Träume von Freiheit - Ferner Horizont

Roman

Träume von Freiheit Band 2

Silke Böschen

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Beschreibung

Die amerikanische Kolonie im Dresden des 19. Jahrhunderts: Zu den reichen Amerikanern gehört auch Florence de Meli. Sie ist der umschwärmte Mittelpunkt der High Society. Doch ihr Ehemann tobt vor Eifersucht. Er schmiedet ein Komplott und lässt sie für verrückt erklären. Florence landet in der Irrenanstalt. Doch sie kämpft für ihre Kinder und Gerechtigkeit. Ihre abenteuerliche Reise führt sie quer durch Europa bis nach New York. Eine Scheidungsschlacht beginnt ...

Silke Böschen wurde in Bremerhaven geboren. Nach einem Zeitungsvolontariat und dem Journalistik-Studium arbeitete sie viele Jahre als Fernsehmoderatorin in der ARD. Sie war das Gesicht des Politik-Magazins „Kontraste“. Zuvor führte sie - als zweite Frau überhaupt - durch die „ARD-Sportschau“. Nach Stationen in Berlin und Frankfurt lebt sie nun mit ihrer Familie in Hamburg, wo sie als Fernsehreporterin unterwegs ist. „Träume von Freiheit - Ferner Horizont“ ist nach dem erfolgreichen Debüt „Träume von Freiheit - Flammen am Meer“ ihr zweiter Roman. Bei ihren aufwendigen Recherchen entdeckt Silke Böschen in Archiven und alten Zeitungen längst vergessene Geschichten aus dem 19. Jahrhundert. In ihrem neuen Roman lässt sie ein schillerndes Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte wieder lebendig werden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 07.04.2021
Verlag Gmeiner Verlag
Seitenzahl 510
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/4,3 cm
Gewicht 602 g
Auflage 2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2863-0

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Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Florence ist reich, schön und intelligent und ein Star in ihrer Gesellschaftsklasse. Wäre da nicht der eifersüchtige Ehemann, der sie in die Psychatrie einweisen lässt. Aber die Frau gibt nicht auf und setzt sich durch. Scheidung ein Makel oder eine Chance?

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Freiheitsträume
von manu63 aus Oberhausen am 26.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Träume von Freiheit Ferner Horizont ist der zweite Band einer Reihe rund um starke Frauen ihrer Zeit, geschrieben von Silke Böschen. Die Autorin beschäftigt sich mit Florence de Meli, eine Frau die es geschafft hat sich gegen ihren Ehemann zu wehren, der sie in eine Nervenheilanstalt sperren wollte. Angetrieben wurde er dabei vo... Träume von Freiheit Ferner Horizont ist der zweite Band einer Reihe rund um starke Frauen ihrer Zeit, geschrieben von Silke Böschen. Die Autorin beschäftigt sich mit Florence de Meli, eine Frau die es geschafft hat sich gegen ihren Ehemann zu wehren, der sie in eine Nervenheilanstalt sperren wollte. Angetrieben wurde er dabei von seiner Mutter, welche Florence nicht als Partnerin ihres Sohnes akzeptieren konnte, Der Autorin gelingt es die damalige Zeit gut in Worte zu fassen und zeigt die Probleme mit denen Florence zu kämpfen hatte. Ehefrauen hatten praktisch nicht viel mit zu reden, die Ehemänner konnten über sie frei bestimmen. Florences Kampf um Eigenständigkeit ist spannend zu lesen und ihre innere Zerrissenheit darüber, das sie ihre Kinder zurück lassen muss, ist stark greifbar. Insgesamt ein interessantes Frauenportrait das die damalige Zeit gut eingefangen hat. Ein umfangreiches Personenregister am Ende des Buches geht auf die tatsächlichen Personen und ihre Schicksale ein.

Sittengemälde des 19. Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürm am 16.06.2021

Auch der zweite Roman von Silke Böschen, der unter dem Übertitel "Träume der Freiheit" im Gmeiner Verlag erschienen ist, erzählt über wahre Schicksale von amerikanischen Frauen in Deutschland. Diesmal begleiten wir die blutjunge Florence de Meli in Dresden des 19. Jahrhunderts. Sie ist Mitglied der amerikanischen Gesellschaft... Auch der zweite Roman von Silke Böschen, der unter dem Übertitel "Träume der Freiheit" im Gmeiner Verlag erschienen ist, erzählt über wahre Schicksale von amerikanischen Frauen in Deutschland. Diesmal begleiten wir die blutjunge Florence de Meli in Dresden des 19. Jahrhunderts. Sie ist Mitglied der amerikanischen Gesellschaft in der sächsischen Hauptstadt. Die junge, hübsche und nicht auf den Mund gefallene Florence ist ein immer gern gesehener Gast in der Dresdner High Societey, was besonders ihrer Schwiegermutter Antoinette ein Dorn im Auge ist. Ihr krankhaft eifersüchtiger Mann Henri, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist, hört immer mehr auf die bösartigen Einflüsterungen seiner Mutter und lässt Florence entmündigen. In einer Nacht und Nebel Aktion wird sie mithilfe eines befreundeten Arztes in die Irrenanstalt Sonnenstein gebracht. Florence versucht mit Hilfe ihrer Freundinnen zu fliehen und die Scheidung einzureichen. Doch in einer Zeit, wo in der Irrenanstalt Menschen gebrochen werden, um danach einfach vor sich hinzuvegetieren und Frauen keinerlei Rechte haben, ist dies nicht einfach. Nur mit Hilfe der angesehenen Ehemänner ihrer Freundinnen gelingt ihnen die Verlegung in ein Sanatorium, wo Florence die Flucht gelingt. Doch es stellt sich noch immer die Frage: Kann sie ihre Kinder zurückgewinnen und vom europäischen Kontinent in die alte Heimat fliehen? Wie schon im ersten Roman von Silke Böschen "Flammen am Meer" hat sie auch diesmal eine historische Figur in den Mittelpunkt ihres Romans gestellt. Es ist wiederum eine starke Frau, die um ihre Freiheit und Unabhängigkeit kämpft, was zu dieser Zeit nur sehr schwer möglich war. Die Autorin zeigt vorallem das damalige Sittenbild und die gesellschaftlichen Zwänge sehr genau auf. Als Frau war man völlig vom Vater oder Ehemann abhängig. Er bestimmte und konnte sie, wenn sie ihm lästig wurde, jederzeit entmündigen oder wegsperren lassen. Hysterie oder Ungehorsam waren nur eine von vielen "Krankheiten" die von Männern gerne als Grund für einen Aufenthalt in der Psychatrie rechtfertigten. Was Florence in der Irrenanstalt erlebt, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Silke Böschen hat das Leben ihrer Florence etwas abenteuerlicher gestaltet, als die historisch belegte Figur. Dies hält auch den Spannungsbogen im Roman höher und lässt einem trotzdem in das wahre Leben von Florence blicken. Vorallem die Intrigen ihrer Schwiegermutter haben mich beim Lesen richtig aufgeregt. Nur in der Mitte flachte die Handlung ein bisschen ab. Schreibstil: Der Schreibstil ist der Zeit angepasst und lässt sich sehr gut lesen. Er ist sehr bilhaft, denn ich hatte Florence Leben in Bildern in meinem Kopf. Auch die damalige Kleidung und das Stadtbild von Dresden konnte ich mir wunderbar vorstellen. Fiktion und wahre Begebenheiten werden von der Autorin gekonnt vermischt. Sie hat wieder akribisch recherchiert und im Nachwort genau erklärt, was der Fiktion und Wahrheit entspringt. Dazu gibt es Personenregister, die fast gesamte Lebensläufe erzählen, und sich interessant lesen lassen. Fazit: Ein weiterer Roman über das Schicksal einer jungen amerikanischen Frau in Deutschland, die um ihre Unabhängigkeit kämpft. Ein Sittengemälde des 19. Jahrhunderts - spannend erzählt. Trotzdem gefiel mir "Flammen am Meer" eine Spur besser...

Eine starke Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.06.2021

„Träume von Freiheit-Ferner Horizont“ von Silke Böschen Spielort ist die amerikanische Kolonie in Dresden im 19. Jahrhundert. Florence de Meli ist mit einem ziemlich abscheulichen, jedoch reichen Ehemann verheiratet unter dem sie einiges auszuhalten hat. Ihr Lichtblick sind ihre geliebten Kinder Minnie und Henry. Doch ihr Ehema... „Träume von Freiheit-Ferner Horizont“ von Silke Böschen Spielort ist die amerikanische Kolonie in Dresden im 19. Jahrhundert. Florence de Meli ist mit einem ziemlich abscheulichen, jedoch reichen Ehemann verheiratet unter dem sie einiges auszuhalten hat. Ihr Lichtblick sind ihre geliebten Kinder Minnie und Henry. Doch ihr Ehemann und ihre bösartige Schwiegermutter wollen sie loswerden und hecken einen perfiden Plan aus. Ein Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit entfacht und treibt Florence immer weiter weg von ihren Kindern und ihrer Heimat Dresden. Silke Böschen thematisiert in ihrem Roman die Unfreiheit der Frauen im 19. Jahrhundert. Als Ehefrau hatte sie sich um Haushalt und Kinder zu kümmern. Eigene Wünsche und Bedürfnisse waren nicht erwünscht. Die Gesellschaft war starren Regeln und Ordnungen unterworfen. Auch vor dem Gesetz war der Mann der Vormund der Frau. Ohne seine Erlaubnis durfte sie kaum etwas. Der Roman hat mir wieder eindrücklich vor Augen geführt unter welchen Bedingungen Frauen noch vor gut 140 Jahren lebten. Für mich in der heutigen Zeit als Frau undenkbar. Und dennoch ist es nicht das graue Mittelalter sondern die Generation unserer Urgroßmütter. Die Erzählung fußt auf einer realen Persönlichkeit. Dies macht die ganze Geschichte umso dramatischer und läßt einem als Mutter das Herz zusammenziehen. Umso schöner finde ich es, dass Silke Böschen Florence de Meli mit diesem Roman eine unschätzbare Ehrung zuteil werden ließ. Florence wäre sicher sehr stolz auf diesen großartigen Roman.


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