Daheim

Roman

Judith Hermann

(7)
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Beschreibung

Ihre Tochter ist eine Reisende, unterwegs in der Ferne. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben am Meer und im Norden. Sie richtet sich ein Haus ein, schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Liebe, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

Es ist atemberaubend, wie Judith Hermann diesen Zustand zwischen Nahsein und Fremdsein ausbalanciert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 28.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397035-7
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/2,5 cm
Gewicht 287 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 42

Buchhändler-Empfehlungen

Ute Kues, Thalia-Buchhandlung Nordhorn

Eine Frau wagt einen Neuanfang . Ruhige Sprache mit Wirkung.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

In dem für J. Hermann typischen Ton liegt ein Reiz der Geschichte. Oberflächlich betrachtet ist die Handlung sensationslos. Aber darin eingebettet sind Fragestellungen aus dem Leben heute, die die Autorin, ganz ohne zu belehren, unbeantwortet lässt.

Kundenbewertungen

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Für einige deprimierende Geschichte
von J. Kaiser am 01.05.2021

Klapptext: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schliesst vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affa... Klapptext: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schliesst vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Fazit: Das Cover weckt Erinnerungen, wie es einmal war. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, welche als Zauberassistentin, vor Jahren den Beruf an den Nagel gehängt hat. Sie lebt mit ihrem Kind und dem Ex-Mann an der rauen Küste. Die junge Frau lässt viel hinter sich. Bei ihr entsteht eine Widerstandskraft und sie selber wird eine andere. Man liest von Erinnerungen und dem Augenblick. Die Welt wird geteilt und es entsteht eine neue. Das Buch ist wunderbar zu Lesen. Die Wendungen und Wandlungen sind sehr schön herauszulesen. Das hat mir sehr gefallen und so gibt es von meiner Seite eine Leseempfehlung.

Eine deprimierende Geschichte, einprägsam erzählt
von Circlestones Books Blog am 30.04.2021

„Wir sind Trabanten, denke ich, wir kreisen um unsere Sonnen, jeder um seine eigene.“ (Zitat Pos. 1667) Inhalt Die Ich-Erzählerin ist siebenundvierzig Jahre alt, geschieden. Vor dreißig Jahren hätte sie als Mitglied einer Zaubergruppe auf einem Kreuzfahrtschiff nach Singapur reisen können, erzählt sie, hat es aber doch nicht... „Wir sind Trabanten, denke ich, wir kreisen um unsere Sonnen, jeder um seine eigene.“ (Zitat Pos. 1667) Inhalt Die Ich-Erzählerin ist siebenundvierzig Jahre alt, geschieden. Vor dreißig Jahren hätte sie als Mitglied einer Zaubergruppe auf einem Kreuzfahrtschiff nach Singapur reisen können, erzählt sie, hat es aber doch nicht getan. Plötzlich erinnert sie sich wieder an diese Geschichte. Seit beinahe einem Jahr wohnt sie jetzt schon in einem kleinen, baufälligen Haus in einem Dorf an der östlichen Nordseeküste. Ihrem Bruder gehört hier eine Kneipe am Hafen und sie arbeitet für ihn, fünf Tage pro Woche. Sie sehnt sich nach ihrer erwachsenen Tochter Ann, die rastlos durch die Welt zieht und auch ihrem Exmann Otis schreibt sie oft, erinnert sich an gemeinsame Erlebnisse, erzählt von der Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Wird sie bleiben? Thema und Genre Themen dieses Romans sind die Suche nach dem Platz im eigenen Leben, Beziehungen, Veränderungen, Aufbruch, Ankommen, Neubeginn. Es geht auch um Erinnerungen, reale und falsche. Charaktere Nicht grundlos erinnert sich die erzählende Hauptfigur beim Anblick einer Marderfalle an die Geschichte mit dem Zaubertrick und Singapur, sie scheint auch in ihrem Leben irgendwo zwischen Vergangenheit und Neubeginn gefangen, wie auch alle sie umgebenden Figuren irgendwie festzuhängen scheinen, der Bruder, ein Lebenskünstler, der die Arbeit in der Kneipe lieber der Schwester überlässt und in einer Beziehung zu einer Frau gefangen ist, die jünger ist, als seine Nichte. Der Landwirt, der nie wo anders leben könnte, als in diesem Dorf, und sich deshalb um den Hof seiner Eltern kümmert, samt Feldern und Schweinen in Massentierhaltung. Nur Mimi, die Bildhauerin und Malerin ist freiwillig zurückgekommen, sie ist hier aufgewachsen. Obwohl wir viel über das Leben und die Gedanken und Wünsche der einzelnen Figuren erfahren, bleiben sie auf Distanz. Handlung und Schreibstil Die Hauptfigur erzählt von ihrem Aufbruch aus dem alten Leben und dem Neubeginn in diesem kleinen Dorf an Meer. Die Handlung spielt während eines Jahres, im Wechsel der Jahreszeiten und der Natur, und wird rückblickend am Ende dieses ersten Jahres erzählt. Es geht um die kleinen Ereignisse, entspannte Stunden der Hauptfigur mit der neugierigen, aufgeschlossenen Mimi, die wie ein nicht aufzuhaltendes Ereignis als Freundin in das Leben der Ich-Erzählerin stürmt und ein Lichtblick in dieser insgesamt trostlosen, deprimierenden Geschichte ist. Die Sprache der Autorin ist klar und knapp, einprägsam in ihren symbolhaften Bildern, wie zum Beispiel die Marderfalle: „Du fängst selten das, was du fangen willst. Du fängst mitunter was ganz anderes. Dann musst du sehen, was du damit machst.“ (Zitat Pos. 1802). Fazit Eine deprimierende Geschichte und wenig sympathische Figuren. Gegen Ende wirft die Autorin plötzlich noch ein Gewaltverbrechen in die Handlung, ohne jedoch weiter darauf einzugehen, eine von vielen offenen Fragen, mit denen mich dieser Roman etwas ratlos zurücklässt.

Bedächtiger Stil
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 28.04.2021

Die Schriftstellerin Judith Hermann schreibt mit ruhiger bedächtiger Stimme den Roman „Daheim“. Die Icherzählerin lässt uns an der Kargheit der Gegend im Norden am Meer teilnehmen. Sie erzählt mit kühler Präzision über menschliche Beziehungen in ihrer Umgebung. Wenn man sich in diese Geschichte einlässt, erfährt man von d... Die Schriftstellerin Judith Hermann schreibt mit ruhiger bedächtiger Stimme den Roman „Daheim“. Die Icherzählerin lässt uns an der Kargheit der Gegend im Norden am Meer teilnehmen. Sie erzählt mit kühler Präzision über menschliche Beziehungen in ihrer Umgebung. Wenn man sich in diese Geschichte einlässt, erfährt man von den Gefühlen der Personen. Die Erzählerin lebt seit einem Jahr in der Gegend, Nachdem sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Sie arbeitet bei ihrem Bruder. Sie schafft es mit den Nachbarn Zeit zu verbringen. Die Geschichte ist etwas schwer nachzuvollziehen. Allerdings ist das Leben nicht immer spannend. Der Roman ist gut geschrieben und mir hat er gefallen.


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