Melnitz

Charles Lewinsky

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Beschreibung

Nachdem man ihnen endlich das volle Bürgerrecht gegeben hat, hoffen die Meijers darauf, gewöhnliche Schweizer werden zu können. Ihr Weg führt sie hinaus aus dem Dorf, erst in die kleine Stadt Baden, dann nach Zürich. Janki versucht sein Glück im Tuchgeschäft, Arthur wird Arzt, bald gibt es sogar einen Landwirt. Aber trotz aller Bemühungen stoßen sie immer wieder gegen eine unsichtbare Wand - so wie es ihnen der unsterbliche Onkel Melnitz vorausgesagt hat.

Produktdetails

Verkaufsrang 59277
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 944 (Printausgabe)
Dateigröße 1531 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783257611700

Buchhändler-Empfehlungen

Der Geist des Onkel Melnitz

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein Roman ganz nach meinem Geschmack. Erzählt werden die Lebenswege der Familie Meijer von 1870 bis 1945, mit wunderbaren Charakterzeichnungen, sprachlich geschliffenen Bildern und jüdischen Witz. Der Geist des Onkel Melnitz taucht in schwierigen Situationen auf, mischt sich ein und verschwindet wieder. Auch in der neutralen Schweiz gab es Ressentiments gegenüber der jüdischen Bevölkerung, wenn auch keine ernste Bedrohung. Die Meijers sind sich des Wissens "anders zu sein" wohl bewußt und leben dennoch ihren Glauben. Er und der Zusammenhalt der Familie gibt ihnen Kraft. Die Sicherheit ist fragil und Onkel Melnitz tritt immer wieder auf, als Warner und Mahner.

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Grandiose Familiengeschichte!
von Xirxe aus Hannover am 23.08.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1871 – eigentlich sind die Meijers eine ganz normale Schweizer Familie – aber nur eigentlich. Denn sie sind Juden und obwohl sie das volle Bürgerrecht bekommen haben, sind sie weiterhin Außenseiter in der Schweizer Gesellschaft. Über fünf Generationen hinweg bis 1945 schildert Charles Lewinsky das Schicksal dieser Familie und ve... 1871 – eigentlich sind die Meijers eine ganz normale Schweizer Familie – aber nur eigentlich. Denn sie sind Juden und obwohl sie das volle Bürgerrecht bekommen haben, sind sie weiterhin Außenseiter in der Schweizer Gesellschaft. Über fünf Generationen hinweg bis 1945 schildert Charles Lewinsky das Schicksal dieser Familie und vergisst dabei nicht die Geschehnisse der Weltgeschichte mit einzubinden, die sich auch im Leben der Familie Meijers widerspiegeln. Salomon, der Viehzüchter und seine Frau Golde leben mit ihrer Tochter und einer Art Pflegetochter in dem kleinen Dorf Endingen, einem der beiden Dörfer in der Schweiz, in dem sich Juden niederlassen dürfen. Als der entfernte Verwandte Janki unerwartet bei ihnen auftaucht, wird es unruhig in der Familie. Ein Jahr später ist er verheiratet und eröffnet einen Laden in der nahegelegenen Kleinstadt Baden, wie alle Meijers getrieben von dem Wunsch, ein anerkannter und geachteter Bürger der Schweiz zu werden. Doch selbst der nächsten Generation, die es teilweise bis nach Zürich treibt, bleibt dieser Wunsch verwehrt. Stets im Hintergrund dabei ist Onkel Melnitz, der als mahnender Geist die Familienmitglieder begleitet und ihnen immer wieder deutlich macht, wie fragil ihr Status ist und wie weit entfernt sie davon sind, anerkannte SchweizerInnen zu sein. Charles Lewinsky ist ein außergewöhnlich guter Erzähler, der seine Romanfiguren so lebendig werden lässt, dass es einem schwer fällt, sie nach über 900 Seiten zu verlassen. Auch die vielen Geschichten der Familie Meijer sind so gekonnt zwischen Witz und Tragik angesiedelt mit jeder Menge überraschenden Wendungen, sodass man trotz der Dicke des Buches keine einzige Seite missen möchte, ebensowenig wie das im Anhang befindliche neunseitige Glossar mit jüdischen Begriffen. Obwohl im Text weitestgehend Alles erklärt ist, bleibt es eine wunderbare hilfreiche Ergänzung, die ich immer wieder gerne zu Rate zog. Eine durchweg großartige Lektüre!

Geschichte, die unter die Haut geht
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen am 06.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lewinsky erzählt hier die Geschichte einer schweizer-jüdischen Familie über mehrere Generationen hinweg, beginnend im 19.Jh.. Das Leben und Lieben der Menschen steht vor dem Hintergrund der schwierigen Umstände, unter denen Juden sich inmitten der "Goijs" stets einrichten mussten, immer begleitet von dem Festhalten an ihrem kul... Lewinsky erzählt hier die Geschichte einer schweizer-jüdischen Familie über mehrere Generationen hinweg, beginnend im 19.Jh.. Das Leben und Lieben der Menschen steht vor dem Hintergrund der schwierigen Umstände, unter denen Juden sich inmitten der "Goijs" stets einrichten mussten, immer begleitet von dem Festhalten an ihrem kulturellen und religiösen Erbe und dem Bestreben, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein. Und immer wieder taucht der längst verstorbene Onkel Melnitz auf, Gewissen, Mahner und warnende Stimme der Familie, der als Einziger zu wissen scheint, welch grauenvolle Ereignisse die Juden im 20. Jahrhundert einholen würden. Ich habe viel über jüdisches Leben gelesen, und ganz gewiss gehört dieser Roman (nicht zu vergessen Lewinskys "Gerron") zu den unvergesslichsten Texten zu diesem Thema, spannend und ohne Pathos!

Was für ein herrlich-fraulich wunderbarer Bilderbogen über unser borniertes Land !
von ZHP - kein Bot - selbst gelesen - selbst geschrieben aus CH am 26.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hatte eine Weile bis ich im Buch, im Text, im Inhalt und der Sprache drin war. Und dann hat es mir den Finger rein genommen und ich habe diesen herrlich-fraulich wunderbarer Bilderbogen verschlungen. Und wer Baden und Zürich aus eingener nahen Anschauung inkl. Historie kennt - ein doppeltes Vergnügen. Auch wenn vielleicht ei... Ich hatte eine Weile bis ich im Buch, im Text, im Inhalt und der Sprache drin war. Und dann hat es mir den Finger rein genommen und ich habe diesen herrlich-fraulich wunderbarer Bilderbogen verschlungen. Und wer Baden und Zürich aus eingener nahen Anschauung inkl. Historie kennt - ein doppeltes Vergnügen. Auch wenn vielleicht ein ganz kleines "Bizzeli" vermessen oder übertrieben: ich musste an den Buddenbrooks oder 100 Jahre Einsamkeit denken. Also: ein Muss ! Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen und mir anschliessend gleich die gebunden Ausgabe für die persönliche Bibliothek gekauft - das sagt wohl genug ! PS: es war mein erster Lewinsky.

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