daraus ergebenden Konsequenzen. Ein Buch, das mich berührt hat, dass ich auch wieder zur Hand nehmen werde und das sehr gerne.

Ein Buch das diskutiert, provoziert, philosophiert und nachdenklich stimmt
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2021

„Roman d’amour“ von Sylvie Schenk ist ein Buch, das mich begeistert hat. Ich lese gerne Bücher, in denen über das Leben, den Sinn, die Liebe etc. philosophiert wird. Und genau das tut Frau Schenk in ihrem Buch anhand der Geschichte von Charlotte/Karla. Sie zeigt eine große Liebe auf, aber auch einen Ehebruch. Was ist erlaubt? Wa... „Roman d’amour“ von Sylvie Schenk ist ein Buch, das mich begeistert hat. Ich lese gerne Bücher, in denen über das Leben, den Sinn, die Liebe etc. philosophiert wird. Und genau das tut Frau Schenk in ihrem Buch anhand der Geschichte von Charlotte/Karla. Sie zeigt eine große Liebe auf, aber auch einen Ehebruch. Was ist erlaubt? Was darf Liebe? In einer außergewöhnlich niveauvollen Sprache regt die Autorin zum gedanklichen Mitdiskutieren an. Und auch nach der Lektüre des Buches war ich noch am Verarbeiten und Weiterphilosophieren. 5 Sterne von mir für diese nachhaltig beeindruckende Geschichte!


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