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Der große Sommer

Roman

Ewald Arenz

(107)
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Beschreibung

Der erste Sprung, die erste Liebe, das erste Unglück

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.

»›Der große Sommer‹ ist ein Sommerroman, ein Jugendbuch, eine Coming-Of-Age-Geschichte. Eine Hymne an etwas, das so einmalig und prägend ist.«
Barbara Cunietti, HEILBRONNER STIMME

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 26.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8153-6
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,9/3 cm
Gewicht 400 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 264

Buchhändler-Empfehlungen

So schön!

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Wer ein Faible für besondere Covergestaltung hat, kann an diesem Buch nicht vorbei gehen. Aber hält die Geschichte, was das "Kleid" verspricht? Ich finde, hier stimmt beides! Zum einen fängt Ewald Arenz das Lebensgefühl Anfang der 80er Jahre hervorragend ein. Und zum anderen ist die Geschichte von Frieder zeitlos und so gar nicht nostalgisch. Wie Frieder diesen großen Sommer erlebt, wie ihn die erste große Liebe "erwischt" und wie sehr seine Freundschaft auf dem Prüfstand steht, hat mich berührt und sehr gut unterhalten.

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Erfolgreich drückt Arenz auf die richtigen Knöpfe und schafft es, einen zurück in diesen einen Sommer zu führen. Dieser Sommer, der ewig scheint und nahezu kein Ende nimmt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
107 Bewertungen
Übersicht
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Comedent qui morituri
von einer Kundin/einem Kunden aus Potsdam am 11.04.2021

Als junger Mensch erwartet man nichts sehnsüchtiger, als endlich erwachsen zu sein und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Klug ist man ja schon. Klüger als die Erwachsenen in jedem Fall. Die haben ja keine Ahnung vom jung sein, von der Ungeduld, dass das Leben endlich beginnt. Wenn man dann erwachsen ist, kann man diese ku... Als junger Mensch erwartet man nichts sehnsüchtiger, als endlich erwachsen zu sein und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Klug ist man ja schon. Klüger als die Erwachsenen in jedem Fall. Die haben ja keine Ahnung vom jung sein, von der Ungeduld, dass das Leben endlich beginnt. Wenn man dann erwachsen ist, kann man diese kurze Zeit der Jugend nicht mehr vergessen. Damals lag die Welt und das ganze Leben noch vor einem. Alles war so intensiv, Achterbahnen der Gefühle, die Suche nach sich selbst, die Zukunft voll mit Träumen, Ideen und Vorstellungen. Friedrich ist da gerade mittendrin. Eigentlich läuft es nicht so gut für ihn. Seine Versetzung ist gefährdet, mal wieder, und darum darf er nicht mit in den Familienurlaub, sondern soll zum Lernen für die Nachprüfungen in Mathe und Latein die Ferien bei seinen Großeltern verbringen. Aber da sind ja noch seine Schwester Alma, die gerade ein Sommerpraktikum im Altenheim absolviert, sein bester Freund Johann und das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug aus dem Freibad. Da wird Friedrich den Sommer bei seinem strengen Großvater wohl überleben. Ewald Arenz hat einen bemerkenswerten Jugendroman geschrieben. Er spielt in den frühen Siebziger Jahren, in denen Telefonzellen das Tor zur Welt bedeuten und digitale Ablenkung noch reine Zukunftsmusik war. Es geht um die erste Liebe, um Freundschaft und Verantwortung. Die vier Jugendlichen gehören zu der ersten Generation, die nach dem Krieg geboren wurde und für die das Leben in erster Linie unbeschwert zu sein scheint. Der Krieg ist eine Erzählung aus der Welt der Erwachsenen, auf sie allein wirft er noch seine Schatten. Arenz jugendliche Figuren sind grundsympathisch. Sie haben Tiefe, Charakter und düstere Ecken in ihren Köpfen. Sie sind gleichsam ernsthaft und idiotisch unvernünftig. Mein jugendliches Ich wäre gern mit ihnen befreundet gewesen. Arenz kann aber auch glaubhafte erwachsene Charaktere zeichnen. Frieders Großvater ist ein harter, unbeugsamer Mann. Ein Medizinier, in den sich Frieders Großmutter rettungslos verliebte und die Ehe einging, obwohl er ihre Kinder aus erster Ehe nicht im gemeinsamen Leben erlaubte. Das ist sowohl für Frieder als auch für mich als Leser völlig unvorstellbar. Vor allem weil Nana, Frieders Oma, so eine liebevolle, warmherzige und kreative Frau ist. Arenz Erwachsene sind fast ausschließlich Vorbildfiguren oder nebensächlich. Sie sind weder Stereotypen noch Lichtgestalten. Es sind Frieders Augen, durch die wir Leser sie betrachten. Und Frieder entdeckt in diesem Sommer neue Seiten an den Erwachsenen in seinem Umfeld. So wie er auch schmerzlich neue Seiten an sich und an seinen Freunden entdecken muss. Ich bin beeindruckt, wie leicht Ewald Arenz seinen dichten, komplexen Roman erzählt. Wie schnell er mich mitten hinein in diesen Sommer holt, in dem die Stunden mal unendlich langsam und dann wieder rasend schnell und voller Herzklopfen vergehen. Ein kluger, vielschichtiger Ausflug in die Zeit der Jugend, die uns letztlich alle auf die ein oder andere Weise geprägt hat.

Ein Sommer, der alles verändert
von einer Kundin/einem Kunden aus Düchelsdorf am 10.04.2021

Könnt ihr euch noch an die innere Unruhe in der letzten Stunde vor den langen Sommerferien erinnern? Obgleich diese Stunde von den Lehrern meist mit Videovorführungen gefüllt wurden, konnte man sich vor lauter Vorfreude kaum auf seinem Stuhl halten. Nach dem Klingeln warteten damals acht vielversprechende Ferienwochen auf mich, ... Könnt ihr euch noch an die innere Unruhe in der letzten Stunde vor den langen Sommerferien erinnern? Obgleich diese Stunde von den Lehrern meist mit Videovorführungen gefüllt wurden, konnte man sich vor lauter Vorfreude kaum auf seinem Stuhl halten. Nach dem Klingeln warteten damals acht vielversprechende Ferienwochen auf mich, in denen gefühlt alles möglich war. Für Frieder, der literarischen Hauptfigur aus Ewald Arenz neuem Roman „Der große Sommer“, sieht es jedoch nicht nach entspannten Ferien aus. Um das Schuljahr nicht wiederholen zu müssen, stehen für Frieder Nachprüfungen an. In Folge dessen fällt der Familienurlaub für ihn aus und er muss den Sommer bei seinem Großvater mit lernen verbringen. Der große Sommer Auch wenn Frieder dem Sommer mit sehr viel Skepsis entgegensieht, versucht er seine Ferien so angenehm wie möglich zu gestalten. Auftrieb gibt ihm dafür eine zufällige Begegnung im Freibad mit einem Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. Am besten haben mir die Passagen gefallen, in denen Frieder sich mit seinem gestrengen Großvater durch die Handlung von „Der große Sommer“ bewegt. Auch wenn diese im Vergleich zu anderen Episoden nicht mit der sommerlichen Leichtigkeit daherkamen. Diese Szenen sind ausgezeichnete Charakterstudien beider literarischer Figuren, die erneut beweisen, dass der erste Eindruck auch trügen kann. Und es war für mich wunderbar zu erleben, wie Frieder bei seinem Großvater etwas wachkitzelt und hervorholt, was dieser versucht hat, tief in sich zu vergraben. Ein Sommer, der alles verändert Jedoch geht es nicht nur um die zwischenmenschliche Beziehung von Großvater und Enkel. Dies ist nur ein Teil der Geschichte. Vielmehr geht es um die Momente und die Menschen, die die literarische Hauptfigur Frieder auf dem Weg zum Erwachsenwerden prägen. Momente, die manche Ängste heraufbeschwören und Menschen, die Frieder helfen, seine Ängste zu überwinden und über sich hinaus zu wachsen. Wir Leser durchleben mit Frieder seinen alles verändernden Sommer, der von großen Gefühlen, Freundschaft, Vertrauen und Tod erzählt. Ewald Arenz hat jenen Sommer auf beachtliche Weise zu Papier gebracht. Der Autor bewegt seine Leser sich so sicher und präzise durch die Geschichte, dass man davon ausgehen kann, dass Ewald Arenz sehr viele persönliche Details und Erlebnisse mit einfließen lassen hat. Der Autor hat mich schon mit seinem Roman „Alte Sorten“ beeindruckt und für sich eingenommen. Nicht zuletzt, weil er einen sehr ausdrucksstarken und wohltuenden Schreibstil hat, der die Leser entschleunigt und zum Verweilen einlädt. In einem außergewöhnlichen Stil zeichnet er unvergessliche Stimmungsbilder und erschafft Geschichten, die man mit allen Sinnen erleben kann. Seinem neuen Roman „Der große Sommer“ hat er mir erneut viele wunderbare Lesemomente beschert. Momente, die den Geschmack von einem lieblich warmen Sommer haben.

"Wir würden nie sterben"
von einer Kundin/einem Kunden aus Wermelskirchen am 05.04.2021

Klappentext: Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen, doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erleb... Klappentext: Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen, doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägt. Meine Meinung: Ich kannte den Autor bereits von „Alte Sorten“ und mag auch diesen Roman von Arnold Arenz sehr. Die Charaktere sind bildhaft und authentisch und man wird an die eigene Jugend erinnert. An die erste Liebe: „Verliebtheit ist wie eine temporäre Hormonvergiftung!“(S.154), an den strengen Großvater, der Unordnung persönlich nimmt, aber den Frieder auch ganz anders kennenlernt. Aber der Leser begegnet auch Themen wie Krankheit und dem Tod: „…dass es wirklich passieren konnte, dass einem der Vater starb.“ (S. 97) Der Grundtenor des Romans bleibt aber die Unbeschwertheit und Leichtigkeit der Jugend und genau das macht den Roman so wunderbar: „Wir würden nie sterben, so fühlte sich das an.“ (S. 148) Fazit: Das Buch berührt mich sehr. Es bleibt definitiv in meinem Bücherregal und wird sicherlich noch ein weiteres Mal gelesen. Ich vergebe 5/5 Sternen für dieses wunderbare Buch und meine klare Leseempfehlung.


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