Heldinnen werden wir dennoch sein

Christiane Wünsche

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Beschreibung

Christiane Wünsche, Autorin des Bestsellers »Aber Töchter sind wir für immer«, erzählt in ihrem neuen Roman, was Freundschaft für uns bedeutet und davon, wie einmal getroffenen Entscheidungen unser ganzes Leben beeinflussen.
»Mein Zuhause - das seid ihr.« Susanne, Helma, Ellie, Ute, Marie: fünf Freundinnen, die seit ihrer Jugend eng verbunden sind - und ein Freund von damals, dessen plötzlicher Tod sie dazu bringt, nachzudenken: Über ihr Leben, ihre Entscheidungen, über Loyalität und ihre Erinnerungen, die ihre ganz eigenen Geschichten schreiben. Lange haben die Frauen nicht an Frankie gedacht und an den einen Abend, an dem er damals plötzlich verschwand. Doch jetzt ist es an der Zeit sich der Vergangenheit zu stellen.
»Die Träume unserer Jugend geistern auch dann noch durch unsere Köpfe, wenn wir längst erwachsen sind - genauso wie die Entscheidungen, die wir einst getroffen und die Wege, die wir damals eingeschlagen haben, uns ein Leben lang begleiten ...«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.06.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783104912288
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1334 KB
Verkaufsrang 584

Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Sie sind Freunde seid ihrer Schulzeit. Als Frankie stirbt, sehen sie sich wieder. Da ist noch ein düsterer Fleck in ihrer Beziehung, den es nun gilt, nachzugehen. Die Wahrheit muss ans Licht und wird zur Zerreissprobe für ihre Freundschaft.

Was bedeutet Freundschaft?

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein Mitglied einer früheren 80er-Jahre-Clique stirbt. Bei den verbliebenen damaligen Freunden beginnt die Erinnerungsmaschine zu rattern. Warum hat sich dieser Freund damals so plötzlich von allen abgewandt und ist verschwunden? Aus meinem anfänglichen Gedanken „schau mer mal, was das für eine Geschichte ist...“ , wurde ein Soglesen. Ich war sofort dabei und als Kind dieser beschriebenen Generation, gab es natürlich auch bei mir einen enormen Wiedererkennungswert. Für mich eine ganz wunderbare, lesenswerte Geschichte zum Thema Freundschaft und Loyalität mit vielen menschlichen Reibungspunkten und nicht nur liebenswerten Charakteren.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine Clique aus den 80ern wird erwachsen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gleich zu Beginn lernen wir die "Heldinnen" kennen, beim Geburtstagsbrunch bei Susi. Eine auf den ersten Blick alltägliche Runde, die sich da trifft: Freunde seit Jugendtagen, eine Clique, die sich nie wirklich aus den Augen verloren hat. Schön finde ich die wechselnden Perspektiven. Mal wird aus Susannes Sicht erzählt, dann ... Gleich zu Beginn lernen wir die "Heldinnen" kennen, beim Geburtstagsbrunch bei Susi. Eine auf den ersten Blick alltägliche Runde, die sich da trifft: Freunde seit Jugendtagen, eine Clique, die sich nie wirklich aus den Augen verloren hat. Schön finde ich die wechselnden Perspektiven. Mal wird aus Susannes Sicht erzählt, dann aus Ellies, Maries, ... so lerne ich die Figuren näher kennen und tauche in ihre Gedankenwelt und auch in ihre Vergangenheit ein. Denn neben den jetzigen Ereignissen gibt es immer wieder Rückblenden in die gemeinsame Zeit auf dem Gymnasium und außerhalb der Schule. Die dargestellte Zeit, Ende der 70er bis zu den 80er Jahren dockt bei mir gleich an eigene Erinnerungen an. Beim Lesen von einem Brötchen mit Schaumkuss (damals nannten wir sie Dötscher) oder anderen typischen Dingen aus der Zeit werde ich fast nostalgisch. Das Leben in der Kleinstadt bzw. auf dem Dorf wird sehr treffend beschrieben. Schnell wird klar, es gibt ein großes Geheimnis zwischen den Freundinnen und der ursprünglich einzige Junge der Runde ist nicht unter ihnen. Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und so ein Stück weit in meine eigene Vergangenheit einzutauchen. Die Autorin nimmt mich als Leserin mit in eine Zeit, in der vieles anders war, strengere Regeln galten. Auch wird durch die Geschichte klar, dass das, was Jugendliche damals taten, Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat. Mitreißend im eigentlichen Sinn fand ich die Geschichte nicht, so konnte ich das Buch auch aus der Hand legen. Auch waren einige Verknüpfungen der Handlungsfäden am Schluss zu viel, aber das wird anderen Leser*innen anders gehen. Mein Fazit: Gute Unterhaltung mit wichtigen Themen, die auch über das Lesen hinweg zum Weiterdenken anregen, und Figuren, an denen (an deren Entscheidungen) ich mich gerieben habe.

Ganz anders als gedacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Lindau am 05.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn man das wunderschön gestaltete Buch in die Hand nimmt und den Klappentext liest, glaubt man einen Wohlfühlroman vor sich zu haben: "»Mein Zuhause – das seid ihr.« Susanne, Helma, Ellie, Ute, Marie: fünf Freundinnen, die seit ihrer Jugend eng verbunden sind – und ein Freund von damals, dessen plötzlicher Tod sie dazu bri... Wenn man das wunderschön gestaltete Buch in die Hand nimmt und den Klappentext liest, glaubt man einen Wohlfühlroman vor sich zu haben: "»Mein Zuhause – das seid ihr.« Susanne, Helma, Ellie, Ute, Marie: fünf Freundinnen, die seit ihrer Jugend eng verbunden sind – und ein Freund von damals, dessen plötzlicher Tod sie dazu bringt, nachzudenken: Über ihr Leben, ihre Entscheidungen, über Loyalität und ihre Erinnerungen, die ihre ganz eigenen Geschichten schreiben. Lange haben die Frauen nicht an Frankie gedacht und an den einen Abend, an dem er damals plötzlich verschwand. Doch jetzt ist es an der Zeit sich der Vergangenheit zu stellen." Die interessante Überraschung beim Lesen: Die Frauen, um die es geht, erweisen sich als recht unsympathisch. Es war teilweise tatsächlich ungemütlich, dem Lebens- und Gedankenweg dieser Protagonistinnen zu folgen. Gerade den Beginn des Klappentextes finde ich nicht passend: »Mein Zuhause – das seid ihr.« Denn von echter Freundschaft zwischen den Frauen kann hier meiner Meinung nach nicht die Rede sein. Ich finde, der Verlag müsste den Klappentext ein klein wenig düsterer gestalten, denn bestimmt gibt es viele Leser, die sich damit auf ganz entspannte, nicht anstrengende Unterhaltung einstellen und vielleicht enttäuscht würden? Ich war es jedoch nicht. Ganz ehrlich mir hat gerade die Tatsache, dass ich die Protas nicht mochte, richtig gut gefallen. Mal etwas anderes. Zu oft sind Hauptfiguren supersympathische Heros, die natürlich ein paar charmante Schwächen haben, aber die im Grunde nichts tun, mit dem die Leser ein echtes Problem haben könnten. Hier kriegt man viel mehr als das, und das fand ich spannend. Und es ist doch im richtigen Leben so, dass wir als Menschen auch richtig krasse Dinge anstellen, die vielleicht sogar unverzeihlich sind. Zum Inhalt: Es wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, "früher" und "heute". Früher, das sind die Teenager- und jungen Erwachsenenjahre der Frauen, heute ist 2020 kurz vor und dann später auch während der Covid-Pandemie. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive einer der Freundinnen erzählt, und immer wieder lesen wir zudem Ausschnitte aus einem Brief von Frankie, dem guten Freund aus der Jugend, der sich das Leben genommen hat und seine Freundschaft mit den Frauen quasi Revue passieren lässt. Die Frage ist die ganze Zeit: Was ist damals passiert. Es gibt Andeutungen an ein lebensveränderndes Ereignis, das den Protas bis heute nachhängt. Warum hat Frankie den Kontakt damals zu (fast) allen abgebrochen? Zudem hat jede Figur noch so ihr eigenes Päckchen zu tragen, und manche dieser Päckchen sind sehr schwer. Wichtige Themen wie Homophobie, Rassismus werden angesprochen. Wie gesagt, für mich sind die Freundinnen nur eine eher willkürliche Clique. Es handelt sich um eine Zweckgemeinschaft, ohne echte Verbindungen. Das finde ich als Leserin in Ordnung, denn solche Nicht-Freundschaften, zufällige Wegbegleiter, mit denen uns der Lebensweg verbindet, die aber keine Seelenverwandten sind, die gibt es ja tatsächlich im richtigen Leben. Warum also nicht mal ein Buch darüber? Nur dass im Klappentext so sehr mit dieser innigen Freundschaft geworben wird, finde ich irreführend. Das Ende war nicht mehr so mein Fall, die Schicksale der Protagonistinnen waren teils dann ziemlich unglaubwürdig bis kitschig. Das hat leider meinen Eindruck von dem sonst sehr starken Roman ziemlich getrübt. Ich habe sogar überlegt, ob er damit auf 3 Sterne absinkt für mich. Aber ich gebe nun doch 4 Sterne, weil mich die Story insgesamt überzeugt hat, weil mir der Schreibstil gefallen hat und weil es viel zu selten Romane gibt, in denen die Protagonisten eigentlich Antagonisten sind, die ich als Leserin gar nicht mag und in die ich mich dennoch hineinversetzen kann/muss. Das fand ich wirklich toll!

Macht nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies war mein erster Roman der Autorin. Im Fokus stehen die vier Freundinnen Susi, Helma, Ute und Ellie, die seit ihrer Schulzeit befreundet sind. Der Tod ihres Jugendfreundes Frankie bringt alle zum Nachdenken. Sie reisen in die Vergangenheit, die eigene Sterblichkeit und das Vorbeiziehen der Jahre wird allen klar. Zeitweise wa... Dies war mein erster Roman der Autorin. Im Fokus stehen die vier Freundinnen Susi, Helma, Ute und Ellie, die seit ihrer Schulzeit befreundet sind. Der Tod ihres Jugendfreundes Frankie bringt alle zum Nachdenken. Sie reisen in die Vergangenheit, die eigene Sterblichkeit und das Vorbeiziehen der Jahre wird allen klar. Zeitweise waren mir die Ausflüge in die Jugend zu detailliert, aber ich konnte die Gedanken und Gefühle der Frauen sehr gut nachempfinden. Verpasste Gelegenheiten und Wünsche für die Gegenwart werden deutlich. Die Figuren waren sehr authentisch und lebendig, mich hat die Geschichte berührt und nachdenklich gestimmt. Der Schreibstil war sehr einnehmend und bildhaft. Das Cover ist passend gewählt. Fazit: Ich vergebe 4/5 für diese berührende Geschichte.

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