Erkül Bwaroo fischt im Trüben

Erkül Bwaroo ermittelt Band 7

Ruth M. Fuchs

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Beschreibung

Eigentlich wollte Erkül Bwaroo nur in Urlaub fahren. Doch dann trifft er unterwegs einen Fischer, der ihm eine geradezu unglaubliche Geschichte erzählt. Bwaroo wäre nicht Bwaroo, wenn er der Sache nicht auf den Grund gehen wollte. Und so findet er sich in einem Schloss wieder, das der Frau des Fischers gehört und allerlei, so illustre wie seltsame, Gäste beherbergt.
Als zu deren Unterhaltung ein Mörderspiel geplant wird, in dem der Elfendetektiv ermitteln soll, ist er wenig davon begeistert. Doch dann geschieht ein wirklicher Mord, und Bwaroos brillante kleine grauen Zellen sind gefragt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 30.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947832-01-9
Verlag Raposa Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/13,5/2 cm
Gewicht 409 g
Illustrator Christine Schlicht

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Der Fischer und Erkül Bwaroo
von Michèle Schmidt aus Duisburg am 24.02.2021

Ein neuer Kriminalfall im Märchenland Inhalt: Eigentlich wollte Erkül Bwaroo nur in Urlaub fahren. Doch dann trifft er unterwegs einen Fischer, der ihm eine geradezu unglaubliche Geschichte erzählt. Bwaroo wäre nicht Bwaroo, wenn er der Sache nicht auf den Grund gehen wollte. Und so findet er sich in einem Schloss wieder, da... Ein neuer Kriminalfall im Märchenland Inhalt: Eigentlich wollte Erkül Bwaroo nur in Urlaub fahren. Doch dann trifft er unterwegs einen Fischer, der ihm eine geradezu unglaubliche Geschichte erzählt. Bwaroo wäre nicht Bwaroo, wenn er der Sache nicht auf den Grund gehen wollte. Und so findet er sich in einem Schloss wieder, das der Frau des Fischers gehört und allerlei seltsame Gäste beherbergt. Meinung: Die Bücher von Ruth M. Fuchs sind immer eine liebevolle Mischung aus Krimis á la Agatha Christie (der Name des Elfendetektivs kommt nicht von ungefähr) und mehr oder weniger bekannten Märchen. Dieses Mal steht das Märchen vom Fischer und seiner Frau im Vordergrund. Die Figuren sind wieder herrlich schräg und haben viele lustige Eigenheiten. Das bringt ordentlich trubel und durcheinander in den Fall. Und jeder hat so seine kleinen Geheimnisse. Untermalt werden die Ermittlungen von detailreich beschrieben Schauplätzen. Das Kopfkino setzt sofort ab der ersten Seite ein. Wie man es vom literarischen Vorbild kennt, beginnt man auch sofort mit dem Elfendetektiv zu ermitteln. Vielleicht kommt der Leser ja doch vor dem Profi auf die Lösung… Wie immer lässt sich das Buch flüssig lesen und es ist gut verständlich erzählt. Einzig über Bwaroos Angewohnheit französisch zu sprechen kann den Leser hin und wieder stolpern. Aber entweder sind seine Redewendungen nicht entscheidend für die Handlung oder er übersetzt sie im nächsten Satz selbst. Also alles kein Problem. Fazit: Ein lustiger und spannender Cosy-Krimi, der sich selbst nicht so ernst nimmt. Hier ist was für Fans von klassischen Krimis und Fantasy dabei. Ich mag die Reihe sehr und würde bei jedem weiteren band zugreifen.

Jede Menge Verdächtige und ein rätselhafter Fisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 13.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Erholung für Bwaroo? Das passt doch irgendwie gar nicht zusammen, bei dem umtriebigen leben, das der Elfendetektiv führt. Nun, es kommt wie es kommen muss: Erküls Neugier, eine Einladung in ein Schloss, die Hilflosigkeit eines liebenden Fischers, ein verwunschener Fisch und schließlich ein gemeiner Mord machen eine Urlaubsreise ... Erholung für Bwaroo? Das passt doch irgendwie gar nicht zusammen, bei dem umtriebigen leben, das der Elfendetektiv führt. Nun, es kommt wie es kommen muss: Erküls Neugier, eine Einladung in ein Schloss, die Hilflosigkeit eines liebenden Fischers, ein verwunschener Fisch und schließlich ein gemeiner Mord machen eine Urlaubsreise des schicken, klugen und wortgewandten Erkül Bwaroo zunichte. Butler Orges ist natürlich mit von der Partie und fährt ein ganz neumodisches Vehikel, das sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Schnell muss Erkül feststellen, dass er es mit einer ganzen Menge an Verdächtigen zu tun hat und Orges zeigt seinen Unmut über einen unfähigen Vertreter seiner Zunft. Ilsebill, einst Fischersfrau, lebt mit einigen illustren wie auch merkwürdige Gästen und Personal auf einem Schloss, das sie sich von einem verwunschenen Fisch gewünscht hat. Der selbsternannte Krimiautor Ernest Saumweg schlägt zur Unterhaltung ein Krimispiel vor. Doch das „Vergnügen“ findet ein jähes Ende, als die schöne Magda am Fuße der Treppe des Schlosses tot aufgefunden wird. Erkül kann seine Eitelkeit im Hinblick auf seine Intelligenz das eine oder andere Mal nicht verschleiern, versucht es auch gar nicht. Trotzdem mag ich diesen kleinen, französisch-sprechenden Elf richtig gerne. Sein scharfer Verstand und seine Höflichkeit jedem gegenüber zeichnen ihn aus. Endlich zeigt Orges mal Gefühle, wenn es auch nur eine kurze Unmutsbezeichnung gegenüber dem Butler im Schloss ist. Zusammen sind Elf und Mensch ein eingespieltes und souveränes Team. Das versteckte Märchen im Fantasykrimi hat mich an meine Kindheit erinnert und ist mir ins Auge gesprungen. Schwieriger war es da schon mit meinen eigenen Ermittlungen. Doch auf Erkül ist bekanntlich Verlass und er hat mit viel Spürsinn den Mord aufgeklärt. Ganz in der Manier von seinem meisterlichen Vorbild Hercule Poirot behält er seine Gedankengänge bis zu Schluss für sich und versetzt damit den Kollegen Jupp des Öfteren in Unmut. Aber wer kann Erkül schon ernsthaft böse sein? Ich jedenfalls nicht! Mich hat „Erkül fisch im Trüben“ wieder sehr gut unterhalten. Die ganzen Charaktere sind trefflich beschrieben und entstanden vor meinem inneren Auge, die Spannung war stets da und Gefühle – vor allem Mitgefühl für Sebastian, der seine Ilsebill über alles liebt – kamen ebenfalls nicht zu kurz. Ein herzliches Dankeschön und die volle Punktzahl für dieses wunderbare Buch!

Ein etwas anderer Urlaub
von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2020

Erkül Bwaroo sehnt sich nach etwas Erholung und macht sich mit seinem treuen Diener Orges auf den Weg nach Torrenne. Unterwegs haben sie allerdings eine Autopanne und stranden bei Sebastian Timpetee. Der Fischer verweist die beiden an das Schloss, wo man ihnen mit ihrem Automobil sicher weiter helfen kann. Mit Erstaunen muss Erk... Erkül Bwaroo sehnt sich nach etwas Erholung und macht sich mit seinem treuen Diener Orges auf den Weg nach Torrenne. Unterwegs haben sie allerdings eine Autopanne und stranden bei Sebastian Timpetee. Der Fischer verweist die beiden an das Schloss, wo man ihnen mit ihrem Automobil sicher weiter helfen kann. Mit Erstaunen muss Erkül feststellen, dass die Schlossherrin die Frau des Fischers ist. Auf dem Schloss angekommen, findet der Elfendetektiv eine sehr illustre Gästeschar vor, die auf Kosten der Hausherrin dem Müßiggang fröhnen. Die Ankunft des bekannten Detektivs bringt alle auf die Idee, man könnte ein fingiertes Mörderspiel abhalten, bei dem der Elfendetektiv mit seiner Gabe glänzen kann. Doch sehr schnell wird aus Spiel blutiger Ernst und Erkül muss einmal mehr seine kleinen grauen Zellen bemühen, um den Fall zu lösen. Als Kind habe ich Märchen geliebt, aber selten hinterfragt. Eine Prinzessin,die ohne Nahrung oder Getrönke 100 Jahre schlafen kann, ein Wolf, der 2 Personen verschlingt, die das ganze dann auch überleben, ein Pfefferkuchenhaus mitten im Wald, oder ein Fisch, der Wünsche erfüllt – das war eben so, dafür waren es ja Märchen und keine realen Geschichten. Als Erwachsene macht man sich darüber erst recht keine Gedanken mehr. Die Autorin Ruth M. Fuchs aber schon. Daraus entwickelt sie dann immer neue Fälle für ihren Protagonisten Erkül Bwaroo. „Erkül Bwaroo fischt im Trüben“ ist bereits der 7. Band um den schrulligen kleinen Elfendetektiven und zugleich wieder einmal mehr eine wunderbare Hommage an die „Queen of crime“ Agatha Christie, nach deren weltbekannten Hercule Poirot der Elfendetektiv angelegt wurde. Die Autorin muss sich hinter dem weltberühmten Vorbild auch nicht verstecken. Viel Figuren, jeder mit dem einen oder anderen Geheimnis und geschickt platzierte „Red Herings“ sorgen dafür, dass der Spannungsbogen kontinuierlich ansteigt. Als Leser tappt man bis ziemlich zum Schluss im Dunkeln, wer und warum der Bösewicht ist. Die zuvor erwähnten Unglaubwürdigkeiten, die Märchen so mitbringen können, wurden, zumindest für mich, zufriedenstellend gelöst. Und ein Happy End gab es auch noch. Perfekter kann man kein Buch zum Abschluss beingn. Ich freue mich jedenfalls schon auf Band 8 der Reihe.


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