Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern

Roman

Insel-Taschenbücher Band 4842

Nuala O’Connor

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Beschreibung


Sie war ihm »Heilige und Hure«: Nora Barnacle ist zwanzig und Zimmermädchen in einem Dubliner Hotel, als sie den zwei Jahre älteren James Joyce kennenlernt. Aus der zunächst körperlichen Beziehung entwickelt sich eine tiefe Liebe. Nora ist bereit, alles für Joyce aufzugeben – verlässt mit ihm sogar ihre Heimat Irland, trotz seiner Weigerung, sie zu heiraten. Schwierige Jahre in Triest, Pula und Zürich folgen, geprägt von großer Armut, von Joyce‘ Trunksucht und von seinem labilen Gesundheitszustand, vor allem aber von seiner Besessenheit: Für ihn zählt nur sein literarisches Werk. Es ist Nora, die die Familie über Wasser hält und als Rückhalt und Muse mit Joyce dem literarischen Durchbruch entgegenfiebert.

Die mehrfach ausgezeichnete irische Autorin Nuala O'Connor verleiht in dieser fulminant erzählten Romanbiographie Nora erstmals eine Stimme.

Nuala O’Connor, geboren 1970 in Dublin, lebt im County Galway in Irland. Nora ist ihr fünfter Roman. Sie hat außerdem Erzählungen und eine Lyriksammlung veröffentlicht. 2018 wurde sie mit dem britischen Short Fiction Prize ausgezeichnet und 2019 mit dem Preis des James Joyce Quarterly..
Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt seit über 25 Jahren aus dem Englischen, u.a. Vladimir Nabokov, J. D. Salinger, Jeffrey Eugenides, Joseph Conrad, Katherine Mansfield, Martin Amis, Richard Yates, Sherwood Anderson und Charles Darwin. Für diese Übersetzungen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2004 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, 2009 mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse, 2013 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und 2014 mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis (zusammen mit Nicholson Baker).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 461
Erscheinungsdatum 18.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-68142-7
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,9/3,3 cm
Gewicht 518 g
Originaltitel Nora. A Love Story of Nora and James Joyce
Übersetzer Eike Schönfeld

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Buchhändler-Empfehlungen

Es ist nicht, was es scheint

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Dieses Buch lässt sich nicht einreihen in die Liste der vielen unterhaltsamen Romanbiographien über große Frauen der vergangenen Jahrhunderte. Schon im ersten Kapitel wird klar: Nora ist eine zärtliche, heftige, derbe, ungebildete, unkonventionelle junge Frau. Ihre Liebe zu Jim, dem versoffenen Genie, ist grenzenlos und die beiden begeben sich gemeinsam auf den Weg in ein rastloses Leben in Europa. Bittere Armut, Verzweiflung, Alkohol, tiefste Zerwürfnisse: Nora kämpft für sich und ihre Kinder und für die Anerkennung des literarischen Werkes ihres Mannes. Nuala O´Connor verleiht dieser außergewöhnlichen Frau eine laute, zuweilen schrille Stimme. Mich hat dieses Buch sehr gefesselt und mir einen ganz neuen Blick auf James Joyce beschert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
15
17
23
7
4

Luft nach oben
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2021

Die Lektüre der beim Insel Verlag erschienenen Romanbiografie von Nuala O'Connor "Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern" entpuppte sich bedauerlicherweise als große Enttäuschung für mich. Das von Eike Schönfeld in die deutsche Sprache übersetzte Buch erschien im Original unter dem meiner Auffassung nach wesentlich besser passe... Die Lektüre der beim Insel Verlag erschienenen Romanbiografie von Nuala O'Connor "Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern" entpuppte sich bedauerlicherweise als große Enttäuschung für mich. Das von Eike Schönfeld in die deutsche Sprache übersetzte Buch erschien im Original unter dem meiner Auffassung nach wesentlich besser passenden - und vor allem keine falsche Erwartungen weckenden! - Titel "Nora. A Love Story of Nora and James Joyce". Die sehr spezielle Beziehung zwischen Nora Barnacle, einem anfangs 20jährigen Dubliner Zimmermädchen und dem ebenfalls recht speziellen und erst ziemlich spät zu Ruhm und Geld kommenden Autor James Joyce erinnerte mich in mancher Hinsicht an Romanbiografien über Karl Marx, der privat ganz anders als in seinen veröffentlichten Schriften lebte, Wasser predigte, aber Wein trank, Ehefrau Jenny geborene von Westphalen hemmungslos betrog, mit der Familie Erbschaftsprozesse führte und sich vom Freund und Kollegen Friedrich Engels geradezu schamlos finanzieren ließ, sowie über die Brüder Vincent und Theo van Gogh, weil Theo ähnlich dem Joyce-Bruder Stanislaus ("Stannie") hingebungsvoll für den unglücklichen Vincent sorgte. Wir verbringen einige Jahre in Pula, Triest und Zürich, reisen nach Irland, England und Frankreich, erfahren viel - für meinen Geschmack zu viel und zu oft auch in zu unappetitlicher Sprache - über intime Details und ein wenig über politische Gegebenheiten wie den (Nord-)Irlandkonflikt sowie den beginnenden Zerfall des Habsburgerreiches. Hier gab es deutlich "Luft nach oben" und übrigens. Franz Ferdinand Carl Ludwig Joseph Maria von Österreich-Este (* 18. Dezember 1863 in Graz; † 28. Juni 1914 in Sarajevo) war österreichischer ERZherz

Hat mich nicht überzeugt
von Angelika Altenhoevel aus Wachtendonk am 08.06.2021

Zum Inhalt: Als Nora James Joyce kennen lernt, ist es zunächst nur eine körperliche Beziehung, doch sehr bald entwickelt sich eine wirkliche Liebe. Nora gibt für ihre Liebe alles auf, auch ihre Heimat und hat fortan an schwierige Jahre vor sich. Mein Meinung: Irgendwie bin ich von Anfang an nicht warm geworden mit der Erzähl... Zum Inhalt: Als Nora James Joyce kennen lernt, ist es zunächst nur eine körperliche Beziehung, doch sehr bald entwickelt sich eine wirkliche Liebe. Nora gibt für ihre Liebe alles auf, auch ihre Heimat und hat fortan an schwierige Jahre vor sich. Mein Meinung: Irgendwie bin ich von Anfang an nicht warm geworden mit der Erzählung Eigentlich hatte ich eine spannende Geschichte erwartet und viel mehr an Ereignissen um den berühmten James Joyce und seine Nora. Aber irgendwie blieb das Buch sonderbar blass, ich empfand es nicht als gute Erzählung, eher eine Art Abarbeitung der Lebensabschnitte. Mir waren und bleiben die Protagonisten fremd und unnahbar. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gut gefallen. Es hat mir einfach keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und es wurde auch im Verlauf des Buches nicht besser. Nein, das war nichts für mich. Fazit: Hat mich nicht überzeugt

Nora und James
von schokoflocke am 06.06.2021

Nora und James Joyce lernen sich als junge Menschen in Dublin kennen. Sie arbeitet als Zimmemädchen in einem Hotel, fühlt sich von der Aufmerksamkeit geschmeichelt und ist dem angehendem Schriffsteller sehr schnell verfallen. Es ist eine Liebe die über die Grenzen der Vernunft hinaus geht. Obwohl Nora weißt, dass James sie nicht... Nora und James Joyce lernen sich als junge Menschen in Dublin kennen. Sie arbeitet als Zimmemädchen in einem Hotel, fühlt sich von der Aufmerksamkeit geschmeichelt und ist dem angehendem Schriffsteller sehr schnell verfallen. Es ist eine Liebe die über die Grenzen der Vernunft hinaus geht. Obwohl Nora weißt, dass James sie nicht heiraten will, verlässt sie mit ihm Irland und gibt für eine unsichere Zukunft das Wenige an Sicherheit was sie hatte auf ... Es ist die Lebensgeschichte von dem berühmten Schrifftsteller James Joyce aus Sicht seiner Frau Nora - ich hab schon was über Joyce und seine Familie gelesen, war auf dieses Buch aber trotzdem neugierig. Nur leider muss ich gestehen, dass es mir nicht wirklich gefallen hat. Die Kapiteln sind kurz und wirken irgendwie abgebrochen, ich fand die Geschhichte überhaupt nicht flüssig. Inhaltlich ist das Buch sehr eintönig und monoton - über Jahre hinweg geht es hauptsächlich nur umd das (fehlende ) Geld, von wem kann man es diesmal bekommen ? Dabei lebte James von Tag zu Tag, war sehr verschwenderisch und hat alles was er hatte gleich ausgegeben. Die Familie ( in den Jahren hat das Paar zwei Kinder bekommen ) hat in großen Armut gelebt und sich nur mit Not durchgeschlagen, das konnte die vernünftige Nora auch nicht ändern und manchmal hat sie auch diee fargwürdigen Methoden an Geld ranzukommen von James übernommmen. Algemein fand ich Nora nicht unbedingt die starke Frau hinter dem Genie, so richtig durchzusätzen konnte sie sich nicht... Sie hat sich um die Familie gekümmert und zweifellos James geliebt , sor richtig sympathisch fand ich sie aber nicht. Sehr schade fand ich, dass James als Künstler nur skizzenhaft dargestellt wird. Viel mehr geht es um seine Trinksucht, Bessesenheit und Krankheiten... Mich konnte das Buch nicht fesseln und wenn man bisschen was über Jemes Joyce weißt, bringt die Geschichte keine neue Erkenntnisse und deswegen von mir nur eine bedingte Empfehlung.


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