Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

Roman

V. E. Schwab

(59)
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Beschreibung

»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue« ist ein großer historischer Fantasy-Roman, eine bittersüße Liebesgeschichte - und eine Hommage an die Kunst und die Inspiration.
Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte - und bleibt dabei doch stets allein.
Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.
Für Leser*innen von Erin Morgenstern, Neil Gaiman, Audrey Niffenegger, Leigh Bardugo und Diana Gabaldon

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783104913674
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Invisible Life of Addie LaRue
Dateigröße 1593 KB
Übersetzer Petra Huber, Sara Riffel
Verkaufsrang 427

Buchhändler-Empfehlungen

Das Mädchen, das entwischte -

Franziska Goseberg, Thalia-Buchhandlung Paderborn

oder: Pass auf, was du dir in der Dunkelheit wünscht. Addie hat einen Deal mit dem falschen Gott geschlossen. Sie wollte frei sein, sich nicht von den Konventionen ihrer Zeit daran hindern lassen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Stattdessen hat der Gott sie dazu verdammt, von allen und jedem, der sie kannte oder dem sie erst noch begegnen wird, vergessen zu werden. Sobald sie aus dem Blickfeld einer Person verschwindet, kann sich diese nicht mehr an sie erinnern. Und obendrein ist Addie unsterblich, bis sie ihre Seele auf- und an die Gottheit abgibt. 300 Jahre später hat sie das immer noch nicht getan und sich standhaft allen Offerten des Gottes widersetzt als sie Henry begegnet, der sich als erster Mensch in Jahrhunderten an sie erinnern kann... Addies Geschichte ist berührend, romantisch, aufregend, traurig und schön! Eines meiner neuen Lieblingsbücher. Kaufen, hinsetzen und in einem Rutsch durchlesen!

Celine Harting, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue ist ein historischer Fantasy-Roman, eine Liebesgeschichte und eine Hommage an die Kunst des Schreibens. V.E. Schwab hat mich mit dieser Geschichte sehr berührt. Jedoch wurde ich mit manchen Charakteren nicht ganz so warm, deshalb nur 4 Sterne

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
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Eine berührende Story über die Freiheit zu Sein …
von Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen aus Contwig am 24.06.2021
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung Zuallererst möchte ich mich dem gelungenen Cover widmen, denn das fiel mir als erstes ins Auge mit der Farbgestaltung und der Kugel die stilsicher eingebunden ist. Interessant und mit dem Titel hat es mich gleich mal neugierig werden lassen. Ich liebe die interessante Story, in der man eine junge Frau kennen... Meine Meinung Zuallererst möchte ich mich dem gelungenen Cover widmen, denn das fiel mir als erstes ins Auge mit der Farbgestaltung und der Kugel die stilsicher eingebunden ist. Interessant und mit dem Titel hat es mich gleich mal neugierig werden lassen. Ich liebe die interessante Story, in der man eine junge Frau kennenlernt die im Jahr 1714 merkt, dass es Zwänge gibt, von denen sie sich nicht befreien kann egal wie sie es versucht. Sie ist, mit ihren 23 Jahren im Dorf schon zu alt und doch will man sie an einen Mann verheiraten, der sie nicht liebt und sie ihn nicht. Dabei will Addie frei sein, ihr Leben leben, die Welt sehen und über sich selbst bestimmen. Was sie dabei nicht ahnt ist, dass ihr Flehen auf Rettung erhört wird und das der Pakt den sie eingeht ihr all das ermöglicht, aber sie dafür einen hohen Preis zahlen muss. Denn Addie ist ab Dato unsichtbar. Sie reist durch die Jahrhunderte und nichts was sie sammelt bleibt bei ihr und verschwindet auf mysteriöse Weise wieder. So, als würde sie gar nicht existieren, noch nicht mal für sich selbst. Das kann überaus depremierend sein. Denn irgendwann hat man vieles gesehen und man möchte jemanden mit dem man genau diese Erinnerungen teilen kann, sehnt sich nach Geborgenheit und Liebe. Addie weiß das nur zu gut und hat fast alle Hoffnung aufgegeben, bis sie auf Henry trifft. Ein Mann der in einem Antiquariat in NewYork arbeitet und der sich an Addie erinnern kann. Ich liebe die Idee und vor allem das Setting der Story. Man wird mitgenommen zu den Erinnrungen von Addie als sie sieben Jahre alt war und ihren Hang zur Kunst entdeckte. Dann immer wieder ein Szenewechsel zu dem Jahr 2014 und in die Jahre davor. Wie Addie lernte allein und ohne Familie und Freunde zurechtzukommen. Was sie antrieb, wie sie weiterlebte und vor allem welche Entscheidungen sie prägten. Addie hatte schon immer einen Sturkopf und zum Glück brauchte sie den auch in den nächsten Jahrhunderten. Ich finde die Beziehung mit dem Schatten, oder auch Teufel genannt sehr interessant und auch die Interaktion der beiden. Dazu die ausgezeichnete Darstellung des Erlebten und der Gefühlswelt der Protagonisten mit ihrer Charakteristika sind hervorragend ausgearbeitet und haben mich begeistert mitgenommen in die Melancholie des Seins.

Mein Fantasy-Highlight 2021
von Hilal Türe aus Bielefeld am 20.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1714, als Adeline LaRue in einem kleinen Ort in Frankreich verzweifelt den Zwängen ihrer Familie zu entkommen versucht. Sie soll einen Witwer mit 3 Kindern heiraten, den sie nicht einmal kennt. In ihrer Hochzeitsnacht läuft sie davon in den Wald und betet zu den alten Göttern, damit sie sie aus diese... Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1714, als Adeline LaRue in einem kleinen Ort in Frankreich verzweifelt den Zwängen ihrer Familie zu entkommen versucht. Sie soll einen Witwer mit 3 Kindern heiraten, den sie nicht einmal kennt. In ihrer Hochzeitsnacht läuft sie davon in den Wald und betet zu den alten Göttern, damit sie sie aus dieser ausweglosen Lage befreien. Doch nur der Teufel antwortet und bietet ihr einen Pakt an:  Freiheit und mehr Lebenszeit gegen ihre Seele. Doch das Abkommen hat einen Haken. Fortan ist sie dazu verdammt, ein rastlos Leben ohne Familie und Freunde zu führen. Denn jeder, der ihr begegnet, vergisst sie kurz darauf wieder. Und jede kleine Spur ihrer Existenz wird sofort wieder gelöscht. 300 Jahre später begegnet sie jedoch in New York einem jungen Mann, der sich wieder an Adeline erinnert und sich sogar in sie verliebt. Doch wie lange kann diese Liebe bestehen? Meine Leseerfahrung: Ich habe bisher noch keine Bücher von V.E. Schwab gelesen, was ich durchaus bedauere. Die Autorin hat mich bereits mit den ersten Seiten in die Story gezogen und gefesselt. Die Themen "Ewiges Leben" und "Pakt mit dem Teufel" sind zwar nicht wirklich neu, aber die Verflechtung und die Umstände, mit denen sich die Hauptfigur über 300 Jahre abmühen muss, sind bemerkenswert konstruiert. Da Adeline keiner Menschenseele auf Dauer in Erinnerung bleibt, ist es ein sehr einsames und hartes Leben, das die Autorin sehr gekonnt erzählt. Die Kapiteln wechseln zwischen Adelines Vergangenheit angefangen im Jahre 1689 und der Gegenwart im Jahre 2014. Ich habe Adeline sofort ins Herz geschlossen. Ihre Entwicklung durch die Jahrhunderte ist bemerkenswert. Aus dem einfachen naiven Mädchen wird eine mutige und scharfsinnige junge Frau, die schließlich so weit ist, dem Teufel die Stirn zu bieten. Außerdem fand ich es beeindruckend, wie sie trotz ihres Fluches einen Weg findet, sich mit Hilfe von Künstlern zu verewigen, indem sie sie als Muse inspiriert. Ich habe diese historischen Abschnitte sehr genossen. Denn Adeline durchwandert viele Schauplätze der europäischen Geschichte und erlebt faszinierende Momente. Auch grausame Erlebnisse bleiben ihr nicht erspart. So ist man zwischen den Kapiteln dermaßen gefesselt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ihr Gegenspieler Luc alias der Teufel ist ebenfalls ein faszinierender Charakter mit vielen Facetten. Als Leser ist man hin und hergerissen, ob man ihn mögen oder hassen soll. Neben ihm wirkt Henry etwas glanzlos. Das einzig Interessante an diesem ist sein Geheimnis, das er vor allen Menschen verbirgt und das nach und nach gelüftet wird. Was jedoch alle Figuren gemein haben, ist ihre Authentizität. Schwab ist eine grandiose Geschichtenerzählerin, die ein Blick für Zusammenhänge hat und dieses Talent zu einem Meisterwerk verarbeitet. Das wird sicherlich nicht das einzige Buch von ihr in meinem Regal sein. Fazit: Was als ein Leben in Ewigkeit beginnt, entwickelt sich zu einer bewegenden Liebesgeschichte mit einem denkwürdigen Abschluss. "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" ist ohne Zweifel mein bisheriges Fantasy-Highlight des Jahres und gehört von nun an zu den seltenen Schätzen im Bücherregal.

Viel Potenzial, aber Umsetzung etwas gescheitert.
von G. G. am 17.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das ist mein erster Roman von V.E.Schwab gewesen und ich habe das Buch gewählt, weil ich das Thema ziemlich spannend fand. Zum Inhalt: Damit ich nichts verrate, möchte ich nur kurz einige Sachen erwähnen, die ich wirklich gut fand. Es ist ein spannender Walzer zweier Protagonisten, die miteinander ein cleveres Spiel spielen un... Das ist mein erster Roman von V.E.Schwab gewesen und ich habe das Buch gewählt, weil ich das Thema ziemlich spannend fand. Zum Inhalt: Damit ich nichts verrate, möchte ich nur kurz einige Sachen erwähnen, die ich wirklich gut fand. Es ist ein spannender Walzer zweier Protagonisten, die miteinander ein cleveres Spiel spielen und sich durch die lange Zeitspanne verändern. Die Ausführung des Paktes war clever ausgearbeitet, es hat teilweise echt Spaß gemacht zu verfolgen wie der Teufel Addie auf Schritt und Tritt verfolgt und wo auch seine Schwächen sind. Problematisch wird es aber mit der Story, die leider oberflächlich bleibt und kaum Abwechslung mit Luc bietet. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, mehr Feinheiten und mehr Abwechslung im Bereich der Gespräche und Szenen. Es wird von 300 Jahren gesprochen und doch findet mehr als die Hälfte des Romans im 18. Jahrhundert statt, der Rest, der eigentlich auch spannend war, geht leider unter und ist zu kurz. Der Roman hat wahnsinnig viel Potenzial und hätte mehr in die Tiefe gehen können, um das Thema sensibel und detailliert schildern zu können. Da reichen 588 Seiten leider nicht. Toll fand ich, dass es dieses Mal keine kitschige Liebesgeschichte ist, sondern eine, die eher realistischer ist, obwohl ich bezweifle, dass Henry doch noch glücklich im Leben sein wird. Es gibt zwar eine Entwicklung bei Henry, aber Addie bleibt trotzdem in ihrem Leben gefangen und entwickelt sich kaum weiter, beginnt nur zu verstehen wie das Spiel gespielt wird. Leider, und deswegen ziehe ich einige Punkte ab, ist der Schreibstil teilweise grausam. Ich bin kein Fan von Hauptsätzen, die aneinander gereiht werden ohne schöne Nebensätze, die das ganze abrunden. Immer wieder hat mich der Schreibstil sogar genervt, weil es nicht flüssig ist, sondern stockend war. Hier wäre es schöner gewesen, eine blumigere, stilmittelgeschwängerte Sprache zu verwenden, das hätte dem Ganzen eine feine sensible Note gegeben. Ich finde Aufzählungen schrecklich und eintönig, banal und ernüchternd langweilig. Außerdem gab es einige Grammatikfehler, Zeitangaben stimmten nicht (in einem Kapitel wird Silvester gefeiert, dabei stimmt das Datum des Kapitels vorne und hinten nicht überein). Addie LaRue bleibt eine unsichtbare Person, dies kann natürlich gewollt sein, aber dennoch fehlt hier eindeutig mehr Tiefgang, mehr Szenen (die unzähligen Bettgeschichten waren wirklich irgendwann langweilig). Auch andere Episoden, die untergehen (sie war Spionin und doch nur kurz erwähnt, mehr gibt es dazu nicht), hätten dem ganzen einen sanften Touch gegeben. Fazit: Es ist nett, das Buch mal zu lesen, aber ein zweites Mal würde ich es nicht tun. Fantasyliebhaber kennen solche Storys schon und vor allem sind manche Szenen vorhersehbar, das nimmt dem ganzen Buch die Spannung. Es ist kein schlechtes Buch, aber bei solch einem gewaltigen Thema, hätte ich mir mehr Feinheiten und eine flüssigere Sprache gewünscht.

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