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Vom Aufstehen

Ein Leben in Geschichten

Helga Schubert

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Beschreibung

Ein Jahrhundertleben - verwandelt in Literatur

Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. Helga Schubert erzählt in kurzen Episoden und klarer, berührender Sprache ein Jahrhundert deutscher Geschichte - ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Mehr als zehn Jahre steht sie unter Beobachtung der Stasi, bei ihrer ersten freien Wahl ist sie fast fünfzig Jahre alt. Doch erst nach dem Tod der Mutter kann sie sich versöhnen: mit der Mutter, einem Leben voller Widerständen und sich selbst.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783423438971
Verlag dtv
Dateigröße 2556 KB
Verkaufsrang 230

Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Kriegskind, Flüchtlingskind, Kind der Deutschen Teilung: Schuberts kurze Erzählungen lesen sich flüssig, fast wie eine einzelne Geschichte und erzählen von ihren eigenen Familienerfahrungen. Insbesondere das Verhältnis zur eisigen, gnadenlosen Mutter hat mich tief berührt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Frieden finden
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich kannte Helga Schubert vor dem Lesen ihres Geschichtenbands nicht aber nach dieser Lektüre werde ich sicherlich noch einiges von ihr lesen. Vom Aufstehen ist eigentlich eine Kurzgeschichte, ein kleiner Teil aus ihrem Leben, der doch so viel erzählt und über sie aussagt. Genauso sind auch die anderen Geschichten, die sie in... Ich kannte Helga Schubert vor dem Lesen ihres Geschichtenbands nicht aber nach dieser Lektüre werde ich sicherlich noch einiges von ihr lesen. Vom Aufstehen ist eigentlich eine Kurzgeschichte, ein kleiner Teil aus ihrem Leben, der doch so viel erzählt und über sie aussagt. Genauso sind auch die anderen Geschichten, die sie in diesem Buch vereint hat. Jede hat ein bestimmtes Thema, einen Zeitabschnitt aus ihrem Leben, der sie geprägt hat und ihr weiteres Leben bestimmt. Jede lässt den Leser in das Innere der Autorin blicken, die so viel erlebt hat, gutes wie schlechtes und trotzdem voller Optimismus in die Zukunft schaut. Sie zeigt, wie man Frieden finden kann, egal, wie gebeutelt man wurde. Sie hat mich mit ihren Geschichten sehr beeindruckt. Einige haben mir besser gefallen als andere, aber jede hat mich zum Nachdenken angeregt. Daher empfehle ich dieses Buch auch gern weiter. Fazit: Ich vergebe 4 Sterne.

„So konnte ich alle Kälte überleben. Jeden Tag. Bis heute“.
von einer Kundin/einem Kunden aus Weil am Rhein am 02.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In 29 bewegenden Geschichten erzählt Helga Schubert lebensklug und sehr sympathisch aus ihrem achtzigjährigen Leben: Vom Eingesperrtsein in einer Diktatur, von der Liebe zu ihrem pflegebedürftigen Mann, vom schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter und dem Ringen um Vergebung, von vielen kleinen und doch bedeutenden Momenten ihres ... In 29 bewegenden Geschichten erzählt Helga Schubert lebensklug und sehr sympathisch aus ihrem achtzigjährigen Leben: Vom Eingesperrtsein in einer Diktatur, von der Liebe zu ihrem pflegebedürftigen Mann, vom schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter und dem Ringen um Vergebung, von vielen kleinen und doch bedeutenden Momenten ihres langen Lebens. Sehr beeindruckt hat mich ihr klarer, unaufgeregter Schreibstil, mit dem sie in einer leisen Art intensiv zu berühren vermag. Die Geschichten springen zwischen den Zeiten und Themen hin und her, manche Episoden werden mehrfach aufgegriffen und dadurch immer besser verständlich. Wie ein Mosaik entfaltet sich dieses bewegte Jahrhundertleben nach und nach. Die letzte Geschichte rundet das Ganze schön ab, greift einige Kernthemen noch einmal auf und endet in der Gegenwart. Helga Schuberts Texte lösten viele Emotionen aus in mir und regten mich zum Nachdenken an. Schon der erste Text hat mir sehr gefallen: Hier beschreibt die Autorin, wie wertvoll ihre alljährlichen Sommerferien bei ihren Grosseltern in Greifswald für sie waren, wie die Liebe, die sie dort erleben durfte, sie gestärkt haben: „So konnte ich alle Kälte überleben. Jeden Tag. Bis heute“. Viele Texte sind sehr poetisch, wie beispielsweise Schuberts Betrachtungen über den Winter. In ihrer letzten Erzählung „vom Aufstehen“, mit der sie den Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 gewonnen hat, verdichtet sie die wichtigsten Lebensthemen noch ein mal und rundet mit dem Ankommen in der Gegenwart das Buch stimmig ab. Ganz intim und persönlich zeigt sie die Verletzungen durch ihre Mutter und die tiefe Liebe zu ihrem Mann. „Vom aufstehen“ sei die wichtigste Erzählung, die sie je in ihrem Leben geschrieben habe. Sie hätte achtzig Jahre werden müssen, um dies schreiben zu können, erklärte die Autorin in einem Gespräch zum Preis. Trotz grosser Verletzungen während ihrer Kindheit, entbehrungsreichen Jahrzehnten in der DDR und dem auch im Erwachsenenalter schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter schreibt Schubert stets mit Milde und ohne Groll über die schweren Momente ihres Lebens. Das hat mich sehr beeindruckt. Auch die Gelassenheit und Wärme in ihren Texten finde ich bemerkenswert. Es wirkt stets so als sagte sie: ja, es war schwer, aber so war es nun mal. „Alles gut“. Ganz klar kommt gegen Schluss aber auch zum Ausdruck, wie sehr sie um diese Lebenseinstellung gerungen hat und wohl noch immer ringt. Ich bin dankbar, dass ich an diesem Leben teilhaben durfte. Ganz grosse Leseempfehlung! Das Mosaik von Helga Schuberts Leben ist sehr berührend und herzerwärmend! Was für eine sympathische, bescheidene und feinsinnige Frau.

Tiefblicke und Einblicke in ein Leben
von Caroas aus Zell am See am 02.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Helga Schubert erzählt in Kapitel eingeteilt von ihrem Leben. Das Verhältnis zu ihrer Mutter bzw. dieser zu ihr stellt sie so dar, dass sie von sich selbst in der dritten Person erzählt. Was für mich anfangs ungewöhnlich war. Sie verwendet tiefgründige Aussagen und treffsichere Zitate. Sie erzählt auch kurz, präzise und ohne ... Helga Schubert erzählt in Kapitel eingeteilt von ihrem Leben. Das Verhältnis zu ihrer Mutter bzw. dieser zu ihr stellt sie so dar, dass sie von sich selbst in der dritten Person erzählt. Was für mich anfangs ungewöhnlich war. Sie verwendet tiefgründige Aussagen und treffsichere Zitate. Sie erzählt auch kurz, präzise und ohne viel Gefühlsduselei von ihrem Leben, ihren Grosseltern, Mutter und späteren Lebenspartner. Sie hatte sicher kein einfaches Leben, aber sie lies sich auch nie unterkriegen. Fazit, ein tiefblickendes Buch für das man sich die Zeit zum Lesen nehmen sollte. Lesen sollte man es auf jedenfall.


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