Freiflug

Roman

Christine Drews

(49)
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Beschreibung

Die Geschichte der ersten Linienflugkapitänin der Welt

Deutschland in den Siebzigerjahren. Katharina Berner stammt aus einer gut situierten Unternehmerfamilie, geht aber seit jeher ihren eigenen Weg. Dass sie Jura studieren wollte, statt eine Familie zu gründen, haben weder ihr Vater, der alte Patriarch, noch ihre Mutter oder Schwestern je verstanden. Doch sie hat sich durchgesetzt und arbeitet in einer großen Kanzlei in Köln – glücklich ist sie allerdings nicht. Die männlichen Kollegen machen ihr den Alltag zur Hölle, am liebsten würde sie sich selbstständig machen. Nur wie, wenn nicht einmal jemand Büroräume an sie vermieten will? Da bittet eine junge Frau Katharina um Hilfe: Rita Maiburg besitzt eine Pilotenlizenz, versucht jedoch vergeblich, eine Anstellung zu bekommen. Die Lufthansa hat ihre Bewerbung mit der Begründung abgelehnt, dass sie grundsätzlich keine Frauen als Piloten einstellt. Diese Ungerechtigkeit will Rita sich nicht gefallen lassen. Katharina nimmt den Fall an, und die beiden beschließen zu klagen – gegen die Lufthansa und die BRD. Einen Verbündeten findet Katharina in ihrem Vermieter Theo, der sie nach Kräften unterstützt. Doch wird es den beiden Frauen gelingen, Ritas Traum vom Fliegen endlich Wirklichkeit werden lassen?

»Ein faszinierender Gesellschaftsroman«
DPA

»Mit Liebe zum Detail zeichnet sie das Porträt einer Zeit, in der die Frauen gegen große Widerstände um ihre Rechte kämpften.«*
NDR KULTUR

»›Freiflug‹ erzählt eine packende Geschichte über den Kampf um die Gleichberechtigung.«
Stefan Keim, WDR4 BÜCHER

»Ein kritisches Zeitbild der Siebziger Jahre«
Stefan Keim, WDR 5 SCALA

»Christine Drews erzählt sehr anschaulich und spannend, wie zwei Frauen in einer von Männern dominierten Welt für Gleichberechtigung kämpfen.«
Johannes Schröer, DOMRADIO

»Packend und aufschlussreich!«
Katharina Wantoch, PSYCHOLOGIE BRINGT DICH WEITER

»Ein faktenreicher und gut recherchierter Roman. Man erhält einen umfangreichen Einblick in die Lebenswirklichkeit von Frauen in den 1970er Jahren, deren Kampf um gesellschaftliche Anerkennung und juristische Gleichbehandlung gerade erst begonnen hat.«
Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER MAGAZIN

»›Freiflug‹ ist ein unterhaltsam erhellendes Buch, das die Siebzigerjahre lebendig werden lässt und klar macht, dass die Vergangenheit empörend nah an der Gegenwart liegt«
Cordula Echterhoff, WDR WESTART

»Der […] Roman zeigt […] den Kampf um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in einer von Männern dominierten Welt – entsetzlich und augenöffnend zugleich.«
Romina Stawowy, FEM.MIT MAGAZIN

»Die Autorin Christine Drews setzt [Rita Maiburg] in [...] ›Freiflug‹ ein literarisches Denkmal. Es ist [...] eine Gesellschaftsgeschichte zum Thema ›inspirierende Frauen‹.«

Ralf E. Krüger und Ulrike Weinert, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

»Mitreißend!«
SUPERILLU

»Ein berührender, spannender Roman für erwachsene Leser jedweden Geschlechts.«
SÜDHESSEN WOCHENBLATT

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 12.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8130-7
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,4/3,2 cm
Gewicht 522 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 36575

Buchhändler-Empfehlungen

Ein faszinierender Gesellschaftsroman

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine spannende Geschichte über den Kampf zweier Frauen um Gleichberechtigung in den 70er Jahren. Erschreckend wie selbstverständlich wir heute viele Dinge hinnehmen, für die viele Frauen vor relativ kurzer Zeit noch hart kämpfen mussten. Flüssig und fesselnd geschrieben ist "Freiflug" ein Buch für angenehme Lesestunden.

Die erste Linienflugkapitänin der Welt

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Rita Maiburg ist ausgebildete Pilotin und bewirbt sich bei der Lufthansa. Sie wird mit der Begründung abgelehnt, dass die Lufthansa grundsätzlich keine Frauen in diese Position einstellt. Sie will Klage einreichen gegen die Lufthansa und die BRD, die Miteigentümerin der Fluglinie ist. Ihre Anwältin wird Katharina Berner, eine junge Frau, die, aus Mangel an Anerkennung in einer von Männern geführten Kanzlei, beschließt eine Eigene zu gründen. Spannende Geschichte, die auf Tatsachen basiert und zeigt wie rückständig und patriarchal die Gesellschaft in den 70ern hier noch war. Rita Maiburg wurde bei einer anderen kleineren Fluglinie tatsächlich die erste Flugkapitänin der Welt. Gut recherchiert. Macht mich als Frau ziemlich fassungslos und wütend. Klasse!

Kundenbewertungen

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49 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Die junge ausgebildete Pilotin Rita Maiburg in diesem Roman gab es wirklich. Sie wollte in den 70-er Jahren in Köln gerne Linienflugkapitänin der Lufthansa werden, aber bis dahin wurden nur Männer eingestellt. Wie es ihr dabei erging, und gleichzeitig der Rechtsanwältin, an die sie sich wendet, die es ebenfalls in einem von Männ... Die junge ausgebildete Pilotin Rita Maiburg in diesem Roman gab es wirklich. Sie wollte in den 70-er Jahren in Köln gerne Linienflugkapitänin der Lufthansa werden, aber bis dahin wurden nur Männer eingestellt. Wie es ihr dabei erging, und gleichzeitig der Rechtsanwältin, an die sie sich wendet, die es ebenfalls in einem von Männern dominierten Beruf auch nicht einfach hat, fand ich sehr interessant und spannend in Szene gesetzt. Sehr gerne habe ich diesen gelungenen und glaubhaften Gesellschaftsroman gelesen.

Ein wichtiges, erhellendes und unterhaltsames Buch!
von Rezensent aus BW am 16.06.2021

„Freiflug“ ist ein faszinierender und fesselnder historischer Gesellschaftsroman, der auf wahren Begebenheiten basiert und uns einen wunderbaren Einblick in eine Zeit gibt, in der das Thema Emanzipation der Frau eine herausragende Rolle spielte. Am Beispiel von zwei aufgeschlossenen und fortschrittlich denkenden Frauen, die ... „Freiflug“ ist ein faszinierender und fesselnder historischer Gesellschaftsroman, der auf wahren Begebenheiten basiert und uns einen wunderbaren Einblick in eine Zeit gibt, in der das Thema Emanzipation der Frau eine herausragende Rolle spielte. Am Beispiel von zwei aufgeschlossenen und fortschrittlich denkenden Frauen, die in ihrer Vielschichtigkeit skizziert werden und die in einer Männerwelt Fuß fassen wollen, erzählt Christine Drews detailliert, ausdrucksvoll und informativ vom Kampf um ein gleichberechtigtes Dasein. Rita Maiburg, die eine der beiden Protagonistinnen, gab es wirklich. Sie wurde 1952 in Bonn geboren und verstarb 1977 in Greven/Nordrhein-Westfalen. Sie war eine deutsche Pilotin und die erste Linienflugkapitänin der Welt. Der Roman spielt in den 1970-er Jahren in Deutschland. Wir lernen Katharina Berner kennen, die in einer vermögenden und konservativen Unternehmerfamilie aufgewachsen ist. Schon früh kehrte sie den rigiden Vorstellungen ihres Elternhauses den Rücken, absolvierte ein Jurastudium und arbeitet inzwischen in einer Anwaltskanzlei in Köln. Die Kanzlei ist eine Männerwelt, in der sie es als einzige Frau nicht leicht hat. Eines Tages konsultiert Rita Maiburg sie, weil sie aufgrund ihres Geschlechts von der Lufthansa als Pilotin abgelehnt wurde. Sie ist entschlossen, gegen diese Diskriminierung zu kämpfen. Für Katharina stellt das den Auslöser dar, um sich selbständig zu machen und um sich den Themen Ungleichbehandlung und veraltete Rollenklischees anzunehmen. Ich empfehle dieses erhellende, unterhaltsame und kurzweilige Buch sehr gerne. Es ist ein wichtiges Buch… es zeigt einen Teil unserer Gesellschaftsgeschichte und stellt uns Frauen vor, die den Weg für die Frauen von heute ebneten.

Sehr interessanter Einblick in ein Stück Zeitgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2021

Die Geschichte, die die Autorin erzählt, spielt in Köln im Jahre 1974 und zwei Frauen - Rita Maiburg (22 Jahre alt) und Kaharina Berner (34 Jahre) stehen im Fokus des Geschehens. Katharina ist das Nesthäkchen mit zwei älteren Schwestern und einem älteren Bruder und stammt aus einer gutsituierten Unternehmerfamilie. Sie hat stud... Die Geschichte, die die Autorin erzählt, spielt in Köln im Jahre 1974 und zwei Frauen - Rita Maiburg (22 Jahre alt) und Kaharina Berner (34 Jahre) stehen im Fokus des Geschehens. Katharina ist das Nesthäkchen mit zwei älteren Schwestern und einem älteren Bruder und stammt aus einer gutsituierten Unternehmerfamilie. Sie hat studiert, was in der damaligen Zeit etwas besonderes war, ist alleinstehend und Anwältin. Bei Katharina handelt es sich um eine fiktive Person, während Rita Maiburg eine "historische" Figur ist und zwar als die Frau sich einen Namen gemacht hat, die gegen die Lufthansa prozessierte, weil diese aufgrund der Tatsache, das sie eine Frau ist, sie nicht als Pilotin einstellen wollten. Im Roman treffen beide Frauen aufeinander, als Rita Maiburg die Anwältin bittet, sie bei ihrer Klage gegen die Lufthansa zu unterstützen. Ich, im Jahre 2021, denke gerade noch...."Ja, und...?" als ich von der Autorin in das Jahr 1974 kapultiert werde, in dem ich selber noch ein kleines Kind war, aber nun "staunend" mit den Augen einer erwachsenen Frau wahrnehme, wie die Welt für Frauen damals bezüglich Gleichberechtigung aussah. Habe ich gerade eben noch gedacht, dass es mit der Gleichberechtigung auch heute noch nicht so weit her ist, werde ich schnell eines Besseren belehrt, dass Frauen bis 1977 nur erwerbstätig sein konnten, wenn dies mit der Familie und Haushalt vereinbar war - also durfte der Mann sogar die Stelle kündigen - unglaublich sich das vorzustellen. Sexuelle Belästigung, Schlechterbezahlung der Frau, etc. war noch mehr Normalzustand und erzwungener Geschlechtsverkehr in der Ehe sogar bis 1997 erlaubt. Ich komme ins Grübeln, wie viel weiter wir mit der Gleichberechtigung gekommen sind, während ich viel über Katharinas Familie, deren Vergangenheit und die Gegenwart erfahre, aber auch um das Arbeitsleben einer Pilotin und Anwältin bzw. deren Umfeld. Nebenbei erfahre ich auch noch viel über politische Gesinnungen, Umweltzerstörung und die Folgen von Drogenkonsum. Dieser Roman, der laut Klappentext sich mit der Gleichberechtigung in einer von Männern dominierten Welt auseinandersetzt, hat zwar den Aufhänger"Rita Maiburg", erzählt jedoch einerseits leider mir persönlich nicht genug von ihr, jedoch macht die Autorin es andererseits wieder wett mit den vielen kleinen Geschichten, die sie unterbringt (Teilweise bekam ich Gänsehaut) und damit ein sehr anschaulichen Einblick in die 70ziger Jahre insbesondere der Rolle der Frau einschließlich der Raumgestaltung und Mode schafft. Fünf Sterne!


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