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Der Verdacht

Roman

Ashley Audrain

(26)
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Beschreibung

Wenn auf das größte Glück sofort die Angst folgt ...

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht - und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

Wenn man sein Kind bedingungslos lieben möchte, aber die Angst das überwältigendere Gefühl ist. »Der Verdacht« erzählt von schicksalhaften Familienbanden, von Obsession und der Zerbrechlichkeit von Glück - ein zutiefst aufwühlender Roman von großer Sogkraft, erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783641275334
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Push
Dateigröße 1623 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 287

Buchhändler-Empfehlungen

Beklemmend und doch faszinierend.

Jasmin Haider, Thalia-Buchhandlung Vaihingen

Dieser Roman, der gut als Psychothriller bezeichnet werden könnte, hält die Spannung durchgehend von einem sehr verwirrenden Beginn bis zu einem erschreckenden Ende. Erzählt wird eine Geschichte über das Dasein, die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an Mütter, aus der Perspektive dreier Generationen einer Familie. Ich empfand die Grundstimmung als sehr beklemmend, denn es werden durchaus auch Tabu-Themen angesprochen. Möglicherweise ist meine aktuelle Schwangerschaft auch schuld an meinen Gefühlen, doch wie selbstverständlich ist denn die Liebe einer Mutter zum eigenen Kind? Wie eine stabile Beziehung aufbauen, wenn man die Natur des Kindes hinterfragt, wenn man das Gefühl dem Bösen zu begegnen nicht abschütteln kann, beim betrachten des eigenen Kindes? So ergeht es Blythe, die zentrale Person des Buches, die Ihre Erstgeborene nicht lieben kann, da ihr das berechnende kleine Mädchen in gewisserweise Angst macht. Mit der Geburt des zweiten Kindes beruhigt sich die Lage, die nicht nur die Beziehung zur Tochter belastet, sondern mittlerweile auch ihre Ehe, bis eine unglaubliche Tragödie passiert- Und Blythe sich mit der Wahrheit konfrontiert sieht. Die Geschichte hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich, viele negative Gefühle und pure Faszination, sowie Verständnis brachen aus mir hervor. Die kurzen Kapitel aus der Sicht von Blythe sind sowohl erschreckend wie auch intim, sie spiegeln ihren eigenen Horror des Mutterseins perfekt wider. Die gesamte Bandbreite der Gefühle, von Freude zur Hilflosigkeit, von Frust zur überschwänglichen Liebe, jede Gefühlsregung macht aus der Protagonistin eine authentisch wiedergegeben Person. Die Geschichte ist düster, doch auch unterhaltsam und beschäftigt mich noch nachhaltig. Eine klare Empfehlung meinerseits für fesselnde Lesestunden.

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Was für ein Familiendrama! Was für eine Sogwirkung! Ich konnte nicht aufhören zu lesen, mit zu fiebern, zu leiden und zu zweifeln : Kann ich der Erzählerin mit ihrer problematischen Vorgeschichte überhaupt trauen? Psychologische Spannung, die unter die Haut geht! Wahnsinn!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
21
5
0
0
0

Unglaublich echt und ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das erste, das mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Ich habe nur sehr selten ein Buch in die Finger bekommen, dass komplett aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, so wie es bei diesem der Fall ist. Ich liebe es! Daran könnte es auch liegen, dass ich dieses Buch innerhalb von kürzester Zeit verschlungen ha... Das erste, das mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Ich habe nur sehr selten ein Buch in die Finger bekommen, dass komplett aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, so wie es bei diesem der Fall ist. Ich liebe es! Daran könnte es auch liegen, dass ich dieses Buch innerhalb von kürzester Zeit verschlungen habe. Ich zitiere den Klappentext: "[...] ein Roman, der unter die Haut geht, brutal ehrlich, bestechend klug und unvergesslich". Diesem Satz kann ich DEFINITIV zustimmen. Ich denke, dass die Ich-Perspektive auch dafür sorgt, dass man sich in Blythe, die Protagonistin, total hineinversetzen und mit ihr mitfühlen kann. Das Buch wurde so real und echt geschrieben, wie ich es nur selten gelesen habe. Es legt so viele Gefühle offen, über die man in unserer Gesellschaft noch immer nicht spricht. Ich selbst bin nicht Mutter, doch obwohl dieses Buch vom Muttersein handelt, konnte ich mich immer gut in Blythe hineinversetzen. Als Tochter, die von ihrer Mutter bedingungslos geliebt wurde, hat mich die Geschichte total berührt und meine Sicht auf einige Aspekte einer, bzw. meiner Mutter-Tochter-Beziehung geändert und auch meine eigene Mutter noch mehr zu schätzen gelehrt. Schon von Anfang an ist die Geschichte sehr fesselnd. Vom anfänglichen Cliff-Hänger, über die vielen Kapitel, bis zum letzten Satz bleibt es spannend. Ich hoffe sehr, dass Ashley uns nicht nur mit diesem Teil zurücklässt, sondern die Geschichte fortsetzt. Wie ich zu Beginn geschrieben habe, bin ein großer Fan des Schreibstils. Für mich war es nicht schwierig zu wissen, welche Person gemeint ist, wenn diese nur mit "du" oder "sie" bezeichnet wird. Schwierig fand ich teilweise nur die Zeitsprünge in den Kapiteln. Es dauerte immer einige Sätze, bis ich alle Personen in den richtigen Kontext ordnen konnte. Diese Tatsache ist jedoch für mich nicht schwerwiegend genug, um diesem Roman einen Stern abzuziehen, denn diese 5 Sterne sind definitiv verdient. Ich bin sehr froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben und kann es wirklich jedem empfehlen, der einen Roman sucht, der nicht nur an das reale Leben angeknüpft ist, sondern auch mit Spannung gefüllt ist, sodass man nur darauf wartet, dass eine Fortsetzung erscheint.

Schockierend, spannend und sehr gut erzählt
von Spannungsjägerin am 10.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Meinung: Das Cover macht vielleicht nicht besonders aufmerksam auf das Buch, aber der Klappentext umso mehr. Das Buch hält was ich mir versprochen habe und mehr. Blythe wird geplant Schwanger und freut sich auf ihr erstes Kind. Sie möchte eine gute Mutter sein, doch schon bei der Geburt möchte sich die richtigen Gefühle nicht... Meinung: Das Cover macht vielleicht nicht besonders aufmerksam auf das Buch, aber der Klappentext umso mehr. Das Buch hält was ich mir versprochen habe und mehr. Blythe wird geplant Schwanger und freut sich auf ihr erstes Kind. Sie möchte eine gute Mutter sein, doch schon bei der Geburt möchte sich die richtigen Gefühle nicht einstellen und Ablehnung für die kleine Violet macht sich breit. Neben der Ablehnung gesellt sich aber auch Angst, denn Violet entwickelt ein feinseliges Verhalten und scheint absichtlich böse. Mit ihren Sorgen bleibt sie alleine, denn ihr Mann Fox liebt seine Tochter, doch eines Tages passiert etwas schreckliches... In die ersten Seiten musste ich mich zunächst erst kurz rein finden, denn das Buch ist eine Geschichte, die aus der Sicht von Blythe erzählt wird und sich direkt an ihren Mann Fox richtet. Der Prolog spiegelt dabei die Zukunft wieder. Obwohl ich mich kurz an den Erzählstil gewöhnen müsste, hat er mir mit jeder Seite besser gefallen. Auch wenn eigentlich ihr Mann angesprochen wird, hab ich mich auch als Leser zu einem gewissen Punkt angesprochen gefühlt und das hat das Buch irgendwie persönlicher gemacht, was auch dadurch unterstützt wird, dass die Geschichte wie ein Tagebuch aufgebaut ist. Der Leser begleitet Blythe auf "Nur" 300 Seiten über mehrere Jahre hinweg und die Kapitel sind recht kurz gehalten. Zudem gibt es auch Einblicke in die Vergangenheit von Blythes Mutter und Großmutter, die eine Entscheidende Rolle für den Charaktere von Blythe spielen. Trotz der kürze fehlt es dem Buch zu keiner Zeit an Inhalt. Die Sprünge in der Zeit wurden genau an der richtigen Stelle gemacht und keine Szenen wurde Seite lang dargestellt. Die Gestaltung der Geschichte wurde für mich einfach genau auf den Punkt gebracht. Während der Klappentext schon recht viel von der Geschichte verrät, wartet trotzdem noch das ein oder andere auf den Leser, das überrascht und schockiert. Aber nicht nur die Gestaltung der Geschichte konnte mich überzeugen, sondern auch die Charaktere. Der Leser verfolgt Blythe über Seiten und Jahre hinweg und durch verschiedene Ereignisse verändert sie sich. Die Veränderung ist sehr authentisch und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite finden sich Fox und Violet, die mir mit ihrem Charaktere zwar nicht gefallen haben, aber das gehört unweigerlich zur Geschichte. Fazit: "Der Verdacht" konnte mich in allen Punkten überzeugen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Blythe Geschrieben, die ihren Mann Fox anspricht, und das Buch liest sich wie ein Tagebuch. Das ganze macht die Geschichte sehr persönlich und auch als Leser findet man sich nochmal tiefer in der Geschichte wieder. Der doch recht kurze Roman schafft es eine Geschichte, die über Jahre hinweg spielt, genau richtig zu erzählen. Mir hat beim Lesen nichts gefehlt. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil, wenig Protagonisten und im Nachhinein vielleicht eher weniger Handlung, hat es die Autorin geschafft eine sehr ansprechende, aber auch umso schockierender Geschichte zu schreiben. Manche Szenen haben etwas an einen Thriller erinnert, was sehr für die vorhandene Spannung des Buches spricht und auch Gänsehaut Momente bleiben nicht aus. Das Buch behandelt, wie ich finde, ein wichtiges Thema und alle die sich von dem Buch angesprochen fühlen, sollten nicht länger überlegen und zu dem Buch greifen.

Mutterlieber
von marielu am 09.04.2021

Zum Inhalt: Blythe ist glücklich mit ihrem Mann Fox, als endlich das ersehnte Baby auf die Welt kommt ist Fox ganz verzaubert von seiner Tochter Violet. Blythe jedoch kann keine großen Gefühle für ihre Tochter empfinden, denn Violet verhält sich ihr gegenüber immer ablehnend und macht ihr das Leben schwer sobald Fox das Haus ... Zum Inhalt: Blythe ist glücklich mit ihrem Mann Fox, als endlich das ersehnte Baby auf die Welt kommt ist Fox ganz verzaubert von seiner Tochter Violet. Blythe jedoch kann keine großen Gefühle für ihre Tochter empfinden, denn Violet verhält sich ihr gegenüber immer ablehnend und macht ihr das Leben schwer sobald Fox das Haus verlässt. So kommt es, dass der Alltag für Blythe und Violet wie ein Kampf ums Überleben wird. Liegt das nun an Violet oder an Blythe, die selbst keine glückliche Kindheit hatte? Als Blythe ihren Sohn Sam zur Welt bringt erfährt sie die tiefen Muttergefühle, die sie sich bei Violet so sehr gewünscht hat. Auch der Alltag mit Violet bessert sich nun, bis eines Tages ein tragischer Unfall das Leben der Familie zerstört und Blythe sich mit einen schrecklichen Verdacht quält. Meine Meinung: Ein Plot, der ohne viele Protagonisten auskommt. Durch Rückblenden zu Etta, Blythes Großmutter und Cecilia, ihrer Mutter erfährt man was Blythes Mutter meinte mit dem Satz: „ Wir Frauen in der Familie sind anders“. Geschrieben ist die Story in der Vergangenheitsform, in der Blythe ihrem Mann Fox ihre Sicht der Dinge rückblickend erzählt. Die Autorin Ashley Audrain greift in diesem Buch ein Tabuthema auf, denn niemand erzählt einer schwangeren Frau, dass nicht immer sofort die tiefen Muttergefühle nach der Geburt entstehen. Man merkt hier auch Blythes verzweifelte Suche nach Müttern, denen es ähnlich wie ihr geht. Hatte ich zuerst das Gefühl, dass Violets Verhalten ihrer Mutter gegenüber daher rührt das Blythe sie irgendwie ablehnt, so sah ich mich jedoch im Laufe des Buches immer öfters mit der Frage konfrontiert ob es auch die Möglichkeit gibt das ein Kind von Anfang an manipulativ und böse sein kann. Der innere Zwiespalt in dem sich Blythe befindet ist authentisch dargestellt, sie liebt ihre Tochter auf ihre Weise, empfindet aber gleichzeitig wenig für sie da sie mit ihr nicht klar kommt. Dass sie aber zur Mutterliebe fähig ist, beweist sie bei ihrem Sohn Sam. Aber wie sieht es bei Violet aus? Hasst sie ihre Mutter oder ist sie psychopathisch veranlagt? Mit Situationen die man unterschiedlich interpretieren kann und kleine Andeutungen in gewisse Richtungen, damit spielt die Autorin gekonnt in ihrem Debütroman. Ein Buch das gleichzeitig berührt und schockiert und den Leser gleichermaßen in einen Zwiespalt seiner Gefühle stürzt. Düster und spannend geschrieben, fasst schon einem Psychothriller gleich wollte ich stets wissen wie es weiter geht und konnte deshalb das Buch nicht aus der Hand legen. Fazit: Debütroman mit einem Tabuthema das spannend und überzeugend umgesetzt wurde. Fesselnde Lesestunden garantiert.

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