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Das Ende der Evolution

Der Mensch und die Vernichtung der Arten

Matthias Glaubrecht

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Beschreibung


Der Mensch und die Vernichtung der Arten

In seiner ebenso umfassenden wie beklemmenden Analyse des überall spürbaren Verlusts an Biodiversität sieht der renommierte Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht mit dem sich abzeichnenden größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier eine weltweite biologische Tragödie auf uns zukommen. Der Mensch ist heute so zum entscheidenden Evolutionsfaktor mutiert, der die Existenzgrundlage aller Lebewesen – auch seine eigene – gefährdet. Ob das Ende der Evolution, das spätestens ab Mitte des 21. Jahrhunderts ein realistisches Szenario zu werden droht, noch aufzuhalten sein wird, darüber wird allein unser Tun in den unmittelbar vor uns liegenden Jahrzehnten entscheiden.

»Glaubrecht trägt den Stand des Artensterbens in Zahlen und Analysen so zusammen, dass man das Buch besser nur im stabilen Gemütszustand zur Kenntnis nimmt.«

Matthias Glaubrecht, Jahrgang 1962, leitet als Evolutionsbiologe und Professor für Biodiversität das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg. Er schreibt regelmäßig für Zeitungen und Zeitschriften und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Am Ende des Archipels, Alfred Russel Wallace“ (2013).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1072
Erscheinungsdatum 26.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55448-7
Verlag Pantheon
Maße (L/B) 21,5/13,5 cm
Verkaufsrang 35473

Buchhändler-Empfehlungen

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Warnungen das es in Bezug auf die Verringerung der Artenvielfalt auf dieser Erde "kurz vor Zwölf" sei hat es schon viele gegeben. Daran gehalten hat sich die Menschheit immer noch nicht, wie dieses Buch eindrucksvoll belegt. Reicht noch ein "Ruck" oder ist es schon zu spät ?

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Sehr ausführlich beschreibt Matthias Glaubrecht wie es zu dem Massensterben verschiedenster Arten der Erde kommen konnte und was alles, auch gerade für uns Menschen, auf dem Spiel steht. Vielen ist gar nicht bewusst wie abhängig wir von der Natur sind.

Kundenbewertungen

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„Denn wir denken gerne schlau – wir handeln aber oft blöd“
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Biologe Matthias Glaubrecht beschreibt auf über 1000 Seiten, was viele von uns gerne ausblenden möchten: die Entwicklung des Menschen, die Bevölkerungsexplosion, das Artensterben, die rücksichtslose Ausbeutung der Natur, die „Bauart“ des Menschen und die menschengemachte Katastrophe, in die wir sehenden Auges laufen, wenn ni... Der Biologe Matthias Glaubrecht beschreibt auf über 1000 Seiten, was viele von uns gerne ausblenden möchten: die Entwicklung des Menschen, die Bevölkerungsexplosion, das Artensterben, die rücksichtslose Ausbeutung der Natur, die „Bauart“ des Menschen und die menschengemachte Katastrophe, in die wir sehenden Auges laufen, wenn nicht ein radikales und globales Umdenken einsetzt. Unangenehme Inhalte zwar, aber ein tolles Buch eines Autors, der für seine Themen brennt. Viel, viel Wissen über Mensch und Umwelt. Mit größtem Interesse gelesen.

Die Vernichtung der Arten
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In der Geschichte unseres Planeten gab es in Summe fünf große Massensterben. Zu keinem Zeitpunkt davon war der moderne Mensch jedoch schon Teil des Planeten. Immer wieder ist es also schon passiert, dass nicht nur einzelne Spezies, sondern ganze Artenstämme ausgestorben sind. Die Gründe dafür waren sehr unterschiedlich. So hat e... In der Geschichte unseres Planeten gab es in Summe fünf große Massensterben. Zu keinem Zeitpunkt davon war der moderne Mensch jedoch schon Teil des Planeten. Immer wieder ist es also schon passiert, dass nicht nur einzelne Spezies, sondern ganze Artenstämme ausgestorben sind. Die Gründe dafür waren sehr unterschiedlich. So hat etwa ein gewaltiger Asteroid vor knapp 65 Millionen Jahren fast die gesamte Population der Dinosaurier ausgelöscht. Lediglich die Vögel und die Krokodile blieben davon weitgehend verschont. Die Vögel, so glauben die modernen Evolutionsforscher unserer Zeit, überlebten lediglich dadurch, dass sie sehr klein waren. Krokodile lebten in den Meeren, welche von dem gewaltigen Einschlag weniger stark betroffen waren. Das ist das bekannteste Massensterben unserer Welt. Weit weniger bekannt jedoch ist eine weitere Katastrophe, die unseren Planeten heimgesucht hat. Vor mehreren Millionen Jahren traf ein Gammablitz unsere Heimat. Dieser hatte die gleichen negativen Auswirkungen auf unsere Tierwelt. Ganze Populationen starben aus. Doch nun stehen wir vor dem sechsten großen Massensterben. Noch nie in der Geschichte unseres Planeten standen dermaßen viele Bewohner kurz davor für immer zu verschwinden. Der deutsche Evolutionsbiologe und Wissenschaftshistoriker Matthias Glaubrecht begibt sich mit historischen Dokumenten und fossilen Überresten auf Spurensuche. Seine Nachforschungen ergeben ein groteskes und manchmal auch verwirrendes Bild für mich. Obwohl auch in unserem Jahrhundert vereinzelt immer wieder neue Arten entdeckt werden, man denke etwa an die Erfindung des Atommikroskops, ist dennoch ein starker Trend auszumachen. Immer mehr Tierarten geraten auf die „rote Liste“ der bedrohten Arten. Quer durch alle Kontinente unserer Erde ist diese Entwicklung nachzuvollziehen. Sei es nun in den Steppen der afrikanischen Savanne oder im Regenwald Brasiliens. Ganz egal, wo Herr Glaubrecht auch hinsieht, überall ergibt sich das gleiche Bild. Immer mehr Tierarten geraten durch unterschiedliche Einflüsse in Bedrängnis. Diese Tragödie hat jedoch viele Seiten, welche Herr Glaubrecht aufzeigt. Der Klimawandel zerstört den Lebensraum vieler großer und kleiner Tiere immer mehr. Der Regenwald Südamerikas wird zunehmend auch noch durch die starke Abholzung verkleinert. Durch die kontrollierte Vernichtung ganzer Biohabitate verschwinden nicht nur die Wälder, sondern auch die Tiere, die darin leben. Das trifft vor allem Affen und Gorillas, aber auch eine ganze Bandbreite von Papageienarten. Ein Buch, das eine dramatische Veränderung der Biodiversität unseres Planeten aufzeigt und zum Nachdenken anregt. Da Herr Glaubrecht Wissenschaftshistoriker ist, gibt es immer wieder einen historischen Rückblick, was das Lesen teilweise etwas ermüdend macht. Man erfährt zwar sehr viel Neues, aber auch manches, was man schon aus den Nachrichten oder diversen Tierdokumentationen kennt. Auch die Tatsache, dass das Werk über 1000 Seiten hat und immer wieder Wiederholungen aufwirft, macht es zwar interessant, aber dennoch an mehreren Stellen viel zu langatmig, um es komplett zu lesen.

Es ist nichts Neues! Wir waren dabei!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als meine elfte Buchempfehlung in der Quarantäne möchte ich das Buch „Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ von Matthias Glaubrecht vorstellen. Um es vorweg zu sagen: Matthias Glaubrecht habilitierte an der Humboldt-Universität Berlin und ist derzeit der leitende Direktor des Centrums für Naturkunde i... Als meine elfte Buchempfehlung in der Quarantäne möchte ich das Buch „Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ von Matthias Glaubrecht vorstellen. Um es vorweg zu sagen: Matthias Glaubrecht habilitierte an der Humboldt-Universität Berlin und ist derzeit der leitende Direktor des Centrums für Naturkunde in Hamburg. Es mag sein, dass man die Dramatik und Metaphorik des Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht nicht teilen möchte, mit der er seine beeindruckende und umfangreiche Darstellung des biologischen Zustands der Erde, auf der wir immerhin leben und leben werden müssen, ausgestaltet. Jedoch ist es auch bei den letzten Hinterbänklern mittlerweile angekommen, dass der Atommüll, der Müll in den Ozeanen, die Trinkwasserverunreinigungen, die gravierenden Landschaftsveränderungen, das Insektensterben, die Klimaveränderungen usw. usw. usw. Folgen haben werden: auch kausale Folgen für die Menschheit, aber auch für die ganze Biosphäre auf der Erde. Wenn man Matthias Glaubrecht folgen möchten, steht viel auf dem Spiel: „Das Anthropozän – unser durch den Menschen geprägtes Erdzeitalter – wird durch ein weltweites Massenaussterben der Arten, das sechste in der Erdgeschichte, markiert werden. Es wird das Ende der Evolution auf der Erde sein, so wie wir Menschen sie kennen.“ Gewiss kann man sich als Zyniker zurücklehnen und sagen: Wir sind nicht die Ersten, denen das zustößt. Jedoch werden wir womöglich die Ersten sein, die eine derart gravierende und selbst verursachte Veränderung dokumentieren und in ihr stehend ohne Handlungsreflex agieren. Neben den Klimaveränderungen und der Vermüllung der gesamten Erde, ist das Artensterben – wie Matthias Glaubrecht prognostiziert – jenes Phänomen, das die Menschheit und mit ihr die gesamte uns bekannte Evolution gefährden wird. Ursächlich eng verbunden ist das Artensterben mit der demografischen Entwicklung, die alle Ressourcen der Erde auf Land und in Wasser aufbraucht, um andere nicht-menschliche Lebensformen, und somit aber auch die eigene – einschränkt und vernichtet. Aber wie schon längst gesagt: Es ist nichts Neues! Wir waren dabei!

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