Fast hell

Alexander Osang

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Beschreibung

Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere …

Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist.

Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen - und in dieser Reihe
funkelt es.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 18.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03858-8
Verlag Aufbau Verlage
Maße (L/B/H) 22,1/13,5/2,5 cm
Gewicht 374 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 18927

Buchhändler-Empfehlungen

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Viele Geschichten vereinigt Osang in diesem Buch. Doppelporträt und Reisereportagen prägen den Text. Es ist kein Roman über die verpassten Möglichkeiten vor der Wende, sondern eine anekdotenhafte und vielschichtige Sicht eines in Ostdeutschland geborenen Weltenbürgers.

Aufbruch zu neuen Ufern

Simone Page, Thalia-Buchhandlung Kaufbeuren

Ich mag die Sprache und den Stil von Alexander Osang.Aus diesem Grund habe ich mich auch auf das neue Buch von ihm gefreut und wurde nicht enttäuscht.Eine gelungene Erzählung über die Möglichkeiten und Chancen nach der Wende für die jungen Ostdeutschen. Verschlungene Lebenswege führen die Protagonisten um die halbe Welt, nach Jerusalem, New York,St. Petersburg .Ab und an liest es sich wie ein Schelmenroman mit gelungenen Wendungen und Anekdoten. Es ist aber auch ein nachdenkliches Buch und für alle zu empfehlen, die sich über die Zeit des Erwachsenwerdens in den 70er/80er Jahren in der DDR informieren möchten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Im Epilog sagt Alexander Osang: "Ich wollte ein Ostleben erzählen, ein ganz normales, aufregendes Ostleben. Keines, das man erwartete..." Genau das ist für mich das Besondere an "Fast hell", ein Ostleben mit gänzlich anderen Facetten als sonst vielfach beschrieben. Denn es gab sie durchaus, die "anderen" Biografien außerhalb der... Im Epilog sagt Alexander Osang: "Ich wollte ein Ostleben erzählen, ein ganz normales, aufregendes Ostleben. Keines, das man erwartete..." Genau das ist für mich das Besondere an "Fast hell", ein Ostleben mit gänzlich anderen Facetten als sonst vielfach beschrieben. Denn es gab sie durchaus, die "anderen" Biografien außerhalb der "Ostnorm"- die trotz der äußeren Umstände geprägt waren durch Internationalität, Vielfältigkeit und Reflexion. Dass es schließlich zur (fast unvermeidlichen) Stasi-Geschichte kommt, stört da nicht, im Gegenteil. Denn darauf eröffnet Osang einen Blick, durch den sich der Kreis dieser Ostleben schlüssig schließt.

Biographische Impressionen
von Sursulapitschi am 04.06.2021

In seiner Eigenschaft als Journalist bekommt Alexander Osang den Auftrag, einen Ostdeutschen zu portraitieren, eine Art Bericht über die ostdeutsche Seele zu verfassen. Dazu möchte er seinen alten Freund Uwe befragen und schließt sich an, als der mit seiner Mutter eine Schiffsreise nach St. Petersburg unternimmt. Allerdings w... In seiner Eigenschaft als Journalist bekommt Alexander Osang den Auftrag, einen Ostdeutschen zu portraitieren, eine Art Bericht über die ostdeutsche Seele zu verfassen. Dazu möchte er seinen alten Freund Uwe befragen und schließt sich an, als der mit seiner Mutter eine Schiffsreise nach St. Petersburg unternimmt. Allerdings wird ihm schnell klar, dass er eigentlich sich selbst befragen könnte. Erinnerungen an sein Aufwachsen in der DDR, die Zeit der Wende und auch danach hat er selbst genug. Und ist Uwe überhaupt ein „Vorzeige-Ossi“, gibt es den überhaupt? Was trägt man mit sich herum, wenn man in der DDR aufgewachsen ist und kann man das ablegen? Wie passt das Bild, das die Welt von Ostdeutschen hat zur Realität? In schöner Sprache und mit einer guten Portion Selbstironie erzählt der Autor von seinem und auch von Uwes Leben, bedenkt, betrachtet, erinnert, was durchaus einigen Charme hat. Allerdings gehen seine Gedanken in alle Richtungen, schweifen hin und her, die Schiffsreise ist nur ein sehr loser roter Faden. Es ist klug und interessant, langweilt nicht, fesselt aber auch nicht sehr. Ein bisschen mehr Struktur mit einem Anflug von Handlung hätte mir besser gefallen. Das Hörbuch dauert 5 Std. und 50 Min und wird gelesen von Stefan Kaminski, dessen Interpretation dem Buch ein Upgrade verpasst. Er kann aus dem Stand berlinern oder sächseln wenn es erforderlich ist und illustriert das Geschehen wunderbar. Nach kürzester Zeit vergisst man, dass da jemand liest und denkt, der Autor spricht persönlich. Vielleicht kann man dieses Buch am besten als biographische Impressionen eines ostdeutschen Globetrotters verstehen. „Alles ist genau so passiert, soweit ich mich erinnere.“

Fast hell
von einer Kundin/einem Kunden aus Wünnewil am 23.05.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere … Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch... Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere … Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt. Der Schreibstil ist ziemlich anstrengend. Der Autor erzählt abwechslungsweise Geschichten aus seiner und aus Uwes Sicht. Manchmal ist es ein rechtes Hin und Her, so dass man teilweise nicht mehr ganz weiss, ob das jetzt Uwes oder Osangs Erlebnisse sind. Ebenfalls wird wild in der Zeitlinie hin- und hergesprungen. Dies führte unter anderem dazu, dass ich kaum einen roten Faden in der Geschichte finden konnte. Es wurden einfach diverse Anekdoten erzählt, teilweise über Seiten hinweg äusserst detailliert beschrieben, um dann am Ende etwas wie «vielleicht war es auch ganz anders» anzuhängen. Man wird überhäuft mit einer Reihe von Namen und Personen, manchmal noch mit diversen Zusatzinformationen über sie, obwohl sie eine der Geschichten nur am Rande streiften. Für mich war das alles in allem einfach zu viel der Details. Beispielswese hätte man wohl mindestens die Hälfte des Epilogs streichen können, weil das meiste einfach nicht wirklich relevant war… Die Geschichten wären zwar teilweise unterhaltsam, hat mich aber doch zu wenig gepackt..


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